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	<title>viralmythen &#187; 2007</title>
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		<title>Château querelle: vom Forum zum Blog</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/02/06/chateau-querelle-vom-forum-zum-blog/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 08:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorhin bin ich auf eine Diskussion in einem Blog gestoßen, in dem einmal mehr klassischer Journalismus und Blogger aufeinanderstoßen &#8211; wobei der Journalismus dabei nicht allzu gut weg kommt. Dieses Mal geht es allerdings nicht um die anonymen Schlägertrupps der Blogger, sondern um ein sehr viel angenehmeres Thema: Wein, konkret: Wein aus Bordeaux. Im Mittelpunkt [...]]]></description>
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<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2008/02/433101_79ced6499f_m.jpg' alt='433101_79ced6499f_m.jpg' class='left' align='left' />Vorhin bin ich auf eine Diskussion in einem Blog gestoßen, in dem einmal mehr klassischer Journalismus und Blogger aufeinanderstoßen &#8211; wobei der Journalismus dabei nicht allzu gut weg kommt. Dieses Mal geht es allerdings nicht um die anonymen Schlägertrupps der Blogger, sondern um ein sehr viel angenehmeres Thema: Wein, konkret: Wein aus Bordeaux.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Streits ist der Artikel &#8220;<a href="http://www.welt.de/wams_print/article1626855/Bordeaux-Winzer_kmpfen_ums_berleben.html">Bordeaux-Winzer kämpfen um ihr Überleben</a>&#8220;, der am Wochenende in der Onlineausgabe der Welt erschienen ist und in dem die Autorin Dr. Andrea Exler im Prinzip ihre Diagnose wiederholt, die sie bereits 2005 in der Zeit unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2005/31/G-Weinspekulation?page=all">Château misère</a>&#8221; vorgestellt hat. Hier sieht man sehr deutlich, was sich in der Zwischenzeit getan hat: der 2005er Artikel wurde ebenfalls kontrovers diskutiert und zwar in einem ausgedehnten Diskussionsfaden in dem Forum <a href="http://www.talk-about-wine.de/topic.asp?TOPIC_ID=2282&#038;whichpage=1">talk about wine</a>. Heute wird so etwas nicht mehr in Foren abgehandelt, sondern in einem Weblog. Autor Mario Scheuermann <a href="http://bordeaux.blogg.de/eintrag.php?id=654">hat in seinem Bordeaux-Weblog &#8220;Planet Bordeaux&#8221;</a> den Angaben (insbesondere die Zahlen) aus Exlers Artikel eigene Zahlen gegenübergestellt und kommt zum entgegengesetzten Ergebnis: Dem Bordeaux-Wein geht es so gut wie selten zuvor.</p>
<p>Während an der Forendiskussion vor drei Jahren Mario Scheuermann auch schon mit dabei war, meldete sich die Autorin des Ursprungsartikels damals nicht, sondern nur ihr Redakteur Gero von Randow (&#8220;super, dass der text hier so kraftvoll diskutiert wird&#8221;). Heute ist die Autorin ebenfalls mit dabei, schafft es leider nicht, auf Scheuermanns Argumente einzugehen und als ein anderer Kommentator feststellt, sie habe ihre Fakten <a href="http://www.lexpress.fr/mag/saveurs/dossier/vin/dossier.asp">einem L&#8217;Express-Artikel entnommen</a> (&#8220;was mich aber mehr erstaunt, ist die frappierende Übereinstimmung der von Ihnen aus dem Weltartikel zitierten Passagen mit dieser Quelle, einem Artikel aus dem französischen Express von Mitte vorigen Jahres&#8221;), geht es gar nicht mehr um die Wahrheit der angegebenen Zahlen, sondern nur noch darum, das Blog von Mario Scheuermann zu diskreditieren: &#8220;Der Fachbegriff für Ihr Vorgehen ist simpel und allgemein geläufig: Schleichwerbung.&#8221;</p>
<p>Popcornfaktor: hoch</p>
<p><small>(Abbildung &#8220;<a href="http://flickr.com/photos/j-and-p/433101/">Chateau Latour</a>&#8221; von John Caves)</small></p>
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		<title>Folien zur Tagung &#8220;Uneindeutigkeit als Herausforderung&#8221;, Teil 2</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/13/folien-zur-tagung-uneindeutigkeit-als-herausforderung-teil-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 16:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade habe ich einen weiteren Foliensatz von unserer Tagung auf den Server geladen. Dieses Mal die Präsentation von Walter Radermacher und Jörg Enderer (beide Statistisches Bundesamt): &#8220;Zen und die Kunst eine Statistik zu erstellen&#8221; &#8211; ein sehr informativer Vortrag mit einem kräftigen Schuss Web 2.0:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Gerade habe ich einen <a href="http://blog.metaroll.de/2007/11/06/folien-zur-tagung-uneindeutigkeit-als-herausforderung/">weiteren</a> Foliensatz von unserer Tagung auf den Server geladen. Dieses Mal die Präsentation von <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Service/UeberUns/PraesGalerie,templateId=renderPrint.psml__nnn=true">Walter Radermacher</a> und Jörg Enderer (beide <a href="http://www.destatis.de">Statistisches Bundesamt</a>): &#8220;<a href="https://www.unibw.de/soziologie/statistik2007/folien_radermacher/download">Zen und die Kunst eine Statistik zu erstellen</a>&#8221; &#8211; ein sehr informativer Vortrag mit einem kräftigen Schuss Web 2.0:</p>
<p><a href='https://www.unibw.de/soziologie/statistik2007/folien_radermacher/download' title='folien_radermacher_2007.pdf'><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/11/folien_radermacher_2007.png' alt='folien_radermacher_2007.png' class='center' /></a></p>
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		<title>Die Sichtbarkeit des bloggenden Wissenschaftlers</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/10/30/die-sichtbarkeit-des-bloggenden-wissenschaftlers/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 07:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Be a visible researcher (Danah Boyd) Ich finde, das fasst es schon ganz gut zusammen, um was es beim Wissenschaftsbloggen geht. Auf der einen Seite haben bloggende Wissenschaftler den Vorteil, ein vergleichsweise breites Publikum zu erreichen. Die Auflagen der deutschen Fachzeitschriften für Soziologie liegen beispielsweise zwischen 500 (Berliner Journal für Soziologie) und 1.700 (Kölner Zeitschrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<blockquote><p>Be a visible researcher (<a href="http://www.danah.org/papers/talks/4S2007.html">Danah</a> <a href="http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2007/10/25/choose_your_own.html">Boyd</a>)</p></blockquote>
<p>Ich finde, das fasst es schon ganz gut zusammen, um was es beim Wissenschaftsbloggen geht.</p>
<p>Auf der einen Seite haben bloggende Wissenschaftler den Vorteil, ein vergleichsweise breites Publikum zu erreichen. Die <a href="http://www.media-daten.com">Auflagen</a> der deutschen Fachzeitschriften für Soziologie liegen beispielsweise zwischen 500 (<a href="http://www2.hu-berlin.de/bjs/">Berliner Journal für Soziologie</a>) und 1.700 (<a href="http://www.uni-koeln.de/kzfss/">Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie</a>). Das ist ein Bereich, den ein Wissenschaftsblogger durchaus an einem sehr guten Tag erreichen kann (wobei man natürlich gedruckte Exemplare und Unique Visitors einer Webseite nur schwer vergleichen kann).</p>
