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Einladung zum re:publica-Workshop “Brauchen wir eine Forschungsgruppe Social Media?”

republica1.jpgNun gibt es einen festen Termin und einen festen Ort für den re:publica-Workshop zum Thema “Forschungsgruppe Social Media”: Wir treffen uns am Donnerstag, 3. April 2008, um 10:00 in der “Radeberger-Lounge”. In dieser gemütlichen und kommunikationsanregenden Umgebung haben wir dann 90 Minuten Zeit, unsere Vorstellungen über eine “Forschungsgruppe Social Media” auszutauschen.

Hier der Ankündigungstext für unseren re:publica-Workshop (siehe dazu auch hier und hier):

Jedes Medium hat eine Arbeitsgemeinschaft oder Forschungsgruppe, die sich um seine Erforschung und die Erhebung von Zahlen kümmert – von IVW, ag.ma bis AGOF. Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die großen Medienhäuser auch die Bedeutung des Social Web erkennen und beginnen, es zu vermessen. Nach ihren Kriterien und Interessen.

Wäre es da nicht sinnvoll, diese Angelegenheit selbst in die Hände zu nehmen und eine Forschungsgruppe Social Media ins Leben zu rufen, in der die BloggerInnen sich selbst über die Spielregeln verständigen, mit denen Blogosphäre und Social Networks erforscht und vermessen werden? Zudem könnte eine solche Institution auch als Träger für qualitative wie quantitative Blogstudien agieren sowie als Informationsstelle, die der interessierten Öffentlichkeit zuverlässige Daten über das Web 2.0 zur Verfügung stellt.

Auch die ewige Relevanzfrage könnte in diesem Kontext aufgegriffen werden, berufen sich die Kritiker des neuen Netzes doch immer wieder auf die im Vergleich mit Print und TV geringere Reichweite von Blogs. Doch außer der internen Verlinkung der Blogosphäre gibt es dazu kaum brauchbare Daten. Insofern wäre es auch spannend, darüber zu diskutieren, welche Möglichkeit zur Messung der gesellschaftlichen Bedeutung der Blogosphäre denkbar sind.

Hier geht’s zur Anmeldung für die Teilnehmer



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  • Wie politisch ist die Blogosphäre?

    SPD und Union dominieren den Diskurs der politischen Blogosphäre. Bei den Jugendorganisationen ist das Bild ausgewogener.

    Vor kurzem konnte man auf Heise Online ein Interview mit Jan Schmidt zum Thema Parteien im Netz lesen. Darin stellt er fest, dass sich das Onlineengagement der deutschen Parteien im Gegensatz zu den USA noch in einer Experimentierphase befindet. Die politische Meinungsbildung bleibe demnach weiterhin stark printzentriert:

    Die überregionale Printpresse bleibt trotz aller Probleme stark. Vielleicht ist das Bedürfnis nach Alternativ-Öffentlichkeiten deshalb niedriger als anderswo.

    Schon vor längerem habe ich mich gefragt: Wie politisch ist die Blogosphäre? Entsprechen die politischen Einstellungen von Bloggern dem Bevölkerungsdurchschnitt? Oder tendiert die digitale Avantgarde zu liberalen, techno-utopistischen politischen Ideen? Spielen politische Parteien in der Blogosphäre überhaupt eine Rolle oder sind es andere, vernetzte Initiativen und Kampagnen, die hier relevant sind? Beispiele dafür wären zum Beispiel abgeordnetenwatch.de, der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung oder trupoli.

    Zumindest die Frage nach den politischen Parteien lässt sich mit Hilfe meines Blogbuzz-Tools beantworten, das zählt, wie oft die einzelnen Parteien in der Blogosphäre an einem bestimmten Zeitpunkt erwähnt werden. Damit ist natürlich noch nichts über die Bewertung der Parteien gesagt – ob es um Lob oder Kritik geht, lässt sich an diesen Zahlen nicht feststellen. Aber man kann erkennen, wie sich die Aufmerksamkeit auf die einzelnen Parteien verteilt, was in der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie eine wichtige Währung darstellt.

    Die folgende Grafik fasst alle Parteierwähnungen des letzten Monats (Februar 2008) zusammen:

    Man erkennt hier verglichen mit der Forsa-Sonntagsfrage vom 27. Februar nahezu identische Werte für die Unionsparteien (36 Prozent Forsa vs. 35 Prozent Blogs), aber das war es auch schon an ähnlichkeiten. Die SPD ist die Partei, die im Februar am häufigsten in der Blogosphäre genannt wird – fast jeder zweite Blogeintrag, in dem eine Partei vorkommt, nennt die Sozialdemokraten. Auch die FDP schneidet mit 15 Prozent sehr stark ab, während die Grünen und die Linke hier nur ein minimales Maß an Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Die großen Volksparteien bestimmen also ganz klar die Aufmerksamkeitsökonomie der Blogosphäre, auch wenn sie in den Wahlen immer seltener die Massenbasis erreichen können. Die politische Blogosphäre ist also keineswegs ein Fünfparteiensystem.

