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Alle Staatsgewalt geht vom Leser aus

“Alle Staatsgewalt geht vom Leser aus”, so könnte man den jüngsten Beitrag von Robert Basic auch übertiteln, in dem er die textbezogene “Nahrungskette” von den Politikern über Journalisten (“DJV? Deutscher Journalistenverband, kicher…”) über Blogger bis hin zu den Lesern skizziert. Sein Fazit:

Also? Blogs sind eine großartigte Erfindung, geben sie doch dem Individuum eine Stimme, die lauter nachhallt als Stammtischgespräche. Ich finde virtuelle Stammtische exzellent und für eine Demokratie immens wichtig. Für sowas alleine sollten alle Journalisten Blogs die Füße küssen. Und Leuten wie John Barger ein Denkmal bauen. Er und viele andere hätten es wahrlich verdient.

Ach ja, der Anlass? Eine verquaste These des DJV-Bundesvorsitzenden Michael Konken zur Qualität von Weblogs, die sich natürlich in der Blogosphäre einer großen Anschlussfähigkeit erwiesen hat (vgl. die vielen Reaktionen hier):

Blogs sind meines Erachtens nur in ganz wenigen Ausnahmefällen journalistische Erzeugnisse. Sie sind eher der Tummelplatz für Menschen, die zu feige sind, ihre Meinung frei und unter ihrem Namen zu veröffentlichen.

Aber was mich am meisten freut: Robert hat seinen Flow wieder gefunden.



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