<p>Auf der anderen Seite bedeutet diese Sichtbarkeit aber auch, dass man selbst als ForscherIn greifbarer wird und sehr viel stärker die Erwartung spürt, Stellung zu nehmen, Wissenschaft in Gesellschaft zu betreiben. Das wird sehr deutlich in <a href="http://www.danah.org/papers/talks/4S2007.html">Danah Boyds Beschreibung ihrer MySpace-Forschungen</a>, die zwischen wissenschaftlicher Beobachtung und Aufklärung, wenn nicht sogar Parteinahme liegen.</p>
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		<title>Blogsuche nach Persönlichkeitsstruktur</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 11:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem machte in der Blogosphäre ein kurzer Persönlichkeitstest die Runde, an dem unter anderem MC Winkel, nerdcore-René, Nilzenburger und Don Dahlmann mitmachten. Jetzt hat Felicitas Heyne, die hinter dem Test steckt, erste Ergebnisse in ihrem Blog vorgestellt, z.B. dass alle A-Blogger Idealisten sind. Insgesamt sind 40% der Blogger Idealisten, während es in der Gesamtbevölkerung [...]]]></description>
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<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/10/sofa.thumbnail.jpg' alt='sofa.jpg' class='left' align='left' />Vor kurzem machte in der Blogosphäre ein kurzer Persönlichkeitstest die Runde, an dem unter anderem <a href="http://www.whudat.de/?p=1056">MC Winkel</a>, <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2006/12/02/dein-typ-vertraumter-idealist-vi/">nerdcore-René</a>, <a href="http://www.qlod.org/weltfrieden/?p=197">Nilzenburger</a> und <a href="http://don.antville.org/stories/1703973/">Don Dahlmann</a> mitmachten. Jetzt hat Felicitas Heyne, die hinter dem Test steckt, <a href="http://www.egoload.de/egoblog_files/Von-A-Bloggern-und-dem-long-tail.html">erste Ergebnisse</a> in ihrem Blog vorgestellt, z.B. dass alle A-Blogger Idealisten sind. Insgesamt sind 40% der Blogger Idealisten, während es in der Gesamtbevölkerung nur 16% sind. In der Gesamtbevölkerung stellen die Realisten mit 46% die größte Gruppe, zu denen sich wiederum nur 13% der Blogger zählen. Und noch etwas: auch die Denker sind in der Blogosphäre stärker vertreten als in der Gesamtbevölkerung. Mit der <a href="http://www.egoload.de/blogs/index.html">egoload-Suchmaschine</a> lassen sich nun Blogs nach der Persönlichkeitsstruktur ihrer Autoren finden. Interessanter Ansatz, wenn auch die üblichen Kritikpunkte an statischen Persönlichkeitskonzepten hier greifen dürften.</p>
<p><small>Abbildung: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Freud_Sofa.JPG">Freud_Sofa.JPG</a> aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser <a href="http://www.zeno.org/Wikipedia/Q/Freud_Sofa.JPG">Versionsgeschichte</a></small></p>
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		<title>MS Facebook</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 22:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist geschehen, was bereits seit geraumer Zeit in der Blogosphäre vermutet wurde. Ein Teil von Facebook gehört jetzt dem Microsoft-Konzern. Für 240 Millionen USD hat das Softwareunternehmen einen 1,6%igen Anteil unseres Lieblingszeitvertreibs aufgekauft. Damit liegt der momentane Gesamtwert von Facebook bei 15 Mrd. USD. Damit lag die NY Post, was den Deal an sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/10/facebook.png' alt='' class='left' align='left' /><a href="http://www.techcrunch.com/2007/10/24/facebook-takes-the-microsoft-money-and-runs/">Nun</a> ist <a href="http://www.msnbc.msn.com/id/21458486/">geschehen</a>, was <a href="http://www.web2blog.ch/2007/09/26/facebook-ist-microsoft-millionen-wert/">bereits</a> seit <a href="http://wissenbelastet.com/2007/07/12/kauft-microsoft-facebook/">geraumer Zeit</a> in der Blogosphäre <a href="http://f8club.de/2007/10/24/microsoft-und-facebook-nun-doch-oder-wie-oder-was/">vermutet</a> wurde. Ein Teil von Facebook gehört jetzt dem Microsoft-Konzern. Für 240 Millionen USD hat das Softwareunternehmen einen 1,6%igen Anteil unseres Lieblingszeitvertreibs aufgekauft. Damit liegt der momentane Gesamtwert von Facebook bei 15 Mrd. USD. Damit lag die <a href="http://www.nypost.com/seven/10242007/business/online_faceoff.htm">NY Post</a>, was den Deal an sich angeht, richtig, mit den Zahlen aber doch etwas daneben. Das Unternehmen dürfte jetzt über ausreichend Reserven verfügen, auch in Europa richtig <a href="http://gruenderraum.blogg.de/eintrag.php?id=82">Fuß zu fassen</a>.</p>
<p><b>UPDATE</b>: Was meinen die Kolleginnen und Kollegen dazu?</p>
<ol>
<li><a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/10/microsoft-steig.html">Klaus Eck</a> ist gespannt, wie sich die finanziell gestärkte Netzwerkplattform weiter entwickelt und welche Rolle neue Werbeformen in Zukunft spielen werden.
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/24/pffft-pffft-pffft-plop-facebook-doch-15-mrd-usd-wert/">Robert Basic</a> verleiht facebook das Gütesiegel &#8220;hottest shit&#8221; und verweist insbesondere auf die &#8220;Klebrigkeit&#8221; des Netzwerkes, die dazu führt, dass die Nutzer viel Zeit darauf verbringen. Was ich aber nicht ganz verstehe: Wo hörst du ein &#8220;Plopp&#8221;, Robert?
<li>Der <a href="http://www.sichelputzer.de/2007/10/25/millionen-von-microsoft-fuer-facebook/">Sichelputzer</a> lenkt den Blick vor allem auf den Umgang mit den Nutzerdaten und fragt: &#8220;Das Fratzenbuch lebt nur davon, dass wir uns alle daran beteiligen und unsere Kontaktdaten dort freiwillig hinterlegen. Was haben wir denn bitte schön davon?&#8221;
<li><a href="http://www.neunetz.com/2007/10/25/16-fuer-240-millionen-microsoft-beteiligt-sich-an-facebook/">Marcel Weiß</a> sieht den Deal eher positiv und scheint sich für Microsoft zu freuen, endlich einmal einen sinnvollen Gegenentwurf zu Google anbieten zu können.
<li>Fasst schon ins Erotische reicht der Beitrag von <a href="http://zeitklinke.wordpress.com/2007/10/25/microsoft-kusst-facebook/">Nicolai Kuban</a>, der den Deal als &#8220;Kuss&#8221; beschreibt. In dem Zusammenhang fällt mir ein: es gibt da so eine in Einführungsvorlesungen immer wieder zitierte Studie über die verschiedenen Stadien des Kennenlernens. Während ein Kuss in Europa eine relativ harmlose Geste ist, sehen Amerikaner darin schon eine eindeutige (wenn nicht sogar obszöne) sexuelle Handlung.
<li>Nicht ein Kuss, sondern eine Blase ist es dagegen bei <a href="http://www.blogpiloten.de/2007/10/25/die-facebook-blase/">Thomas Gigold</a>, der in seinem Beitrag auch gleich die Frage stellt, wo das alles enden wird.
