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Blogclouds: Die dynamischsten Wissenschaftsblogs II/08

Blogcharts überall: Die Deutschen Blogcharts wurden aktualisiert (was diesem Blog den erfreulichen 100. Platz einbrachte), die Wissenschaftsblog-Charts des Wissenschafts-Cafés gibt es in einer neuen Ausgabe und auch die Medienblogcharts wurden auf den jüngsten Stand gebracht (unter dem schönen, wenn auch nicht ganz zutreffenden Titel “Bloggerland scheint ausgebrannt“. Deshalb hier ebenfalls ein Blick auf die aktuellen Veränderungen in der Blogdynamik.

Kurze Erklärung: Diese Blogclouds zeigen den Zuwachs der Verlinkungen (gemessen durch Technorati) in den letzten 30 bzw. 7 Tagen. Dabei handelt es sich um den absoluten Zuwachs, das heißt: wenn ein Blog von 2 auf 12 Punkte klettert wird das genauso gewertet als ein Blog, das von 202 auf 212 Punkte wächst. Junge Blogs haben dadurch einen leichten Vorteil, da sie nur zulegen können, denn Technorati misst die Links innerhalb von sechs Monaten. Erst mit einem Alter von mehr als sechs Monaten können Blogs Links verlieren. Je größer der Name des Blogs in der Blogcloud, desto größer der absolute Zuwachs.

Hier die aktuelle Blogcloud der Wissenschaftsblogs:

Die 25 dynamischsten Wissenschaftsblogs (30 Tage)

Viel hat sich nicht geändert in den letzten zwei Wochen. Die meisten Blogs sind also auf ihrem Wachstumskurs geblieben. Neu dabei ist das Scholarz-Blog, das Begleitblog zu einer an der Uni-Würzburg entwickelten Forschungs-Social-Software. Dieses Blog hier hat ebenfalls ein deutliches Wachstum hingelegt. Ansonsten setzt sich die Blogcloud immer noch zur Hälfte aus Scienceblogs zusammen, die eine wachsende Aufmerksamkeit in der Blogosphäre auf sich ziehen konnten. In den letzten 30 Tagen hat die gesamte Subblogosphäre der Wissenschaftsblog weiter zugelegt und 603 Links dazugewonnen (fast 15 Prozent).

Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man nur die Entwicklungen der letzten sieben Tage betrachtet:

Die 25 dynamischsten Wissenschaftsblogs (7 Tage)

In diesem Zeitabschnitt haben andere Blogs wie zum Beispiel das Weiterbildungsblog “Informelles Lernen“, das Blog der “Forschungsgruppe Kooperationssysteme” der Bundeswehruniversität Neubiberg, die Klimalounge, die soeben durch eine spektakuläre Wette Aufsehen erregt hat, sowie die Kulturwissenschaftliche Technikforschung. Vielleicht schaffen es ja einige dieser Blogs ihr Moment auch in die Monatswertung einzubringen.



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    Eine weitere interessante Maßzahl kann nun über die metaroll-Channels abgerufen werden: die quantitative Entwicklung der Technorati-Authority eines Channels bzw. einer Subblogosphäre. Was bedeutet das? Während über die Sparklines der einzelnen Blogs abgelesen werden kann, ob ein Blog in den letzten 30 Tagen Links dazugewonnen oder verloren hat, kann man mit der neuen Maßzahl Aussagen über eine gesamte Subblogosphäre treffen, z.B. über die Wissenschafts-, Medien-, Karriere- oder Foodblogs. Diese Angaben findet man ganz unten auf den Channelseiten, direkt über der dynamischen Blogcloud:

    Die 282 in der metaroll verzeichneten Wissenschaftsblogs haben im Beobachtungszeitraum 637 neue Links dazugewinnen können. Wobei es sich hier um den Nettozugewinn handelt, denn im selben Zeitraum gab es selbstverständlich auch Verluste, die jedoch in der Zahl schon berücksichtigt sind. Die Wissenschaftsblogosphäre hat damit um fast 16 Prozent zugelegt. Ein ziemlich beachtliches Ergebnis, insbesonders wenn man es im Vergleich mit den anderen Subblogosphären betrachtet.

    Denn die 79 verzeichneten Medienblogs haben im selben Zeitraum sogar 176 Links verloren. Ihre Technorati-Authority ist damit um fast 2 Prozent geschrumpft. Zumindest hier scheint der Spruch vom ausgebrannten Bloggerland einigermaßen zuzutreffen. Noch stärker hat es die 76 Foodblogs getroffen. Sie mussten 158 Links abgeben, was einen Rückgang um über 3 Prozent bedeutet. Die 90 Jobblogs der metaroll konnten dagegen 98 Links dazugewinnen, was ein Wachstum von knapp 3 Prozent bedeutet. Wenn man sich die Zahlen nur für die letzten sieben Tage betrachtet, bleibt der Trend ähnlich, wenn auch deutlich schwächer: Wissenschaftsblogs +2%, Medienblogs -0%, Jobblogs +2%, Foodblogs +0%.

