Archive for the 'netzwerk' Category

Kurze

post.pngIn den letzten Tagen hat sich einiges angesammelt, deshalb hier ein paar Kurzmitteilungen:

Martin Recke (Fischmarkt) berichtet von einer massiven Umschichtung der Werbebudgets ins Internet, die sich derzeit in den USA abzeichnet. Dazu wird Laurent Burdin zitiert: “Aber der Trend bleibt gleich: Markenartikler interessieren sich immer mehr für das Internet. Es gibt dafür einen einfachen Grund: Ihre Konsumenten haben das Internet als Kanal Nr. 1 gewählt. Sie kaufen dort mehr und mehr.” Dazu Robert Basic: “Aber ist es nicht sozusagen eh ein zwangsweiser Mechanismus, dass die Wirtschaft den Kunden eh immer dahon folgt, wo die Kunden sind?”

Maingold versucht zu begründen, warum Sevenload hinter YouTube hinterherhinkt: “Und genau dieser „Coolness Faktor“, dieses bestimmte Image, fehlt bei sevenload meiner Meinung nach vollständig. Da können die Damen und Herren noch so viel Geld und Manpower in ihre Technik investieren, ein cooles Image und eine dementsprechende Community kann man sich nicht erkaufen.”

Die Neue Zürcher Zeitung hat gerade eine Serie zu sozialen Netzwerken veröffentlicht, die auf den Blogpiloten zusammengefasst ist.

Don Alphonso hat unter dem Titel “Die Hungerlöhne des Web 2.0″ eine spannende Diskussion zum Thema “Bezahlung von Bloggern” losgetreten: “Web2.0 als mediales Subproletariat, als billigste aller möglichen Qualitätsplattformen für den boomenden Medienmarkt”. Die Debatte geht u.a. weiter im JakBlog und KoopTech.

Bringt demnächst auch Wikipedia ein eigenes Social Network auf den Markt? “Ein Social Network aus dem Hause Wikipedia hätte Sprengkraft. Schliesslich gehört Wikipedia in den meisten Ländern zu den Top-10-Websites, während die Social-Network-Szene weiterhin sehr fragmentiert ist”, meint Andreas Göldi (Medienkonvergenz).

Außerdem: Dirk Olbertz und Jens Schröder finden 133.300 deutschsprachige Blogs.



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    Sehr schön zu beobachten, wie Google mit einer Neuentwicklung an die Öffentlichkeit geht, und die Diskussionen darüber, ob Google nun die Welt regieren wird oder nicht, brechen los. Nur, was genau Googles Open Social sein soll, haben wohl die allerwenigsten verstanden. Allmählich lichtet sich der Nebel und die ersten verständlichen Erklärungen tauchen auf. Zuallererst: Open Social ist kein neues Netzwerk. Kein Closed Beta des Facebook von Morgen. Es bringt also nichts, Inviteshare um Einladungen anzuhauen, neue Profilfotos beim Fotografen in Auftrag zu geben und den Lebenslauf noch einmal durchzugehen. Aber wenn kein neues Netzwerk – was ist es dann?

    • Lars Hinrichs zum Beispiel weist im OpenBlog auf die Vorteile offener APIs und Standards hin: “Our members themselves can choose which applications they adopt—who better? The freedom of such an approach is infinitely superior to a walled garden approach.”
    • Marc Andreessen erklärt: “Open Social’s API is based entirely on Javascript. If you know HTML and Javascript today, you will be able to immediately use Open Social to turn your web applications and web sites into Open Social apps.” Dabei geht es um zwei verschiedene Komponenten: Container (darunter sind z.B. soziale Netzwerke wie Ning, OpenBC oder MySpace zu verstehen) und Applikationen. Der Witz an Open Social ist, dass die Netzwerke weder an bestimmte Container gebunden sind, noch an bestimmte proprietäre Sprachen wie es zum Beispiel bei den Facebook-Anwendungen der Fall ist.
    • Die von Google bereitgestellten JavaScript-Anwendungen ermöglicht also den Programmierern von Anwendungen für Social Software, in drei Dimensionen Informationen aus einem (oder mehreren) bestimmten Netzwerk(en) abzurufen: Profil-Informationen (Name, Adresse, Beruf), Kontakte (“Freunde”) sowie Aktivitäten (z.B. Feeds). Dimension2K ist begeistert: “Zumindest aus Entwicklersicht bietet OpenSocial fast unendlich viele Möglichkeiten, Applikationen für diverse Networks zu schreiben, ohne sich dabei ständig mit neuen Markup-Sprachen auseinandersetzen zu müssen.”
    • Ob auch ein Authentifizierungsmechanismus dabei sein wird, ist nicht ganz klar. Fischmarkt befürchtet, das könnte das Ende von OpenID bedeuten.