<li><a href="http://www.dimension2k.de/2007/10/25/microsoft-steigt-bei-facebook-ein/">dimension2k</a> spricht von einem &#8220;Spaß&#8221;, den sich Microsoft mit der Übernahme geleistet hat, und zeigt sich skeptisch, ob Facebook eines Tages in Deutschland Xing überflügeln kann.
<li><a href="http://www.othertimes.de/2007/10/25/frage-falschrum-warum-facebook-microsoft-ranlaesst/">Robert/Othertimes</a> dreht die Frage geschickt herum und sucht nach Gründen dafür, dass Facebook lieber mit Microsoft als mit Google zusammenarbeiten will. Für ihn ist es nur folgerichtig, dass sich ein Unternehmen, dass eine Art &#8220;soziales Betriebssystem&#8221; des WWW werden will, mit einem echten Betriebssystemhersteller kooperiert. Interessanter Gedanke.
<li>Auf dem <a href="http://www.karsten-wenzlaff.de/2007/10/24/can-you-be-too-pessimistic-when-discussing-facebooks-money/">Kasi-Blog</a> gibt es eine ausführliche Zusammenfassung einiger weiterer Positionen u.a. aus der englischsprachigen Presse. Darin taucht dann auch die Frage auf, ob dieser Deal möglicherweise der letzte Deal der Blase sein könnte (Erinnerungen an das letzte Mal gibt es <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/577/ulrich_booms_als_die_grosse_blase_platzte.html">hier</a>)?
</ol>
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		<item>
		<title>Globale Nomaden mit Mobiltelefon: 10 Beobachtungen zum Reisen 2.0</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/10/20/globale-nomaden-mit-mobiltelefon-10-beobachtungen-zum-reisen-20/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 11:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jedes Mal wenn eine neue Technologie oder Kommunikationsform auftaucht, melden sich die &#8220;Kontinuitätstheoretiker&#8221; zu Wort und konstatieren, dass man es hier keineswegs mit etwas Neuem zu tun hat, sondern allenfalls mit einer neuen Welle oder einer Wiederentdeckung. Die Globalisierung der 1990er ist nichts im Vergleich mit der Verflechtung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Computer [...]]]></description>
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<p><a href='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/10/18_0064a.jpg' title=''><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/10/18_0064a.thumbnail.jpg' alt='' class='left' align='left' /></a>Jedes Mal wenn eine neue Technologie oder Kommunikationsform auftaucht, melden sich die &#8220;Kontinuitätstheoretiker&#8221; zu Wort und konstatieren, dass man es hier keineswegs mit etwas Neuem zu tun hat, sondern allenfalls mit einer neuen Welle oder einer Wiederentdeckung. Die Globalisierung der 1990er ist nichts im Vergleich mit der Verflechtung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Computer ist auch nur eine besonders vielseitige elektronische Schreibmaschine und Weblogs sind digitalisierte Tagebücher. Wer jedoch genauer auf die damit verbundenen sozialen Veränderungen blickt, stößt schnell auf eine ganz andere Geschichte. So könnte man auch das Mobiltelefon zunächst recht unspektakulär als &#8220;tragbare Telefonzelle&#8221; oder &#8220;miniaturisiertes Funkgerät&#8221; betrachten. Auch dann entgeht einem die Möglichkeit, zu beobachten, wie der Gebrauch von Mobiltelefonen in bestimmten sozialen Gruppen ein neues Verhältnis von <em>home and away</em> schafft.</p>
<p>Diesem Thema hat sich Giovanna Mascheroni, Sozialwissenschaftlerin an der katholischen Universität zu Mailand, in ihrem Aufsatz &#8220;<a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~content=a781643886~db=all~jumptype=rss">Global Nomads&#8217; Network and Mobile Sociality. Exploring New Media Uses on the Move</a>&#8221; gewidmet, der soeben in der Fachzeitschrift <a href="http://www.tandf.co.uk/journals/titles/1369118x.asp">Information, Communication &#038; Society</a> erschienen ist. Die zentrale These des Aufsatzes ist: Durch die Konvergenz von Kommunikation und Reisen entsteht in der Gruppe der Backpacker <span class="pullquote">eine neue Form mobiler Sozialität</span>, in der Mobiltelefonie und Internet eine zentrale Rolle spielen. Die Ergebnisse ihrer Feldforschung in italienischen Backpacker-Communities lassen sich in den folgenden 10 Punkten zusammenfassen:</p>
<ol>
<li><b>Reisevorbereitung</b>: Das Internet dient ganz praktischen Zwecken von der Reisevorbereitung in Travellerforen bis zur imaginierten Mobilität (&#8220;Cybertourismus&#8221;) &#8211; beides Punkte, die gut zur spontanen Reiseform der Backpacker passen.
<li><b>Unterwegs arbeiten</b>: Zudem ist es durch das Internet zunehmend möglich, auch unterwegs zu arbeiten und so nicht mehr darauf angewiesen zu sein, auf &#8220;immobilen&#8221; Zwischenaufenthalten das benötigte Geld für den weiteren Reiseverlauf zu verdienen. Da viele der Backpacker aus Wissensberufen kommen, beginnt sich dadurch das Reisemuster deutlich zu verändern. Ja, ein Reisender beschreibt sogar, wie ihn seine Arbeit im Internet überhaupt erst zum Backpacken gebracht hat: &#8220;And I have this image stuck in mind, of myself flying with an open laptop as wings&#8221; (531).
<li><b>Internet Cafés als Traveler Ghettos</b>: Damit eng verbunden sind Internet Cafés mittlerweile zu zentralen Orten der Reiserouten geworden, da dort nicht nur Kontakte zu sozialen Netzwerken zu Hause, sondern auch zu <em>fellow backpackers</em> vor Ort und zum Teil mit Einheimischen geknüpft werden können. Auch Freundschaften mit anderen Backpackern entstehen mittlerweile häufig in Internetcafés. Auf diese Weise durchdringen sich virtuelle und face-to-face Gemeinschaften.
<li><b>Mikrokoordination</b>: Ein wichtiges Schlagwort in diesem Zusammenhang ist die &#8220;Mikrokoordination&#8221;, also z.B. das Verabreden von Treffen per Handy und Internet sowie das wechselseitige Abstimmen von Reiserouten. Diese Funktion ist ebenfalls die Grundlage für die von Howard Rheingold beschriebenen <a href="http://www.smartmobs.com/">Smart Mobs</a>.
<li><b>Soziales Beziehungsmanagement</b>: Während sich die Mikrokoordination vor allem auf begrenzte Räume bezieht (z.B. eine Stadt), ist es per Email und SMS auch möglich, soziale Beziehungen zu anderen Travellers auf Distanz zu unterhalten: &#8220;Inasmuch as it enables regular contact with friends met during the trip, CMC contributes to a deepening of relationships born in contexts of co-presence by providing them with a temporal sediment&#8221; (533-534).
<li><b>Internet als Reiseanreiz</b>: Besonders bemerkenswert ist, dass in einigen Fällen das Internet auch als Anreiz zum Reisen gesehen werden kann. So sagt einer der interviewten Backpacker: &#8220;What I like best is to have friends all over the world, and this is always a good reason to make a new trip&#8221; (534). Hier zeigt sich sehr deutlich, wie virtuelle und physische Welten sich mittlerweile in diesem &#8220;mobilen Medium&#8221; durchdringen können und wie Orte und Beziehungen verdoppelt werden.
