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Netzwerkvisualisierung mit TwitterFriends

Gerade eben ist sie endlich fertig geworden, die Netzwerkvisualisierung für TwitterFriends. Dargestellt wird nicht das gesamte Kontaktnetz – also alle Followees und Followers -, denn das wäre zum einen unübersichtlich groß und zum anderen wenig aussagekräftig, da man Twitterkontakte sehr viel leichter hinzufügt als entfernt. Deshalb stellt TwitterFriends nur das “relevante Netzwerk” dar, also die Kontakte, denen eine Person in der letzten Zeit mindestens zweimal per ‘@’ geantwortet oder sich auf sie bezogen hat. Es geht also um das verborgene Netzwerk von Personen, denen eine Person auf Twitter öffentlich ihre Aufmerksamkeit schenkt. Nach Eingabe eines Twitter-Usernamen auf der Startseite von TwitterFriends erscheint das Ego-Netzwerk des Nutzers, hier für meinen Twitter-Account @furukama:

TwitterFriends-Netzwerk für @furukama

TwitterFriends-Netzwerk für @furukama

Die Größe der Knoten des Netzwerkes entspricht jeweils der Anzahl von Tweets, mit denen ich mich an sie gerichtet habe. Dargestellt wird also die Intensität der Kommunikation zwischen dem zentralen Knoten (“Ego“) und den Kontakten im relevanten Netzwerk. Da diese Visualisierung bei vielen Kontakten schnell unübersichtlich wird, kann man durch dieses Netzwerk surfen: Per Klick auf einen Knoten, wird das Netzwerk um diesen zentriert, so dass man die Vernetzung der Kontakte untereinander analysieren kann:

Blick auf die Vernetzung von @saschalobo im Netzwerk von @furukama

Blick auf die Vernetzung von @saschalobo im Netzwerk von @furukama

Unter der Netzwerkgrafik gibt es einen Link, mit dem man zwischen der obigen einfachen Netzwerkdarstellung und der vollen FOAF-Visualisierung (FOAF für “friend of a friend“) umschalten kann. Die zweite Darstellungsweise zeigt auch die Kontakte meiner Twitterkontakte, die sich nicht in meinem Netzwerk befinden, also auch meine “Freundesfreunde”. Hier erhöht sich die Zahl der Knoten noch einmal, aber auch hier kann man sich per Mausklick durch das Netzwerk bewegen:

FOAF-Netzwerk von @furukama

FOAF-Netzwerk von @furukama

Die Netzwerkdarstellung benötigt keine zusätzliche installierte Software wie Java oder Flash. Verwendet wird die JavaScript-Visualisierungsbibliothek JIT von Nicolas Garcia Belmonte. Lauffähig müsste das Ganze auf Firefox, Chrome und Safari sein, mit eingeschränkter Geschwindigkeit auch im Internet-Explorer. Hier geht es zu der Anwendung.

Hinweis: Bei einigen Twitternutzern erscheint das Netzwerk zunächst noch recht leer, das kann daran liegen, dass die Netzwerkdaten ihrer Kontakte noch nicht im Cache sind. In diesem Fall findet man unter der Netzwerkgrafik eine Liste von Links, mit denen man diese Daten einsammeln kann. Nutzer mit nicht-öffentlichem Profil oder ohne Replies können nicht erfasst werden. Das Ganze funktioniert ohne Eingabe des eigenen Twitterpassworts.

Kommentare und Bugreports am besten per Twitter an @furukama oder gleich hier in die Kommentare. Danke!

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  • Twitter, Metcalfe’s Law und die Kommunikation mit verschwommenen Gruppen

    Metcalfe’s Law, Reed’s Law oder Geburtstagsparadox – es gibt mehrere Bezeichnungen für das Phänomen, dass Netzwerke exponentiell wachsen. Mit jedem neuen Mitglied erhöht sich die Anzahl der möglichen Kommunikationspartner (ähnlich gilt dies auch für die möglichen Untergruppen) nicht um eins, sondern um die Zahl der bisher vorhandenen Mitglieder.

    Genau das scheint auch das Problem zu sein, mit dem der Mikrobloggingdienst Twitter gerade zu kämpfen hat. Seit sich die Anzeichen dafür mehren, dass Twitter allmählich in den Mainstream einsickert, und dementsprechend mehr Menschen sich dort anmelden, hat die Leistung rapide abgenommen. Die vielen Ausfälle der letzten Tage (die SMS-Benachrichtigung scheint schon länger nicht mehr zu funktionieren) haben viele der digitalen Avantgarde zum Lifestreamanbieter Friendfeed getrieben (hier z.B. mein Feed). Robert Scoble ist dort, Loic Le Meur und Michael Arrington auch.

