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	<title>viralmythen &#187; blogs</title>
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		<title>Das Ende der Blogsphäre</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/02/09/das-ende-der-blogsphaere/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 12:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[bloggertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[blogosphäre]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich hätte ich nie gedacht, dass ich in diesem Blog einmal einen Post über das Ende der Blogosphäre schreiben würde, aber jetzt ist es so weit. Die Blogosphäre, sowieso von Anfang an ein fragiles, hauchdünnes Gewebe, fasert und franst zunehmend aus. Das &#8220;Bloggen&#8221; als verbindende Gemeinsamkeit ist hinfällig, nachdem es Blogs mittlerweile als allgemein akzeptiertes [...]]]></description>
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<p>Eigentlich hätte ich nie gedacht, dass ich in diesem Blog einmal einen Post über das Ende der Blogosphäre schreiben würde, aber jetzt ist es so weit. Die Blogosphäre, sowieso von Anfang an ein fragiles, hauchdünnes Gewebe, fasert und franst zunehmend aus. Das &#8220;Bloggen&#8221; als verbindende Gemeinsamkeit ist hinfällig, nachdem es Blogs mittlerweile als allgemein akzeptiertes mediales Design Pattern auch auf die Onlineangebote traditioneller Massenmedien geschafft hat. Die typische Bloggerin oder den typischen Blogger als solches kann man wahrscheinlich ebenso schwer beschreiben wie typische Autofahrer oder typische Mobilfunknutzer.</p>
<p>Mein Indikator für diese Entwicklung war das diesjährige Bloggertreffen in München, das <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/01/bloggertreffen.html">nun</a> <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/01/bloggertreffen.html">schon zum</a> <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/01/einladung_zum_m.html">dritten Mal</a> im Vorfeld des DLD stattgefunden hat. Nicht, dass dieses Bloggertreffen ein Misserfolg gewesen wäre &#8211; im Gegenteil! Noch nie gab es so viele Teilnehmer auf einem Münchener Bloggertreffen. Nur: die dort versammelte Menschenmenge lässt sich nicht mehr als &#8220;Blogger&#8221; beschreiben. Besonders deutlich sieht man den Wandel der letzten Jahre an der Resonanz, die dieses Bloggertreffen in der Teilöffentlichkeit formerly known as &#8220;Blogosphäre&#8221; erkennen.</p>
<p>In der folgenden Grafik ist die Entwicklung der Anzahl der Anmeldungen zu dem Bloggertreffen von 106 im Jahr 2007 zu 216 im Jahr 2009 aufgezeichnet und außerdem die Entwicklung der Vor- und Nachberichterstattung über das Bloggertreffen, die von 59 Posts im Jahr 2007 auf 23 Posts im Jahr 2009 zurückgegangen ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&amp;chs=350x200&amp;chd=t:98,52,38|42,54,86&amp;chco=3072F3,ff0000&amp;chdl=Blogposts|Anmeldungen&amp;chxt=x,y,r&amp;chxl=0:|2007|2008|2009|1:|0|30|60|2:|0|50|100|150|200|250&amp;chtt=Bloggertreffen+MUC" alt="" /></p>
<p>Das Verhältnis Blogposts pro Teilnehmer ist also in diesen drei Jahren von 56% auf 11% gesunken. 2007 hatte das Bloggertreffen tatsächlich noch etwas von einem Vereins- oder Klassentreffen und die Erlebnisse und neuen Bekanntschaften wurden ausführlich in den Tagen danach geschildert. In den Tagen davor waren die Blogs ein Mobilisierungs- und Informationskanal, in den Tagen danach eine Ping- und Trackback-basierende Vernetzungsmaschine. Die erste Funktion hat heute Twitter übernommen, die zweite Facebook, LinkedIn und Xing (teilweise auch Twitter).</p>
<p>Wozu also noch Blogs? Der Erfolg dieses Formats hat zum einen dafür gesorgt, dass Blogs mittlerweile weder als &#8220;next big thing&#8221; angesehen werden, noch als besonders sexy Form der Kommunikation. Aber damit ist die (<a href="http://blog.metaroll.de/2007/12/10/die-aeltesten-der-top-100-blogs/">kurze</a>) <a href="http://blog.metaroll.de/2007/12/08/die-geschichte-der-deutschsprachigen-blogosphaere-als-zeitstrahl/">Geschichte der Blogs</a> noch längst nicht vorbei. Ich bin hier ganz <a href="http://saschalobo.com/2009/02/04/morgendaemmerung-der-bloglandschaft/">Saschas Meinung</a>, denn nach wie vor eignen sich Blogs hervorragend</p>
<ul>
<li>als Bündelung zahlreicher Onlineaktivitäten und -profile auf einer Seite
<li>als Dialogplattform, wenn es um eine sehr große Anzahl Kommentare geht
<li>als Format für onlinepublizistische Langformen
<li>als <a href="http://blog.metaroll.de/2008/04/26/wie-bloggig-sind-die-zeitungen-mittlerweile-geworden/">Scharnier</a> zwischen der alten Welt der Massenmedien und der neuen Welt der Dialogmedien
</ul>
<p>Insofern bedeutet das Ende der Blogosphäre nicht das Ende der Weblogs, denn diese Geschichte beginnt gerade erst so richtig spannend zu werden.</p>
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		<title>Wer vertraut wem? Firmenblogs genießen besonders wenig Vertrauen</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/12/09/wer-vertraut-wem-firmenblogs-geniessen-besonders-wenig-vertrauen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 17:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade auf dem Groundswellblog gefunden: eine Umfrage von Forrester zum Vertrauen in unterschiedliche Nachrichtenkanäle (nach einer mehr oder weniger kurzen Registrierung &#8211; je nachdem wieviele Fehler man im Formular macht &#8211; bekommt man auch den gesamten Bericht als pdf). So etwas ähnliches hatte ich vor kurzem ja auch für die StudentInnen. Jetzt geht es um [...]]]></description>
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<p>Gerade auf dem Groundswellblog <a href="http://blogs.forrester.com/groundswell/2008/12/people-dont-tru.html">gefunden</a>: eine Umfrage von Forrester zum Vertrauen in unterschiedliche Nachrichtenkanäle (nach einer mehr oder weniger kurzen Registrierung &#8211; je nachdem wieviele Fehler man im Formular macht &#8211; bekommt man auch den gesamten Bericht als pdf). So etwas ähnliches hatte ich <a href="http://blog.metaroll.de/2008/11/25/studium-20-vertrauen-studenten-der-wikipedia/">vor kurzem</a> ja auch für die StudentInnen. Jetzt geht es um einen repräsentativen Schnitt durch die US-Onlinebevölkerung. Die Ergebnisse in Kurzform:</p>
<ul>
<li>Am stärksten vertrauen die Leute ihren <strong>Bekannten und Freunden</strong>. Besonders glaubwürdig werden die Informationen dann, wenn sie über das klassische Digitalmedium &#8220;Email&#8221; übertragen werden. 77% geben an, dieser Quelle völlig zu vertrauen oder zu vertrauen. Merkwürdigerweise wirkt das Social-Network-Profil eines Bekannten nur noch auf 43% der Nutzer vertrauenswürdig. Vielleicht ein Effekt des deutlich sichtbaren Branding der Seiten oder der Werbeeinblendungen? Das Medium spielt in diesem Fall doch eine deutliche Rolle. <a href="http://blog.metaroll.com/2008/08/09/marshall-mcluhans-premonitions-about-the-internet/">McLuhan </a>würde sich freuen.</li>
<li>Ebenfalls sehr glaubwürdig sind <strong>Produktrezensionen</strong>. Darin liegt der große Vorteil von Amazon gegenüber seinen Mitbewerbern ohne nutzergenerierte Rezensionen. Nicht nur werden auf diese Weise Millionen von Seiten gefüllt und immer wieder aktualisiert, sondern diese Inhalte werden auch noch als besonders vertrauensvoll wahrgenommen. Auch, wenn sie von Unbekannten geschrieben wurden. Für mich ist das ein deutlicher Hinweis, dass Unternehmen, Organisationen, Parteien etc. sich verstärkt diesen Plattformen zuwenden sollten. Sowohl zuhörend, um zu erfahren, wie sie bewertet werden, als auch aktivierend, also selbst Kritiken und Bewertungen anstoßend.</li>
<li>Die <strong>Massenmedien </strong>liegen im Mittelfeld des Vertrauens und erreichen Werte zwischen 48% (gedruckte Branchenverzeichnisse) oder 46% (gedruckte Zeitungen) und 39% (Radio) oder 38% (TV).</li>
<li><strong>Wikis </strong>(33%) liegen in den Vertrauenswerten unterhalb von professionellen Nachrichtenangeboten im Web (39%), aber immer noch vor Unternehmensemails (28%) oder Forenbeiträgen (21%).</li>
<li>Nun zur schlechten Nachricht: Besonders schlecht schneiden <strong>Unternehmensblogs </strong>ab, die nur von 16% der Befragten als vertrauensvoll bewertet werden. Das ist sehr wenig, aber private Blogs liegen mit 18% auch nicht sehr viel weiter vorne. Allerdings handelt es sich hier um sehr neue Arten der Unternehmenskommunikation, mit denen sowohl die Produzenten als auch die Nutzer noch längst nicht so souverän umgehen wie zum Beispiel mit den klassischen Massenmedien.</li>
<li>Sehr spannend ist die Differenzierung nach der Nutzerkategorie, also die<strong> Unterschiede zwischen allen Onlinern, Bloglesern und Blogschreibern</strong>. Besonders deutlich sind die Unterschiede, wenn es um das Vertrauen in Blogs geht. Blogschreiber vertrauen Unternehmensblogs (fast 40%) und privaten Blogs (fast 50%) stärker. Aber auch Wikis profitieren von der Vertrautheit mit Social Media. Sie liegen bei ihnen gleich auf mit professionellen Onlinenachrichtenangeboten und Printzeitschriften. Social-Network-Profile von Bekannten liegen bei aktiven Bloggern, was das Vertrauen betrifft, an dritter Stelle hinter Email und Produktbewertungen.</li>
<li>Dabei ist besonders interessant, dass auch klassische Massenmedien davon profitieren. Blogger und Blogleser scheinen insgesamt den Medien mehr Vertrauen zu schenken als Nicht-Blogger. Womöglich steckt dahinter eine Art <strong>generalisiertes Medienvertrauen oder media literacy</strong>, das sowohl dazu führt, dass Menschen sich in Blogs ausdrücken als auch dazu, dass sie anderen Medien stärker vertrauen. Eine Schlussfolgerung: Auch klassische Medien wie Zeitschriften oder Printzeitungen sollten sich demnach verstärkt um diese medienaffinen Nutzer bemühen anstatt in ihnen allein eine Bedrohung zu sehen.</li>
</ul>
<div>Ein Kritikpunkt ist, dass nicht danach gefragt wurde, um welche Inhalte es jeweils geht. Ich vermute, dass sich das Medienvertrauen deutlich unterscheidet, je nachdem ob es um Informationen über einen Bombenanschlag in Mumbai geht oder um Erfahrungen mit dem neuen EEE-PC oder um das Leben der Paris Hilton. Ein zweiter Punkt ist, dass nicht zeitlich differenziert wird, um welche Stadien der Informationsgewinnung es sich handelt: ob um die zwanglose Recherche, das Überprüfen von Informationen oder um breaking news. Überhaupt wäre es interessant, auch einmal die wahrgenommenen Geschwindigkeiten zu überprüfen. Das ist schließlich auch ein Faktor, der einen Informationskanal kennzeichnet: der Informationsdurchsatz.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Suche nach dem Social Media Dashboard</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/11/04/die-suche-nach-dem-social-media-dashboard/</link>
		<comments>http://blog.metaroll.de/2008/11/04/die-suche-nach-dem-social-media-dashboard/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 16:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