    In der Längsschnittbetrachtung kann man einzelne blogmediale Ereignisse finden, die zu einer Aufmerksamkeitsspitze für einzelne Parteien führen. In dieser Grafik, die die Werte für den letzten Monat darstellen, kann man am 25. deutlich eine Spitze für die CDU und die Grünen finden, die sich mit den Parteiwechsel von Metzger in Verbindung lässt. Zudem erkennt man einen ebensolchen peak für die CSU am 3. und 4. März – hier hat in der Blogosphäre die Aufbereitung der bayerischen Kommunalwahlen stattgefunden:

    Bei den politischen Jugendorganisationen ist das Bild schon etwas ausgeglichener. Hier schneiden insbesondere die Grüne Jugend und die Linksjugend ['solid] im selben Zeitraum deutlich besser ab als entsprechenden Parteien, denen sie nahestehen. Auch die Jungen Liberalen sind etwas stärker vertreten. Dennoch sind auch hier die Jusos mit Abstand am stärksten. Über 40 Prozent der Nennungen von politischen Jugendorganisationen entfallen auf die Jungsozialisten, während die Junge Union nur in gut einem Fünftel der Beiträge genannt wird.

    Insgesamt waren es 365 Nennungen in dem untersuchten Zeitraum, wobei Beiträge, in denen zwei Jugendorganisationen erwähnt werden, auch doppelt gezählt wurden. Dagegen findet man bei der Suche nach den politischen Parteien für den Februar 26.149 Nennungen. Auch wenn die Blogosphärenbevölkerung jünger ist als der Bevölkerungsdurchschnitt, liegt der Fokus eindeutig auf den Parteien, während die Jugendorganisationen nur eine marginale Rolle spielen. In dieser Hinsicht besteht also noch Nachholbedarf. Gerade wenn zutrifft, was Jan Schmidt im Heise-Interview feststellt, nämlich “dass vor allem junge, höher gebildete und internetaffine Menschen für Online-Wahlkämpfe zugänglicher sind” könnten die Jugendorganisationen noch viel präsenter in den Blogosphärenkonversationen sein.

    Auf der re:publica werde ich übrigens zum Thema digitaler politischer Aktivismus zusammen mit Marc Scheloske (Wissenswerkstatt, die heute ihren ersten Geburtstag feiert) noch ein paar Thesen präsentieren, die sich auf die Ergebnisse der Burma-Studie (siehe auch hier) stützen, die wir letzten Herbst durchgeführt hatte.



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    Die Frage, wo denn die ganzen bloggenden Professoren, Forscher und Dozenten seien, hatten wir ja schon mehrere Male hier oder an anderen Orten ausgiebig diskutiert (auch die Netzeitung hatte das Thema seinerzeit aufgegriffen). Mit dem Wissenschafts-Spartenkanal der metaroll lässt sich nun ein erstes Gesamtbild der wissenschaftlichen Subblogosphäre zeichnen.

    Zunächst die frohe Botschaft: es gibt sie, die bloggenden WissenschaftlerInnen und Wissenschaftlerblogs und es sind mehr als man denkt. Mehr als 200, aber wahrscheinlich noch weniger als 300 dürften es alles in allem sein. Wenn man überlegt, dass noch vor einem Jahrzehnt “Homepages” eine Besonderheit von Informatik-Lehrstühlen darstellte (ich hatte damals selbst einige Lehrstuhlhomepage-Premieren verwirklicht), ist das doch ein recht ordentliches Ergebnis.

    Interessant ist auch die Tatsache, dass es bei den Wissenschaftsblogs gar keinen so ausgeprägten Long Tail gibt, wie man auf in dieser Grafik gut erkennen kann (aufgezeichnet ist die Anzahl der Verlinkungen in den letzten 6 Monaten, Technorati-Authority):

    Es gibt einige Blogs, die sehr oft verlinkt werden, dann ein recht breites Mittelfeld und schließlich einige Blogs, die nie oder fast gar nicht verlinkt werden. Aber das sind nicht so viele wie in der “großen” Blogosphäre. Beim Durchforsten der Blogrolls nach Wissenschaftsblogs bin ich wieder auf einige Blogs gestoßen, die ich noch gar nicht kannte, was einmal mehr das Zweite Grundgesetz der Blogosphäre bestätigt:

    Zu jedem Thema gibt es immer noch mindestens ein Blog, das man noch nicht kennt.