    Während die Direktnachrichten bei Twitter keine größeren Probleme darstellen dürften und auch die öffentliche Zeitleiste unproblematisch sein dürfte, liegt die Schwierigkeit darin, dass jede Freundesliste bei Twitter eine ziemlich einzigartige Kombination von Kontakten darstellt (das müsste man einmal genauer untersuchen). Hier ist deutlich erkennbar, was der deutsche Soziologe Georg Simmel Ende des 19. Jahrhunderts gemeint hat, als er die Individualität einer Person als Kreuzung unterschiedlicher sozialer Kreise bezeichnet hat.

    Das Problem von Twitter liegt womöglich in der ungleich größeren Herausforderung, Botschaften (“Tweets”) an jeweils ganz unterschiedliche Personengruppen zu senden. Twitter ist eben weder ein reines Kommunikationsmedium (Direktnachrichten), noch ein reines Broadcastmedium (Öffentliche Zeitleiste). Ja, es ist nicht einmal ein Gruppenkommunikationsmedium, als das, wofür Email ursprünglich entwickelt wurde, denn Personen, die auf eine Twitternachricht von mir reagieren, senden ihre Antworten wiederum an eine ganz andere Gruppe. Twitter ist Kommunikation zwischen verschwommenen, unscharfen Gruppen (fuzzy groups). Genau das ist der Reiz des Mediums, aber vermutlich auch die neuartige technische Herausforderung.

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    Steffen Büffels Antwort auf die von mir kürzlich vorgestellten und erweiterten Thesen von Doc Searls zur Rettung der Zeitung hat mir wieder einmal die Bedeutung der “Kultur der Verlinkung” gezeigt, die sich gerade in den Weblogs so eindrucksvoll zeigt. Steffen rät den Zeitungsmachern nämlich:

    Wedelt mit guten Content-Teasern lieber an den Boulevards der großen Onlinenetzwerke. Dann schaue ich gerne mal rein und klicke durch eure PI-gierigen Seiten. Und wenn ihr mich dann wieder an viele tolle Stellen wegschickt, komme ich umso lieber zurück.

    Das ist meiner Ansicht nach der große Graben zwischen ins Internet gedruckten Zeitungen und echten Digitalformaten wie Blogs. Süddeutsche, Spiegel etc. geizen mit Links nach draußen aus Angst, dadurch den Leserstrom von den eigenen Inhalten wegzuleiten. Sie haben nicht begriffen, dass Links Informationen sind, die einen Mehrwert bieten. Das Denkmodell ist immer noch die klassische “Ausgabe”. Also ein Inhaltsbündel, das man von vorn bis hinten durchliest bzw. durchklickt. Ein Inhaltsbündel, dass man auch nur als Bündel erwerben kann.

    Im Internet wird jedoch kreuz und quer gelesen – Inhalte gibt es hier nicht im Bündel oder auf der Rolle, sondern in einem Netzwerk. Ich komme über einen Link auf einen interessanten Beitrag, lese ihn und sehe mir die Links an, die von dort auf andere Seiten verweisen. Eine Wahrheit, die unsere Onlinezeitungsmacher anscheinend noch nicht begriffen haben: Kein Besucher bleibt ewig. Die Frage lautet nur: Ist deine Seite eine Sackgasse oder ein Knotenpunkt in einem dicht gewobenen Netzwerk? Verlassen die Besucher die Seite per “Tab schließen” oder über den Link zu einer anderen Seite, die ihnen genau die Informationen bietet, nach denen sie suchen? Und von der sie dann vielleicht früher oder später wieder zurückkommen, weil diese Seite ebenfalls auf Verlinkung setzt?

    Ich muss wohl nicht eigens betonen, dass ich die zweite Option für die zukunftssichere halte. Wenn die Zeitungen wirklich auf irgendeine Weise in den neuen digitalen Dialogen mitreden wollen, müssen sie lernen, zu verlinken. In einem Netzwerk liegen Punkte, von denen kaum eigene Verbindungen ausgehen, am Rand.

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    Wenn ich nur alles ausführlich verbloggen könnte, was mir da tagtäglich durch den Feedreader rutscht … Dann würde ich mich zum Beispiel den folgenden Beiträgen widmen:

    • Robert Scoble stößt einmal mehr eine Diskussion über die Zukunft der Blogosphäre an. Er ist sich nämlich ziemlich sicher, die “era when bloggers could control where the discussion of their stuff took place is totally over.” Dienste wie FriendFeed verteilen die Gespräche nämlich dezentral. Eine wirkliche Beschreibung dieses spannenden Phänomens ist damit aber noch lange nicht erreicht.
    • 1.0, 2.0, 3.0 oder gar 4.0? Diese Frage kann man nicht nur auf das Web beziehen, sondern auch auf die Zukunft der Bibliothek. René Schneider (FH Genf) hat nun die Folien auf Slideshare gestellt, mit denen er die Evolution vom klassischen OPAC über das nutzerorientierte Web 2.0 und das semantischen Netz bis zum künstlich-intelligenten Web 4.0 skizziert. Mich würde interessieren, wie weit man mit Begriffen wie “Bibliothek 4.0” vom bibliothekswissenschaftlichen Mainstream ist? (netbib, Steuereule)
    • Kai-Uwe Hellmann nimmt ausführlich einen klassischen Text (pdf) von Barry Wellman, dem Pionier der Netzwerkanalyse, auseinander und kann der Wellmanschen Idee eines “vernetzten Individualismus” als neue Gemeinschaftsform nicht viel abgewinnen. Zurecht. Hellmanns Fazit sollte man sich im Zeitalter des Social Graph ruhig einmal auf der Zunge zergehen lassen: “Unstrittig ist: Jede ‘Community‘ ist ein ’social network’, dies gilt umgekehrt
      aber keineswegs.”

    • Mit Amateurvideos gegen den Staat? Das berlin Institute aus, nun, Berlin versucht diesen Trick und hat ein “Video zur fragwürdigen Unabhängigkeit von Tagesschau und NDR-Rundfunkratins Netz gestellt. Das Ziel ist eine möglichst weitläufige virale Ausbreitung des Materials, mit dem nachgewiesen werden soll, dass das gegenwärtige Rundfunkkontrollsystem nicht funktioniert und mehr Transparenz und Expertise verdient hätte. Bis jetzt sieht es ganz gut aus – zumindest was die Viralität betrifft.
    • Weblog-Geringverdiener Jeff Jarvis zeichnet die Zukunft von Medien und Nachrichten in sein Blog. Der alte Filter der Presse – zwischen der Welt und uns – wird ersetzt durch eine heterogene und pluralisierte “Presse-Sphäre”, in der viele Quellen zur individuellen Konstruktion einer Story herangezogen werden können und Feeds dafür sorgen, dass wir auf dem Laufenden bleiben. Der große Unterschied zwischen Print und Online: “In print, the process leads to a product. Online, the process is the product.” Die neuen Nachrichten sind nicht mehr in Ressorts organisiert, sondern um Themen, Tags oder Geschichten, “because the notion of a section is as out of date as the Dewey Decimal System“.
    • Solche Listen werden wir in Zukunft noch häufiger sehen: Josh Bernoff hat neun Gründe gesammelt, warum Menschen Social Media nutzen: Freundschaften pflegen, neue Freunde finden, sozialer Druck, seinen Beitrag leisten, Altruismus, Exhibitionismus, Kreativität, Selbstbestätigung und Affinität. Daraus folgt ein wichtiger Hinweis an die Macher von Social Software: “Respect this diversity.”
    • Auch der Altmeister der Medienkonvergenztheorie, Henry Jenkins, meldet sich wieder zu Wort und erörtert auf dem C3-Blog das Thema: “Why academics should blog…” Er betont insbesondere die Bedeutung von Weblogs für die Sichtbarkeit junger Forscher: “increasingly, younger researchers are using blogs as resources for reputation building, especially in cutting-edge fields that lack established authorities.” Außerdem ermöglichen Wissenschaftlerblogs eine proaktive Haltung gegenüber den Massenmedien: Wir bloggende Wissenschaftler warten nicht mehr, bis wir von Journalisten zu einem Thema befragt werden, sondern reden einfach los. “Just-in-time-Scholarship” nennt Jenkins das.

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  • Unterwegs ins Semantische Netz oder: Was sind XFN, FOAF und SPARQL?

    sw-horz-w3c.pngVor wenigen Tagen zitterten Blogosphäre und Web2.0 vor Aufregung: Yahoo, so hieß es, würde große Nachrichten bekanntgeben, die das Netz zu einem besseren Ort machen würde. Also konnte es schon einmal nicht um die Übernahme durch AOL gehen. Tatsächlich gab Yahoo am Freitag bekannt, dass das Unternehmen sich von nun an als Evangelist des Semantic Web betrachten will.