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		<category><![CDATA[netnography]]></category>
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		<description><![CDATA[Social-Media-Monitoring ist derzeit hoch im Kurs. Immer mehr Unternehmen, Parteien und Journalisten bemerken, dass man nicht nur durch Fokusgruppen und Panels etwas darüber erfahren kann, was über sie gedacht oder geredet wird, sondern dass diese Gespräche an zahlreichen Orten des Internets bereits stattfinden. In Foren, Blogs, Social Networks oder Chatrooms. Übrigens schon lange &#8211; vermutlich [...]]]></description>
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<p>Social-Media-Monitoring ist derzeit hoch im Kurs. Immer mehr Unternehmen, Parteien und Journalisten bemerken, dass man nicht nur durch Fokusgruppen und Panels etwas darüber erfahren kann, was über sie gedacht oder geredet wird, sondern dass diese Gespräche an zahlreichen Orten des Internets bereits stattfinden. In Foren, Blogs, Social Networks oder Chatrooms. Übrigens schon lange &#8211; vermutlich schon so lange, wie es das Internet gibt. Nur war es in den Anfangszeiten des Web 1.0 nur eine ganz kleine Zahl ganz spezieller Personen, die sich über dieses Medium austauschten: &#8220;Internet-Freaks&#8221;. Also der Legende nach Chips-futternde, korpulente männliche Technikjünger mit langen Haaren. Ihre Meinung zählte nicht.</p>
<p>Mittlerweile ist die Internetdurchdringung jedoch so stark angestiegen, dass aus Sicht von Politik, Unternehmen und Presse auch ganz normale Menschen dieses Medium nutzen. Dazu kommen dann noch neue Technologien, die es eben diesen Leuten ermöglichen, sich ohne technisches Know-how im Internet auszudrücken &#8211; Social Web oder Web 2.0 sind die mehr oder weniger eleganten Formeln, mit denen diese Entwicklung bezeichnet wird. Kurz: Es wird immer interessanter, zu erfahren, was die Leute im Internet über Parteien, Politiker, Produkte, Marken, Unternehmen oder auch nur andere Personen sprechen. Die Suche nach dem Social Media Dashboard hat begonnen.</p>
<p>Gesucht wird ein Interface für das Social Web, auf dem in Echtzeit zum Beispiel abgelesen werden kann,</p>
<ul>
<li>wie oft über eine Partei, Marke etc. gesprochen wird (&#8220;Buzz&#8221;)
<li>was über sie gesagt wird (&#8220;Content&#8221;)
<li>welche Bedeutungen dahinter stecken (&#8220;Sinn&#8221;)
<li>welche Werturteile in den Konversationen auftauchen (&#8220;Bewertungen&#8221;)
<li>wer darüber spricht (&#8220;Zielgruppen&#8221;)
<li>wie diese Gruppen konstituiert sind (&#8220;Brand Communities&#8221;)
<li>welche Personen in den Gesprächen eine besondere Rolle spielen (&#8220;Einfluss&#8221;)
<li>wie sich das alles über die Zeit verändert (&#8220;Wandel&#8221;)
<li>wie schnell sich die Gespräche ausbreiten (&#8220;Viralität&#8221;)
<li>wie diese Veränderungen mit anderen Ereignissen zusammenhängen (&#8220;Kontext&#8221;)
<li>wie sich die Veränderungen weiter entwickeln könnten (&#8220;Trends&#8221;)
<li>&#8230; und das alles dann auch noch ansprechend und anschaulich dargestellt (&#8220;Visualisierung&#8221;)
</ul>
<p>Noch gibt es ein derartiges Social Media Dashboard noch nicht und insbesondere der qualitativ-verstehende Aspekt (die &#8220;Sinndimension&#8221; der Social Media Analyse) lässt sich derzeit nur mit vergleichsweise aufwändigen und noch nicht echtzeitfähigen Methoden wie der Netnography erfassen. Und die Trendforschung steht auf diesem Gebiet noch auf sehr wackligen Beinen. Aber früher oder später werden die Marketing-, Kommunikations- und Customer-Support-Abteilungen solche Tools wie selbstverständlich für die Planung, Überwachung und Evaluierung ihrer <del>Kampagnen</del>Initiativen verwenden.</p>
<p>Einen kleinen Vorgeschmack liefert das Tool <a href="http://www.perspctv.com/">Perspctv</a>, mit dem sich immerhin schon der Buzz auf sehr vielen unterschiedlichen Kanälen in Echtzeit verfolgen lässt:</p>
<p><img src="http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/11/perspctvr.png" alt="" title="perspctvr" width="500" height="370" class="aligncenter size-full wp-image-795" /></p>
<p>Man kann sich ein ähnliches Dashboard auch für selbst gewählte Begriffe erstellen lassen, zum Beispiel um den <a href="http://www.perspctv.com/q/audi,bmw,vw">Social Media-Buzz von Audi, VW und BMW</a> miteinander zu vergleichen. Aber verglichen mit der obigen Liste potentieller Bestandteile eines Social Media Dashboards ist das dann noch ziemlich wenig Information.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auch Kommentare könnten gesammelt werden, Schutz von Urheberrechten unklar: Die Antwort der Deutschen Nationalbibliothek</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/10/28/auch-kommentare-koennten-gesammelt-werden-copyright-bleibt-unklar-die-antwort-der-deutschen-nationalbibliothek/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 10:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[ablieferung]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[briefe]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche nationalbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[dnb]]></category>
		<category><![CDATA[gesetze]]></category>
		<category><![CDATA[pflichtexemplar]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[regulierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hatte ich ein paar Fragen an die Deutsche Nationalbibliothek geschickt, die meiner Ansicht nach in der Pflichtablieferungsverordnung nicht genügend ausgeführt werden. Heute kam die Antwort. Schnell sind sie ja in Frankfurt, das muss man ihnen lassen. Im Folgenden die Antworten der Nationalbibliothek: 1) Nach welchen Kriterien werden “private Zwecke” von “nicht-privaten Zwecken” unterschieden? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Letzte Woche hatte ich ein <a href="http://blog.metaroll.de/2008/10/24/brief-an-die-deutsche-nationalbibliothek/">paar Fragen</a> an die Deutsche Nationalbibliothek geschickt, die meiner Ansicht nach in der Pflichtablieferungsverordnung nicht genügend ausgeführt werden. Heute kam die Antwort. Schnell sind sie ja in Frankfurt, das muss man ihnen lassen. Im Folgenden die Antworten der Nationalbibliothek:</p>
<p>1) Nach welchen Kriterien werden “private Zwecke” von “nicht-privaten Zwecken” unterschieden? Ist die Reichweite entscheidend oder die Gewinnabsicht oder der organisatorische Kontext?</p>
<blockquote><p>
Die Entscheidung, ob etwas sammelpflichtig ist oder nicht, wird aufgrund der Pflichtablieferungsverordnung und der noch zu veröffentlichenden Sammelrichtlinien getroffen. Die Sammelrichtlinien werden die Pflichtablieferungsverordnung noch konkretisieren. Private Websites werden nicht gesammelt, wenn sie nur das private Umfeld oder Kunden interessieren. Wenn Sie jedoch themen- oder personenbezogene Informationen enthalten, die von öffentlichem Interesse sind, wie z. B. über Personen des öffentlichen Lebens oder über Kleintierzucht, sind sie sammelpflichtig. Die Reichweite, die Gewinnabsicht oder der organisatorische Kontext sind dabei unerheblich.
</p></blockquote>
<p>2) In zahlreichen Netzpublikationen sind multimediale Inhalte ein essentieller Bestandteil. Aus Ihrer Seite geht hervor, dass “alle Darstellungen in Schrift, Bild und Ton, die in öffentlichen Netzen zugänglich gemacht werden” betroffen sind. In Ihrer Auflistung der bevorzugten Dateiformate stehen jedoch keine Bewegtbild- oder Audioformate. In welcher Form sollen Netzpublikationen abgeliefert werden, die hauptsächlich multimedial sind?</p>
<blockquote><p>
Multimediale Netzpublikationen werden z. Zt. noch nicht gesammelt und müssen nicht abgeliefert werden.
</p></blockquote>
<p>3) Wie verfahre ich mit Veröffentlichungen, die Bestandteile enthalten, die nur für den Zweck der Veröffentlichung in meiner Netzpublikation freigegeben sind und keine Weitergabe an Dritte erlauben?</p>
<blockquote><p>
Für diese Frage muss ich Rücksprache mit dem Justitiariat halten. Die Antwort wird Ihnen nachgereicht.
</p></blockquote>
<p>4-6) Wie ist mit Inhalten aus anderen Netzpublikationen zu verfahren, die dynamisch in meine Netzpublikation eingebunden sind (”Widgets”)? Fallen diese, wenn sie das Erscheinungsbild meiner Netzpublikation maßgeblich prägen, ebenfalls unter die Ablieferungspflicht?</p>
<p>Zahlreiche Netzpublikationen bestehen zu einem überwiegenden Teil aus nutzergenerierten Inhalten wie zum Beispiel Kommentaren oder von Nutzern hochgeladenen Bildern. Fallen diese nutzergenerierten Inhalte ebenfalls unter die Ablieferungspflicht? Sind diese Inhalte gesammelt oder einzeln abzuliefern? In welcher zeitlichen Periodizität?</p>
<p>In ihrem Glossar verweisen Sie auf “Datenbanken” als einen Typus von Netzpublikationen. Bin ich dazu verpflichtet, die Datenbanken, auf denen meine Netzpublikation abgespeichert ist, ebenfalls abzuliefern?</p>
<blockquote><p>
Alle Bestandteile der Veröffentlichung fallen unter die Sammelpflicht. Da aber in der momentanen Entwicklungsstufe nur Netzpublikationen mit Entsprechung zum Printbereich, also z. B. elektronische Zeitschriften, E-Books, Hochschulprüfungsarbeiten oder Digitalisate gesammelt werden, ist keine Ablieferung von Webseiten aller Art erforderlich.
</p></blockquote>
<p>Was ich daraus gelernt habe:</p>
<ul>
<li>Vieles ist tatsächlich noch im Unklaren. Es werden aber Sammelrichtlinien formuliert, in denen genaueres geregelt wird. Vielleicht ist die Deutsche Nationalbibliothek so kooperativ und offen, dass sie <a href="http://www.presseschauer.de/?p=309">nach dem Beispiel der BLM</a> eine Veranstaltung zu diesen Sammelrichtlinien ausrichtet, an der auch potentiell betroffene Blogger und Netzpublizisten teilnehmen und auf der auch die Kritiker gehört werden?
<li>Die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/22/mein-blog-kommt-in-die-nationalbibliothek-2/">zum Beispiel hier</a> zu lesende Annahme, dass Blogs von privaten Betreibern nicht betroffen seien, ist haltlos. Es geht nicht darum, ob mit einem Blog Geld verdient wird oder nicht. Sobald es um Themen geht, die von öffentlichem Interesse sind, greift die Verordnung. Diese Antwort steht auch in den <a href="http://www.d-nb.de/netzpub/info/np_faq.htm#np_welche">DNB-FAQ</a>.
<li>Wenn dann irgendwann nicht mehr nur &#8220;Netzpublikationen mit Entsprechung zum Printbereich&#8221; gesammelt werden, sondern auch Blogs, dann wird es kompliziert. Auch Widgets, Datenbanken und Kommentare wären als Bestandteile eines Blogposts ablieferungspflichtig. Wie man das technisch und rechtlich regeln will, ist mir völlig unklar. Der Nationalbibliothek aber anscheinend auch.
<li>Das Hauptproblem sehe ich nach wie vor darin, dass in dem Moment, in dem bestimmte Netzpublikationen abgeliefert werden, Seiten, die dies nicht tun, theoretisch abgemahnt werden könnten (z.B. Konkurrenten, die durch die Nicht-Ablieferung einen Vorteil hätten). Dann wird sich zeigen, welchen Wert die zahlreichen &#8220;Noch-Nichts&#8221; der Nationalbibliothek haben.
