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Wird Google die Spielregeln für das Social Networking verändern?

Ich bin wirklich gespannt, ob Google mit dem morgen startenden “OpenSocial” (Link) es erneut schaffen wird, sich als verspäteter Einsteiger durchsetzen zu können. 1998 mit ihrer Suchmaschine, 2007 auf dem heißumkämpften Markt der Social Networks (damit ist vor allem gemeint: den nordamerikanischen und europäischen Markt, den in Südamerika sind Google mit Orkut bereits ganz vorne). Der Vergleich mit Yahoo drängt sich auf: das Unternehmen besaß schon länger ein Quasi-Netzwerk, das dann mit 360° eine einheitliche Identität bekam. Kürzlich versuchten sie dann, mit einer kuriosen Neuentwicklung namens Mash eine völlig neue Art des Social Networking zu erfinden, konnten sich damit aber nicht durchsetzen. Die Technorati-Grafik zeigt, wie schnell das Interesse abgeflacht ist:
yahoo-mash.png
Das sieht für Facebook im selben Zeitraum doch ganz anders aus:
facebook1.png

Interessant ist jedenfalls, dass Google für ihr OpenSocial einen offenen oder besser integrativen Ansatz verfolgt, der ähnlich wie noserub (hier ist mein Profil) darauf abzielt, unterschiedliche Netzwerke miteinander zu vernetzen: “OpenSocial is a set of common APIs for building social applications on the web”. Das könnte einen Schritt aus der bisherigen Walled Garden-Malaise des Web 2.0 bedeuten, dass man zwar sehr leicht seine eigenen Inhalte in einen Webdienst einspeisen kann, diese aber nur sehr schwer wieder dort hinaus bekommt.

Wird es Google gelingen, einen Standard für den Datenaustausch zwischen sozialen Netzwerken zu definieren und eventuell sogar die Spielregeln des Social Networking-Spiels nachhaltig zu verändern, so wie es ihnen damals mit dem Suchmaschinen-Spiel gelungen ist? Mit Partnern wie XING, Friendster, hi5, LinkedIn, Plaxo, Newsgator und Ning dürfte das eine wirklich spannende Frage werden. Nach Richard MacManus könnten die Spielregeln in Zukunft wie folgt aussehen: “It’s Facebook vs MySpace vs The Rest – and The Rest is now operating under a Google framework.”

Weitere Informationen gibt es:



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    Wenn man sich mit sozialen Netzwerken beschäftigt, stößt man schnell auf den etwas seltsamen Doppelcharakter des Netzwerkbegriffs: zum einen ist damit die Methode (also Netzwerkanalyse) benannt, mit der man gesellschaftliche Verbindungen (bzw. Verbindungen aller Art) in Gegenwart und Vergangenheit untersuchen kann (vgl. dazu auch die vielzitierte Analyse der Medici-Familie). Zum anderen schwingt aber immer auch die zweite Bedeutung mit, die darauf verweist, dass moderne Gesellschaften sich zunehmend netzförmig organisieren und insofern Netzwerke einen immer wichtigeren Beobachtungsgegenstand für die empirische sozialwissenschaftliche Forschung darstellen (also Netzwerkanalyse).

    Obwohl diese Bedeutungsfelder häufig zusammenfallen, jedoch findet man nur selten explizite Versuche, gesellschaftstheoretische Aussagen aus der Netzwerkforschung abzuleiten (also jenseits des im allgemeinen Sprachgebrauchs verwendeten Netzwerkbegriffs). Eine spannende Ausnahme ist Barry Wellmans Begriff des “networked individualism”, der auf einen fundamentalen Wandel der Vergesellschaftung von gruppenbasierten hin zu netzwerkförmigen Assoziationsmustern beschreibt (pdf hier). Oder anders ausgedrückt: Die Leute leben nicht mehr in Gruppen, sondern in Netzwerken. Merkmale dieser neuen Lebensweise sind:

    1. Glokalisierung von Gemeinschaft: ausgedehnte (z.T. globale) Netzwerke bei weiter bestehender Bedeutung von home bases wie dem Haushalt oder der Arbeit
    2. Netzwerkmanagement: Man ist nicht nur einem/dem direkten Vorgesetzten rechenschaftspflichtig, sondern mehreren Personen z.T. in unterschiedlichen Arbeitsgruppen
    3. Unternehmensnetze: Auch Unternehmen sind nicht mehr autark, sondern in Netzwerke unterschiedlicher Stärke eingebunden
    4. Politiknetzwerke: Etwas argumentationsbedürftig ist die vierte Feststellung, dass auch die internationale Politik zunehmend netzwerkförmig organisiert ist. Das mag plausibel erscheinen, wenn man die gegenwärtigen wechselnden Koalitionen mit der Blockstruktur des Kalten Krieges vergleicht; geht man aber darüber hinaus erscheint diese These schwierig, zumal mir nicht klar ist, was in diesem Netzwerk die Knoten, was die Kanten sind. Länder? Diplomaten? Verträge?

    Interessanterweise liefert Wellman seine Antithese gleich mit: Nach dem 11. September zieht sich das Sozialleben in einem gegenläufigen Trend immer stärker in “little boxes” zurück. Indizien dafür sind: gated communities, Verkehrshindernisse, Wartezeiten und Sicherheitsanforderungen im Luftverkehr, neue Blockbildungen (Nord-Süd).

    Wellman neigt dazu, diese beiden Perspektiven als Entweder-oder-These zu formulieren. Kann man sich diese beiden Pole nicht z.T. auch als Sowohl-als-Auch, wenn nicht gar als Steigerungsverhältnis vorstellen? Was sagt ihr dazu?



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  • Mit mobilen Anwendungen gegen die digitale Spaltung

    Dass Mobiltelefone als Plattform für das social web in Zukunft noch einmal eine wichtige Bedeutung bekommen würden, darauf hatte ich bereits des Öfteren hingewiesen. Gerade in den Entwicklungsländern, in denen es kaum Festnetzanschlüsse gibt, könnten mobile social applications eine herausragende Rolle spielen. Insofern gilt möglicherweise: Wer auf mobile Vernetzung setzt, tut etwas gegen die digitale Spaltung.

    Deutlich wird das an einem Beispiel, über das Nicole Dyer auf Popular Science schreibt: Demnach gibt es in Kenia nur etwa 200.000 Haushalte mit Elektrizität, aber gleichzeitig 5,6 Millionen Handynutzer. Und so läuft die Kommunikation zwischen den lokalen Krankenhäusern und der zentralen Blutbank mittlerweile über ein mobiles System namens “SMS Blood Bank”: die Krankenschwestern können per SMS Blutkonserven anfordern, und gleichzeitig kann über ein administratives Webinterface in Echtzeit angezeigt werden, wieviel Reserven noch in den einzelnen Krankenhäusern vorhanden sind.



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    Kaum habe ich das neue Tagging-Feature in die metaroll eingebaut, haben die ersten Besucher schon gemerkt, wie das funktioniert und legen los. Gerade eben waren schon gut 40 Einträge mit Tags versehen; ich wette, wenn die ganzen Blogbesitzer morgen ihr eigenes Blog suchen und taggen, werden noch einmal eine ganze Menge dazukommen.

    Schön wäre ja, statt der üblichen Tagcloud, die nur die Häufigkeiten angibt ein Tagnetz zu entwerfen, das auch die Beziehungen zwischen den Blogs angibt (die sich direkt der Blogrollverlinkung entnehmen lassen). Mal sehen. Aber jetzt seid erst mal ihr dran.