    Deshalb liebe Kollegen Wissenschaftsblogger: vernetzt euch, verlinkt euch, kommt ins Gespräch, quer zu den Disziplinen, quer zu den politischen Orientierungen! Denn mit der internen Vernetzung steigt auch die externe Vernetzung und Sichtbarkeit.

    Um nicht nur die Topblogs zu verlinken, hier ein paar interessante Wissenschaftsblogs aus den “hinteren Bereichen” der Liste:

    • Im GeDICKicht wirft Richard Zinken bloggerisch einen wissenschaftlich geprägten Blick auf Gedichte. Es geht dabei weniger als um eine Analyse der Lyrik als vielmehr um das frei-assoziative Erkunden von Verbindungen zwischen den Welten der Poesie und der Wissenschaft. Etwas ähnliches machen wir auch in unserer Molekularküche – dort geht es aber um das Terrain zwischen der Kochkunst und der Wissenschaft. Er sollte nur bald einmal wieder etwas schreiben, der Herr Zinken!
    • Von interaktive Lernumgebungen über eAssessments bis hin zum eMobbing reicht die Themenvielfalt des Blogs von Karsten D. Wolf, der an der Uni Bremen zum Thema “Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen” forscht und lehrt.
    • BlogSchafftWissen ist ein spannendes naturwissenschaftlich ausgerichtetes Blog, das ruhig etwas mehr Beachtung finden dürfte. Dort bloggt Klaus Delueg von Südtirol aus immer wieder interessante Beiträge über den Klimawandel.
    • Seit Januar bloggt Tobias Eberwein vom Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund auf coolepark.de zu journalistisch-medienwissenschaftlichen Themen. Da werde ich auf jeden Fall öfters einmal hineinsehen.
    • Ich kann es kaum glauben, aber dem Archiv nach gibt es das Blog von Karl-Heinz Pazzini, Erziehungswissenschaftler an der Uni Hamburg, schon seit 1996. Die Postingfrequenz ist zwar sehr gering (z.T. nur zwei Beiträge im Jahr), aber dafür findet man dort einige spannende Videos zur Zukunft der akademischen Lehre.
    • ePUSH ist der Selbstbeschreibung nach “ist Vernetzungs- und Integrationsprojekt, das innerhalb der Laufzeit von zwei Jahren Strukturen der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft [der Uni Hamburg, BK] zusammenführen, entwickeln und nachhaltig etablieren soll.” Hier ist das Projektblog dazu.
    • Hier bloggt der homo sociologicus Martin Booker über … richtig! Soziologie. Gehört natürlich auch in jeden gut sortierten sozialwissenschaftlichen Feedreader.
    • Ebenfalls erst seit gerade eben in meinem Feedreader ist “Hobohms Library and Information Science Blog“, in dem Hans-Christoph Hobohm von der FH Potsdam über Social Software im Bibliothekswesen bloggt.
    • Fast schon vor meiner Haustür gibt es dann auch noch das Piazza-Blog des Instituts für Kommunikationswissenschaften der LMU, für das sowohl Professoren und Instituts-Mitarbeiter als auch Studenten und Alumni schreiben. Klasse Idee. Auch dieses Blog kannte ich bisher nicht, es ist nicht einmal bei Technorati verzeichnet.
    • Außerdem interessant: “Nach der Uni ist vor der Uni“, ein klassisches PhD-Blog von Barbara Rampf, Doktorandin am gerade erwähnten Institut für Kommunikationswissenschaften der LMU.

    Viele der Wissenschaftsblogs in der Liste findet man auch im Wissenschafts-Café, wo man demnächst vielleicht sogar spartenbezogene Feeds abonnieren kann. Ansonsten sei auf die noch jungen Portale Scienceblogs.de und die Scilogs verwiesen, in denen sich viele sehr interessante Blogs finden, von denen es sicher einige ganz nach oben schaffen werden.

    Weitere Hinweise auf Wissenschaftsblogs, die in der metaroll-Liste noch nicht verzeichnet sind, bitte in die Kommentare. Danke!



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    UPDATE: Mittlerweile wurde eine Arbeitsgemeinschaft Social Media gegründet.

    Eine spannende Diskussion über die Messbarkeit von Onlinecommunities hat auf dem BarCamp in Hannover stattgefunden (vgl. dazu die Beiträge von Kai-Uwe Hellmann, Michael Ellensohn). Ich war leider nicht dort, hatte jedoch auf diesem Blog ebenfalls etwas über diese Thema geschrieben und mit der metaroll den Versuch unternommen, eine alternative Blogrollmetrik zu entwickeln, mit der die langfristige Relevanz von Blogs sowie ihre dauerhafte Vernetzung untereinander dargestellt werden können. Rivva bietet Informationen darüber, welche Themen in der Blogosphäre am intensivsten diskutiert werden und welche Blogs „aus Schneebällen Lawinen rollen“, so Frank Westphal. Außerdem gibt es natürlich auch noch die auf der Verlinkung von Einträgen und Blogs basierende Technorati-Authority, die z.B. auch die Grundlage für die Deutschen Blogcharts sind.