</ul>
<p>Bleibt nur die Frage: <strong>Gibt es eigentlich gar keine Qualitätsanforderungen für die Verabschiedung von Verordnungen?</strong> Zumindest für das politische Feld &#8220;Internet&#8221; kann ich nichts dergleichen erkennen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Least Popular Stories dieses Blogs</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/10/01/die-least-popular-stories-dieses-blogs/</link>
		<comments>http://blog.metaroll.de/2008/10/01/die-least-popular-stories-dieses-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 08:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[liste]]></category>
		<category><![CDATA[statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Blogs haben auf ihrer Seitenleiste einen Kasten mit den populärsten Blogbeiträgen. Dahinter steckt die Logik des Matthäus-Prinzips: Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. (Mat 25, 29). Populäre Beiträge haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, noch populärer [...]]]></description>
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<p>Viele Blogs haben auf ihrer Seitenleiste einen Kasten mit den populärsten Blogbeiträgen. Dahinter steckt die Logik des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matthäus-Effekt">Matthäus-Prinzips</a>: Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. (<a href="http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/25.html#25,29">Mat 25, 29</a>). Populäre Beiträge haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, noch populärer zu werden als Beiträge, die nur wenig Beachtung finden.</p>
<p>Heute bin ich über <a href="http://profy.com/2008/10/01/brilliant-blogging-idea-least-popular-posts-instead-of-most-popular/">Profy</a> auf eine Seite gestoßen, die dieses Prinzip umstoßen will: <a href="http://www.digitalcity.com/">Digital City</a>, ein Blog mit Entertainment-Nachrichten hat nicht eine Rubrik der &#8220;Most Popular Stories&#8221;, sondern auch der &#8220;Least Popular Stories&#8221;. Schließlich muss es nicht immer mangelnde Qualität eines Artikels sein, der sich in niedrigen Aufrufzahlen ausdrückt, sondern Schuld kann auch ein ungünstiger Zeitpunkt sein.</p>
<p>Ich habe gleich einmal in meinen Statistiken gestöbert, um die &#8220;Least Popular Stories&#8221; dieses Blogs anzusehen. In einigen Fällen ist das niedrige Interesse verdient und es handelt sich um kurze Veranstaltungsankündigungen oder Notizen. Manchmal sind es jedoch Beiträge aus der Anfangszeit dieses Blogs, die heute &#8211; ein gutes Jahr später &#8211; gar nicht so schlecht wirken. Aber urteilt besser selbst:</p>
<ol>
<li><a href="/2007/09/23/commercialisation-of-privacy/">Commercialisation of privacy?</a> (23. September 2007, 4 Aufrufe)
<li><a href="/2007/07/19/aktuelles-lexikon-blogger-2004/">Aktuelles Lexikon: Blogger (2004)</a> (19. Juli 2007, 5 Aufrufe)
<li><a href="/2007/07/16/weblogs-in-den-printmedien/">Weblogs in den Printmedien</a> (16. Juli 2007, 6 Aufrufe)
<li><a href="/2007/09/10/die-macht-des-mikrobloggens/">Die Macht des Mikrobloggens</a> (10. September 2007, 8 Aufrufe)
<li><a href="/2007/09/12/die-tyrannei-der-authentizitaet/">Die Tyrannei der Authentizität</a> (12. September 2007, 21 Aufrufe)
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaft im Dialog &#8211; welche Rolle spielen Blogs?</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/09/25/wissenschaft-im-dialog-welche-rolle-spielen-blogs/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 12:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[scienceblogs]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob eine Konferenz gut ist oder nicht, merkt man eigentlich sehr schnell an den Gesprächen in den Pausen oder beim gemeinsamen Abendessen. Im Fall des ersten Symposiums zur Wissenschaftskommunikation, die von der Initiative &#8220;Wissenschaft im Dialog&#8221; gestern und heute veranstaltet wurde, ist mir sehr schnell klar geworden: Selten habe ich mit so vielen Leuten gesprochen, [...]]]></description>
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<p>Ob eine Konferenz gut ist oder nicht, merkt man eigentlich sehr schnell an den Gesprächen in den Pausen oder beim gemeinsamen Abendessen. Im Fall des ersten Symposiums zur Wissenschaftskommunikation, die von der Initiative &#8220;Wissenschaft im Dialog&#8221; gestern und heute veranstaltet wurde, ist mir sehr schnell klar geworden: Selten habe ich mit so vielen Leuten gesprochen, die das Gefühl vermittelten, am Anfang von etwas neuem zu stehen. Das Thema Wissenschaftsdialog scheint sich zu einem absoluten Renner zu entwickeln.</p>
<p>Eigentlich ist die Idee schon recht alt. Am Anfang stand ein <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/de/wir-ueber-uns/memorandum.html#c478">Memorandum</a> (1999) der Wissenschaftsstiftungen und -organisationen in Deutschland, das die Rolle der allgemeinverständlichen Kommunikation von Wissenschaft ganz klar in den Mittelpunkt rückte. Darin stehen Dinge wie:</p>
<blockquote><p>
In Abstimmung mit den wissenschaftsfördernden Einrichtungen des Bundes und der Länder, der Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik wird ein den einzelnen Institutionen angemessenes Anreizsystem entwickelt, das geeignet ist, Belohnungen für diejenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Aussicht zu stellen, die sich aktiv im Dialog mit der Öffentlichkeit engagieren. Das Engagement für diesen Dialog darf dem wissenschaftlichen Ruf nicht abträglich sein, es sollte zu einem zusätzlichen Merkmal wissenschaftlicher Reputation werden.
</p></blockquote>
<p>Oder wie das folgende:</p>
<blockquote><p>
Die Würdigung von Leistungen im Dialog mit der Öffentlichkeit soll im Rahmen der internen und externen Begutachtung bzw. Evaluation zusätzlich zur Würdigung der wissenschaftlichen Leistung erfolgen. Geeignete Formen der Anerkennung sollen entwickelt werden.
</p></blockquote>
<p>klingen auch nach fast zehn Jahren noch revolutionär. Aber, wenn man sich ausführlich mit den Wissenschaftskommunikatoren aus Universitäten, Stiftungen, Museen und diversen Initiativen unterhält, wird schnell deutlich, dass sich hier gerade jetzt sehr viel verändert. Die Zeiten, in denen Professoren ihre Interviews in TV und Print bewusst einschränken mussten, um ihre wissenschaftliche Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel zu setzen, scheint allmählich überwunden. Nicht in allen Disziplinen &#8211; die Geistes- und Sozialwissenschaften scheinen hier den Natur- und Technikwissenschaften noch etwas hinterherzuhinken. Aber auch hier gibt es Bewegung.</p>
<p>Für mich das schönste Beispiel ist das Aufblühen von Wissenschaftsblogs in den unterschiedlichsten Bereichen. Allen gemeinsam ist jedoch die Betonung von dialogischen Elementen. Vilém Flusser hat sehr plausibel zwischen diskursiven Kommunikationsstrukturen, die auf der möglichst unverfälschten Weitergabe von Informationen beruht, und der dialogischen Kommunikation, in der die Partner ihre Informationen zusammenbringen, um etwas Neues daraus zu schaffen, unterschieden. Wissenschaft im Dialog heißt, das ist heute in vielen Vorträgen deutlich geworden, mehr als nur Wissenschaftskommunikation oder <em>public understanding of science</em>.</p>
<p>Das Ziel sollte sein, die Öffentlichkeit in den Prozess der Wissenschaft zu involvieren &#8211; was natürlich je nach Fachgebiet unterschiedlich aussehen kann -, und Blogs ebenso wie <a href="http://blog.metaroll.de/2008/08/11/ich-habe-die-zukunft-der-nachrichten-gesehen/">Microblogs</a> stellen für mich ein vielversprechendes Werkzeug für diesen Zweck dar:</p>
<ul>
<li>Blogs sind <strong>authentischer</strong>: In Blogs schreibt man anders als in Journals. Näher an der Person, weniger ausführlich und häufig auch offener. Mit Blogs kann man auch Institutionen ein Gesicht geben, die bislang in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt waren.
<li>Blogs sind <strong>dialogisch</strong>: Die Leser oder Zuschauer müssen nicht passiv bleiben, sondern können Fragen stellen, auf weitere Informationen verweisen und mit anderen diskutieren. Blogs forden zum Engagement auf.
<li>Blogs sind <strong>unmittelbarer</strong>: Spannende Experimente lassen sich mit Blogs und noch besser mit Microblogs in Tickertempo miterleben. Aber im Unterschied zum Ticker, der immer one-to-many funktioniert, kann hier ein echter Austausch funktionieren. Eines der schönsten Beispiele ist für mich nach wie vor der <a href="http://twitter.com/marsphoenix">Mars-Phoenix-Twitteraccount</a>.
<li>Blogs sind <strong>offener</strong>: Auch die Wissenschaftsblogger können Fragen stellen. Fragen sind als Format für Wissenschaftskommunikationen unterrepräsentiert. Publiziert werden meistens nur die Antworten. Auch Misserfolge können in Blogs auf informelle Weise vorgestellt und diskutiert werden. Den gewaltigen Bias aller bisherigen Wissenschaftskommunikationen in Richtung gelungene Experimente und bestätigte Hypothesen ist legendär.
<li>Blogs erreichen <strong>jüngere Zielgruppen</strong>: Nachwuchssicherung in der Wissenschaft ist eines der wichtigsten Ziele der Organisationen. Blogs erreichen eine jüngere Zielgruppe als Wissenschaftsmagazine.
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftkommunikation und Mediendialog</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/09/16/wissenschaftkommunikation-und-mediendialog/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 08:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[dialog]]></category>
		<category><![CDATA[diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[scienceblogs]]></category>
		<category><![CDATA[wid2008]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächste Woche geht&#8217;s nach Bremerhaven, um dort in einem Workshop des Symposiums der Initiative &#8220;Wissenschaft im Dialog&#8221; etwas zum Thema Wissenschaftsbloggen zu erzählen. Das Programm für meinen Input sieht in etwa so aus: Die Zeichen stehen auf Öffnung. Public Understanding of Science, Wissenschaftskommunikation oder Wissenschaftsmündigkeit &#8211; mit Schlagworten wie diesen wird gerade in den letzten [...]]]></description>
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<p><a href="http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/09/faust.jpg"><img src="http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/09/faust.jpg" alt="" title="Faust" class="alignright size-thumbnail wp-image-609" /></a>Nächste Woche geht&#8217;s nach Bremerhaven, um dort in einem Workshop des <a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/forum-wissenschaftskommunikation/programm.html">Symposiums</a> der Initiative &#8220;Wissenschaft im Dialog&#8221; etwas zum Thema Wissenschaftsbloggen zu erzählen. Das Programm für meinen Input sieht in etwa so aus:</p>
<blockquote><p>
Die Zeichen stehen auf Öffnung. Public Understanding of Science, Wissenschaftskommunikation oder <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2008/03/15/ein-pladoyer-fur-eine-wissenschaftsmundige-gesellschaft/">Wissenschaftsmündigkeit</a> &#8211; mit Schlagworten wie diesen wird gerade in den letzten Jahren immer stärker eine Wissenschaft gefordert, die nicht nur forscht, sondern auch kommuniziert, ja gar in einen Dialog mit der Öffentlichkeit tritt. Die Wissenschaftler sollen also endlich ihre Alchemistenlabors verlassen und der Welt mitteilen, was sie tun und was das für die Gesellschaft bedeutet.</p>
<p>Sind Blogs als typische <a href="/2008/04/14/blogs-als-diskurs-und-dialogmedien/">dialogische Medien</a> der Königsweg zu diesem Ziel? Wie lassen sich Blogs für die interne und externe, formelle und informelle Wissenschaftskommunikation einsetzen? Welche Arten <a href="/2008/03/21/prof-dr-wordpress/">wissenschaftlicher Blogs</a> sind tatsächlich in der freien Wildbahn (in erster Linie der deutschsprachigen Blogosphäre) zu beobachten? Wo liegen die spezifischen Vorteile von Weblogkommunikationen und welche Herausforderungen für Öffentlichkeit und Wissenschaft sind damit verbunden?</p>
<p>In meinem Referat werde ich versuchen, einige Antworten auf diese Fragen vorzustellen &#8211; verbunden mit einigen praktischen Anregungen, das Wissenschaftsbloggen selbst einmal auszuprobieren.