    Worum geht es im Semantic Web? Die grundlegende Idee ist schnell erzählt: Die Informationen, die wir auf unseren Homepages, in unseren Blogs und Social Networks hinterlegen, sollen maschinenlesbar werden. Die nur für Menschen entzifferbare Aussage “X ist ein Kollege von mir” soll nun zusätzlich mit Hilfe von Mikroformaten wie XFN (kurz für “XHTML Friends Network”) oder FOAF (Akronym für “Friend of a Friend”) derart ausgezeichnet werden, dass ein entsprechender Parser sie verstehen kann. Das kann dann zum Beispiel so aussehen (“friend met” verweist hier auf eine befreundete Person, die der Verlinkende schon im wirklichen Leben getroffen hat):


    <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/" rel="friend met">Marcs Wissenswerkstatt</a>

    Davon erhofft man sich einen besseren Zugriff auf die im Web 2.0 gespeicherten Informationen. So könnte man zum Beispiel mit Personensuchmaschinen auf diese Weise nicht nur erfahren, auf welchen Internetseiten der Name einer Person auftaucht, sondern zudem auch Dinge wie: die eigene Homepage der Person, die Seiten seiner Freunde und Arbeitskollegen, seine Profile bei Facebook, Twitter, Xing usw. Es geht also um die Übertragung der realen Beziehungsnetzwerke (“everyone’s connected”) in die digitale Sphäre (“social graph”). Das Internet wird dadurch sehr viel enger und aussagekräftiger verlinkt als bisher:

    Linked Data is about using the Web to connect related data that wasn’t previously linked, or using the Web to lower the barriers to linking data currently linked using other methods.

    So praktisch das sein mag, wenn es darum geht, seine Freunde und Bekannte im Netz ausfindig zu machen – ganz abgesehen davon, dass ein derart ausgezeichnetes Netz die wildesten Träume vieler Netzwerkanalytiker übertreffen würde –, so problematisch ist diese Entwicklung, was die Missbrauchmöglichkeiten betrifft.

    Was geschieht, wenn meine Seite (und damit meine virtuelle Identität) mit einer Person aus organisiert-kriminellem oder terroristischem Umfeld per Mikroformat verknüpft werden? Die Stärke eines dezentralen Systems (es gibt keinen “Datenbankadministrator, der Gott spielen kann”) werden hier zur Schwäche. Denn: Wer garantiert, dass die Verbindungen zu meiner Person, die auf anderen Webseiten formuliert werden, auch tatsächlich zutreffen? Denn die meisten dieser Formate sind, anders als LinkedIn-, Xing- oder Facebook-Freundschaften, nicht nur dezentral, sondern auch unidirektional, d.h. sie müssen nicht bestätigt werden.

    Verschärft wird dieses Problem noch durch die Permanenz des Internet: wenn einmal an einer Stelle eine Beziehungsaussage über mich getroffen wurde, kann diese möglicherweise nicht mehr gelöscht werden, da sie über Archive aufgefunden werden kann (so scheint das Google Social Graph API, kurz: SGAPI, Beziehungsdaten zu cachen) oder bereits in zahlreiche FOAF-Datensätze auf anderen Seiten integriert wurde. Denn eine sinnvolle Möglichkeit, Beziehungsclaims zu zitieren (“Ich sage, dass Markus gesagt hat, Anne ist mit Peter befreundet”) gibt es meines Wissens noch nicht.

    Das hat zur Folge, darauf hat danbri in seinem VortragSocial Network Portability” am 1. März in Cork hingewiesen, dass derartige Aussagen nicht als Tatsachenaussagen betrachtet werden dürfen, sondern nur als Behauptungen (“Claims”). Ein Semantic Web-Parser muss also in Betracht ziehen, welche Person hinter einer FOAF-Aussage steckt.

    Einen möglichen Ausweg stellen Systeme wie SPARQL (kurz für “SPARQL Protocol and RDF Query Language”) da, die nicht nur die Aussagen aus dem semantischen Netz ziehen, sondern sich darüber hinaus auch dafür interessieren, an welcher Stelle und von welchem Akteur die Aussagen gemacht wurden. Hier geht es also nicht nur um die Frage: “Wer ist mit Peter befreundet?” sondern um “Wer sagt, dass Anne mit Peter befreundet ist?”

    Momentan laufen erste Versuche, WordPress SPARQL-freundlich zu machen (“SparqlPress”). Damit werden zwei Ziele verfolgt: zum einen über einzelne Blogs Daten bereitzustellen, die mit SPARQL abgerufen werden können. Dadurch kann dann zum anderen das eigene Blog in eine automatisch aktualisierte Kontaktdatenbank verwandelt werden. Auf Grundlage der eigenen Kontaktliste können dann Aktivitätsströme erstellt werden, ähnlich zu den Facebook- und Xing-Statusmeldungen oder zu neuen Lifestream-Diensten wie Friendfeed. Mit dem FOAFnaut gibt es auch schon ein graphisches Interface, um das eigene FOAF-Kontaktnetzwerk zu visualisieren.