<li><b>Online-Offline-Komplementarität</b>: Aber hier kommt es nicht zu einer Substitution, denn die Leute reisen ja immer noch und auch die face-to-face-Kontakte bleiben weiterhin bedeutend. Stattdessen lässt sich eine Komplementarität von online- und offline-Interaktionen beobachten: Über reale Begegnungen unterwegs wird in Blogs berichtet, man verabredet Treffen mit unbekannten Anderen in einem Forum u.s.w.
<li><b>SMS und Email statt Brief und Festnetz</b>: Was nach Mascheroni tatsächlich kaum eine Rolle mehr spielt sind Briefe und Festnetzgespräche, die früher der einzige Weg gewesen waren, um mit Freunden und Familie in Verbindung zu bleiben. Heute sind SMS und Emails das bevorzugte Material dieser &#8220;bridge to home&#8221; (wobei interessanterweise Email als das intimere Medium angesehen wird). Dadurch, dass vertraute Personen immer nur eine Email oder eine SMS weit entfernt sind, entsteht zudem ein Sicherheitsgefühl (das allerdings, wie Mascheroni bemerkt, bisweilen auch als Überwachung wahrgenommen werden kann). Vielleicht müsste man heute noch Dienste wie Twitter dazurechnen, durch die ganz ähnliche Formen der <i><a href="http://strange.corante.com/archives/2007/10/04/fowa07b_leisa_reichelt.php">ambient communication</a></i> oder gar <i><a href="http://www.disambiguity.com/ambient-intimacy/">intimacy</a></i> (&#8220;Ich bin da &#8211; bist du auch da?&#8221;) möglich werden.
<li><b>Interaktive Reise</b>: Letztlich führt dieser mediale Wandel (SMS, Foren, Blogs) zu einer neuen medial vermittelt und kollektiv erfahrbare Form des Reisens: die interaktive Reise, wie Germann Molz das nennt. Für Reisen 2.0 gilt also: &#8220;Blogs and personal sites represent a place where these multiple mobile communities are localized, and where sociality and connections within mobility are established&#8221; (538-9). Übrigens: Wo sind eigentlich die deutschsprachigen Backpackerforen und -blogs?
<li><b>Tragbarer Medienraum</b>: Vielleicht kann man aber noch weiter gehen und davon sprechen, dass das Internet selbst zu einer Art Heimat wird, einem &#8220;tragbaren Medienraum&#8221;, in dem man Freunde und Familie treffen kann. Das bedeutete aber einen tatsächlichen Wandel der Bedeutung des Reisens, denn eines lässt sich damit nicht mehr aufrechterhalten: das Reisen als temporäre Entkopplung von zu Hause.
</ol>
<p>Was sind eure Erfahrungen mit Internet und Mobiltelefon auf Reisen? Würdet ihr Mascheroni zustimmen? Ich selbst habe zumindest festgestellt, dass ich auch unterwegs auf die Wikipedia kaum verzichten kann. </p>
<p><small>Abbildung aus: Jules Verne, Reise um die Erde in 80 Tagen, 1875, 11. Capitel: Ein Reitthier, S. 66, Quelle: http://www.zeno.org &#8211; Zenodot Verlagsgesellschaft mbH.</small></p>
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		<title>Galerie des Wissens 1.0 (Folge 3)</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/10/17/galerie-des-wissens-10-folge-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 13:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und schon wieder sind 25 USD plus Mehrwertsteuer notwendig, damit ich zu dem Wissen komme, das ich brauche. Schade.]]></description>
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<p>Und schon wieder sind 25 USD plus Mehrwertsteuer notwendig, damit ich zu dem <a href="http://www.informaworld.com/openurl?genre=article&#038;issn=1369%2d118X&#038;volume=10&#038;issue=5&#038;spage=714">Wissen</a> komme, das ich brauche.</p>
<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/10/ics.png' alt='' class='center' align='center' /></p>
<p>Schade.</p>
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		<title>Coming soon &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 12:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bald auf der metaroll: Ideen und Anregungen? Außerdem: Wer möchte MBetatester werden (hier entlang)?]]></description>
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<p>Bald auf der <a href="http://www.metaroll.de">metaroll</a>:</p>
<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/10/myroll.png' alt='' class='center' align='center' /></p>
<p>Ideen und Anregungen? Außerdem: Wer möchte <del>M</del>Betatester werden (<a href="http://www.metaroll.de/login.php?action=register">hier entlang</a>)?</p>
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		<title>Fragebogen zur Free Burma-Blogaktion</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/10/05/fragebogen-zur-free-burma-blogaktion/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 19:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Marc in seiner Wissenswerkstatt schreibt, haben wir einen Fragebogen zur &#8220;Free Burma!&#8221;-Blogaktion erstellt. Für einen Soziologen ist diese neue Art der Mobilisierung von Protest einfach zu spannend, um sich diese Sache nicht ein bisschen näher anzusehen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr euch die 5-7 Minuten Zeit nehmen könntet, um die Fragen zu [...]]]></description>
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<p>Wie Marc in seiner Wissenswerkstatt schreibt, haben wir einen Fragebogen zur &#8220;Free Burma!&#8221;-Blogaktion erstellt. Für einen Soziologen ist diese neue Art der Mobilisierung von Protest einfach zu spannend, um sich diese Sache nicht ein bisschen näher anzusehen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr euch die 5-7 Minuten Zeit nehmen könntet, um die Fragen zu beantworten. Natürlich laufen die ganze Umfrage und die Auswertung anonym ab, so dass keine personenbezogenen Daten erhoben oder ausgewertet werden.</p>
<p><a href="http://ofb.msd-media.de/burma">Hier geht es zum Fragebogen.</a> Danke!</p>
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		<title>Mobilisierungsmuster in der Blogosphäre II</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 23:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Robert hier geschrieben hat, habe ich die Netzwerk-Grafiken zur Free Burma-Aktion aktualisiert und ein paar tentative Beobachtungen zusammengeschrieben. Wenn am Wochenende auf dem Barcamp MUC Interesse besteht, kann ich gerne auch etwas dazu erzählen:]]></description>
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<p>Wie Robert <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/04/free-burma-zwischenstand-stimmen/">hier</a> geschrieben hat, habe ich die Netzwerk-Grafiken zur Free Burma-Aktion aktualisiert und ein paar tentative Beobachtungen zusammengeschrieben. Wenn am Wochenende auf dem <a href="http://barcampmunich.mixxt.de/">Barcamp MUC</a> Interesse besteht, kann ich gerne auch etwas dazu erzählen:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://s3.amazonaws.com/slideshare/ssplayer.swf?id=125961&#038;doc=seven-days-that-shook-the-blogosphere-mobilisierungsmuster-in-der-weblogkommunikation4999" width="425" height="348"><param name="movie" value="http://s3.amazonaws.com/slideshare/ssplayer.swf?id=125961&#038;doc=seven-days-that-shook-the-blogosphere-mobilisierungsmuster-in-der-weblogkommunikation4999" /></object></p>