</p></blockquote>
<p>Sehr gut gefällt mir, dass es nicht nur um das übliche <em>public understanding of science</em> einer erwachsenen Öffentlichkeit geht, sondern dass die Veranstalter Wissenschaftskommunikation bereits im Kindergarten beginnen lassen. Ich glaube, dass wir mehr derartige ganzheitliche, lebenslange Herangehensweisen benötigen.</p>
<p>Warum sollte man nicht auch schon in der Grundschule anfangen, mit den Schülern über den Umgang mit sozialen Medien zu sprechen? Dabei könnten nicht nur die Schüler einen Eindruck von den Möglichkeiten aber auch Gefahren der digitalen Werkzeuge (SchülerVZ, Wikipedia, ICQ etc.) erlangen, die sie sowieso nahezu täglich verwenden. Auch die Lehrer könnten ein realistisches Bild davon bekommen, wie das Aufwachsen in einer hochmedialisierten Gesellschaft aussieht. <a href="http://vlog.rheingold.com/">Howard Rheingold</a> scheint sich gerade intensiv mit diesen Fragen zu befassen &#8211; ich bin gespannt, welche Ideen zu einer <em>Lebenslangen Medienpädagogik</em> oder vielleicht besser: einem <em>Lebenslangen Mediendialog</em> noch alle auftauchen werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zweitverwertung</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/30/zweitverwertung/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 13:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[br]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch das zweite Interview, das ich im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks gegeben habe, kann man sich jetzt als Podcast anhören. Darin erzähle ich, sofern ich mich noch richtig erinnere, etwas darüber, warum Blogs keine Massenmedien sein müssen und dass Relevanz nicht immer notwendig dasselbe ist wie Reichweite. Insofern geht der Aufmacher des BR in eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Auch das <a href="http://www.br-online.de/on3radio/themen/blog-studiogast-benedikt-koehler-ID121690277546.xml?_requestid=656725">zweite Interview</a>, das ich im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks <a href="http://blog.metaroll.de/2008/07/24/gespraech-ueber-deutschland-deine-blogs-im-bayerischen-rundfunk/">gegeben habe</a>, kann man sich jetzt <a href="http://www.br-online.de/on3radio/themen/blog-politik-benedikt-koehler-ID1216916120195.xml">als Podcast anhören</a>. Darin erzähle ich, sofern ich mich noch richtig erinnere, etwas darüber, warum Blogs keine Massenmedien sein müssen und dass Relevanz nicht immer notwendig dasselbe ist wie Reichweite.</p>
<p>Insofern geht der Aufmacher des BR in eine völlig falsche Richtung:</p>
<blockquote><p>
Wenn es im Internet beachtenswerte Beiträge zu Debatten gibt, dann meist als zweitverwertete Stücke aus Radio, Fernsehen oder Zeitung. Derweil dämmern die deutschen Blogs vor sich hin [...]
</p></blockquote>
<p>Der Fehler liegt darin, dass von vornherein &#8220;beachtenswerte Beiträge&#8221; nur dann als solche wahrgenommen werden, wenn sie sich auf Debatten beziehen, die a) auch in den Massenmedien rezipiert werden und b) eine große Reichweite haben. Aber für diesen Blogeintrag liegen die Kritiker natürlich richtig. Das hier ist nichts anderes als Zweitverwertung eines Radiobeitrags.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bitte notieren: Blogs sind keine Massenmedien</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/25/bitte-notieren-blogs-sind-keine-massenmedien/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 06:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[focus]]></category>
		<category><![CDATA[massenmedien]]></category>
		<category><![CDATA[reichweite]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Was mir gestern auf dem Heimweg von dem Interview im Bayerischen Rundfunk, das natürlich mal wieder viel zu schnell vorbei gewesen ist, noch eingefallen ist: Das Thema der (mangelnden) Relevanz von Weblogs (siehe insbesondere hier, hier und diese Übersicht) zeigt eigentlich nur eines, nämlich, dass die Massenmedien das Prinzip Blog immer noch nicht annähernd verstanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><div id="attachment_547" class="wp-caption alignleft" style="width: 223px"><a href="http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/07/goya_zukunft.jpg"><img src="http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/07/goya_zukunft-213x300.jpg" alt="Die Zukunft wird sprechen (Goya 1803-24)" title="Die Zukunft wird sprechen (Goya 1803-24)" width="213" height="300" class="left" /></a><p class="wp-caption-text">Die Zukunft wird sprechen</p></div>Was mir gestern auf dem Heimweg von dem <a href="http://blog.metaroll.de/2008/07/24/gespraech-ueber-deutschland-deine-blogs-im-bayerischen-rundfunk/">Interview im Bayerischen Rundfunk</a>, das natürlich mal wieder viel zu schnell vorbei gewesen ist, noch eingefallen ist: Das Thema der (mangelnden) Relevanz von Weblogs (siehe insbesondere <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/169/">hier</a>, <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1857">hier</a> und <a href="http://www.alterfalter.de/2008/07/22/nachrichtenmagazin-im-sommerloch-der-spiegel-legt-sich-mit-bloggern-an/">diese Übersicht</a>) zeigt eigentlich nur eines, nämlich, dass die Massenmedien das Prinzip Blog immer noch nicht annähernd verstanden haben.</p>
<p>Mittlerweile haben sie ein Verständnis für Onlinepublikationen entwickelt, sie lernen langsam, aber sicher das Verlinken, nutzen die Instrumente des Web 2.0. Aber von Weblogs haben sie keine Ahnung. Denn wenn man liest, an welchen Stellen aus der Sicht von Spiegel et al. Weblogs noch nicht ausgereift genug sind, um ihrer Bestimmung nachzukommen, dann wird auf einmal klar: Anerkennung würden Blogs erst dann finden, wenn sie genau so aussehen würden wie Spiegel Online, Focus Online oder Zeit Online. Mit Redaktion, professionellen Grafikern und dpa/ap-Meldungen. Ihr Erfolg würde sich dann darin messen lassen, eine ähnliche Reichweite zu besitzen wie die genannten Onlinepublikationen.</p>
<p>Genau darum geht es aber im Falle der Blogs gar nicht.</p>
<p>Nur die allerwenigsten Blogs werden jemals eine ähnliche Reichweite ausweisen können wie die großen Onlinemagazine. Das ist in den USA übrigens nicht anders. Die Blogs, die sich dann tatsächlich in Massenmedien verwandeln, werden allerdings auch nach einer ganz ähnlichen Logik arbeiten, mit einer Redaktion usw. Die meisten Blogs richten sich an sehr viel kleinere und vor allem speziellere Öffentlichkeiten zwischen 2 und 2.000 Personen. Keine Massenmedien, aber in ihrer Gesamtzahl durch die vielen sich überlappenden Öffentlichkeitsfragmente, die erreicht werden, durchaus ein Medium von Gewicht. In einigen Fällen werden dann sogar durch Vernetzung und virale Effekte Kampagnen möglich, die ein quasi-massenmediales Publikum erreichen können.</p>
<p>Bloggerinnen und Blogger sollten gar nicht &#8211; und in den wenigsten Fällen tun sie das &#8211; den großen Onlinemagazinen nacheifern, denn sie befinden sich historisch gesehen im Augenblick auf der richtigen Seite des Medienwandels. Ich spreche hier gerne von einem <a href="http://blog.kooptech.de/2008/07/messen-nach-dem-ende-der-massengesellschaft-ueber-reichweiten-und-relevanzmasse/">Metawandel</a>, da es nicht nur um den Wandel einzelner Medien geht wie zum Beispiel im Fall der Onlineaktivitäten von Zeitungen und Zeitschriften, sondern weil sich meiner Ansicht nach das gesamte Koordinatensystem der Medienlandschaft ändern wird unter anderem in Richtung <a href="http://sebew.wordpress.com/2008/06/28/schwierigkeiten-mit-der-philosophie-des-internets/">fragmentierte Öffentlichkeiten</a>, kurzfristige Themenaffinität, dialogische Informations- und Wissensstrategien.</p>
<p>Blogs sind, was diese Themen Entwicklungen angeht, auf lange Sicht zukunftssicherer als der Versuch, die massenmediale Logik und ihre Reichweiten einfach ins Internet zu übertragen.</p>
<p><small>(Abbildung: <a href="http://www.zeno.org/Kunstwerke/B/Goya+y+Lucientes,+Francisco+de%3A+Tagebuch-Album+%5B97%5D?hl=tagebuch">Zeno.org</a>)</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gespräch über &#8220;Deutschland, deine Blogs&#8221; im Bayerischen Rundfunk</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/24/gespraech-ueber-deutschland-deine-blogs-im-bayerischen-rundfunk/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 13:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich mache ich mich auf zum Rundfunkplatz 1 (wird es irgendwann einmal auch einen Social-Media-Platz geben?), um auf on3radio, der Jugendwelle des Bayerischen Rundfunk, etwas über Politik in Weblogs und die Unterschiede zwischen Deutschland und den USA zu erzählen. Ich bin ja einmal gespannt, wieviel aus dem Fragenkatalog der Vorankündigung sich zweimal sieben Minuten Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Gleich mache ich mich auf zum Rundfunkplatz 1 (wird es irgendwann einmal auch einen Social-Media-Platz geben?), um auf <a href="http://www.br-online.de/on3radio/index.xml">on3radio</a>, der Jugendwelle des Bayerischen Rundfunk, etwas über Politik in Weblogs und die Unterschiede zwischen Deutschland und den USA zu erzählen. Ich bin ja einmal gespannt, wieviel aus dem Fragenkatalog der Vorankündigung sich zweimal sieben Minuten Interview packen lassen:</p>
<blockquote><p>
In den USA prägen Blogs wie &#8220;Huffington Post&#8221; die Tagespolitik. In Deutschland übernehmen diese Aufgabe immer noch und fast ausnahmslos die klassischen Medien. Wenn es im Internet beachtenswerte Beiträge zu Debatten gibt, dann meist als zweitverwertete Stücke aus Radio, Fernsehen oder Zeitung. Derweil dämmern die deutschen Blogs vor sich hin, im aktuellen Spiegel werden sie als &#8220;unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell&#8221; bezeichnet. Wir fragen uns: Stimmt das? Und wenn ja: Woran liegt das?</p>
<p>Dr. Benedikt Köhler von der Universität der Bundeswehr München ist Soziologe mit Interessensschwerpunkt auf der Soziologie des Internets – und selbst Blogger. Heute ist er bei uns um Studio und wird sich mit Laury über deutsches Internet und deutsche Blogs unterhalten. Sind die deutschen Blogs, die deutschen Blogger wirklich so schlecht? Ist die Tatsache, dass in Deutschland nur wenige etablierte Journalisten ins Internet flüchten, anders beispielsweise als in Frankreich und den USA, nicht eigentlich ein Kompliment für die hiesige Medienlandschaft? Brauchen wir vielleicht gar keine Debatte im Internet, weil wir schon eine haben: in Radio, Fernsehen und Zeitung, mit Meinungen vom rechten bis zum linken Rand der politischen Lager? Wollen es die deutschen Internetnutzer vielleicht gar nicht anders, ist Politik im Internet für sie eher schnelle Information als große Diskussion? Und welche Rolle spielt das deutsche Parteiensystem, das nicht nur Demokraten und Republikaner kennt, sondern auch kleinere Parteien, die immer wieder neue Aspekte in große politische Debatten einbringen?