    Wahrscheinlich lassen sich die Veränderungen, die sich durch die allmähliche Etablierung des Semantischen Netzes für das digitale Identitäts- und Beziehungsmanagement ergeben werden, überhaupt noch nicht in ihrer ganzen Tragweite erkennen. Zwei Punkte scheinen mir jedoch absehbar:

    • Klar ist, dass die in diesem Ausmaß noch nie da gewesene Archivierung und öffentliche Zugänglichkeit von Beziehungsdaten das digitale Identitäts- und Beziehungsmanagement zu einer sehr viel komplexeren Aufgabe machen wird. Das Prinzip “security through obscurity” wird es für diesen Bereich nur noch rudimentär geben: meine sozialen Beziehungen sind nicht mehr Teil der Privatsphäre, sondern öffentlich einsehbar.
    • Das professionelle Reputationsmanagement wird ein sehr wichtiges Geschäftsfeld werden, da für den Normalbürger die Kanäle gar nicht mehr absehbar sind, über die Informationen über die eigene Person verbreitet werden. Früher konnte man sich schon denken, wer ein Gerücht in die Welt gesetzt hat, heute sind es anonyme Maschinen, die Informationen aus unterschiedlichen Quellen kombinieren und als Ergebnis dann z.B. ein mit Ortskoordinaten versehenes Bild der eigenen Familie ausspucken.
    • Zugleich wird sich dadurch auch das Wesen der Suchmaschinen verändern, die nicht mehr allein zum Abrufen von Textinhalten genutzt werden können, sondern auch zum Abfragen von Beziehungsdaten.

    Frei nach Kisch könnte man also schlussfolgern: Mit den Möglichkeiten des Semantischen Netz wird das Leben schöner, aber unsicherer.

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    1807465362_128d367a84.jpg

    Dein Reich ist in den Wolken
    und nicht von dieser Erde
    (Brentano)

    In einem sehr informativen Beitrag beschreibt Martin Weigert das Phänomen des „Cloud Computing“. Was ist darunter zu verstehen?

    Als Cloud Computing wird ein Zustand bezeichnet, bei dem Anbieter von Internetdiensten die benötigte Software und Hardware nicht mehr selber betreiben, sondern an externe Dienstleister auslagern. Diese verfügen über leistungsstarke Datencenter und stellen Webunternehmen die gewünschten/benötigten Ressourcen für ihre Applikationen gegen Entgelt bereit.

    Viele der Webservices wie Gmail oder YouTube funktionieren bereits auf der Grundlage von Clouds: die Daten werden nicht auf dem heimischen Rechner gespeichert und auch nicht unbedingt auf dem Rechner, auf dem die Internetanwendung läuft – häufig ist dieser selbst gar nicht mehr eindeutig identifizierbar, sondern die Anwendungen arbeiten gewissermaßen auf einem verteilten Netz von Rechnern. Die Vorteile sind: Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit.

    Damit wird das Grundprinzip (und Erfolgsgeheimnis) des Internet überhaupt fortgesetzt: die mehr oder weniger willkürliche Verteilung von Aufgaben auf ein Netzwerk. Schon das Protokollpaar TCP/IP funktioniert so, dass bei einer einzelnen Internetanfrage nur Start- und Zielpunkt klar identifizierbar sind, nicht aber die zahlreichen Stationen, über die eine Nachricht durch das Netz geleitet wird. Das Netz ist eine Black Box, in der zahlreiche Mikroeinheiten selbständig entscheiden, auf welchen Weg eine Nachricht weitergereicht wird.

    Mit dem Cloud Computing wird auch der Zielpunkt von Anfragen unscharf, denn dieser Rechner leitet ebenfalls nur Anfragen an ein weiteres Netzwerk – die Cloud (z.B. Amazons EC2 oder Mosso) – weiter, in der dann tatsächlich die Datenabfragen stattfinden. Im alten Netz war es tatsächlich eine Ressource, die ich abfragen konnte. Eine Textdatei, die dann physisch auf meinen Rechner transferiert („abgerufen“) wurde. Wenn jemand diese Datei gelöscht hat, war sie nicht mehr abrufbar. Mit der „Vercloudung“ des Netz wird auch diese Datei zum Simulacrum. Gleichzeitig verliert auch der Ausgangspunkt der Ressource an Bedeutung: Das Betriebssystem ist selbst eine Cloud und findet online statt. Martin nennt icloud, Cloudo, eyeOS, ajaxWindows, myGoya und jooce als frühe Beispiele – Google, Facebook und Microsoft werden vielleicht folgen.

    Doch möglicherweise ist das Cloud Computing nur der Übergang zu einer noch viel grundlegenderen Auflösung: dem Grid-Computing oder Grid-Hosting(siehe auch hier). Denn man kann einzelne Clouds wie zum Beispiel die einzelnen Datencenter von Google oder Amazon immer noch identifizieren – zwar nicht der Nutzer aber die Programmierer, die auf die Clouds zurückgreifen. Der Begriff trifft es eigentlich recht gut: Wolken kann man zumindest kurzzeitig klar voneinander abgrenzen, allerdings neigen sie dazu, ihr Erscheinungsbild über die Zeit zu verändern, sich zu teilen oder zu verschmelzen.