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		<title>Mobilisierungsmuster in der Blogosphäre</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/10/01/mobilisierungsmuster-in-der-blogosphaere/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 22:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Robert Basic vor ein paar Tagen damit begonnen hat, in seinem Blog über die Krise in Burma zu schreiben, konnte er wohl nicht ahnen, welche Breitenwirkung seine Ideen binnen kürzester Zeit entfalten sollten. In den Kommentaren entfaltete sich eine lebhafte Diskussion darüber, welchen Beitrag die Blogger in Europa vor allem zur Verteidigung des freien [...]]]></description>
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<p>Als Robert Basic vor ein paar Tagen damit <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/26/burma-blogs/">begonnen hat</a>, in seinem Blog über die Krise in Burma zu schreiben, konnte er wohl nicht ahnen, welche Breitenwirkung seine Ideen binnen kürzester Zeit entfalten sollten. In den Kommentaren entfaltete sich eine lebhafte Diskussion darüber, welchen Beitrag die Blogger in Europa vor allem zur Verteidigung des freien Informationsflusses (via Blogs) aus Ländern wie Burma in den Rest der Welt leisten können. Daraus entstand dann die Idee eines <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/29/action-burma-v/">Blog-Aktionstags</a> am 4. Oktober. Da der Ideenaustausch, der dann u.a. zu diesem <a href="http://freeburma.stots.de/">Wiki</a> führte vor allem über Blog-Kommentar gelaufen ist, habe ich mir überlegt, ob man diese Entwicklung nicht einmal nachzeichnen könnte. Im Folgenden nun einige Graphen, die jeweils die Vernetzung der Burma-Aktionsblogger über manuelle Kommentare (nicht Trackbacks) am Ende eines bestimmten Tages anzeigen (Klicken zum Vergrößern).</p>
<p><b>26.09.2007</b><br />
<a href='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma26.png' title=''><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma26.thumbnail.png' alt='' class='center' align='center'/></a><br />
Der Austausch beginnt <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/26/burma-blogs/">hier</a> zwischen Robert Basic (in der Mitte), <a href="http://www.simoncolumbus.de/">Simon Columbus</a> und dem <a href="http://www.startupblogger.de">Startupblogger</a>. Thema ist vor allem die Abschottung der Blogosphäre in Burma.</p>
<p><b>27.09.2007</b><br />
<a href='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma27.png' title=''><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma27.thumbnail.png' alt='' class='center' align='center' /></a><br />
Im Blog Basic Thinking melden sich immer mehr andere Blogger zu Wort, woraus sich die &#8220;Sonne&#8221; im Mittelpunkt ergibt. Links oben sind die italienischen Blogs abgebildet (z.B. <a href="http://www.robie.it/wpblog">Robie</a>), auch hier beginnt sich die Debatte zu entfalten. Darüber hinaus bilden sich die ersten Verbindungen zwischen den Blogs im Zentrum auszubilden.</p>
<p><b>28.09.2007</b><br />
<a href='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma28.png' title=''><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma28.thumbnail.png' alt='' align='center' class='center' /></a><br />
Über <a href="http://www.dariosalvelli.com/">Dario Salvelli</a> wird die Verbindung zwischen der italienischen und der deutschen Blogosphäre hergestellt und Texte werden zwischen den Netzwerken ausgetauscht. Deutlich ist zu sehen, wie sich nicht nur in der Mitte die Blogs immer stärker vernetzen, sondern wie auch Blogs wie der <a href="http://www.spiegelfechter.com/">Spiegelfechter</a>, <a href="http://spreeblick.com/">Spreeblick</a>, <a href="http://bloggingtom.ch/">Bloggingtom</a> (Schweiz, links oben) oder die <a href="http://www.blogwiese.de/">Blogwiese</a> involviert werden, die jeweils neue Knoten ins Netzwerk holen. Rechts oben sieht man, wie auch im Blog <a href="http://neobazi.net">Club der halbtoten Dichter</a> eine Burma-Diskussion entsteht und unten (noch nicht mit dem Hauptnetzwerk verbundene) Debatten auf <a href="http://goggiblog.blogspot.com/">Goggiblog</a> und dem französischen Blog <a href="http://oliviersc.blog.lemonde.fr/">Bloguer ou ne pas bloguer?</a>.</p>
<p><b>29.09.2007</b><br />
<a href='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma29.png' title=''><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma29.thumbnail.png' alt='' class='center' align='center' /></a><br />
Die Vernetzung im Zentrum nimmt noch einmal deutlich zu und bislang isolierte Knoten werden jetzt an das Hauptnetz &#8220;angeschlossen&#8221; (z.B. der Club der halbtoten Dichter über <a href="http://www.martina-kausch.de/">Martina Kausch</a>)</p>
<p><b>30.09.2007</b><br />
<a href='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma30.png' title=''><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/burma30.thumbnail.png' alt='' class='center' align='center' /></a><br />
Jetzt werden auch die letzten noch unverbundenen Knoten in das Burma-Aktions-Netzwerk integriert wie zum Beispiel die französischen Blogger im Süden.</p>
<p>Und hier gibt es noch einmal die letzten Tage in einer kurzen Animation:<br />
<a href='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/10/burma.gif' title=''><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/10/burma.gif' alt='' align='center' class='center' /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fokus: Berufsblogs</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/23/fokus-berufsblogs/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 09:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Blogosphäre gibt es ein Genre der &#8220;Berufsblogs&#8221;. Damit sind nicht Blogger gemeint, die von ihrem Bloggen leben können (&#8220;Berufsblogger&#8221;), sondern Blogs, die sich mit einem bestimmten Beruf auseinandersetzen. Bestes Beispiel hierfür ist das Bestatterwebblog. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Corporateblog, denn das Unternehmen selbst wird nicht genannt: Aus verschiedenen Gründen [...]]]></description>
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<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/sarg.thumbnail.png' alt='sarg.png' class='left' align='left' />In der Blogosphäre gibt es ein Genre der &#8220;Berufsblogs&#8221;. Damit sind nicht Blogger gemeint, die von ihrem Bloggen leben können (&#8220;Berufsblogger&#8221;), sondern Blogs, die sich mit einem bestimmten Beruf auseinandersetzen. Bestes Beispiel hierfür ist das <a href="http://www.bestatterweblog.de/">Bestatterwebblog</a>. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Corporateblog, denn das Unternehmen selbst wird nicht genannt:</p>
<blockquote><p>
Aus verschiedenen Gründen schreibe ich ohne meinen Nachnamen zu nennen. In der Branche herrscht ein starker Wettbewerb und ich möchte keine Konfrontation mit Mitbewebern auslösen. Außerdem könnte ich nicht frei über Abläufe, Kundengespräche und meinen Job schreiben, wenn Rückschlüsse auf mein Unternehmen möglich wären. Die Kunden könnten sich dadurch verletzt fühlen. Deshalb beschreibe ich auch Vorgänge, die oft Monate zurückliegen als &#8220;heute passiert&#8221;, damit niemand sich angegriffen fühlen kann.
