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Mit mobilen Anwendungen gegen die digitale Spaltung

Dass Mobiltelefone als Plattform für das social web in Zukunft noch einmal eine wichtige Bedeutung bekommen würden, darauf hatte ich bereits des Öfteren hingewiesen. Gerade in den Entwicklungsländern, in denen es kaum Festnetzanschlüsse gibt, könnten mobile social applications eine herausragende Rolle spielen. Insofern gilt möglicherweise: Wer auf mobile Vernetzung setzt, tut etwas gegen die digitale Spaltung.

Deutlich wird das an einem Beispiel, über das Nicole Dyer auf Popular Science schreibt: Demnach gibt es in Kenia nur etwa 200.000 Haushalte mit Elektrizität, aber gleichzeitig 5,6 Millionen Handynutzer. Und so läuft die Kommunikation zwischen den lokalen Krankenhäusern und der zentralen Blutbank mittlerweile über ein mobiles System namens “SMS Blood Bank”: die Krankenschwestern können per SMS Blutkonserven anfordern, und gleichzeitig kann über ein administratives Webinterface in Echtzeit angezeigt werden, wieviel Reserven noch in den einzelnen Krankenhäusern vorhanden sind.



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