    Im Grid geht diese wenigstens vorübergehende Unterscheidbarkeit ebenfalls verloren und das Grid „entscheidet“ selbst, welche Schritte der Datenverarbeitung auf welchen Rechnern oder eben Clouds ausgeführt werden – ähnlich wie das TCP/IP-Protokoll. Das Netz wird zum eigenständigen Akteur bzw. einer nicht-deterministischen Maschine im Sinne Heinz von Foersters: Man kann Inputs und Outputs noch einigermaßen feststellen, doch davon nicht auf die Prozesse schließen, die im Inneren der Black Box abgelaufen sind, um die Inputs in Outputs zu verwandeln.

    Aktuell kenne ich aber nicht besonders viele brauchbare Anwendungsfälle des Cloud/Grid-Computing. Eine spannende Sache ist das Zusammenschalten von mehreren Wörterbüchern im Wörterbuchnetz. Was gibt es da noch?

    (Abbildung “Power Grid” von JeffersonDavis)

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    meister_des_frankfurter_paradiesgartleins_001.jpgGerade eben habe ich gelesen, dass sich Google, Plaxo und Facebook der DataPortability-Workgroup angeschlossen haben und somit vielleicht der walled garden-Charakter der digitalen sozialen Netzwerke (Kosmar nennt das ein “Datengrab“) bald der Vergangenheit angehören könnte. Worum geht es dieser Arbeitsgemeinschaft? Mit dem Slogan “Sharing is Caring” soll auf Grundlage bestehender Technologien und Standards wie OpenID, APML, Microformats, RDF, RSS, OPML und OAuth erreicht werden, dass beispielsweise die Daten zwischen sozialen Netzwerken wie Facebook, MySpace und Xing ausgetauscht werden können. Bislang war das nur schwer möglich.

    Für mich ist das nur eine folgerichtige Entwicklung, die bestehende Netzwerktechnologien näher an die immer wieder verwendete Community-Metapher heranführt. So kann man unterscheiden zwischen objektzentrierten und personenzentrierten Netzwerken. Bei objektzentrierten Netzwerken kann die Verbindung zwischen den Mitgliedern einer virtuellen Gemeinschaft auf Grundlage geteilter Objekte bestehen. Das kann das Abspeichern eines Hyperlinks sein oder die Leidenschaft für das Musikhören. Anders bei personenzentrierten Netzwerken, in denen Beziehungen zwischen Personen abgebildet werden, die ganz unterschiedlicher Art und Stärke sein können. Facebook-Mitglieder haben nicht sehr viel mehr gemeinsam als dass sie sich mit Hilfe dieser social software vernetzen. Dasselbe gilt für Xing-Nutzer.

    Da man aber die dort eingegebenen Personendaten und vor allem die dort abgespeicherten Verbindungen bislang nicht transportieren konnte, bestanden diese Verbindungen streng genommen nicht zwischen den Personen, sondern ihren jeweiligen Netzwerk-Avataren. Wenn Facebook-Bob mit Facebook-Anne verbunden ist, bedeutet das noch lange nicht, dass auch Xing-Bob und Xing-Anne eine Verbindung besitzen. De:bug fasst das schön knapp in der Formel zusammen: “Dein Social Graph war nie deiner”. Außerdem ist man in diesem Modell immer an das Wohlwollen des Anbieters gebunden, der jederzeit Personen sperren konnte wie jüngst Blogdampfinallengassen Robert Scoble.

    Genau an dieser Stelle greifen die oben erwähnten Standards ein, die für die Verwirklichung einer grundlegenden “Webdienste-Freiheit 0” sorgen könnten, also dafür, dass Daten portierbar werden und man – im Idealfall – mit wenigen Mausklicks seine soziale Umwelt, in der man sich in einem Netzwerk bewegt auch in anderen nachbauen kann. Hier kann man dann von tatsächlichen sozialen Beziehungen sprechen und in Folge auch von einer echten (plattformunabhängigen) Community. Mal sehen, was in der Praxis daraus wird und vor allem: welche Lösung die Anbieter von social networking für das Problem finden, dass mit der Transportabilität sozialer Beziehungen auch der Wert der von den Nutzern in der Software hinterlassenen Personendaten schwindet. Vielleicht erweist sich ja das targeted advertising als brauchbare alternative Monetarisierungsquelle.