</p></blockquote>
<p>Sucht man in der metaroll nach <a href="http://www.metaroll.de/metaroll.php?action=related&#038;url=http://www.bestatterweblog.de/">verwandten Blogs</a>, so fällt auf, dass dort auch andere Berufsblogs stark repräsentiert sind:</p>
<ul>
<li>1. Platz: <a href="http://pizza.blogg.de/">Aus dem Leben eines Pizzalieferdienstes</a>
<li>2. Platz: <a href="http://aci.blogg.de/">Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn</a>
<li>3. Platz: <a href="http://www.werbeblogger.de/">Werbeblogger</a> : Auch dieses Blog kann man u.U. zu den Berufsblogs zählen (Markenführung)
<li>9. Platz: <a href="http://oldschool.blogg.de/">Kundenlust und -Frust im Elektronikladen</a>
<li>10. Platz: <a href="http://dairyinsanity.blogspot.com/">Der tägliche Wahnsinn an der Hotline</a>
<li>11. Platz: <a href="http://www.lawblog.de/">law blog</a>: Die Rechtsblogs (&#8220;blawgs&#8221;) bilden mittlerweile schon ein eigenes Bloggenre, lassen sich aber auch als Berufsblog sehen
<li>17. Platz: <a href="http://www.taxiblogger.de/">Taxiblogger</a>
<li>23. Platz: <a href="http://www.shopblogger.de/blog/">Der Shopblogger</a>
<li>27. Platz: <a href="http://steel.twoday.net/">VS-Geheim</a>: Untertitel &#8220;Aus dem Alltag eines Polizisten&#8221;
<li>31. Platz: <a href="http://www.taxi-blog.de/">taxi-blog.de</a>
<li>36. Platz: <a href="http://phonebitch.blogspot.com/">Call me</a>
<li>37. Platz: <a href="http://www.besorg.es/">Erotikchat</a>
</ul>
<p>Um die Zahlen geht es jetzt gar nicht, da die Fallzahlen sehr klein sind. Aber das Ergebnis ist doch spannend. Interessanterweise ist die Verbindung hier nicht so sehr themenspezifisch, sondern es scheint ein verallgemeinertes Interesse zu geben, in andere Berufswelten hineinzusehen. Jemand, der sich für den Alltag eines Bestatters interessiert, findet demnach auch die Berufswelt einer Erotikchatterin interessant.<br />
<small>(Abbildung: Friedrich, Caspar David, &#8220;Landschaft mit Grab, Sarg und Eule&#8221; (1836–1837). Quelle: http://www.zeno.org &#8211; Zenodot Verlagsgesellschaft mbH)</small></p>
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		<title>Stapelverarbeitung</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/22/stapelverarbeitung/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 19:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade bin ich wieder aus Bamberg zurückgekehrt (später mehr dazu). Jetzt gilt es, die knapp 170 Neuanmeldungen für die metaroll einzuarbeiten, die dank der Verlinkung von Felix, Thomas, Robert und all&#8217; den anderen seit gestern angefallen sind.]]></description>
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<p>Gerade bin ich wieder aus <a href="http://www.dasneuenetz.de/">Bamberg</a> zurückgekehrt (später mehr dazu). Jetzt gilt es, die knapp 170 Neuanmeldungen für die metaroll einzuarbeiten, die dank der Verlinkung von <a href="http://wirres.net/article/articleview/4563/1/6/">Felix</a>, <a href="http://www.ra-blog.de/2052-Kurznachrichten-16">Thomas</a>, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/20/blogato/">Robert</a> und all&#8217; den anderen seit gestern angefallen sind.</p>
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		<title>Die Pressekonferenz der Zukunft</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 20:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dave Winer hat hier skizziert, wie er sich ein &#8220;HyperCamp&#8221; &#8211; die Pressekonferenz der Zukunft &#8211; vorstellt: Vorne, auf einem Podium steht der Vortragende und hat 20 Minuten Zeit, seine Ideen vorzutragen. &#8220;Totally commercial&#8221;, versteht sich: für die Aufmerksamkeit der bloggenden Öffentlichkeit wird bezahlt. In der Mitte des Saales steht eine riesige Tafel, an der [...]]]></description>
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<p>Dave Winer hat hier skizziert, wie er sich ein &#8220;<a href="http://www.hypercamp.org/">HyperCamp</a>&#8221; &#8211; die Pressekonferenz der Zukunft &#8211; vorstellt:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/scriptingnews/87587076/"><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/87587076_c9af7fc98b.jpg' alt='87587076_c9af7fc98b.jpg' class='center' align='center' /></a></p>
<p>Vorne, auf einem Podium steht der Vortragende und hat 20 Minuten Zeit, seine Ideen vorzutragen. &#8220;Totally commercial&#8221;, versteht sich: für die Aufmerksamkeit der bloggenden Öffentlichkeit wird bezahlt. In der Mitte des Saales steht eine riesige Tafel, an der mindestens 100 BloggerInnen Platz haben. Am anderen Ende des Saales ist dann noch ein Podium, auf dem ebenfalls präsentiert wird. Gleichzeitig. Links und rechts des Tisches hat das Buffet &#8211; &#8220;Great Food + Drink&#8221; &#8211; und eine Tratschecke (&#8220;Schmoozing Area&#8221;) Platz. Natürlich ist es in dem Raum laut, es wird geplaudert und getippt, so dass die Vortragenden (&#8220;They might be boring&#8221;) sich bemühen müssen, für ihre Ideen Gehör zu finden.<br />
Sowenig mir der Gedanke des pay-for-attention in diesem Kontext behagt, desto lustiger finde ich die Idee des Stereovortragens. So mancher Konferenz-Langeweiler würde dadurch vielleicht erträglicher oder von vornherein abgeschreckt.</p>
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		<title>Neues metaroll-Feature: verwandte Blogs finden</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 09:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe mir gerade ein Feature für die metaroll einfallen lassen, das ihren Nutzwert wohl um einiges steigern dürfte: Die Suche nach verwandten Blogs. Was verstehe ich darunter? Ganz einfach: Weblogs, die möglichst häufig zusammen mit einem bestimmten Blog genannt werden. Unter der Rollcount findet sich jetzt ein neues Symbol: >> Wenn man auf dieses Zeichen [...]]]></description>
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<p>Habe mir gerade ein Feature für die <a href="http://www.metaroll.de">metaroll</a> einfallen lassen, das ihren Nutzwert wohl um einiges steigern dürfte: Die Suche nach verwandten Blogs. Was verstehe ich darunter? Ganz einfach: Weblogs, die möglichst häufig zusammen mit einem bestimmten Blog genannt werden. Unter der Rollcount findet sich jetzt ein neues Symbol: >></p>
<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/related1.png' alt='related1.png' align='center' class='center' /><br />
Wenn man auf dieses Zeichen klickt, bekommt man alle Weblogs <a href="http://www.metaroll.de/metaroll.php?action=related&#038;url=http://www.spreeblick.com/">angezeigt</a>, die zusammen mit dem gewählten Blog in Blogrolls (in diesem Fall Spreeblick) verlinkt werden:</p>