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  • Mobilisierungsmuster in der Blogosphäre II

    Wie Robert hier geschrieben hat, habe ich die Netzwerk-Grafiken zur Free Burma-Aktion aktualisiert und ein paar tentative Beobachtungen zusammengeschrieben. Wenn am Wochenende auf dem Barcamp MUC Interesse besteht, kann ich gerne auch etwas dazu erzählen:



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  • Netzwerkanalyse der metaroll

    Für alle diejenigen, die nach netzwerkanalytischen Maßen für die metaroll gefragt haben, hier sind ein paar Zahlen dazu (Stand 2.10. 22:00):

    Anzahl der analysierten Weblogs: 7736
    Dichte des Netzwerks: 0.0003
    Durchschnittliche Anzahl eingehender/ausgehender Links: 2,101
    Standardabweichung (eingehende/ausgehende Links): 4,174 / 11,060
    Median (eingehende/ausgehende Links): 1 / 0
    Netzwerkzentralisierung (eingehende/ausgehende Links): 0,01227 / 0,04266
    

    Die zehn zentralsten Webseiten, was die eingehenden Blogroll-Links angeht:

     1 2 3 4
     InDegree OutDegree NrmInDeg NrmOutDeg
     ------------ ------------ ------------ ------------
     48 Spreeblick 97.000 73.000 1.254 0.944
     1 Basic Thinking 85.000 47.000 1.099 0.608
     51 wirres.net 85.000 98.000 1.099 1.267
    270 BILDblog 78.000 0.000 1.008 0.000
    109 nerdcore 67.000 83.000 0.866 1.073
    156 Anke Groener 62.000 64.000 0.802 0.827
     49 Irgendwas ist ja imm 60.000 104.000 0.776 1.345
    119 Stefan Niggemeier 60.000 23.000 0.776 0.297
    127 Jojos illustrierter 59.000 41.000 0.763 0.530
    137 MC Winkels weBlog 59.000 78.000 0.763 1.008
    

    Die Eingangsgrade (Indegree) entsprechen definitionsgemäß der in der metaroll angegebenen rollcount, die als Sortierungskriterium für die Liste voreingestellt ist. Die Ausgangsgrade (Outdegrees) dem jeweiligen Umfang der Blogroll. Insofern überrascht es nicht, dass der Median der Ausgangsgrade bei 0 liegt, denn den 7736 erfassten Weblogs stehen momentan 565 erfasste Blogrolls gegenüber. Die Zentralisierung des Netzwerks ist vergleichsweise gering, wobei die Ausgangsgrade (also die Blogrolls) stärker zentralisiert sind als die Eingangsgrade (verlinkte Blogs). Zudem weist die für das Netzwerk ermittelte Dichte darauf hin, dass man es hier mit einem spärlichen Netzwerk zu tun hat.



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    Nachdem der erste Eindruck etwas unbeholfen war, hat sich Yahoos neue social networking site mittlerweile erholt und kann in ihrer ganzen Schönheit betrachtet werden (hier geht’s zu meinem Profil). Wobei: der zentrale Unterschied zu Facebook ist, dass der User hier alle Freiheiten hat, sich eine unglaublich scheußliche Seite zu basteln. Und mehr noch: die Scheußlichkeit wird sogar zum Prinzip erhoben, wie Will Aldrich auf seinem Profil erklärt (bzw. blurtet): “Will Aldrich thinks that fugly is the new beautiful”. So weit bin ich mit meinem Profil noch nicht, aber einen ersten Eindruck von den Standardfunktionen, die einen erwarten, wenn man sich neu anmeldet, kann ich schon einmal in folgendem kommentierten Screenshot vermitteln (Klick auf das Bild zum Vergrößern):
    mash2.png
    Einige interessante Ansätze sind in dieser Kreuzung aus Facebook, MySpace und Wikiwiki jedem Fall dabei. Besonders gespannt bin ich darauf, wie sich die Wiki-Funktionen (fremde Profile verändern, Revisionsliste) zu dem eigentlichen Kern der social networking sites, der Selbstpräsentation, verhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass daraus ein ernsthafter Konkurrenr zu den klassischen professional networking sites wie Facebook, LinkedIn oder Xing werden kann. Aber was wird es dann?