    Andere zu diesem Thema:

    • Robert Basic packt die Problematik in eine Kaffeehausmetapher und stellt fest: “Sobald ich ein Cafe betrete, werde ich aufgefordert, andere User einzuladen. Wenn ich wieder rausgehe, kann ich meine Freunde nicht mitnehmen, die bleiben als Geiseln, damit ich wiederkomme, ja oft und lange wiederkomme.”
    • Thomas Pleil hält für möglich, dass Facebook und Google der Arbeitsgemeinschaft vor allem deshalb beigetreten sind, um sich auf dem Laufenden zu halten, was zu diesem Thema so alles diskutiert wird. Außerdem ist Datenportabilität nur dann sinnvoll, wenn sich die Netzwerke tatsächlich voneinander unterscheiden.
    • Ähnlich sieht das auch Uli Kutting, der einen Wandel von “SNs (Social Networks)” zu “SINs (Special Interest Networks)” sieht.

    (Abbildung: Das Paradiesgärtlein, Maria im beschlossenen Garten mit Heiligen, um 1410)

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  • Kurze

    post.pngIn den letzten Tagen hat sich einiges angesammelt, deshalb hier ein paar Kurzmitteilungen:

    Martin Recke (Fischmarkt) berichtet von einer massiven Umschichtung der Werbebudgets ins Internet, die sich derzeit in den USA abzeichnet. Dazu wird Laurent Burdin zitiert: “Aber der Trend bleibt gleich: Markenartikler interessieren sich immer mehr für das Internet. Es gibt dafür einen einfachen Grund: Ihre Konsumenten haben das Internet als Kanal Nr. 1 gewählt. Sie kaufen dort mehr und mehr.” Dazu Robert Basic: “Aber ist es nicht sozusagen eh ein zwangsweiser Mechanismus, dass die Wirtschaft den Kunden eh immer dahon folgt, wo die Kunden sind?”

    Maingold versucht zu begründen, warum Sevenload hinter YouTube hinterherhinkt: “Und genau dieser „Coolness Faktor“, dieses bestimmte Image, fehlt bei sevenload meiner Meinung nach vollständig. Da können die Damen und Herren noch so viel Geld und Manpower in ihre Technik investieren, ein cooles Image und eine dementsprechende Community kann man sich nicht erkaufen.”

    Die Neue Zürcher Zeitung hat gerade eine Serie zu sozialen Netzwerken veröffentlicht, die auf den Blogpiloten zusammengefasst ist.

    Don Alphonso hat unter dem Titel “Die Hungerlöhne des Web 2.0″ eine spannende Diskussion zum Thema “Bezahlung von Bloggern” losgetreten: “Web2.0 als mediales Subproletariat, als billigste aller möglichen Qualitätsplattformen für den boomenden Medienmarkt”. Die Debatte geht u.a. weiter im JakBlog und KoopTech.

    Bringt demnächst auch Wikipedia ein eigenes Social Network auf den Markt? “Ein Social Network aus dem Hause Wikipedia hätte Sprengkraft. Schliesslich gehört Wikipedia in den meisten Ländern zu den Top-10-Websites, während die Social-Network-Szene weiterhin sehr fragmentiert ist”, meint Andreas Göldi (Medienkonvergenz).

    Außerdem: Dirk Olbertz und Jens Schröder finden 133.300 deutschsprachige Blogs.

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    Sehr schön zu beobachten, wie Google mit einer Neuentwicklung an die Öffentlichkeit geht, und die Diskussionen darüber, ob Google nun die Welt regieren wird oder nicht, brechen los. Nur, was genau Googles Open Social sein soll, haben wohl die allerwenigsten verstanden. Allmählich lichtet sich der Nebel und die ersten verständlichen Erklärungen tauchen auf. Zuallererst: Open Social ist kein neues Netzwerk. Kein Closed Beta des Facebook von Morgen. Es bringt also nichts, Inviteshare um Einladungen anzuhauen, neue Profilfotos beim Fotografen in Auftrag zu geben und den Lebenslauf noch einmal durchzugehen. Aber wenn kein neues Netzwerk – was ist es dann?

    • Lars Hinrichs zum Beispiel weist im OpenBlog auf die Vorteile offener APIs und Standards hin: “Our members themselves can choose which applications they adopt—who better? The freedom of such an approach is infinitely superior to a walled garden approach.”
    • Marc Andreessen erklärt: “Open Social’s API is based entirely on Javascript. If you know HTML and Javascript today, you will be able to immediately use Open Social to turn your web applications and web sites into Open Social apps.” Dabei geht es um zwei verschiedene Komponenten: Container (darunter sind z.B. soziale Netzwerke wie Ning, OpenBC oder MySpace zu verstehen) und Applikationen. Der Witz an Open Social ist, dass die Netzwerke weder an bestimmte Container gebunden sind, noch an bestimmte proprietäre Sprachen wie es zum Beispiel bei den Facebook-Anwendungen der Fall ist.
    • Die von Google bereitgestellten JavaScript-Anwendungen ermöglicht also den Programmierern von Anwendungen für Social Software, in drei Dimensionen Informationen aus einem (oder mehreren) bestimmten Netzwerk(en) abzurufen: Profil-Informationen (Name, Adresse, Beruf), Kontakte (“Freunde”) sowie Aktivitäten (z.B. Feeds). Dimension2K ist begeistert: “Zumindest aus Entwicklersicht bietet OpenSocial fast unendlich viele Möglichkeiten, Applikationen für diverse Networks zu schreiben, ohne sich dabei ständig mit neuen Markup-Sprachen auseinandersetzen zu müssen.”
    • Ob auch ein Authentifizierungsmechanismus dabei sein wird, ist nicht ganz klar. Fischmarkt befürchtet, das könnte das Ende von OpenID bedeuten.