</p></blockquote>
<p>Eines dürfte aber klar sein: Der These, die deutschen Blogger seien &#8220;unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell&#8221; kann ich in dieser Form nicht zustimmen. Zumal es <em>den</em> deutschen Blogger oder <em>die</em> deutsche Bloggerin sowieso nicht gibt. Überhaupt: Je mehr sich das Medium Blog durchsetzt, desto schwieriger wird es, Gemeinsamkeiten zwischen den Nutzern zu finden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass BloggerInnen früher oder später nicht mehr sehr viel mehr gemeinsam haben als die Briefe-Schreiber früher oder die Handynutzer heute. Was meint ihr?</p>
<p>Das Gespräch wird zwischen 17 und 18 Uhr <a href="http://www.br-online.de/streaming/on3radio/on3player.html">hier auch online</a> übertragen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogclouds: Die dynamischsten Wissenschaftsblogs II/08</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/05/11/blogclouds-die-dynamischsten-wissenschaftsblogs-ii08/</link>
		<comments>http://blog.metaroll.de/2008/05/11/blogclouds-die-dynamischsten-wissenschaftsblogs-ii08/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 May 2008 08:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogcloud]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[charts]]></category>
		<category><![CDATA[dynamik]]></category>
		<category><![CDATA[metaroll]]></category>
		<category><![CDATA[scienceblogs]]></category>
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		<category><![CDATA[technorati]]></category>
		<category><![CDATA[wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogcharts überall: Die Deutschen Blogcharts wurden aktualisiert (was diesem Blog den erfreulichen 100. Platz einbrachte), die Wissenschaftsblog-Charts des Wissenschafts-Cafés gibt es in einer neuen Ausgabe und auch die Medienblogcharts wurden auf den jüngsten Stand gebracht (unter dem schönen, wenn auch nicht ganz zutreffenden Titel &#8220;Bloggerland scheint ausgebrannt&#8220;. Deshalb hier ebenfalls ein Blick auf die aktuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Blogcharts überall: Die <a href="http://www.deutscheblogcharts.de/">Deutschen Blogcharts</a> wurden aktualisiert (was diesem Blog den erfreulichen 100. Platz einbrachte), die <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/2008/05/wissenschaftsblog-charts-052008/">Wissenschaftsblog-Charts</a> des Wissenschafts-Cafés gibt es in einer neuen Ausgabe und auch die Medienblogcharts wurden auf den jüngsten Stand gebracht (unter dem schönen, wenn auch nicht ganz zutreffenden Titel &#8220;<a href="http://medienlese.com/2008/05/05/medienblogcharts-bloggerland-scheint-ausgebrannt/">Bloggerland scheint ausgebrannt</a>&#8220;. Deshalb hier ebenfalls ein Blick auf die <a href="http://blog.metaroll.de/2008/04/24/die-25-dynamischsten-wissenschaftsblogs/">aktuellen Veränderungen in der Blogdynamik</a>.</p>
<p><small>Kurze Erklärung: Diese Blogclouds zeigen den Zuwachs der Verlinkungen (gemessen durch <a href="http://technorati.com">Technorati</a>) in den letzten 30 bzw. 7 Tagen. Dabei handelt es sich um den absoluten Zuwachs, das heißt: wenn ein Blog von 2 auf 12 Punkte klettert wird das genauso gewertet als ein Blog, das von 202 auf 212 Punkte wächst. Junge Blogs haben dadurch einen leichten Vorteil, da sie nur zulegen können, denn Technorati misst die Links innerhalb von sechs Monaten. Erst mit einem Alter von mehr als sechs Monaten können Blogs Links verlieren. Je größer der Name des Blogs in der Blogcloud, desto größer der absolute Zuwachs.</small></p>
<p>Hier die aktuelle Blogcloud der Wissenschaftsblogs:</p>
<h4>Die 25 dynamischsten Wissenschaftsblogs (30 Tage)</h4>
<div width=90% style="text-align: justify; padding:3px; border:thin solid blue;">
<span style="white-space:nowrap; font-size:10pt"><a href="http://blog-de.scholarz.net/"> scholarz.blog</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:12pt"><a href="http://blog.kooptech.de/">KoopTech </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:21pt"><a href="http://blog.metaroll.de/">viralmythen</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:13pt"><a href="http://blog.moskaliuk.com/">Johannes Moskaliuk</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:12pt"><a href="http://blogs.fu-berlin.de/jfkpol/">The State of American Democracy </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:10pt"><a href="http://evilunderthesun.blogspot.com/">*Evil under the Sun*</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:10pt"><a href="http://markeninstitut.wordpress.com/"> Commercial Communities</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:13pt"><a href="http://sinnmacherblog.supersized.org/">Sinnmacherblog </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:10pt"><a href="http://www.hardbloggingscientist.de/">hardblogging </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.kooperationssysteme.de/">Kooperationssysteme (CSCM)</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.loveitorchangeit.com/">LOVE it or CHANGE it . com</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.media-ocean.de/">media-ocean </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:12pt"><a href="http://www.schmidtmitdete.de/">Schmidt mit Dete</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/andere-bildung/">Die andere Bildung</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:13pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/">Frischer Wind</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:12pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/">Geograffitico</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/kunst-en-blog/">Kunst-en-Blog</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:13pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/mahlzeit/">Mahlzeit</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:14pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/medlog/">Medlog</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:12pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/">Neurons</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/planeten/">Hinterm Mond gleich links</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:12pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/">WeiterGen</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:15pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/zahlenbilder/">Zahlenbilder</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:14pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/">zoon politikon</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:13pt"><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/">Wissenswerkstatt</a></span>
</div>
<p>Viel hat sich nicht geändert in den letzten zwei Wochen. Die meisten Blogs sind also auf ihrem Wachstumskurs geblieben. Neu dabei ist das <a href="http://blog-de.scholarz.net/">Scholarz-Blog</a>, das Begleitblog zu einer an der Uni-Würzburg entwickelten Forschungs-Social-Software. <a href="http://blog.metaroll.de">Dieses Blog</a> hier hat ebenfalls ein deutliches Wachstum hingelegt. Ansonsten setzt sich die Blogcloud immer noch zur Hälfte aus Scienceblogs zusammen, die eine wachsende Aufmerksamkeit in der Blogosphäre auf sich ziehen konnten. In den letzten 30 Tagen hat die gesamte Subblogosphäre der Wissenschaftsblog weiter zugelegt und 603 Links dazugewonnen (fast 15 Prozent).</p>
<p>Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man nur die Entwicklungen der letzten sieben Tage betrachtet:</p>
<h4>Die 25 dynamischsten Wissenschaftsblogs (7 Tage)</h4>
<div width=90% style="text-align: justify; padding:3px; border:thin solid blue;">
<span style="white-space:nowrap; font-size:17pt"><a href="http://blog.kooptech.de/">KoopTech </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:19pt"><a href="http://blog.metaroll.de/">viralmythen</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:21pt"><a href="http://blog.moskaliuk.com/">Johannes Moskaliuk</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://cspannagel.wordpress.com/"> chrisp’s virtual comments</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:15pt"><a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/">e-Denkarium </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/randnotizen/">Randnotizen </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://sinnmacherblog.supersized.org/">Sinnmacherblog </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://tagwerke.twoday.net/">Tagwerke</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:15pt"><a href="http://technikforschung.twoday.net/">Kulturwissenschaftliche Technikforschung</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.geschichtspuls.de/">Geschichtspuls</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:17pt"><a href="http://www.informelles-lernen.de/blog/">Informeller Blog</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.jakoblog.de/">Jakoblog</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:17pt"><a href="http://www.kooperationssysteme.de/">Kooperationssysteme (CSCM)</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:15pt"><a href="http://www.loveitorchangeit.com/">LOVE it or CHANGE it . com</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:13pt"><a href="http://www.mandyschiefner.ch/blog/">education &#038; media</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:15pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/andere-bildung/">Die andere Bildung</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:13pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/">Frischer Wind</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/mahlzeit/">Mahlzeit</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/">Neurons</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/">WeiterGen</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:17pt"><a href="http://www.scienceblogs.de/zahlenbilder/">Zahlenbilder</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:13pt"><a href="http://www.tschlotfeldt.de/elearning-blog/">E-Learning-Blog</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"><a href="http://www.wikipedistik.de/">Wikipedistik </a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:17pt"><a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/">KlimaLounge</a></span> <span style="white-space:nowrap; font-size:15pt"><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/">Wissenswerkstatt</a></span>
</div>
<p>In diesem Zeitabschnitt haben andere Blogs wie zum Beispiel das Weiterbildungsblog &#8220;<a href="http://www.informelles-lernen.de/blog/">Informelles Lernen</a>&#8220;, das Blog der &#8220;<a href="http://www.kooperationssysteme.de/blog/">Forschungsgruppe Kooperationssysteme</a>&#8221; der Bundeswehruniversität Neubiberg, die <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/">Klimalounge</a>, die soeben durch eine spektakuläre <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2008-05-08/die-klimawette">Wette</a> <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/05/09/klimawette-duell-der-klimaforscher-kurzknapp-35/">Aufsehen erregt hat</a>, sowie die <a href="http://technikforschung.twoday.net/">Kulturwissenschaftliche Technikforschung</a>. Vielleicht schaffen es ja einige dieser Blogs ihr Moment auch in die Monatswertung einzubringen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftsblogs &#8211; eine Erfolgsgeschichte</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/05/06/wissenschaftsblogs-eine-erfolgsgeschichte/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 10:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine weitere interessante Maßzahl kann nun über die metaroll-Channels abgerufen werden: die quantitative Entwicklung der Technorati-Authority eines Channels bzw. einer Subblogosphäre. Was bedeutet das? Während über die Sparklines der einzelnen Blogs abgelesen werden kann, ob ein Blog in den letzten 30 Tagen Links dazugewonnen oder verloren hat, kann man mit der neuen Maßzahl Aussagen über [...]]]></description>
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<p>Eine weitere interessante Maßzahl kann nun über die metaroll-Channels abgerufen werden: die quantitative Entwicklung der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/06/23/wie-funktioniert-der-technorati-linkcount/">Technorati-Authority</a> eines Channels bzw. einer Subblogosphäre. Was bedeutet das? Während über die <a href="http://www.edwardtufte.com/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=0001OR&#038;topic_id=1">Sparklines</a> der einzelnen Blogs <a href="http://blog.metaroll.de/2008/04/24/die-25-dynamischsten-wissenschaftsblogs/">abgelesen</a> werden kann, ob ein Blog in den letzten 30 Tagen Links dazugewonnen oder verloren hat, kann man mit der neuen Maßzahl Aussagen über eine gesamte Subblogosphäre treffen, z.B. über die Wissenschafts-, Medien-, Karriere- oder Foodblogs. Diese Angaben findet man ganz unten auf den Channelseiten, direkt über der dynamischen Blogcloud:</p>
<p><img src="http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/05/metaroll_gesamtauthority.png" alt="" title="metaroll_gesamtauthority" width="450" height="73" class="center" align="center" /></p>
<p>Die 282 in der metaroll verzeichneten <a href="http://www.metaroll.de/science"><strong>Wissenschaftsblogs</strong></a> haben im Beobachtungszeitraum <strong>637 neue Links</strong> dazugewinnen können. Wobei es sich hier um den Nettozugewinn handelt, denn im selben Zeitraum gab es selbstverständlich auch Verluste, die jedoch in der Zahl schon berücksichtigt sind. Die Wissenschaftsblogosphäre hat damit <strong>um fast 16 Prozent zugelegt</strong>. Ein ziemlich beachtliches Ergebnis, insbesonders wenn man es im Vergleich mit den anderen Subblogosphären betrachtet.</p>
<p>Denn die 79 verzeichneten <a href="http://www.metaroll.de/media"><strong>Medienblogs</strong></a> haben im selben Zeitraum sogar 176 Links verloren. Ihre Technorati-Authority ist damit um fast 2 Prozent geschrumpft. Zumindest hier scheint der <a href="http://medienlese.com/2008/05/05/medienblogcharts-bloggerland-scheint-ausgebrannt/">Spruch vom ausgebrannten Bloggerland</a> einigermaßen zuzutreffen. Noch stärker hat es die 76 <a href="http://www.metaroll.de/food"><strong>Foodblogs</strong></a> getroffen. Sie mussten 158 Links abgeben, was einen Rückgang um über 3 Prozent bedeutet. Die 90 <a href="http://www.metaroll.de/job"><strong>Jobblogs</strong></a> der metaroll konnten dagegen 98 Links dazugewinnen, was ein Wachstum von knapp 3 Prozent bedeutet. Wenn man sich die Zahlen nur für die letzten sieben Tage betrachtet, bleibt der Trend ähnlich, wenn auch deutlich schwächer: Wissenschaftsblogs +2%, Medienblogs -0%, Jobblogs +2%, Foodblogs +0%.</p>
<p>Kurz: <strong>Während die Jobblogs nur leicht zugelegt haben und die Food- und Medienblogs sogar an Technorati-Authority verloren haben, haben die Wissenschaftsblogs in der letzten Zeit einen regelrechten Boom erlebt.</strong> Das hat sich dann unter anderem auch darin ausgedrückt, dass <a href="http://blog.metaroll.de/2008/04/22/das-erste-wissenschaftsblog-in-der-a-liste/">endlich wieder ein Wissenschaftsblog unter den Top 100 Blogs in Deutschland</a> vertreten ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview zum Wissenschaftsbloggen und zur Arbeitsgemeinschaft Social Media</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/25/interview-zum-wissenschaftsbloggen-und-zur-arbeitsgemeinschaft-social-media/</link>
		<comments>http://blog.metaroll.de/2008/04/25/interview-zum-wissenschaftsbloggen-und-zur-arbeitsgemeinschaft-social-media/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 19:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[agsm]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