    Mittlerweile gibt es auch in der deutschen Blogosphäre die ersten Reaktionen auf das neue Netzwerk, zum Beispiel von Timo Heuer, der Mash in einem Videoclip vorstellt oder von Sebastian Erlhofer, der den Aspekt des Vertrauens hier besonders interessant findet.

    Wünsche nach Einladungen bitte in die Kommentare.



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    profile.pngGerade eben ist mit Mash die neue social networking platform von Yahoo! in das public invitation-Stadium eingetreten. Und womit will sich dieser Dienst von den Konkurrenten Facebook, Orkut, mixi, Xing, 360° (dem bisherigen Vertreter von Yahoo! in dieser Gattung) und wie sie alle heißen abgrenzen? Will Aldrich nennt drei Punkte, die interessant klingen:

    1. Die Ausbreitung soll nicht über banale Einladungsemails laufen, sondern indem man für die einzuladende Person schon einmal ein mehr oder weniger ausgearbeites Profil erstellt.

    2. Außerdem kann man sein Profil für die Bearbeitung von Freunden öffnen – endlich ein Schritt in Richtung Verbindung von social networking und dem Wiki-Prinzip
    3. drittens kommen in Mash ebenso wie in Facebook Drittanbieter-Module zum Tragen.

    mash.png
    Momentan scheint Mash aber noch nicht so richtig rund zu laufen: die Stylesheets werden nicht geladen und alle Änderungen an meinem Profil werden mit {"error":"Could not save information"} quittiert.

    Und für wen darf ich jetzt einmal das Profil-Ausarbeiten ausprobieren?



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    Gibt es Höhlenmenschen im Web 2.0? Nein, dies soll nicht etwa auf die mangelnden Umgangsformen anspielen, die den User Generated Content manches Mal begleiten und auch nicht auf die schlichte Eleganz und Funktionalität der Höhlenzeichnungen von Lascaux oder Niaux, die in dem Design von del.icio.us vielleicht ihr modernes Äquivalent gefunden haben. Stattdessen beschreibt der Begriff eine bestimmte Form der Vernetzung, in der eine Population in zahlreiche Cluster aufgeteilt ist, die nicht miteinander verbunden sind. Schematisch lässt sich diese Form in etwa so darstellen:
    cavemen.png
    Die Fragmentierung des Netzwerks führt in diesem Fall dazu, dass die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Knoten (z.B. User in einer Community) miteinander in Kontakt geraten, gegen null tendiert. Sehr viel spannender ist dagegen eine Abwandlung des Schemas – der “connected caveman graph”, in dem zwischen den Clustern einige wenige Verbindungen bestehen:
    ccavemen.png
    Nun kann man trotz der nach wie vor starken Clusterung von jedem Knoten jeden anderen erreichen. Das entgegengesetzte Modell ist das einer zufälligen Verbindung der einzelnen Knoten, in dem keine Cluster bestehen, dafür aber die charakteristische Pfadlänge zwischen zwei beliebigen Knoten geringer ist als in dem ebengenannten Modell.

    Duncan J. Watts hat in seinem wichtigen Aufsatz “Networks, Dynamics, and the Small-World Phenomenon” (pdf, Zusammenfassung) aus dem Jahr 1999 das connected caveman sowie das random distributed Modell als Ausgangspunkt genommen, um eine mathematische Theorie des Small-World-Phänomens zu formulieren. Dem Problem der Widersprüchlichkeit von Kleine-Welt-Phänomenen – sie beschreiben Netzwerke auf, die gleichzeitig stark geclustert sind und eine niedrige charakteristische Pfadlänge zwischen zwei Knoten besitzen – begegnet er, in dem er viele Zwischenformen zwischen den beiden beschriebenen Modellen graphentheoretisch analysiert und schließlich auf die Bedeutung von Abkürzungen stößt, die in einem stark geclusterten Modell die Pfadlänge gravierend senken können, ohne die Gesamtzahl der Verbindungen wesentlich zu erhöhen und damit in Richtung eines zufällig geclusterten Netzwerks zu gelangen.