    Kurz: Während die Jobblogs nur leicht zugelegt haben und die Food- und Medienblogs sogar an Technorati-Authority verloren haben, haben die Wissenschaftsblogs in der letzten Zeit einen regelrechten Boom erlebt. Das hat sich dann unter anderem auch darin ausgedrückt, dass endlich wieder ein Wissenschaftsblog unter den Top 100 Blogs in Deutschland vertreten ist.



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    Leider komme ich zur Zeit überhaupt nicht hinterher, die neuen Blogs in die metaroll einzutragen. Für die Neuenträge hole ich mir die aktuellen Metadaten über ein Blog für gewöhnlich über das Technorati-API. Zugleich aktualisiere ich auch die Technorati-Authority für die metaroll-Channels (Wissenschaft, Medien, Jobs und Genuss) über dieses API. Aber ich kann über meinen API-Key nur 500 Anfragen machen:

    You can make up to 500 Technorati API calls per day, and there is no charge.

    Hat jemand Erfahrungen damit, welche Möglichkeiten es gibt, dieses Limit etwas zu erhöhen? Es darf auch etwas kosten, aber bei Technorati habe ich dazu keine Angaben gefunden und auf Anfragen scheint man dort auch nicht allzu eifrig zu reagieren (sprich: keine Antwort).



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    Nachdem die Wissenswerkstatt schon seit ich damit angefangen habe im tagesaktuellen metaroll-Wissenschaftschannel ganz oben anzutreffen ist, hat mein Lieblingswissenschaftsblog nun einen weiteren Sprung getan und taucht seit ein paar Tagen auch in den Deutschen Blogcharts auf:

    Diese Liste setzt sich zusammen aus den 100 deutschsprachigen Weblogs mit der höchsten Technorati-Authority (Verlinkung durch andere Feedmedien). Damit ist es das erste zweite Mal einem wissenschaftlichen Weblog gelungen, in die A-Liste der deutschsprachigen Blogosphäre vorzudringen. Zwar momentan erst auf Platz 98, aber wenn ich mir die Entwicklung der letzten Zeit ansehe (die Sparkline am Anfang), ist da noch mehr drin.

    Herzlichen Glückwunsch, Marc!



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    Einmal mehr stellt eine Studie über die Internetnutzung fest, dass es eine erhebliche digitale Spaltung gibt: Der Branchenverband BITKOM zeigt im aktuellen Webmonitor, dass die Emailnutzung deutlich von dem Bildungsgrad abhängt. Während zwei Drittel der Personen mit Abitur oder Hochschulabschluss dieses Dialogmedium nutzen, sind es bei den Realschulabsolventen nur knapp die Hälfte und unter den Hauptschulabsolventen nur noch ein knappes Drittel. So überrascht es kaum, dass angesichts der großen Wichtigkeit von IT-Kenntnissen und der schlechten Ausstattung der deutschen Schulen eine große Bildungsinitiative gefordert wird.

    Man sollte allerdings, ohne das Phänomen der digitalen Spaltung kleinreden zu wollen, einmal darüber nachdenken, dass auch das Diskursmedium Fernsehen in der Anfangszeit ein Elitenphänomen gewesen ist (vgl. dazu die Dissertation “Fernsehen und sozialstruktureller Wandel” von Rudolf Stumberger). Erst in den 1970er Jahren konnte man in Deutschland von einer Vollversorgung sprechen, in den 1950er und frühen 1960er Jahren kennzeichnete die Besitzer von Fernsehgeräten ein überdurchschnittlicher Bildungsgrad und ein relativ hohes Einkommen. Aber im Falle des Fernsehens kam es sehr schnell zu einer Umkehr: So besaßen die einkommensstärksten 12 Prozent der Bevölkerung Großbritanniens im Jahr 1947 fast die Hälfte der Fernsehgeräte, bereits sechs Jahre später standen über die Hälfte der Geräte in Haushalten der “Lower 68%” der Bevölkerung. In Deutschland fand diese Entwicklung entsprechen später statt: Zwischen 1954 und 1963 ist der Anteil der Selbständigen unter den Gerätebesitzern von 59 auf 14 Prozent gesunken, während gleichzeitig der Arbeiteranteil von 9 auf 53 Prozent gestiegen ist.

    Insofern ist fraglich, ob wir es bei der digital divide im Fall von Email tatsächlich mit einem Phänomen eigener Art zu tun haben. Denkbar wäre auch eine Kombination aus den folgenden Faktoren:

    • schichtspezifische Präferenzen und Fähigkeiten, was das freie Verfassen von Texten betrifft,
    • ein ganz gewöhnlicher lag in der Diffusion von neuen Technologien
    • das “Überspringen” der Technologie Email und eine stärkere Nutzung von Chat, IM oder Direktnachrichten in Social Networks wie SchülerVZ oder Lokalisten


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    Unter den Bezeichnungen “metaroll SCIENCE” und “metaroll MEDIA” habe ich die ersten beiden Themen-Channels der metaroll eröffnet. Damit gibt es jetzt eine Möglichkeit, auch thematisch abgegrenzte Teilbereiche der deutschsprachigen Blogosphäre anzuzeigen und nach verschiedenen Kriterien wie der Technorati-Authority, der Anzahl der verlinkenden Blogrolls sowie dem Verhältnis dieser beiden Größen zu sortieren.