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		<description><![CDATA[Okay, ich muss zugeben, dass die Formulierung &#8220;Bücher liest ja keiner mehr&#8221; ein bisschen arg zugespitzt ist. Ich merke es aber an mir selbst: In meiner wissenschaftlichen Arbeit rezipiere ich immer mehr online verfügbare Texte &#8211; ganz gleich ob es um die sogenannte &#8220;graue Literatur&#8221;, Aufsätze in Onlineausgaben von Fachjournals (am besten Open Access) oder [...]]]></description>
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<p>Okay, ich muss zugeben, dass die Formulierung &#8220;Bücher liest ja keiner mehr&#8221; ein bisschen arg zugespitzt ist. Ich merke es aber an mir selbst: In meiner wissenschaftlichen Arbeit rezipiere ich immer mehr online verfügbare Texte &#8211; ganz gleich ob es um die sogenannte &#8220;graue Literatur&#8221;, Aufsätze in Onlineausgaben von Fachjournals (am besten Open Access) oder um digitale Buchausgaben geht. Aber auch Blogs spielen für mich als Ideengeber eine immer wichtigere Rolle. Soweit als kurze Vorbemerkung zu dem folgenden Interview, das turi2-Mitarbeiter Peter Schwierz am Rande der re:publica mit mir <a href="http://turi-2.blog.de/2008/04/25/interview2-benedikt-kohler-4092522">geführt</a> hat.</p>
<p><a href='http://turi-2.blog.de/2008/04/25/interview2-benedikt-kohler-4092522'><img src="http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/04/turi22.png" alt="" title="turi22" width="441" height="270" class="aligncenter size-full wp-image-475" /></a></p>
<p>Zur Arbeitsgemeinschaft Social Media geht&#8217;s übrigens <a href="http://ag-sm.de">da lang</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 25 dynamischsten Wissenschaftsblogs</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/24/die-25-dynamischsten-wissenschaftsblogs/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 16:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[authority]]></category>
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		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, was man für die Medienblogs machen kann, lässt sich auch für die Wissenschaftsblogs anstellen. Hier also die Blogcloud der &#8220;heißesten&#8221; Wissenschaftsblogs der deutschsprachigen Blogosphäre. Je größer der Name, desto größer das Wachstum in den letzten 30 Tagen: Die 25 dynamischsten Wissenschaftsblogs KoopTech Johannes Moskaliuk The State of American Democracy e-Learning Blog *Evil under the [...]]]></description>
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<p>Klar, <a href="http://blog.metaroll.de/2008/04/24/die-25-dynamischsten-medienblogs/">was man für die Medienblogs machen kann</a>, lässt sich auch für die <a href="http://www.metaroll.de/science">Wissenschaftsblogs</a> anstellen. Hier also die Blogcloud der &#8220;heißesten&#8221; Wissenschaftsblogs der deutschsprachigen Blogosphäre. Je größer der Name, desto größer das Wachstum in den letzten 30 Tagen:</p>
<h4>Die 25 dynamischsten Wissenschaftsblogs</h4>
<div width=90% style="text-align: justify; padding:3px; border:thin solid blue;"><a href="http://blog.kooptech.de/"><span style="white-space:nowrap; font-size:11pt">KoopTech </span></a> <a href="http://blog.moskaliuk.com/"><span style="white-space:nowrap; font-size:10pt">Johannes Moskaliuk</span></a> <a href="http://blogs.fu-berlin.de/jfkpol/"><span style="white-space:nowrap; font-size:13pt">The State of American Democracy </span></a> <a href="http://elearningblog.tugraz.at/"><span style="white-space:nowrap; font-size:10pt">e-Learning Blog </span></a> <a href="http://evilunderthesun.blogspot.com/"><span style="white-space:nowrap; font-size:9pt">*Evil under the Sun*</span></a> <a href="http://markeninstitut.wordpress.com/"><span style="white-space:nowrap; font-size:11pt"> Commercial Communities</span></a> <a href="http://sinnmacherblog.supersized.org/"><span style="white-space:nowrap; font-size:13pt">Sinnmacherblog </span></a> <a href="http://www.loveitorchangeit.com/"><span style="white-space:nowrap; font-size:10pt">LOVE it or CHANGE it . com</span></a> <a href="http://www.media-ocean.de/"><span style="white-space:nowrap; font-size:12pt">media-ocean </span></a> <a href="http://www.schmidtmitdete.de/"><span style="white-space:nowrap; font-size:14pt">Schmidt mit Dete</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/andere-bildung/"><span style="white-space:nowrap; font-size:10pt">Die andere Bildung</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/"><span style="white-space:nowrap; font-size:21pt">Frischer Wind</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/"><span style="white-space:nowrap; font-size:14pt">Geograffitico</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/kunst-en-blog/"><span style="white-space:nowrap; font-size:12pt">Kunst-en-Blog</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/mahlzeit/"><span style="white-space:nowrap; font-size:15pt">Mahlzeit</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/"><span style="white-space:nowrap; font-size:13pt">Mathlog</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/medlog/"><span style="white-space:nowrap; font-size:15pt">Medlog</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/neurons/"><span style="white-space:nowrap; font-size:15pt">Neurons</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/planeten/"><span style="white-space:nowrap; font-size:18pt">Hinterm Mond gleich links</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/"><span style="white-space:nowrap; font-size:18pt">WeiterGen</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/wissen-schafft-kommunikation/"><span style="white-space:nowrap; font-size:15pt">Wissen schafft Kommunikation</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/zahlenbilder/"><span style="white-space:nowrap; font-size:13pt">Zahlenbilder</span></a> <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/"><span style="white-space:nowrap; font-size:14pt">zoon politikon</span></a> <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/"><span style="white-space:nowrap; font-size:11pt">Wissenschafts-Cafe</span></a> <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/"><span style="white-space:nowrap; font-size:12pt">Wissenswerkstatt</span></a> </div>
<p>Insbesondere das starke Wachstum der Scienceblogs ist bemerkenswert. Am Anfang des Monats waren viele von ihnen noch im einstelligen Authority-Bereich. Jetzt findet man sie schon unter den 25 bestplatzierten Wissenschaftsblogs. Ich bin gespannt, wie das weitergeht. Wenn jemand noch ein deutschsprachiges Wissenschaftsblog kennt, das hier fehlt &#8211; bitte in die Kommentar schreiben, ich nehme es dann möglichst bald in die Liste auf.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogs als Diskurs- und Dialogmedien</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/14/blogs-als-diskurs-und-dialogmedien/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 08:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[dialog]]></category>
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		<category><![CDATA[theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine grundlegende medientheoretische Unterscheidung schlägt Vilém Flusser mit seiner Differenzierung zwischen Diskurs- und Dialogmedien vor. Bei den Dialogmedien geht es um die kollaborative Produktion von neuen Informationen: &#8220;Um Informationen zu erzeugen, tauschen Menschen verschiedene bestehende Informationen aus, in der Hoffnund, aus diesem Tausch eine neue Information zu synthetisieren.&#8221; Diskursmedien dagegen zielen auf die Speicherung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Eine grundlegende medientheoretische Unterscheidung schlägt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vilem_Flusser">Vilém Flusser</a> mit seiner Differenzierung zwischen Diskurs- und Dialogmedien vor. Bei den Dialogmedien geht es um die kollaborative Produktion von neuen Informationen: &#8220;Um Informationen zu erzeugen, tauschen Menschen verschiedene bestehende Informationen aus, in der Hoffnund, aus diesem Tausch eine neue Information zu synthetisieren.&#8221; Diskursmedien dagegen zielen auf die Speicherung und Verteilung von Informationen: &#8220;Um Informationen zu bewahren, verteilen Menschen bestehende Informationen, in der Hoffnung, daß die so verteilten Informationen der entropischen Wirkung der Natur besser widerstehen&#8221; (Kommunikologie, 1996).</p>
<p>Beide Formen bedingen dabei einander: Um Informationen diskursiv verteilen zu können, müssen sie zunächst dialogisch produziert worden sein. Aber der Dialog wiederum setzt als Rohstoff diskursiv verteilte alte Informationen voraus. Das Fernsehen oder die Tageszeitung sind typische Diskursmedien: die Zuschauer oder Leser haben keine Möglichkeit, im selben Medium auf die präsentierten Informationen zu reagieren: man kann bei einem Fernsehsender anrufen oder der Zeitung einen Leserbrief schreiben, aber nicht mit einer anderen Fernsehsendung oder einer alternativen Zeitung antworten. Anders beim Telefon: Hier ist der Austausch möglich. Nur der Austausch, denn das Telefonnetz, das auf Eins-zu-eins-Verbindungen beruht, eignet sich nicht zur gezielten Verbreitung von Informationen in einer großen Menschenmenge.</p>
<p>Wendet man sich auf Grundlage dieser Unterscheidung zwischen Dialog- und Diskursmedien der Blogosphäre zu, so entdeckt man zunächst zahlreiche dialogische Merkmale: Weblogs charakterisiert, das man auf Beiträge per Kommentarfunktion direkt reagieren kann. Auch die Möglichkeit von <a href="http://blog.metaroll.de/2008/02/06/10-gruende-fuer-oder-gegen-trackbacklinks-in-der-blogosphaere/">Trackbacks oder Pings</a> erleichtern eine kollaborative Produktion neuer Informationen. Zugleich bestehen dennoch deutliche Unterschiede zu typischen Dialogmedien wie dem Telefon oder auch der SMS: obwohl die Möglichkeit des Kommentierens besteht, macht nur ein geringer Teil der Leser davon Gebrauch. Der größte Teil verwendet die Blogosphäre genauso wie man eine Tageszeitung oder ein Fernsehprogramm verwendet: rezipierend. Blogs haben also auch eine diskursive Persona.</p>
<p>Viele kleine Blogs im <em>Long Tail</em> der Blogosphäre sind im Prinzip nichts anderes als digitale Zusammentreffen befreundeter Personen, bei denen sie sich austauschen. Dagegen gibt es große Blogs wie das <a href="http://bildblog.de/">Bildblog</a> oder Blogs mit einer klaren Agenda wie z.B. <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/">Filmblogs</a>, bei denen es um die Vermittlung von (Fach-)Informationen geht &#8212; eine Struktur, die den klassischen Massenmedien sehr ähnlich ist.</p>
<p>Durch diese dialogisch-diskursive Doppelfunktion von Weblogs ist auch der ewige <a href="http://netzpolitik.org/2008/deutsche-blogger-sind-unpolitisch-und-unreif/">Streit</a> zwischen <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/11/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/">Bloggern</a> und <a href="http://www.netzeitung.de/internet/969917.html">Journalisten</a> nicht besonders gewinnbringend. Wollte man Journalisten erklären, was es sich mit Blogs auf sich hat, müsste man ihnen zunächst die dialogischen Bestandteile näherbringen. Blogs sind eben nicht nur &#8212; und in einigen Fällen fast überhaupt nicht &#8212; Verbreitung von Informationen wie die gedruckte Zeitung, sondern diese Verbreitungsfunktion ist durchmischt mit dialogischen Elementen, wie sie Journalisten z.B. in ihren Redaktionskonferenzen regelmäßig erfahren.</p>
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		<title>Prof. Dr. WordPress</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/03/21/prof-dr-wordpress/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 13:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frage, wo denn die ganzen bloggenden Professoren, Forscher und Dozenten seien, hatten wir ja schon mehrere Male hier oder an anderen Orten ausgiebig diskutiert (auch die Netzeitung hatte das Thema seinerzeit aufgegriffen). Mit dem Wissenschafts-Spartenkanal der metaroll lässt sich nun ein erstes Gesamtbild der wissenschaftlichen Subblogosphäre zeichnen. Zunächst die frohe Botschaft: es gibt sie, [...]]]></description>
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<p>Die Frage, wo denn die ganzen bloggenden Professoren, Forscher und Dozenten seien, hatten wir ja schon mehrere Male <a href="http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/">hier</a> oder an <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/16/bloggende-professoren-die-liste/">anderen</a> <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/03/12/was-sollen-was-koennen-wissenschaftsblogs-leisten-blogs-als-instrument-der-internen-wissenschaftskommunikation/">Orten</a> <a href="http://www.communixx.de/index.php/bloggende-professoren/">ausgiebig</a> <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/09/24/bloggende-professoren/">diskutiert</a> (auch die Netzeitung hatte das Thema seinerzeit <a href="http://www.netzeitung.de/internet/713390.html">aufgegriffen</a>). Mit dem Wissenschafts-Spartenkanal der metaroll lässt sich nun ein erstes Gesamtbild der wissenschaftlichen Subblogosphäre zeichnen.</p>
<p>Zunächst die frohe Botschaft: es gibt sie, die bloggenden WissenschaftlerInnen und Wissenschaftlerblogs und es sind mehr als man denkt. Mehr als 200, aber wahrscheinlich noch weniger als 300 dürften es alles in allem sein. Wenn man überlegt, dass noch vor einem Jahrzehnt &#8220;Homepages&#8221; eine Besonderheit von Informatik-Lehrstühlen darstellte (ich hatte damals selbst einige Lehrstuhlhomepage-Premieren verwirklicht), ist das doch ein recht ordentliches Ergebnis.</p>
<p>Interessant ist auch die Tatsache, dass es bei den Wissenschaftsblogs gar keinen so ausgeprägten <em>Long Tail</em> gibt, wie man auf in dieser Grafik gut erkennen kann (aufgezeichnet ist die Anzahl der Verlinkungen in den letzten 6 Monaten, <em>Technorati-Authority</em>):</p>
<p><img src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chd=t:100,86.52,73.03,71.91,60.67,51.69,49.44,49.44,46.07,43.82,43.26,41.01,34.27,33.71,33.15,32.58,32.02,30.34,28.09,25.84,23.03,22.47,22.47,21.91,21.91,21.91,21.35,20.79,20.22,17.98,15.73,14.61,14.04,12.36,12.36,11.8,11.8,11.8,11.8,11.8,11.8,10.67,10.67,10.67,9.55,9.55,9.55,9.55,9.55,9.55,8.99,7.87,7.87,7.87,7.87,7.87,7.3,6.74,6.74,6.74,6.74,6.74,6.74,6.18,6.18,5.62,5.06,5.06,5.06,5.06,5.06,5.06,4.49,4.49,4.49,4.49,4.49,3.93,3.93,3.93,3.93,3.37,3.37,3.37,3.37,3.37,3.37,3.37,3.37,3.37,3.37,3.37,3.37,2.81,2.81,2.81,2.81,2.81,2.81,2.81,2.81,2.81,2.81,2.81,2.81,2.25,2.25,2.25,2.25,2.25,2.25,2.25,2.25,2.25,1.69,1.69,1.69,1.69,1.69,1.69,1.69,1.69,1.69,1.69,1.69,1.69,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,1.12,0.56,0.56,0.56,0.56,0.56,0.56,0.56,0.56,0.56,0.56,0.56,0.56,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0&#038;chco=76A4FB&#038;chls=2.0&#038;chs=200x125&#038;chxs=0,0000dd,10|1,0000dd,12,0" class='center' align='center' /></p>
<p>Es gibt einige Blogs, die sehr oft verlinkt werden, dann ein recht breites Mittelfeld und schließlich einige Blogs, die nie oder fast gar nicht verlinkt werden. Aber das sind nicht so viele wie in der &#8220;großen&#8221; Blogosphäre. Beim Durchforsten der Blogrolls nach Wissenschaftsblogs bin ich wieder auf einige Blogs gestoßen, die ich noch gar nicht kannte, was einmal mehr das <em>Zweite Grundgesetz der Blogosphäre</em> bestätigt:</p>
<blockquote><p>
Zu jedem Thema gibt es immer noch mindestens ein Blog, das man noch nicht kennt.
