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Tagging von Weblogs in der metaroll

Wahrscheinlich wird heute Abend ein weiteres neues Feature der metaroll verfügbar: die Möglichkeit, Blogs mit Tags zu versehen:

Taggen können auch Benutzer, die nicht eingeloggt sind (also Gäste). Vielleicht lässt sich auf diese Weise in geraumer Zeit nicht nur eine navigierbare Tagcloud für Weblogs erstellen, sondern auch die Beziehung zwischen der bisherigen “Blog-Verwandtschaft” und inhaltlichen Kriterien formalisieren und feststellen. Ich bin gespannt.



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    Bald auf der metaroll:

    Ideen und Anregungen? Außerdem: Wer möchte MBetatester werden (hier entlang)?



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    I just translated the slides with the network visualization of the Free Burma action for my international visitors into English:

    You can also download the slides as pdf. Comments welcome.



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  • Bloggende Wissenschaft – eine Typologie

    schreibtisch.pngFür einen Artikel zum Thema “Web 2.0 für Sozialwissenschaftler – Einsatzmöglichkeiten von Wikis, Weblogs und Social Bookmarking in Forschung und Lehre”, an dem ich hin und wieder weiterschreibe, habe ich eine Typologie von Blogs erstellt, die mit Wissenschaft zu tun haben. Ich bin, nachdem ich mir zahlreiche Blogs aus diesem Bereich angesehen habe, zu folgenden Typen gekommen:

    • PhD-Blog: Bloggende Begleitung einer Qualifizierungsarbeit, v.a. Doktorarbeit wegen der langen Bearbeitungszeit. Dazu gibt es auch ein Verzeichnis, auf der sich bereits 500 dieser Blogs eingetragen haben.
    • Projektblog: Stärker themenzentriert als das PhD-Blog, zum Teil auch mit mehreren Autoren. Laufzeit ist in der Regel begrenzt.
    • Institutsblog: Hier ist die Laufzeit länger als im Projektblog. Auch hier können wechselnde Autoren beteiligt sein. Beispiel: Bremer Sprachblog.
    • Seminarblog / Konferenzblog: Weblog als Begleitung zu einem Seminar oder einer Konferenz, bzw. zur Vor- und Nachbereitung. Kürzester Zeithorizont. Beispiel: “Das neue Netz 2007″-Blog
    • Wissenschaftlerblog: Ähnlich dem PhD-Blog, im Mittelpunkt steht jedoch nicht ausschließlich die eigene Forschungsarbeit, sondern alles, was einem in der akademischen Welt noch so begegnet. Hierzu würde ich das Bamblog, das Textdepot sowie dieses Blog hier zählen. Außerdem die von Robert Basic gesammelten bloggenden Professoren.
    • Wissenschaftsblog: Hier geht es um die Vermittlung von Wissenschaft (scientific literacy), in der Regel stärker journalistisch (und zudem unterhaltungs-) orientiert als die anderen Blogtypen. Der/die Blogger/in muss nicht Wissenschaftler sein. Beispiele: scienceblogs.com, wired science.

    Soweit die (noch sehr rudimentäre) Typologie. Vielleicht hat der ein oder andere noch ein paar Beispiele?

    (Abbildung “Friedrich Carl von Savigny am Schreibtisch sitzend” von Ludwig Emil Grimm, 1809, Historisches Museum Hanau, Quelle: http://www.zeno.org – Zenodot Verlagsgesellschaft mbH)



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  • Wer bestimmt über die Werbung im Web?

    Kevin Kelley hat diese Matrix der Werbung im Web gezeichnet:

    futuread.png

    Unten links ist die klassische Werbung, in der beide Seiten darüber entscheiden, welche Werbung an welcher Stelle erscheint. Das AdSense-Modell liegt rechts daneben, denn im Unterschied zum klassischen Fall hat der Herausgeber nur einen minimalen Einfluss darauf, welche Werbung tatsächlich auf der Seite entscheiden wird. Oben links befinden sich die neuen AdChoice-Widgets, die zum Beispiel ein Blogger beliebig auf seiner Seite platzieren kann. Ein Sektor ist leer geblieben. Genau dort liegt möglicherweise die Zukunft der Web-Werbung:

    Here there might be publishing vehicles where both the editorial content and the advertising content are generated by contextual search and inquiry.