    Also: Open Social ist zunächst vor allem für Programmierer interessant, die Anwendungen für Social Networks schreiben wollen oder verschiedene Social Networks miteinander vernetzen wollen (Cem Basman nennt das “seamless social networking”, ich würde es eher “noserubbing” nennen). Aber damit ist noch nicht gesagt, dass das von Google für den 5. November angekündigte “Second Generation Social Network” (GoogleContacts?) nicht auf der Grundlage von Open Social das ein oder andere spannende Alleinstellungsmerkmal besitzen wird.

    Was könnte daraus entstehen?

    • Eine erhebliche Expansion des Marktes für Social Software-Applikationen
    • Sehr viele, differenzierte Nutzerprofile, die sich für gezielte Werbevermarktung nutzen lassen (à la Facebook Flyer). Durch die Vernetzung der Profile entsteht, so finyard, eine “unglaubliche Flut an persönlichen Daten, die sich wunderbar in personalisierte Werbung umwandeln lässt.”
    • Ein Soziales Netz der Netze, das zum Beispiel als Informationskanal genutzt werden kann (“Publicity Network“)
    • Ein Brücken-API, das früher oder später die Mobilität zwischen sozialen Netzwerken kontrollieren wird und Google eine weitere Monopolstellung ermöglicht (Andreas Göldi fasst das mit “Kontext ist King” schön zusammen)
    • Vielleicht, wie auch Robert Basic hofft, irgendwann eine stärkere Interoperabilität der Social Network Services, die bedeutet, dass ich die Dienste eines Netzwerkes auch aus einem anderen heraus nutzen kann.
    • Das Netzwerkparadigma wird sich weiter durchsetzen und Leuten wie mir, die sich mit der social network analysis befassen, viel Freude und harte Arbeit verschaffen. Yes!

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    Ich bin wirklich gespannt, ob Google mit dem morgen startenden “OpenSocial” (Link) es erneut schaffen wird, sich als verspäteter Einsteiger durchsetzen zu können. 1998 mit ihrer Suchmaschine, 2007 auf dem heißumkämpften Markt der Social Networks (damit ist vor allem gemeint: den nordamerikanischen und europäischen Markt, den in Südamerika sind Google mit Orkut bereits ganz vorne). Der Vergleich mit Yahoo drängt sich auf: das Unternehmen besaß schon länger ein Quasi-Netzwerk, das dann mit 360° eine einheitliche Identität bekam. Kürzlich versuchten sie dann, mit einer kuriosen Neuentwicklung namens Mash eine völlig neue Art des Social Networking zu erfinden, konnten sich damit aber nicht durchsetzen. Die Technorati-Grafik zeigt, wie schnell das Interesse abgeflacht ist:
    yahoo-mash.png
    Das sieht für Facebook im selben Zeitraum doch ganz anders aus:
    facebook1.png

    Interessant ist jedenfalls, dass Google für ihr OpenSocial einen offenen oder besser integrativen Ansatz verfolgt, der ähnlich wie noserub (hier ist mein Profil) darauf abzielt, unterschiedliche Netzwerke miteinander zu vernetzen: “OpenSocial is a set of common APIs for building social applications on the web”. Das könnte einen Schritt aus der bisherigen Walled Garden-Malaise des Web 2.0 bedeuten, dass man zwar sehr leicht seine eigenen Inhalte in einen Webdienst einspeisen kann, diese aber nur sehr schwer wieder dort hinaus bekommt.

    Wird es Google gelingen, einen Standard für den Datenaustausch zwischen sozialen Netzwerken zu definieren und eventuell sogar die Spielregeln des Social Networking-Spiels nachhaltig zu verändern, so wie es ihnen damals mit dem Suchmaschinen-Spiel gelungen ist? Mit Partnern wie XING, Friendster, hi5, LinkedIn, Plaxo, Newsgator und Ning dürfte das eine wirklich spannende Frage werden. Nach Richard MacManus könnten die Spielregeln in Zukunft wie folgt aussehen: “It’s Facebook vs MySpace vs The Rest – and The Rest is now operating under a Google framework.”

    Weitere Informationen gibt es:

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