<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/related2.png' alt='related2.png' class='center' align='center' /><br />
In diesem Fall sehen wir also, dass 31 Weblogs, die Spreeblick in ihrer Blogroll haben, auch auf <a href="http://wirres.net">wirres.net</a> verlinken und 24 auch auf <a href="http://www.nerdcore.de/wp/">Nerdcore</a>.</p>
<p>Liest man zum Beispiel sehr gerne <a href="http://malorama.de/">malorama</a>, dann genügt ein Klick um eine ganze Liste von Weblogs zu bekommen, die zusammen mit malorama in den Blogrolls verlinkt werden. Man stoßt bereits auf den ersten drei Plätzen mit <a href="http://www.gespraechsfetzen.de/">Gesprächsfetzen</a>, <a href="http://bov.antville.org/">[bov]</a> und <a href="http://www.argh.de/">argh!</a> auf Blogs, die von Aufmachung und Schreibstil eine malorama-Leserin durchaus ansprechen könnten. Mit einem Klick auf >> kann man wiederum nach Blogs suchen, die diesem Blog ähneln. Dabei bekommt man auch einen Eindruck von der Community-Bildung in der Blogosphäre, denn immer wieder stößt man auf enge Cluster von Weblogs, die häufig gemeinsam verlinkt werden. In manchen dieser Cluster (zum Beispiel in der antville-Welt) spielen dann die großen Weblogs nur eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Let&#8217;s surf the Blogosphäre!</p>
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		<title>Erntezeit (2): Wölfin trotz inet zugangs weiterhin zum offline schreiben verurteilt</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 07:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch ein Fundstück aus dem interessanteren Ende der metaroll: das Blog von Savannah alias Wölfin alias Susi aus Österreich. Auf den ersten Blick eine chaotische Sammlung von Notizen aus dem Alltag bzw. Berufsleben in anarchischer Orthographie (Ortografi). Dazu dann einige Details aus dem Privatleben. Abhaken als typisches Tagebuch-Blog? Nicht ganz, denn hinter der Rubrik &#8220;beruf&#8221; [...]]]></description>
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<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/woelfin.thumbnail.png' alt='woelfin.png' class='left' align='left' />Noch ein Fundstück aus dem <a href="http://www.metaroll.de/metaroll.php?seite=1&#038;sort=meta">interessanteren Ende der metaroll</a>: das Blog von Savannah alias <a href="http://www.woelfin.at/">Wölfin</a> alias Susi aus Österreich. Auf den ersten Blick eine chaotische Sammlung von Notizen aus dem Alltag bzw. Berufsleben in anarchischer Orthographie (Ortografi). Dazu dann einige Details aus dem Privatleben. Abhaken als typisches Tagebuch-Blog? Nicht ganz, denn hinter der Rubrik &#8220;<a href="http://woelfin.twoday.net/topics/beruf/">beruf</a>&#8221; verbirgt sich eine Reihe von Eindrücken aus öffentlichen Badeanstalten in Wien. So heißt es etwa über das <a href="http://woelfin.twoday.net/stories/4139010/">Amalienbad</a>: &#8220;all das interieur berührt mit einer trotzigen ausstrahlung: es gibt uns doch noch.&#8221; Ich habe schon schlechtere Bäderprosa gelesen.</p>
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		<title>Die metaroll begrüßt das 5000. Blog</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 00:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade ist das 5000. Weblog in der metaroll-Datenbank gelandet. Und wem darf ich gratulieren? Herrn Horst Prillinger (&#8220;librarian, teacher and university lecturer in Vienna, Austria&#8221;) und seinem Blog &#8220;The Aardvark Speaks&#8220;. Bei dem kurzen Überfliegen habe ich dann gleich noch etwas gelernt: CDs, die zwischen den späten 1980ern und den frühen 1990ern in einem speziellen [...]]]></description>
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<p>Gerade ist das 5000. Weblog in der <a href="http://www.metaroll.de/">metarol</a>l-Datenbank gelandet. Und wem darf ich gratulieren? Herrn Horst Prillinger (&#8220;librarian, teacher and university lecturer in Vienna, Austria&#8221;) und seinem Blog &#8220;<a href="http://homepage.univie.ac.at/horst.prillinger/blog/">The Aardvark Speaks</a>&#8220;. Bei dem kurzen Überfliegen habe ich dann gleich noch etwas <a href="http://homepage.univie.ac.at/horst.prillinger/blog/archives/2007/08/002122.html">gelernt</a>: CDs, die zwischen den späten 1980ern und den frühen 1990ern in einem speziellen Presswerk in den UK hergestellt wurden, leiden unter dem CD Bronzing (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/CD_bronzing">Wikipedia-Artikel</a> vom Autor des Aardvarks dazu), einem Oxydationsprozess, der sie letztlich unleserlich macht.</p>
<p>Übrigens: das nächste metaroll-Feature wird eine Art <em>&#8220;related items&#8221;-Funktion</em> sein. Also die Möglichkeit für jedes Blog anzuzeigen: &#8220;Blogger, die dieses Blog verlinken, haben auch diese Blogs verlinkt&#8221;. Das wird richtig lustig.</p>
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		<item>
		<title>Erntezeit: Vigilien.</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 23:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich denke, es ist Zeit, in der metaroll ernten zu gehen. Gerade ist mir dieses Blog auf Platz 85 aufgefallen (R/T-Wert von 27%): Vigilien. Worum geht es in diesem Weblog? Der Autor Ronnie formuliert das Anliegen wie folgt: Die Vigilien sind (gewiß nur in ihren besseren Zeiten) das Protokoll einer Forschung. Die Welt kann sehr [...]]]></description>
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<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/vigilien.png' alt='vigilien.png' class='left' align='left' />Ich denke, es ist Zeit, in der <a href="http://www.metaroll.de">metaroll</a> ernten zu gehen. Gerade ist mir dieses Blog auf Platz 85 aufgefallen (<a href="http://blog.metaroll.de/2007/09/16/neue-masszahl-fuer-die-metaroll/">R/T-Wert</a> von 27%): <a href="http://www.struppig.de/vigilien/">Vigilien.</a> Worum geht es in diesem Weblog? Der Autor Ronnie formuliert das Anliegen wie folgt:</p>
<blockquote><p>
Die Vigilien sind (gewiß nur in ihren besseren Zeiten) das Protokoll einer Forschung. Die Welt kann sehr großartig sein, weswegen wir uns, obwohl sie es uns sonst nicht leicht macht, immer noch für sie interessieren. Trotzdem gibt es kaum Großartigkeitsforschung, jedenfalls außerhalb der Literatur und der sie reflektierenden Wissenschaften nicht. Ein Privatgelehrter wenigstens in solchen Dingen sein zu wollen ist nun zweifellos ebenso ambitioniert wie albern, aber ich verzeihe mir das, wenn Sie erlauben.