    Durch so ein Muster wird es möglich, sich darüber zu wundern, dass man mit einer anderen Person über nur wenige Schritte verbunden ist, obwohl man selbst nur in einem lokalen vernetzt ist und keinen shortcut in der Nähe ahnt. Es bleibt aber eine empirische Aufgabe, diese Beobachtungen an sozialen Netzwerken wie OpenBC, Facebook oder Twitter zu überprüfen.



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    Einen interessanten Versuch der Klassifikation (digitaler) sozialer Netzwerke hat Robert Peck, Internetanalyst bei Bear Sterns unternommen. Er unterscheidet vier verschiedene Typen:

    1. Freizeitorientierte Seiten (“leasure-oriented sites”)
    2. Berufsorientierte Seiten (“professional networking sites”)
    3. Medienorientierte Seiten (“media sharing sites”)
    4. Begegnungsorientierte Seiten (“virtual meeting place sites”)

    Zu der ersten Form, den freizeit- oder unterhaltungsorientierten Seiten rechnet er zum Beispiel MySpace, Facebook, Orkut oder Friendster. Also alles Seiten, auf denen sich die Benutzer mit anderen in Kontakt setzen, um sich über bestimmte Bands, Hobbies etc. auszutauschen oder Spiele miteinander spielen (z.B. Roshambull auf Facebook). Die Berufsorientierten Seiten wie LinkedIn (oder Xing, wäre hier zu ergänzen) dienen vor allem Karrierezwecken, also dem Ziel der Vernetzung mit Personen, die für die eigene berufliche Tätigkeit relevant sind. Medienorientierte Netzwerke wie YouTube oder Flickr benutzt man, um Videos oder Bilder miteinander auszutauschen. Schließlich sind noch virtuelle Räume wie Second Life aufzuführen, in denen man sich, vermittelt über Avatare und simulierte Architekturen, in einem virtuellen dreidimensionalen Raum begegnen kann. Seiner Ansicht nach werden diese Netzwerke früher oder später die Rolle der klassischen Internetportale wie Yahoo! übernehmen, vor allem, weil sie mittels Widgets andere Informationen (Wetter, Musik, Horoskope etc.) integrieren können.

    Den kommenden Trend sieht er in der Ausweitung von digitalen sozialen Netzwerken auf mobile Clients, die es ermöglichen, dass der Benutzer praktisch ununterbrochen (auch unterwegs) in seinem Netzwerk präsent ist. Dabei spielen GPS-Geräte eine große Rolle, die durch die Positionsangabe dem Netzwerken eine neue “real world dimension” hinzufügen können. Allerdings verwendet nur ein geringer Teil der Mobiltelefonienutzer (17%) auch das mobile Internet.

    In Anschluss an die Präsentation, die Yahoo nahe legt, (digitale) soziale Netzwerke ernst zu nehmen (und zum Beispiel Facebook zu kaufen) wird zum Beispiel hier darüber diskutiert, inwiefern es sich bei diesen Netzwerken nicht um ein Phänomen handelt, das von Anfang an die Entwicklung des Internets begleitet hat (also vom Usenet über BBS, AOL, Geocities bis hin zu Friendster, Myspace, LinkedIn, Facebook und Twitter. Außerdem wird daran erinnert, dass Yahoo! 1999 mit der Übernahme von Geocities (für 3,5 Mrd. USD) schon einmal versucht hat, in das Social-Networkingbusiness einzusteigen. Andere bemerken, dass sich Yahoo! mit seinen eigenen Netzwerken (360°, del.icio.us, Yahoo Answers, Geocities, Flickr und dem Yahoo Messenger nicht hinter Facebook zu verstecken braucht, sondern versuchen sollte, diese Dienste einfacher zugänglicher zu machen und vor allem in eine einheitliche Oberfläche zu integrieren. (via)



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