</p></blockquote>
<p>Deshalb liebe Kollegen Wissenschaftsblogger: vernetzt euch, verlinkt euch, kommt ins Gespräch, quer zu den Disziplinen, quer zu den politischen Orientierungen! Denn mit der internen Vernetzung steigt auch die externe Vernetzung und Sichtbarkeit.</p>
<p>Um nicht nur die Topblogs zu verlinken, hier ein paar interessante Wissenschaftsblogs aus den &#8220;hinteren Bereichen&#8221; der Liste:</p>
<ul>
<li>Im <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/gedickicht/">GeDICKicht</a> wirft Richard Zinken bloggerisch einen wissenschaftlich geprägten Blick auf Gedichte. Es geht dabei weniger als um eine Analyse der Lyrik als vielmehr um das frei-assoziative Erkunden von Verbindungen zwischen den Welten der Poesie und der Wissenschaft. Etwas ähnliches machen wir auch in unserer <a href="http://kuirejo.de/">Molekularküche</a> &#8211; dort geht es aber um das Terrain zwischen der Kochkunst und der Wissenschaft. Er sollte nur bald einmal wieder etwas schreiben, der Herr Zinken!
<li>Von interaktive Lernumgebungen über eAssessments bis hin zum eMobbing reicht die Themenvielfalt des <a href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_wolf/">Blogs von Karsten D. Wolf</a>, der an der Uni Bremen zum Thema &#8220;Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen&#8221; forscht und lehrt.
<li><a href="http://blog.safog.com/">BlogSchafftWissen</a> ist ein spannendes naturwissenschaftlich ausgerichtetes Blog, das ruhig etwas mehr Beachtung finden dürfte. Dort bloggt 	Klaus Delueg von Südtirol aus immer wieder interessante Beiträge über den Klimawandel.
<li>Seit Januar bloggt Tobias Eberwein vom Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund auf <a href="http://www.coolepark.de/">coolepark.de</a> zu journalistisch-medienwissenschaftlichen Themen. Da werde ich auf jeden Fall öfters einmal hineinsehen.
<li>Ich kann es kaum glauben, aber dem Archiv nach gibt es das <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/pazzini/">Blog von Karl-Heinz Pazzini</a>, Erziehungswissenschaftler an der Uni Hamburg, schon seit 1996. Die Postingfrequenz ist zwar sehr gering (z.T. nur zwei Beiträge im Jahr), aber dafür findet man dort einige spannende Videos zur Zukunft der akademischen Lehre.
<li>ePUSH ist der Selbstbeschreibung nach &#8220;ist Vernetzungs- und Integrationsprojekt, das innerhalb der Laufzeit von zwei Jahren Strukturen der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft [der Uni Hamburg, BK] zusammenführen, entwickeln und nachhaltig etablieren soll.&#8221; <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/">Hier</a> ist das Projektblog dazu.
<li><a href="http://homosociologicus.wordpress.com/">Hier</a> bloggt der homo sociologicus Martin Booker über &#8230; richtig! Soziologie. Gehört natürlich auch in jeden gut sortierten sozialwissenschaftlichen Feedreader.
<li>Ebenfalls erst seit gerade eben in meinem Feedreader ist &#8220;<a href="http://hobohm.edublogs.org/">Hobohms Library and Information Science Blog</a>&#8220;, in dem Hans-Christoph Hobohm von der FH Potsdam über Social Software im Bibliothekswesen bloggt.
<li>Fast schon vor meiner Haustür gibt es dann auch noch das <a href="http://piazza.ifkw.lmu.de/">Piazza-Blog</a> des Instituts für Kommunikationswissenschaften der LMU, für das sowohl Professoren und Instituts-Mitarbeiter als auch Studenten und <a href="http://www.bevehl.de/">Alumni</a> schreiben. Klasse Idee. Auch dieses Blog kannte ich bisher nicht, es ist nicht einmal bei Technorati verzeichnet.
<li>Außerdem interessant: &#8220;<a href="http://layrinha.wordpress.com/">Nach der Uni ist vor der Uni</a>&#8220;, ein klassisches PhD-Blog von Barbara Rampf, Doktorandin am gerade erwähnten Institut für Kommunikationswissenschaften der LMU.
</ul>
<p>Viele der Wissenschaftsblogs in der Liste findet man auch im <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net">Wissenschafts-Café</a>, wo man demnächst vielleicht sogar spartenbezogene Feeds abonnieren kann. Ansonsten sei auf die noch jungen Portale <a href="http://www.scienceblogs.de">Scienceblogs.de</a> und die <a href="http://www.scilogs.de">Scilogs</a> verwiesen, in denen sich viele sehr interessante Blogs finden, von denen es sicher einige ganz nach oben schaffen werden.</p>
<p>Weitere Hinweise auf Wissenschaftsblogs, die in der <a href="http://www.metaroll.de/science">metaroll-Liste</a> noch nicht verzeichnet sind, bitte in die Kommentare. Danke!</p>
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		<title>metaroll enthält fast 9000 Weblogs und kann jetzt Tipps geben</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 17:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[blogosphäre]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielen Dank an alle, die sich bislang an der metaroll beteiligt haben und ihr eigenes Blog bzw. den Link zu ihrer Blogroll eingetragen haben (wer das noch nicht hat, kann es hier nachholen). Das Ergebnis kann sich sehen lassen: fast 9000 Weblogs sind dort mittlerweile verzeichnet. Das ursprüngliche Ziel war nicht nur ein alternatives Blogranking [...]]]></description>
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<p>Vielen Dank an alle, die sich bislang an der metaroll beteiligt haben und ihr eigenes Blog bzw. den Link zu ihrer Blogroll eingetragen haben (wer das noch nicht hat, <a href="http://www.metaroll.de/metaroll.php#eintragen">kann es hier nachholen</a>). Das Ergebnis kann sich sehen lassen: fast 9000 Weblogs sind dort mittlerweile verzeichnet. Das ursprüngliche Ziel war nicht nur ein <a href="http://www.metaroll.de/metaroll.php">alternatives Blogranking auf Grundlage der Blogrollverlinkung</a>, sondern auch ein Werkzeug anzubieten, mit dem man spannende neue Blogs in der Blogosphäre entdecken kann.</p>
<p>Als wichtigstes Hilfsmittel dazu hat sich das <a href="http://www.metaroll.de/metablog.php?url=http://blog.metaroll.de/">metablog</a> herausgestellt, eine kleine Übersichtsseite, der nicht nur zu entnehmen ist, welche Weblogs ein bestimmtes Blog verlinken, unter welcher CC-Lizenz es veröffentlicht ist etc. Das Herz dieser Seite ist eine Liste verwandter Weblogs, also von Blogs, die überdurchschnittlich oft gemeinsam mit diesem Blog in Blogrolls vorkommen. Durch die große Zahl ausgewerteter Blogrolls ist diese Funktion für viele Blogs schon sehr aussagekräftig.</p>
<p>Wer dieses Blog hier liest, den dürften auch die <a href="http://www.metaroll.de/metablog.php?url=http://blog.metaroll.de/">folgenden Weblogs bzw. Aggregatoren interessieren</a>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wissenswerkstatt.net/">Wissenswerkstatt</a>
<li><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/">Elektrischer Reporter</a>
<li><a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/">Wissenschafts-Café</a>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/">Basic Thinking</a>
<li><a href="http://www.schmidtmitdete.de/">Schmidt mit dete</a>
<li><a href="http://www.strengejacke.de/">Strenge Jacke</a>
<li><a href="http://www.sozlog.de/">sozlog</a>
<li><a href="http://www.blogbar.de/">Blogbar</a>
<li>und viele mehr, z.B. <a href="http://www.textundblog.de/">Text &#038; Blog</a>, <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/">Textdepot</a>, <a href="http://www.mequito.org/">Mek Wito</a>, <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/">PR Blogger</a> oder <a href="http://www.quantisozblog.de/">Quanti|Soz|Blog</a>
</ul>
<p>Trifft das auf euch zu? Wie viele dieser Blogs lest ihr regelmäßig?</p>
<p>Um die normale metaroll-Startseite noch etwas informativer zu machen, werden jetzt alle möglicherweise interessanten Blogs mit einem roten &#8220;TIPP!&#8221; gekennzeichnet:</p>
<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/02/tipp.png' alt='tipp.png' class="center" /></p>
<p>Viel Spaß beim Entdecken!</p>
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		<item>
		<title>Verbale Störgeräusche, anonymisierende Bunker und virtuelle Schlägertrupps</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/01/02/verbale-stoergeraeusche-anonymisierende-bunker-und-virtuelle-schlaegertrupps/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 12:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[blogosphäre]]></category>
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		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt erst habe ich dank Peter Turi entdeckt, dass SZ-Journalist Johannes Boie sich nun endlich in der Debatte um seine Blogosphärenkritik vom August zu Wort meldet. Sehr viel neue Argumente bringt er allerdings nicht. Er kritisiert die Veröffentlichung des Briefes von Stefan Niggemeier an ihn, bemüht sich immer wieder, seine positive Grundhaltung zum Bloggen (&#8220;Weblogs [...]]]></description>
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<p>Jetzt erst habe ich <a href="http://turi-2.blog.de/2008/01/02/heute2_kerner_aust_kempski~3517899">dank Peter Turi</a> entdeckt, dass SZ-Journalist Johannes Boie sich nun endlich in der Debatte um seine <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/865/127661/">Blogosphärenkritik</a> vom August <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/413686">zu Wort meldet</a>. Sehr viel neue Argumente bringt er allerdings nicht. Er kritisiert die Veröffentlichung des Briefes von Stefan Niggemeier an ihn, bemüht sich immer wieder, seine positive Grundhaltung zum Bloggen (&#8220;Weblogs hätten großes Potenzial&#8221;, &#8220;das Netz ist großartig&#8221; und dann noch einmal &#8220;Blogs haben viel Potential&#8221;) zu betonen, um bei seinen Angriffen auf die bösen Blogger nicht in den Verdacht der Parteilichkeit zu geraten.</p>
<p>Doch die Sprache, die verwendet wird, um die Blogosphäre zu beschreiben, ist eindeutig: hier dominieren &#8220;Quatsch&#8221;, &#8220;Oberflächlichkeit&#8221;, &#8220;Reflexe&#8221;, wird nicht gerade &#8220;hart und grundlos beschimpft&#8221;, dann &#8220;sabbern&#8221; die Blogger eben, wenn sie eine Gelegenheit riechen, einen echten Journalisten zu diffamieren. Daneben haben wird noch &#8220;verbale Störgeräusche&#8221;, &#8220;Dummes&#8221;, &#8220;viel Häme&#8221;, &#8220;Mittelmaß&#8221;, &#8220;Vereinfachung&#8221; oder &#8220;Kommentare weit unterhalb der Gürtellinie&#8221; durch die ewigen Nörgler der Blogosphäre. Wo war hier noch einmal das Potential?</p>