    Also: Open Social ist zunächst vor allem für Programmierer interessant, die Anwendungen für Social Networks schreiben wollen oder verschiedene Social Networks miteinander vernetzen wollen (Cem Basman nennt das “seamless social networking”, ich würde es eher “noserubbing” nennen). Aber damit ist noch nicht gesagt, dass das von Google für den 5. November angekündigte “Second Generation Social Network” (GoogleContacts?) nicht auf der Grundlage von Open Social das ein oder andere spannende Alleinstellungsmerkmal besitzen wird.

    Was könnte daraus entstehen?

    • Eine erhebliche Expansion des Marktes für Social Software-Applikationen
    • Sehr viele, differenzierte Nutzerprofile, die sich für gezielte Werbevermarktung nutzen lassen (à la Facebook Flyer). Durch die Vernetzung der Profile entsteht, so finyard, eine “unglaubliche Flut an persönlichen Daten, die sich wunderbar in personalisierte Werbung umwandeln lässt.”
    • Ein Soziales Netz der Netze, das zum Beispiel als Informationskanal genutzt werden kann (“Publicity Network“)
    • Ein Brücken-API, das früher oder später die Mobilität zwischen sozialen Netzwerken kontrollieren wird und Google eine weitere Monopolstellung ermöglicht (Andreas Göldi fasst das mit “Kontext ist King” schön zusammen)
    • Vielleicht, wie auch Robert Basic hofft, irgendwann eine stärkere Interoperabilität der Social Network Services, die bedeutet, dass ich die Dienste eines Netzwerkes auch aus einem anderen heraus nutzen kann.
    • Das Netzwerkparadigma wird sich weiter durchsetzen und Leuten wie mir, die sich mit der social network analysis befassen, viel Freude und harte Arbeit verschaffen. Yes!


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    Ich bin wirklich gespannt, ob Google mit dem morgen startenden “OpenSocial” (Link) es erneut schaffen wird, sich als verspäteter Einsteiger durchsetzen zu können. 1998 mit ihrer Suchmaschine, 2007 auf dem heißumkämpften Markt der Social Networks (damit ist vor allem gemeint: den nordamerikanischen und europäischen Markt, den in Südamerika sind Google mit Orkut bereits ganz vorne). Der Vergleich mit Yahoo drängt sich auf: das Unternehmen besaß schon länger ein Quasi-Netzwerk, das dann mit 360° eine einheitliche Identität bekam. Kürzlich versuchten sie dann, mit einer kuriosen Neuentwicklung namens Mash eine völlig neue Art des Social Networking zu erfinden, konnten sich damit aber nicht durchsetzen. Die Technorati-Grafik zeigt, wie schnell das Interesse abgeflacht ist:
    yahoo-mash.png
    Das sieht für Facebook im selben Zeitraum doch ganz anders aus:
    facebook1.png

    Interessant ist jedenfalls, dass Google für ihr OpenSocial einen offenen oder besser integrativen Ansatz verfolgt, der ähnlich wie noserub (hier ist mein Profil) darauf abzielt, unterschiedliche Netzwerke miteinander zu vernetzen: “OpenSocial is a set of common APIs for building social applications on the web”. Das könnte einen Schritt aus der bisherigen Walled Garden-Malaise des Web 2.0 bedeuten, dass man zwar sehr leicht seine eigenen Inhalte in einen Webdienst einspeisen kann, diese aber nur sehr schwer wieder dort hinaus bekommt.

