By Benedikt on 13. Dezember 2007
Noch ein kleiner Nachschlag zur Print-versus-Online-Debatte: Kalle Jungkvist, Chefredakteur der schwedischen Tageszeitung Aftonbladet, sieht nicht in anderen Printprodukten die scharfsten Konkurrenten der eigenen Onlineausgabe, sondern erstaunlicherweise in Facebook: When Aftonbladet.se recently did a focus group with twentysomethings, the main competitor in terms of time to Aftonbladet.se was said to be Facebook. The choice for young [...]
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By Benedikt on 12. Dezember 2007
Wir können nun wissenschaftlich zeigen, dass Print gegen den digitalen Medienwandel nicht immun ist (Kolo/Meyer-Lucht) Wenn man sich diesen Aufsatz (“Erosion der Intensivleserschaft”) von Castulus Kolo und Robin Meyer-Lucht durchliest, der am Freitag in der Fachzeitschrift “Medien & Kommunikationswissenschaften” veröffentlicht wird, erscheinen die jüngsten Wortschlachten zwischen Qualitätszeitungen auf der einen Seite und Bloggern auf der [...]
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By Benedikt on 11. Dezember 2007
Aufatmen. Wie ich vorhin in KoopTech gelesen habe, hat das Oberlandesgericht Frankfurt/Main Perlentaucher im Streit gegen FAZ und SZ Recht gegeben und damit die Auffassung bestätigt, dass Zitate auch dann möglich sind, wenn sie den Inhalt einer Rezension o.ä. so intelligent zusammenfassen, dass man den Ursprungsartikel gar nicht mehr zu lesen braucht. Das heißt also, [...]
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By Benedikt on 12. November 2007
Täusche ich mich, oder höre ich aus Sätzen wie dem folgenden, der den “Printgipfel” der Medientage München beschreiben soll, ein klein wenig Orientierungslosigkeit heraus? Dass Zeitungen auch in der Welt des Web 2.0 gute Zukunftschancen haben, darüber waren sich auch die diskutierenden Experten auf den Medientagen München [...] einig. Weniger klar scheint derzeit jedoch, welche [...]
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By Benedikt on 9. November 2007
Eine der Möglichkeiten, die physische Welt mit der Online-Realität in Verbindung zu bringen, sind die sogenannten QR-Codes (QR steht hier für “Quick Response”). Seit heute verwendet die Welt Kompakt diesen Code, um in ihre Texte Hyperlinks zu Onlinedokumenten einzubetten. Wie funktioniert das? Zum Beispiel mit einem fotofähigen Handy mit installierter QR-Lesesoftware. Dann kann der Leser [...]
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By Benedikt on 8. November 2007
Das hat schon Sprengkraft, was W&V gestern über die Studie von Booz, Allen, Hamilton unter dem Titel “Studie: Klassische Werbung entscheidet nicht über den Kauf” vermeldete: Nur noch zu fünf Prozent beeinflusst Werbung im Fernsehen oder in den Printmedien, ob wir ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen oder nicht. Im Vergleich dazu legt das Internet [...]
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By Benedikt on 31. Oktober 2007
Seit einiger Zeit ist der Begriff der “digital natives” (vgl. dazu auch Mark Prensky’s Artikel zum Thema sowie diesen aktuellen Beitrag von Klaus Eck) aus dem Sprachgebrauch der Medien- und Internetforscher kaum mehr wegzudenken. Damit soll die Generation derer beschrieben werden, die als Kind in das digitale Zeitalter hineingewachsen sind und die sich nicht (wie [...]
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By Benedikt on 30. Oktober 2007
Be a visible researcher (Danah Boyd) Ich finde, das fasst es schon ganz gut zusammen, um was es beim Wissenschaftsbloggen geht. Auf der einen Seite haben bloggende Wissenschaftler den Vorteil, ein vergleichsweise breites Publikum zu erreichen. Die Auflagen der deutschen Fachzeitschriften für Soziologie liegen beispielsweise zwischen 500 (Berliner Journal für Soziologie) und 1.700 (Kölner Zeitschrift [...]
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By Benedikt on 26. Oktober 2007
Zukunfts- und Trendforscher Matthias Horx nahm auf dem FRA-Medientreff seine Begeisterung für Weblogs als neue Kommunikationsmedien doch etwas zurück. Ist in dem “Zukunftsletter” noch von einer mit Weblogs verbundenen “existenziellen Verschiebung des Verhältnisses von Privatheit und Öffentlichkeit” die Rede, heißt es jetzt: “Menschen nehmen nur ernst, was raschelt”. Er verweist auf stagnierende oder zurückgehende Klickzahlen, [...]
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By Benedikt on 25. September 2007
Manchmal stehen zwischen mir und einer möglicherweise wichtigen Erkenntnis 25 USD: Die Möglichkeit, Abstracts und Keywords zahlreicher wichtiger Journals auf informaworld zu durchsuchen, ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber dann kommt diese Schranke. Warum kein Open Access, Routledge?
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