</p></blockquote>
<p>Tatsächlich findet man in diesem Blog dann auch einige literarische Skizzen, die zum Teil eine herb-unterkühlte Schönheit offenbaren wie zum Beispiel folgende Zeilen:</p>
<blockquote><p>Das rote Uniform-Halsband der dicken Eisenbahnerin am Bahnhof von Greifswald; Deutschland, in den unbeobachteten Momenten nur ein kühler Hauch über Europa.</p></blockquote>
<p>Kurzmitteilungen aus der Großartigkeitsforschung also. Zwischen LED-Throwies, Arno Schmidt und dem Social Web. Das alles in einem eigenen, unverwechselbaren Stil.</p>
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		<item>
		<title>Welchem Medium vertrauen die Leser?</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/19/welchem-medium-vertrauen-die-leser/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 21:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer aktuellen Umfrage hat TNS Emnid nach dem Vertrauen in unterschiedliche Informationsquellen gefragt (Pressemitteilung als pdf). Und welche Quelle genießt in der Umfrage bei den 1048 Befragten mit nur 20% das geringste Vertrauen? Richtig: das Internet. Nur haben die Meinungsforscher anscheinend noch etwas Schwierigkeiten mit diesem neuen Ding. Sie sprechen in der Pressemitteilung von [...]]]></description>
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<p><img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/trust.thumbnail.png' alt='trust.png' class='right' align='right' />In einer aktuellen Umfrage hat TNS Emnid nach dem Vertrauen in unterschiedliche Informationsquellen gefragt (Pressemitteilung als <a href="http://www.tns-emnid.com/pdf/presse-presseinformationen/2007/2007_09_12_TNS_Emnid_VertrauenMedien.pdf">pdf</a>). Und welche Quelle genießt in der Umfrage bei den 1048 Befragten mit nur 20% das geringste Vertrauen? Richtig: das Internet. Nur haben die Meinungsforscher anscheinend noch etwas Schwierigkeiten mit diesem neuen Ding. Sie sprechen in der Pressemitteilung von &#8220;Mediengattungen wie Internet, Lokalzeitung, Zeitschriften, öffentlich-rechtliches Fernsehen, Privatfernsehen, öffentlich-rechtlicher Rundfunk und privater Rundfunk.&#8221;<br />
Irgendwie bekomme ich die Begriffe aber nicht nebeneinander. Denn das Internet &#8211; wahrscheinlich ist damit gemeint: das WWW &#8211; kann alles und noch mehr sein: Lokalzeitung, Zeitschrift, Fernsehen und Rundfunk.<br />
<img src='http://blog.metaroll.de/wp-content/uploads/2007/09/ebersberger.png' alt='ebersberger.png' class='left' align='left' /> Man braucht sich nur das Beispiel der <a href="http://ebersberger-nachrichten.de/">Ebersberger Nachrichten</a> ansehen, einer Lokalzeitung, die ausschließlich im WWW veröffentlicht wird. Und welche Gründe werden für das schlechte Abschneiden des Internet genannt? Nach Michael Voß</p>
<blockquote><p>tragen Software-Sicherheitslücken oder eine allgemeine Verunsicherung durch Meldungen über bzw. eigenen Erfahrungen mit Trojanern, Viren oder Spysoftware mutmaßlich zu diesem Vertrauensdefizit bei.</p></blockquote>
<p>Genau das ist das Problem mit vielschichtigen Konzepten wie Vertrauen: es kann sowohl das Vertrauen in die Wahrheit einer Meldung gemeint sein, das Vertrauen in die Authentizität eines Autors oder aber in das Funktionieren einer Technik. Wenn sich auf einmal Konzepte wie Kompetenz (Lokalzeitung) und Spyware (Internet) gegenüberstehen, sollte man doch noch einmal überlegen, ob man wirklich das gemessen hat, was man messen will. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch Thomas Pleil, der die Befragung für &#8220;etwas unglücklich formuliert&#8221; <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2007/09/18/vertrauen-lokalzeitung-statt-internet/">hält</a>. </p>
<p>Interessanterweise ist gerade eben eine Studie von McKinsey <a href="http://www.mckinseyquarterly.com/article_abstract.aspx?ar=2037&#038;l2=17&#038;l3=65&#038;srid=403">erschienen</a>, die danach fragt, welche Eigenschaften eine Nachrichtenquelle im Internet haben muss. Das Ergebnis: es geht nicht um Qualität, sondern vor allem um Bequemlichkeit und die Breite der Berichterstattung als um Aktualität oder gar Richtigkeit, Informationstiefe, Exklusivität. (<a href="http://www.lunchoverip.com/2007/09/why-people-choo.html">via</a> <a href="http://medienkonvergenz.com/2007/09/15/newsquellen-komfort-geht-vor-qualitaet/">sowie</a>). Möglicherweise muss der von Emnid beobachtete Vertrauensmangel gar nicht als Defizit formuliert werden, sondern ist nur Ausdruck dafür, dass man es hier mit völlig unterschiedlichen Informationsstrategien und -nachfragen zu tun hat?</p>
<p><small>(Abbildung: Francisco de Goya y Lucientes: &#8220;Vertrauen&#8221;, 1796–1797, Quelle: http://www.zeno.org &#8211; Zenodot Verlagsgesellschaft mbH)</small></p>
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		<title>Social Networking nun auch in Deutschland Mainstream</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/19/social-networking-nun-auch-in-deutschland-mainstream/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 16:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einigen Wirbel haben die deutschen Nutzerstatistiken von comScore ausgelöst. Von knapp 33 Millionen gemessenen Unique Visitors insgesamt entfielen knapp 15 Mio auf soziale Netzwerkanwendungen. Unter diesen liegt MySpace mit 3,7 Mio deutlich vor StudiVZ (3,1 Mio) und Jux.de (2,6 Mio). Auch europaweit liegt MySpace vorne und konnte überdies von 20,3 Mio im Juni 2007 auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://de.blognation.com/2007/09/19/148-million-germans-use-social-networking-sites/">Einigen</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/19/der-deutsche-user-und-die-social-networks-ueberraschung/">Wirbel</a> haben die deutschen <a href="http://www.comscore.com/press/release.asp?press=1737">Nutzerstatistiken von comScore</a> ausgelöst. Von knapp 33 Millionen gemessenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unique_Visit">Unique Visitors</a> insgesamt entfielen knapp 15 Mio auf soziale Netzwerkanwendungen. Unter diesen liegt MySpace mit 3,7 Mio deutlich vor StudiVZ (3,1 Mio) und Jux.de (2,6 Mio). Auch europaweit liegt MySpace vorne und konnte überdies von 20,3 Mio im Juni 2007 auf einen Wert von 25,2 im Juli stark zulegen. Das ist aber nichts gegen das europaweite Wachstum von Facebook: hier ging es von 2,1 Mio im Juni auf unglaubliche 10,8 Mio Unique Visitors im Juli.</p>
<p>Für Robert Basic sind die Zahlen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/19/social-networks-crossed-the-chasm/">Anlass</a>, das Thema Social Networks erst einmal ad acta zu legen, bis sich auf dem Sektor etwas wirklich neues tut:</p>
<blockquote><p>Na ja, es ist nicht mehr ein Ding der frühen Nutzer (early adaptors), sondern offensichtlich im Massenmarkt angekommen (siehe crossing the chasm). War ein sehr langer und weiter Weg seit 2002 mit Friendster, der Mother of all Social Networks.</p></blockquote>
<p>Im Anschluss fasst er noch einmal die Entwicklungen von Friendster über MySpace bis hin zu Facebook zusammen. Sein Fazit ist, dass jetzt erst einmal eine Vervielfältigung des Social Networking (sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Dimension) stattfinden wird. Jeder Zielgruppe ihr eigenes Netzwerk. Außerdem gibt es mittlerweile die ersten Anbieter von (z.T. unter der GPL veröffentlichten) <a href="http://1000ff.de/social-networks-mit-open-source-erstellen-phpizabi-elgg-dolphin-aroundme/">DIY-Kits</a>, mit deren Hilfe man sich selbst ein eigenes Netzwerk aufsetzen kann, wenn man sich nicht die Mühe sparen will und eine <a href="http://www.techcrunch.com/2007/07/24/9-ways-to-build-your-own-social-network/">gehostete Lösung</a> ausprobieren will (&#8220;White Label Social Networks&#8221;). Tabellen, in denen die wichtigsten Anbieter auf diesem Gebiet miteinander verglichen werden, kann man sich <a href="http://www.techcrunch.com/wp-content/wlsn_comparison_chart.html">hier</a> und <a href="http://www.techcrunch.com/wp-content/white_label_social_networking_solutions_chart2.html">hier</a> ansehen.</p>
<p>Über die Reichweite der Social Networking-Plattformen kann man sich also mittlerweile ein Bild machen. Was mich interessieren würde: Wie sehen denn die Nutzer der verschiedenen Communities aus? danah boyd hatte in ihrem umstrittenen Aufsatz &#8220;<a href="http://www.danah.org/papers/essays/ClassDivisions.html">Viewing American class divisions through Facebook and MySpace</a>&#8221; Klassenunterschiede zwischen MySpace- und Facebookbenutzern <a href="http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2007/06/24/viewing_america.html">diagnostiziert</a>. Lässt sich das Muster auch auf Deutschland übertragen? Gibt es Segmentierungs- oder Nivellierungsprozesse im Social Networkingbereich? Da es sich hierbei um Fragen handelt, die für die Platzierung zielgruppenspezifischer Werbung entscheidend ist, vermute ich, dass es nicht lange dauern wird, bis es auch hierzu Material geben wird.</p>
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