    Wird es Google gelingen, einen Standard für den Datenaustausch zwischen sozialen Netzwerken zu definieren und eventuell sogar die Spielregeln des Social Networking-Spiels nachhaltig zu verändern, so wie es ihnen damals mit dem Suchmaschinen-Spiel gelungen ist? Mit Partnern wie XING, Friendster, hi5, LinkedIn, Plaxo, Newsgator und Ning dürfte das eine wirklich spannende Frage werden. Nach Richard MacManus könnten die Spielregeln in Zukunft wie folgt aussehen: “It’s Facebook vs MySpace vs The Rest – and The Rest is now operating under a Google framework.”

    Weitere Informationen gibt es:



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  • Networking auf dem DLD
  • Open Social in Wort und Bild
  • Von der Gruppen- zur Netzwerkgesellschaft (und wieder zurück?)

    Wenn man sich mit sozialen Netzwerken beschäftigt, stößt man schnell auf den etwas seltsamen Doppelcharakter des Netzwerkbegriffs: zum einen ist damit die Methode (also Netzwerkanalyse) benannt, mit der man gesellschaftliche Verbindungen (bzw. Verbindungen aller Art) in Gegenwart und Vergangenheit untersuchen kann (vgl. dazu auch die vielzitierte Analyse der Medici-Familie). Zum anderen schwingt aber immer auch die zweite Bedeutung mit, die darauf verweist, dass moderne Gesellschaften sich zunehmend netzförmig organisieren und insofern Netzwerke einen immer wichtigeren Beobachtungsgegenstand für die empirische sozialwissenschaftliche Forschung darstellen (also Netzwerkanalyse).

    Obwohl diese Bedeutungsfelder häufig zusammenfallen, jedoch findet man nur selten explizite Versuche, gesellschaftstheoretische Aussagen aus der Netzwerkforschung abzuleiten (also jenseits des im allgemeinen Sprachgebrauchs verwendeten Netzwerkbegriffs). Eine spannende Ausnahme ist Barry Wellmans Begriff des “networked individualism”, der auf einen fundamentalen Wandel der Vergesellschaftung von gruppenbasierten hin zu netzwerkförmigen Assoziationsmustern beschreibt (pdf hier). Oder anders ausgedrückt: Die Leute leben nicht mehr in Gruppen, sondern in Netzwerken. Merkmale dieser neuen Lebensweise sind:

    1. Glokalisierung von Gemeinschaft: ausgedehnte (z.T. globale) Netzwerke bei weiter bestehender Bedeutung von home bases wie dem Haushalt oder der Arbeit
    2. Netzwerkmanagement: Man ist nicht nur einem/dem direkten Vorgesetzten rechenschaftspflichtig, sondern mehreren Personen z.T. in unterschiedlichen Arbeitsgruppen
    3. Unternehmensnetze: Auch Unternehmen sind nicht mehr autark, sondern in Netzwerke unterschiedlicher Stärke eingebunden
    4. Politiknetzwerke: Etwas argumentationsbedürftig ist die vierte Feststellung, dass auch die internationale Politik zunehmend netzwerkförmig organisiert ist. Das mag plausibel erscheinen, wenn man die gegenwärtigen wechselnden Koalitionen mit der Blockstruktur des Kalten Krieges vergleicht; geht man aber darüber hinaus erscheint diese These schwierig, zumal mir nicht klar ist, was in diesem Netzwerk die Knoten, was die Kanten sind. Länder? Diplomaten? Verträge?

    Interessanterweise liefert Wellman seine Antithese gleich mit: Nach dem 11. September zieht sich das Sozialleben in einem gegenläufigen Trend immer stärker in “little boxes” zurück. Indizien dafür sind: gated communities, Verkehrshindernisse, Wartezeiten und Sicherheitsanforderungen im Luftverkehr, neue Blockbildungen (Nord-Süd).

