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Karte der viralmythen-Nachbarn

Interessante Ergebnisse bekommt man auch, wenn man nur diejenigen Knoten in die Analyse einbezieht, die von einem vorgegebenen Knoten maximal zwei Schritte entfernt sind (friends-of-friends). Für dieses Blog erhält man dann die folgende Abbildung:

Mein Netz ist also, wer hätte das gedacht, dominiert von Wissenschaftsblogs (Bamblog, Strenge Jacke, sozlog, Wissenswerkstatt, Nielsmüller) und auf der anderen Seite Web2.0-Blogs wie Basic Thinking, bwl zwei null, PR Blogger.

Karten dieser Art lassen sich mit geringem Aufwand auch für andere Blognachbarschaften erstellen: ein ideales Weihnachtsgeschenk für Longtail-Blogger(innen), die auch einmal im Mittelpunkt der Blogosphäre stehen wollen.



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    Wenn man bei dem durch die Blogrollverlinkung entstandenen Netzwerk die Komplexität ein bisschen reduziert und nur die wichtigsten Verbindungen stehen lässt (diejenigen, die am meisten Dreiecke darstellen können), sieht die Blogkarte schon sehr viel übersichtlicher aus (Klick zum Vergrößern):

    Jetzt kann man erkennen, welche Weblogs am häufigsten gemeinsam in den Blogrolls genannt werden (die fetten dunklen Linien) und die Weblogs, die weniger stark in diesen Kern der Blogosphäre integriert sind. So ist zum Beispiel “wirres.net” sehr eng mit “Irgendwas ist immer”, “Spreeblick“, “nerdcore” und “MC Winkel” verbunden, während etwa die Verbindung von “MC Winkel” und “Spreeblick” etwas weniger stark ist.

    Die gelbe Färbung von “Irgendwas ist immer” weist auf ein antville-Blog hin und man sieht schnell, das über dieses Weblog die Verbindung zu den anderen antville-Blogs (“Daily Ivy“, “beyond the void“, “everything’s gone green” und “dichtheit und wahrung“) hergestellt wird. Etwas abseits liegen trotz ihrer starken Verbindung das “Bildblog” und “Basic Thinking“. Über “bloggold” und “argh!” geht es dann in den Osten in Richtung einiger weiterer antville-Blogs (“sofa“, “[bov]“, “(i think) he was a journalist“). Dieser Orient der Blogosphäre ist wiederum sehr gut vernetzt.

    Deutlich wird die Struktur auch in der nebenstehenden Abbildung, die entsteht, wenn man nach sogenannten “Inseln” sucht, also besonders stark integrierten Bereichen der Blogospäre. Auf dieser Karte sieht man drei solcher Inseln: einmal das Zentrum der Blogosphäre mit den üblichen Blogs von “wirres.net” über “nerdcore”, “Irgendwas ist ja immer” bis zu “MC Winkel” und “Anke Gröner“. Dann gibt es eine kleine Insel der Apple-affinen Blogs, mit “Nasendackel” und “admartinator.de” in der Mitte sowie eine große Insel aus malorama, ronsens und Gesprächsfetzen.

    Das alles ist natürlich noch mit Vorsicht zu genießen, aber ermöglicht schon einmal einen ersten Einblick in die Vernetzung der deutschsprachigen Blogosphäre.



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    Jetzt kann die metaroll die Blogrollverlinkungen auch automatisiert im Pajek-Format exportieren (Klicken zum Vergrößern):

    Abgebildet sind die Blogrollverlinkungen zu den 100 am häufigsten verlinkten Blogs. Was man hier schon recht deutlich sieht ist der Antville-Kosmos links oben. In der Mitte natürlich vor allem die großen Linkfänger Spreeblick, wirres.net, nerdcore, Niggemeier. Basic Thinking, das fünfte im Bunde ist jedoch etwas abseits rechts unten (in Nähe der Web2.0-, Werbe- und Technikblogger). Das sind natürlich bloß allererste Eindrücke, die keine wissenschaftliche Aussagekraft für sich beanspruchen.



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