<p>Ich frage mich, welche Blogs Boie liest, um den Eindruck zu gewinnen, bei der Blogosphäre handele es sich um einen &#8220;anonymisierenden Bunker&#8221;. Bei nahezu allen Blogs, die ich lese, weiß ich, wer dahinter steckt. Gerade in Deutschland gibt es &#8211; im Unterschied zu der von Boie so gelobten US-Blogosphäre &#8211; doch kaum Möglichkeiten, anonym zu bleiben. Die Impressumspflicht macht&#8217;s möglich. Auch die von ihm immer wieder erwähnten &#8220;Unterstützergruppen&#8221;, die notwendig sind, um &#8220;nicht sofort gegoogelt und virtuell an die Wand gestellt zu werden&#8221; habe ich bislang noch nicht entdecken können. Wen meint Boie hier?</p>
<p>Meine Vermutung: Boie zielt mit seiner Kritik gar nicht auf die Blogger, sondern auf die Kommentatoren in Weblogs. Hier gibt es tatsächlich die Möglichkeit, anonym zu bleiben. Und in den Kommentaren wird auch hin und wieder beleidigt, diffamiert und verletzt, wobei auch hier die wirklich schlimmen Fälle bislang in den USA <a href="http://news.bbc.co.uk/2/6499095.stm">stattgefunden haben</a>. Wenn Boie also Kommentatoren meint und nicht die Blogger, dann sollte man diese nicht mit Journalisten vergleichen, sondern mit Leserbriefschreibern oder eben den <a href="http://www.henningschuerig.de/blog/2007/12/13/oeffnungszeiten-on-und-offline/">8-19-Uhr-Kommentatoren der SZ</a>. Oder ist der Qualitätsjournalismus bereits so abgerissen, dass er vor Vergleichen mit Bloggern zurückschreckt?</p>
<p>Zum selben Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://chatatkins.blogger.de/stories/1006982/">&#8220;Digitaler Mob?&#8221;</a> in der Sargnagelschmiede
<li><a href="http://www.fixmbr.de/potential-verfehlt/">&#8220;Potential verfehlt&#8221;</a> auf f!xmbr
<li>&#8220;Blogs in Deutschland werden weiterhin vor sich hindümpeln, dafür aber Weltmeister im kommentarlosen Reposten von Heise- oder SpOn-Artikeln werden&#8221; <a href="http://www.lumma.de/eintrag.php?id=3678">prognostiziert</a> Nico Lumma
<li>&#8220;2008 wird das Jahr der Exits&#8221; <a href="http://blogbar.de/archiv/2007/12/30/ins-nichts/">glaubt</a> Don Alphonso und sieht eine Identitätsumwandlung der Alphablogger in Alphaberater.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Abbildung: Die Genealogie der Weblogs</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/12/20/abbildung-die-genealogie-der-weblogs/</link>
		<comments>http://blog.metaroll.de/2007/12/20/abbildung-die-genealogie-der-weblogs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 21:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[definition]]></category>
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		<category><![CDATA[permalink]]></category>
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		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein Versuch, das hier, hier und hier gesagte einmal in eine Grafik zu packen um den &#8220;Stammbaum&#8221; der Weblogs einigermaßen übersichtlich darzustellen. Im Mittelpunkte stehen die Weblogs im engeren Sinne, die viele der einigermaßen konsensuellen Merkmale eines idealtypischen Weblogs tragen: Einträge in umgekehrerter Chronologie, regelmäßige Updates, Permalinks zu den einzelnen Beiträgen, die Möglichkeit über [...]]]></description>
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<p>Hier ein Versuch, das <a href="http://blog.metaroll.de/2007/12/18/archaeologie-des-bloggens-teil-iii/">hier</a>, <a href="http://blog.metaroll.de/2007/12/20/weblog-ist-nicht-gleich-weblog-von-den-zwei-wurzeln-des-bloggens/#comment-876">hier</a> und <a href="http://tagwerke.twoday.net/stories/19825/">hier</a> gesagte einmal in eine Grafik zu packen um den &#8220;Stammbaum&#8221; der Weblogs einigermaßen übersichtlich darzustellen.</p>
<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/12/blog.png' alt='blog.png' class='center' align='center' /></p>
<p>Im Mittelpunkte stehen die <em>Weblogs im engeren Sinne</em>, die viele der einigermaßen konsensuellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog">Merkmale</a> eines idealtypischen Weblogs tragen: Einträge in umgekehrerter Chronologie, regelmäßige Updates, Permalinks zu den einzelnen Beiträgen, die Möglichkeit über Trackbacks und Pings zwischen Weblogs zu verlinken, Bedienungsfreundlichkeit durch spezielle Blogsoftware bzw. einen gehosteten Dienst, direkte Kommentierbarkeit, Feeds, Kategorien bzw. Tags sowie eine Blogroll.</p>
<p>Davon zu unterscheiden sind die historisch früher entstandenen <em>Weblogs im weiteren Sinne</em> oder <em>Proto-Blogs</em>, zum Beispiel digitale Tagebücher, Newsseiten und Filterlogs / (kommentierte) Linklisten. Vielleicht findet man hier auch noch mehr. Jedenfalls erkennt man bei diesen Formen jeweils bestimmte (unterschiedliche) Elemente, die auch in den eigentlichen Weblogs vorkommen können. Was sie jedoch verbindet sind regelmäßige Updates und die chronologische Anordnung.</p>
<p>Richtet man den Blick in die jüngste Vergangenheit (Stichwort &#8220;Web 2.0&#8243;), so kann man weitere Formen erkennen, die Elemente der (Proto-)Blogs beinhalten, aber anders akzentuieren &#8211; ich habe das einfach einmal <em>&#8220;Post-Blogs&#8221;</em> genannt. Als Beispiele sind hier Social Bookmarking-Dienste genannt, die sich als Abkömmling der Filterlogs sehen lassen, sowie das Microblogging (Twitter) oder die Status-Messages (Facebook), die einiges mit Weblogs i.e.S. und digitalen Tagebüchern gemeinsam haben, während andere Elemente wie die Möglichkeit der Vernetzung mit Kontakten oder &#8220;Freunden&#8221; (nicht: anderen Blogs über eine Blogroll).</p>
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		<title>Archäologie des Bloggens, Teil III</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/12/18/archaeologie-des-bloggens-teil-iii/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 16:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
				<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[kulturgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wurde der zehnte Geburtstag der Weblogs gefeiert &#8211; dabei geht es streng genommen nur um den Geburtstag des Begriffs &#8220;Weblog&#8221;, der am 17. Dezember 1997, so will es die digitale Überlieferung, von John Barger das erste Mal in den Mund genommen bzw. in die Tastatur gehauen wurde. Sucht man jedoch danach, wann das erste [...]]]></description>
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<p>Gestern wurde der zehnte Geburtstag der Weblogs <a href="http://www.wired.com/entertainment/theweb/news/2007/12/blog_anniversary">gefeiert</a> &#8211; dabei geht es streng genommen nur um den Geburtstag des Begriffs &#8220;Weblog&#8221;, der am 17. Dezember 1997, so will es die digitale Überlieferung, von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jorn_Barger">John Barger</a> das erste Mal in den Mund genommen bzw. in die Tastatur gehauen wurde. Sucht man jedoch danach, wann das erste Mal umgekehrt chronologische Posts einigermaßen regelmäßig ins Netz gestellt wurden und kommentiert werden konnten, so lässt sich diese Praxis noch weiter zurückverfolgen. <a href="http://www.metaroll.de/bloghistory.html">Meine Suche nach den ältesten Blogs</a> hat mich zu <a href="http://blog.kooptech.de/">Christiane Schulzki-Haddoutis</a> Cybertagebuch-Projekt geführt, das bereits mehr als ein Jahr vor Bargers &#8220;Ur-Blog&#8221; alle wesentlichen Merkmale eines Weblogs &#8211; bzw. einer Weblogcommunity &#8211; erfüllte. So sah das Ganze im Jahr 2001 aus (leider fehlen dem Archiv einige Bilder, hier sind digitale Restauratoren gefragt):</p>
<p><a href="http://web.archive.org/web/20010112230700/www.cybertagebuch.de/archiv.html"><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/12/cybertagebuch.png' alt='cybertagebuch.png' class='center' align='center' /></a></p>
<p>Wenn auf dieser Seite tatsächlich die Beiträge kommentiert werden konnten, dürfte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Weblog">folgende Passage</a> in der Wikipedia nicht zutreffen:</p>
<blockquote><p>
Open Diary launched in October 1998, soon growing to thousands of online diaries. Open Diary innovated the reader comment, becoming the first blog community where readers could add comments to other writers&#8217; blog entries.
</p></blockquote>
<p>Aber bei den deutschsprachigen Blogs es geht noch älter (und <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/50">Jan kann</a> den Balken für Weblogs etwas weiter links ansetzen). Denn einige Wochen zuvor, am 21. Juli 1996, hatte auch Carola Heine auf ihrer Seite &#8220;Moving Target&#8221; <a href="http://www.moving-target.de/index.php/blog/blogging/start_parallel_zum_start_der_homepage/">angefangen</a> zu bloggen. Freilich ebenfalls ohne für ihre Aktivität diesen Begriff zu verwenden und vermutlich auch ohne die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren (oder?). Dort hieß es anfangs &#8220;<a href="http://www.moving-target.de/index.php/blog/blogging/ich_stelle_immer_wieder_fest_dass_viele/">Web Diary</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://www.moving-target.de/index.php/blog/blogging/es_ist_praktisch_so_ein_webtagebuch_zu/">Webtagebuch</a>&#8221; oder &#8220;meine handgeschriebene Seite&#8221;. Leider gibt das Internet Archive hier nichts her, da aufgrund der robots.txt-Bestimmungen keine Kopien angefertigt wurden. Deshalb kann ich hier nur einen Screenshot des allerersten Beitrags im aktuellen Layout anbieten:</p>
<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/12/moving1.png' alt='moving.png' class='center' align='center' /></p>
<p>Jetzt lautet natürlich die spannende Frage: geht es noch früher? Wann ist der Begriff &#8220;Weblog&#8221; in die deutsche Blogosphäre eingesickert?</p>
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