    Wellman neigt dazu, diese beiden Perspektiven als Entweder-oder-These zu formulieren. Kann man sich diese beiden Pole nicht z.T. auch als Sowohl-als-Auch, wenn nicht gar als Steigerungsverhältnis vorstellen? Was sagt ihr dazu?



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  • Mit mobilen Anwendungen gegen die digitale Spaltung

    Dass Mobiltelefone als Plattform für das social web in Zukunft noch einmal eine wichtige Bedeutung bekommen würden, darauf hatte ich bereits des Öfteren hingewiesen. Gerade in den Entwicklungsländern, in denen es kaum Festnetzanschlüsse gibt, könnten mobile social applications eine herausragende Rolle spielen. Insofern gilt möglicherweise: Wer auf mobile Vernetzung setzt, tut etwas gegen die digitale Spaltung.

    Deutlich wird das an einem Beispiel, über das Nicole Dyer auf Popular Science schreibt: Demnach gibt es in Kenia nur etwa 200.000 Haushalte mit Elektrizität, aber gleichzeitig 5,6 Millionen Handynutzer. Und so läuft die Kommunikation zwischen den lokalen Krankenhäusern und der zentralen Blutbank mittlerweile über ein mobiles System namens “SMS Blood Bank”: die Krankenschwestern können per SMS Blutkonserven anfordern, und gleichzeitig kann über ein administratives Webinterface in Echtzeit angezeigt werden, wieviel Reserven noch in den einzelnen Krankenhäusern vorhanden sind.



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    Kaum habe ich das neue Tagging-Feature in die metaroll eingebaut, haben die ersten Besucher schon gemerkt, wie das funktioniert und legen los. Gerade eben waren schon gut 40 Einträge mit Tags versehen; ich wette, wenn die ganzen Blogbesitzer morgen ihr eigenes Blog suchen und taggen, werden noch einmal eine ganze Menge dazukommen.

    Schön wäre ja, statt der üblichen Tagcloud, die nur die Häufigkeiten angibt ein Tagnetz zu entwerfen, das auch die Beziehungen zwischen den Blogs angibt (die sich direkt der Blogrollverlinkung entnehmen lassen). Mal sehen. Aber jetzt seid erst mal ihr dran.



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    Wie Robert hier geschrieben hat, habe ich die Netzwerk-Grafiken zur Free Burma-Aktion aktualisiert und ein paar tentative Beobachtungen zusammengeschrieben. Wenn am Wochenende auf dem Barcamp MUC Interesse besteht, kann ich gerne auch etwas dazu erzählen:



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    Für alle diejenigen, die nach netzwerkanalytischen Maßen für die metaroll gefragt haben, hier sind ein paar Zahlen dazu (Stand 2.10. 22:00):

    Anzahl der analysierten Weblogs: 7736
    Dichte des Netzwerks: 0.0003
    Durchschnittliche Anzahl eingehender/ausgehender Links: 2,101
    Standardabweichung (eingehende/ausgehende Links): 4,174 / 11,060
    Median (eingehende/ausgehende Links): 1 / 0
    Netzwerkzentralisierung (eingehende/ausgehende Links): 0,01227 / 0,04266
    

    Die zehn zentralsten Webseiten, was die eingehenden Blogroll-Links angeht:

     1 2 3 4
     InDegree OutDegree NrmInDeg NrmOutDeg
     ------------ ------------ ------------ ------------
     48 Spreeblick 97.000 73.000 1.254 0.944
     1 Basic Thinking 85.000 47.000 1.099 0.608
     51 wirres.net 85.000 98.000 1.099 1.267
    270 BILDblog 78.000 0.000 1.008 0.000
    109 nerdcore 67.000 83.000 0.866 1.073
    156 Anke Groener 62.000 64.000 0.802 0.827
     49 Irgendwas ist ja imm 60.000 104.000 0.776 1.345
    119 Stefan Niggemeier 60.000 23.000 0.776 0.297
    127 Jojos illustrierter 59.000 41.000 0.763 0.530
    137 MC Winkels weBlog 59.000 78.000 0.763 1.008
    