    In Kürze wird es darüber hinaus möglich sein, die Vernetzung dieser Teilbereiche zu visualisieren. Momentan gibt es diese Vernetzungsdarstellung nur für einzelne Blogs, also egozentriert, wobei das verwendete Script noch recht buggy zu sein scheint und sehr (zu) lange zum Aufbau braucht.

    metaroll-science.png

    Anzumerken ist, dass man derartige Listen immer nur cum grano salis nehmen sollte, denn sie erwecken allein durch das Prinzip ihrer Rangfolge den Eindruck, dass “oben” gleichbedeutend ist mit “besserer Qualität”. Tatsächlich wird nichts weiter gemessen als die Anzahl der Blogs, die im letzten halben Jahr das entsprechende Blog verlinkt haben (Technorati-Authority) oder die Anzahl der Blogs, die das entsprechende Blog in ihrer Blogroll haben. Zu diesem Thema hat sich in der Wissenswerkstatt eine interessante Diskussion entfaltet.

    Das ist selbstverständlich nur eine Richtung, aus der man die Blogosphäre betrachten und navigieren kann. Eine andere ist das “Surfen” über die metablogs, auf denen angegeben ist, welche Blogs ein Blog verlinken und vor allem: welche Blogs mit einem Blog “verwandt” sind (bzw. häufig gemeinsam in Blogrolls auftauchen).

    Welche Themenkanäle wären für die metaroll außerdem noch sinnvoll? Genuss? Berufe?



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    Habe gerade eine Bremse in dem metablog-Skript gefunden. Jetzt läuft das ganze unheimlich schnell. Außerdem wird jetzt eine größere Zahl verwandter Weblogs sowie die Blogroll des Blogs angezeigt.



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    Vielen Dank an alle, die sich bislang an der metaroll beteiligt haben und ihr eigenes Blog bzw. den Link zu ihrer Blogroll eingetragen haben (wer das noch nicht hat, kann es hier nachholen). Das Ergebnis kann sich sehen lassen: fast 9000 Weblogs sind dort mittlerweile verzeichnet. Das ursprüngliche Ziel war nicht nur ein alternatives Blogranking auf Grundlage der Blogrollverlinkung, sondern auch ein Werkzeug anzubieten, mit dem man spannende neue Blogs in der Blogosphäre entdecken kann.

    Als wichtigstes Hilfsmittel dazu hat sich das metablog herausgestellt, eine kleine Übersichtsseite, der nicht nur zu entnehmen ist, welche Weblogs ein bestimmtes Blog verlinken, unter welcher CC-Lizenz es veröffentlicht ist etc. Das Herz dieser Seite ist eine Liste verwandter Weblogs, also von Blogs, die überdurchschnittlich oft gemeinsam mit diesem Blog in Blogrolls vorkommen. Durch die große Zahl ausgewerteter Blogrolls ist diese Funktion für viele Blogs schon sehr aussagekräftig.

    Wer dieses Blog hier liest, den dürften auch die folgenden Weblogs bzw. Aggregatoren interessieren:

    Trifft das auf euch zu? Wie viele dieser Blogs lest ihr regelmäßig?

    Um die normale metaroll-Startseite noch etwas informativer zu machen, werden jetzt alle möglicherweise interessanten Blogs mit einem roten “TIPP!” gekennzeichnet:

    tipp.png

    Viel Spaß beim Entdecken!



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    Wer live miterleben möchte, welche Blogs so alles in der metaroll landen, hat jetzt die Möglichkeit dazu:

    neu.png

    Wenn man auf den Tab “NEU!” klickt, bekommt man alle metaroll Einträge ihrem Eintragungsdatum nach sortiert – mit den Neuzugängen ganz oben. Soll ich das ganze auch noch in einen RSS-Feed packen?

    Außerdem: Mit Klick auf den Titel des Blogs landet man auf der jeweiligen metablog-Seite mit allen wichtigen Information zu dem jeweiligen Blog (so sieht das z.B. für zoee aus).



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    Ein neues Feature der metaroll steht zum Testen bereit: das metablog. Worum geht’s? Ganz einfach: Jedes Blog, das in der metaroll vertreten ist, hat nun eine eigene kleine microsite, auf der alle wichtigen Informationen stehen. Man kann dort sehen, welche Blogs mit diesem Blog “verwandt” sind (also häufig zusammen in Blogrolls auftauchen) sowie, welche anderen Blogs dieses Blog in ihrer Blogroll abgespeichert haben. Man kann auf diese Weise von einer metablog-Seite zur nächsten surfen und – denn darum geht es bei der ganzen Sache – hin und wieder auf spannende Blogs stoßen, die man noch nicht gekannt hat. Viel Spaß damit! Wie immer warte ich gespannt auf eure Kommentare.

    Hier entlang zum Testen.



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