    Zugleich fehlen nach wie vor grundlegende Informationen, zum Beispiel darüber, wie groß die deutschsprachige Blogosphäre überhaupt ist (unter Berücksichtigung von Serien- und Multibloggern sowie Weblogvakanzen), wie relevant die dort diskutierten Themen für massenmediale Öffentlichkeiten sind (die Annahmen reichen von einer selbstreferentiellen Copy-and-Paste-Kultur bis hin zum Nachfolger der Printzeitungen) und vor allem auch: von wem die Millionen von Einträgen überhaupt gelesen werden. Wie sieht die soziokulturelle und demographische Struktur der Blogleser aus und wie verändert sich diese im Lauf der Zeit? Wie groß ist das Engagement im Neuen Netz tatsächlich? Kurz: der Forschungsbedarf ist nicht zu übersehen.

    Warum sollte sich die Blogosphäre mit diesem Thema überhaupt auseinandersetzen? Liegt der besondere Charme der Blogs nicht gerade in ihrer Authentizität, Leidenschaftlichkeit und Unprofessionalität? Das mag in zahlreichen Fällen zutreffen. Doch zugleich gilt: Wenn die Blogger das nicht selber machen, wird es jemand anderer für sie erledigen. Im Zweifelsfall sind das die großen Verlage und Medienhäuser, deren Engagement auf dem Web 2.0-Sektor nicht mehr zu übersehen ist (siehe dazu auch den taz-Beitrag “Ein Gütesiegel muss her“).

    Um das Heft selbst in der Hand zu behalten und sich nicht fremd bestimmen zu lassen, wäre zum Beispiel die Gründung eines Vereins oder einer Arbeitsgemeinschaft Blog- und Communityforschung denkbar, mit dessen Hilfe sich die Blogosphäre für folgende Ziele einsetzen könnte:

    • Wissenschaftliche Erforschung der Blogosphäre und Online-Communities, zum Beispiel in Studien nach dem Modell „Wie ich blogge?!“. Bislang wird dieses Thema regelmäßig und in großem Umfang vor allem von Marktforschungsunternehmen und den Forschungsabteilungen der Medienhäuser bedient. Das Feedback der Ergebnisse in die Blogosphäre lässt dabei zu wünschen übrig. Die sozialwissenschaftliche Forschung ist aufgrund äußerer Bedingungen wie Projektlaufzeiten und Qualifizierungsarbeiten eher episodisch und erlaubt keine Aussagen über die Entwicklung der Blogs im zeitlichen Längsschnitt. Deshalb wäre es wichtig, wenn die Blogosphäre selbst über ihre eigene Vermessung verfügen könnte.
    • Neben der Forschung wäre eine weitere wichtige Funktion die politische Interessenvertretung. Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung und Kommentarhaftung werden zwar in den Blogs intensiv diskutiert, davon ist jedoch in Berlin zu wenig angekommen, da die Politik keinen Ansprechpartner hat, der die Interessen der Blogger gebündelt vertreten kann. Dabei geht es auf längere Sicht auch um den Schutz von Bloggern unter dem Dach der Pressefreiheit, z.B. was ihren Umgang mit vertraulichen Quellen betrifft. Das heißt aber auch, dass ein solcher Verein das Thema Bloggerethik auf die Tagesordnung setzen müsste.


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  • Der meinVZ-Buzz ist vorbei

    Nach zwei Tagen ist der Buzz um das neue Netzwerk meinVZ auch schon wieder vorüber. Auch die damit verbundenen Netzwerke studiVZ und schülerVZ, die ebenfalls von dem Buzz profitieren konnten sind wieder auf ihre normalen Werte zurück, wie der Blick auf das aktuelle Diagramm zeigt:

    Nun liegt wieder MySpace als meistdiskutiertes Netzwerk vorne, gefolgt von Facebook. Bemerkenswert ist allerdings, dass es die deutschsprachige Internationalisierung von Facebook nahezu überhaupt nicht geschaft hat, die Blogosphäre zum Brummen zu bringen. Vielleicht hat sich der meinVZ-Buzz schon allein deshalb für die Holtzbrinck-Gruppe gelohnt, weil er diese Nachricht der Konkurrenz “auslöschen” konnte? Da sich mit dem hier verwendeten Tool leider noch keine Aussagen treffen lassen, ob es ein positiver oder negativer Buzz ist, gibt es auch keine Auskunft darüber, ob sich an den Imageproblemen von studiVZ und schülerVZ, die ethority herausgefunden haben, etwas geändert hat.



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