    Die Eingangsgrade (Indegree) entsprechen definitionsgemäß der in der metaroll angegebenen rollcount, die als Sortierungskriterium für die Liste voreingestellt ist. Die Ausgangsgrade (Outdegrees) dem jeweiligen Umfang der Blogroll. Insofern überrascht es nicht, dass der Median der Ausgangsgrade bei 0 liegt, denn den 7736 erfassten Weblogs stehen momentan 565 erfasste Blogrolls gegenüber. Die Zentralisierung des Netzwerks ist vergleichsweise gering, wobei die Ausgangsgrade (also die Blogrolls) stärker zentralisiert sind als die Eingangsgrade (verlinkte Blogs). Zudem weist die für das Netzwerk ermittelte Dichte darauf hin, dass man es hier mit einem spärlichen Netzwerk zu tun hat.



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    Nachdem der erste Eindruck etwas unbeholfen war, hat sich Yahoos neue social networking site mittlerweile erholt und kann in ihrer ganzen Schönheit betrachtet werden (hier geht’s zu meinem Profil). Wobei: der zentrale Unterschied zu Facebook ist, dass der User hier alle Freiheiten hat, sich eine unglaublich scheußliche Seite zu basteln. Und mehr noch: die Scheußlichkeit wird sogar zum Prinzip erhoben, wie Will Aldrich auf seinem Profil erklärt (bzw. blurtet): “Will Aldrich thinks that fugly is the new beautiful”. So weit bin ich mit meinem Profil noch nicht, aber einen ersten Eindruck von den Standardfunktionen, die einen erwarten, wenn man sich neu anmeldet, kann ich schon einmal in folgendem kommentierten Screenshot vermitteln (Klick auf das Bild zum Vergrößern):
    mash2.png
    Einige interessante Ansätze sind in dieser Kreuzung aus Facebook, MySpace und Wikiwiki jedem Fall dabei. Besonders gespannt bin ich darauf, wie sich die Wiki-Funktionen (fremde Profile verändern, Revisionsliste) zu dem eigentlichen Kern der social networking sites, der Selbstpräsentation, verhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass daraus ein ernsthafter Konkurrenr zu den klassischen professional networking sites wie Facebook, LinkedIn oder Xing werden kann. Aber was wird es dann?

    Mittlerweile gibt es auch in der deutschen Blogosphäre die ersten Reaktionen auf das neue Netzwerk, zum Beispiel von Timo Heuer, der Mash in einem Videoclip vorstellt oder von Sebastian Erlhofer, der den Aspekt des Vertrauens hier besonders interessant findet.

    Wünsche nach Einladungen bitte in die Kommentare.



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  • Let’s Mash (Yahoo!)

    profile.pngGerade eben ist mit Mash die neue social networking platform von Yahoo! in das public invitation-Stadium eingetreten. Und womit will sich dieser Dienst von den Konkurrenten Facebook, Orkut, mixi, Xing, 360° (dem bisherigen Vertreter von Yahoo! in dieser Gattung) und wie sie alle heißen abgrenzen? Will Aldrich nennt drei Punkte, die interessant klingen:

    1. Die Ausbreitung soll nicht über banale Einladungsemails laufen, sondern indem man für die einzuladende Person schon einmal ein mehr oder weniger ausgearbeites Profil erstellt.

    2. Außerdem kann man sein Profil für die Bearbeitung von Freunden öffnen – endlich ein Schritt in Richtung Verbindung von social networking und dem Wiki-Prinzip
    3. drittens kommen in Mash ebenso wie in Facebook Drittanbieter-Module zum Tragen.

    mash.png
    Momentan scheint Mash aber noch nicht so richtig rund zu laufen: die Stylesheets werden nicht geladen und alle Änderungen an meinem Profil werden mit {"error":"Could not save information"} quittiert.

    Und für wen darf ich jetzt einmal das Profil-Ausarbeiten ausprobieren?



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