    Das ist nichts anderes als Werbung im semantischen Netz. Die Rechner der Werbevermarkter und der Herausgeber unterhalten sich in dieser Utopie selbständig miteinander und handeln Art, Preis und Platzierung der Werbeeinblendung aus. (via)



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  • Kurze: Leseschwäche, Onlinewerbung, Sterbekarten, Blogsterben und Projektemacher
  • Kostenloser Ratgeber für Journalisten 2.0

    journalism.pngVielleicht sollten sich die QualitätsPrintjournalisten einmal dieses Buch von Mark Briggs (kostenlos als pdf verfügbar) durchlesen? Darin wird so ziemlich alles erklärt und mit zahlreichen Übungen veranschaulicht, was mit dem neuen Netz zusammenhängt: RSS, Digg, Tagging, Folksonomies, Weblogging oder Podcasting. Wer mindestens mit zwei dieser Begriffe nichts anfangen kann, sollte sich den Ratgeber einmal ansehen.



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  • Creative-Commons-Blogs – ein Erfolgsgeheimnis?

    cc.pngWenn man auf der metaroll-Seite die Checkbox “nur Creative Commons” und auf “Suche” klickt, werden nur diejenigen Blogs angezeigt, die unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen. Bei diesen Blogs wird außerdem ein Ausschnitt aus dem jeweils letzten Blogeintrag angezeigt. Wessen Blog nicht unter einer CC-Lizenz steht, aber trotzdem will, dass ein solcher Schnippsel angezeigt wird, bitte mir per Email oder Kommentar mitteilen. Dasselbe, wenn ich ein CC-Blog fehlt (das sind derzeit noch einige). Danke!

    Von den ersten 100 Blogs der metaroll stehen ein Drittel unter der Creative-Commons-Lizenz. Man mag jetzt streiten, ob das viel oder wenig ist (ich finde, es könnten mehr sein), aber auffällig ist doch: jedes der “Big Five”-Blogs (Spreeblick, Wirres.net, Basic Thinking, Bildblog und Nerdcore) ist CC-lizenziert. Ist das vielleicht ein Baustein für den Erfolg? Oder können es sich diese Blogs “leisten”, ihre Inhalte zu öffnen? Oder ist das nur ein Zufall?



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  • Neues metaroll-Feature (Beta): Feedausschnitt

    In der Betaversion der metaroll habe ich ein neues Feature eingebaut, das für jedes Blog einen kurzen Ausschnitt aus dem letzten veröffentlichten Beitrag anzeigt:

    feed.PNG

    Außerdem stehen jetzt Links zu den RSS- und Atom-Feeds in jedem Eintrag. Ich denke, jetzt wird es bald Zeit, das Design zu ändern, es sieht wirklich nicht mehr aufgeräumt aus. Vorschläge? Tipps?



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  • Fokus: Berufsblogs

    sarg.pngIn der Blogosphäre gibt es ein Genre der “Berufsblogs”. Damit sind nicht Blogger gemeint, die von ihrem Bloggen leben können (“Berufsblogger”), sondern Blogs, die sich mit einem bestimmten Beruf auseinandersetzen. Bestes Beispiel hierfür ist das Bestatterwebblog. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Corporateblog, denn das Unternehmen selbst wird nicht genannt:

    Aus verschiedenen Gründen schreibe ich ohne meinen Nachnamen zu nennen. In der Branche herrscht ein starker Wettbewerb und ich möchte keine Konfrontation mit Mitbewebern auslösen. Außerdem könnte ich nicht frei über Abläufe, Kundengespräche und meinen Job schreiben, wenn Rückschlüsse auf mein Unternehmen möglich wären. Die Kunden könnten sich dadurch verletzt fühlen. Deshalb beschreibe ich auch Vorgänge, die oft Monate zurückliegen als “heute passiert”, damit niemand sich angegriffen fühlen kann.

    Sucht man in der metaroll nach verwandten Blogs, so fällt auf, dass dort auch andere Berufsblogs stark repräsentiert sind:

    Um die Zahlen geht es jetzt gar nicht, da die Fallzahlen sehr klein sind. Aber das Ergebnis ist doch spannend. Interessanterweise ist die Verbindung hier nicht so sehr themenspezifisch, sondern es scheint ein verallgemeinertes Interesse zu geben, in andere Berufswelten hineinzusehen. Jemand, der sich für den Alltag eines Bestatters interessiert, findet demnach auch die Berufswelt einer Erotikchatterin interessant.
    (Abbildung: Friedrich, Caspar David, “Landschaft mit Grab, Sarg und Eule” (1836–1837). Quelle: http://www.zeno.org – Zenodot Verlagsgesellschaft mbH)



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  • Stapelverarbeitung

    Gerade bin ich wieder aus Bamberg zurückgekehrt (später mehr dazu). Jetzt gilt es, die knapp 170 Neuanmeldungen für die metaroll einzuarbeiten, die dank der Verlinkung von Felix, Thomas, Robert und all’ den anderen seit gestern angefallen sind.



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