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	<title>viralmythen &#187; lobby</title>
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		<title>Warum wir eine Arbeitsgemeinschaft Blog- und Communityforschung brauchen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 22:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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<p><b>UPDATE: Mittlerweile wurde eine <a href="http://ag-sm.de">Arbeitsgemeinschaft Social Media</a> gegründet.</b></p>
<p>Eine spannende Diskussion über die Messbarkeit von Onlinecommunities hat auf dem BarCamp in Hannover stattgefunden (vgl. dazu die Beiträge von <a href="http://markeninstitut.wordpress.com/2008/02/24/community-metrics/">Kai-Uwe Hellmann</a>, <a href="http://www.internetszene.com/2008/02/26/kennzahlen-zur-community-forschung-1/">Michael Ellensohn</a>). Ich war leider nicht dort, hatte jedoch auf diesem Blog ebenfalls <a href="http://blog.metaroll.de/2007/12/07/wie-misst-man-den-erfolg-eines-weblogs/">etwas</a> über diese Thema geschrieben und mit der <a href="http://www.metaroll.de">metaroll</a> den Versuch unternommen, eine alternative Blogrollmetrik zu entwickeln, mit der die langfristige Relevanz von Blogs sowie ihre dauerhafte Vernetzung untereinander dargestellt werden können. <a href="http://www.rivva.de">Rivva</a> bietet Informationen darüber, welche Themen in der Blogosphäre am intensivsten diskutiert werden und welche Blogs „aus Schneebällen Lawinen rollen“, so Frank Westphal. Außerdem gibt es natürlich auch noch die auf der Verlinkung von Einträgen und Blogs basierende <a href="http://www.technorati.com">Technorati-Authority</a>, die z.B. auch die Grundlage für die <a href="http://www.deutscheblogcharts.de/">Deutschen Blogcharts</a> sind.</p>
<p>Zugleich fehlen nach wie vor grundlegende Informationen, zum Beispiel darüber, wie groß die deutschsprachige Blogosphäre überhaupt ist (unter Berücksichtigung von Serien- und Multibloggern sowie Weblogvakanzen), wie relevant die dort diskutierten Themen für massenmediale Öffentlichkeiten sind (die Annahmen reichen von einer selbstreferentiellen <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/942/160504/">Copy-and-Paste-Kultur</a> bis hin zum <a href="http://publishing2.com/">Nachfolger der Printzeitungen</a>) und vor allem auch: von wem die Millionen von Einträgen überhaupt gelesen werden. Wie sieht die soziokulturelle und demographische Struktur der Blogleser aus und wie verändert sich diese im Lauf der Zeit? Wie groß ist das <a href="http://www.kaushik.net/avinash/2008/01/measuring-online-engagement-what-role-does-web-analytics-play.html">Engagement</a> im Neuen Netz tatsächlich? Kurz: der Forschungsbedarf ist nicht zu übersehen.</p>
<p>Warum sollte sich die Blogosphäre mit diesem Thema überhaupt auseinandersetzen? Liegt der besondere Charme der Blogs nicht gerade in ihrer Authentizität, Leidenschaftlichkeit und Unprofessionalität? Das mag in zahlreichen Fällen zutreffen. Doch zugleich gilt: Wenn die Blogger das nicht selber machen, wird es jemand anderer für sie erledigen. Im Zweifelsfall sind das die großen Verlage und Medienhäuser, deren Engagement auf dem Web 2.0-Sektor nicht mehr zu übersehen ist (siehe dazu auch den taz-Beitrag &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ein-guetesiegel-muss-her/">Ein Gütesiegel muss her</a>&#8220;).</p>
<p>Um das Heft selbst in der Hand zu behalten und sich nicht fremd bestimmen zu lassen, wäre zum Beispiel die Gründung eines Vereins oder einer <b>Arbeitsgemeinschaft Blog- und Communityforschung</b> denkbar, mit dessen Hilfe sich die Blogosphäre für folgende Ziele einsetzen könnte:</p>
<ul>
<li><b>Wissenschaftliche Erforschung</b> der Blogosphäre und Online-Communities, zum Beispiel in Studien nach dem Modell „Wie ich blogge?!“. Bislang wird dieses Thema regelmäßig und in großem Umfang vor allem von Marktforschungsunternehmen und den Forschungsabteilungen der Medienhäuser bedient. Das Feedback der Ergebnisse in die Blogosphäre lässt dabei zu wünschen übrig. Die sozialwissenschaftliche Forschung ist aufgrund äußerer Bedingungen wie Projektlaufzeiten und Qualifizierungsarbeiten eher episodisch und erlaubt keine Aussagen über die Entwicklung der Blogs im zeitlichen Längsschnitt. Deshalb wäre es wichtig, wenn die Blogosphäre selbst über ihre eigene Vermessung verfügen könnte.
<li>Neben der Forschung wäre eine weitere wichtige Funktion die <b>politische Interessenvertretung</b>. Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung und Kommentarhaftung werden zwar in den Blogs intensiv diskutiert, davon ist jedoch in Berlin zu wenig angekommen, da die Politik keinen Ansprechpartner hat, der die Interessen der Blogger gebündelt vertreten kann. Dabei geht es auf längere Sicht auch um den Schutz von Bloggern unter dem Dach der Pressefreiheit, z.B. was ihren Umgang mit vertraulichen Quellen betrifft. Das heißt aber auch, dass ein solcher Verein das Thema Bloggerethik auf die Tagesordnung setzen müsste.
</ul>
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