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	<title>Kommentare zu: Mit dem Blackberry im Methusalemkomplott</title>
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		<title>Von: Markus Väth</title>
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		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 13:10:04 +0000</pubDate>
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		<description>Um mal etwas Humoristisches beizusteuern: Hier gibt es ein Youtube-Video zum &quot;Information Overload Syndrome&quot; inklusive Blackberry-Sucht: 
http://www.youtube.com/watch?v=CXFEBbPIEOI

Vorsicht, englisch und von XEROX produziert. Trotzdem ziemlich witzig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um mal etwas Humoristisches beizusteuern: Hier gibt es ein Youtube-Video zum &#8220;Information Overload Syndrome&#8221; inklusive Blackberry-Sucht:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=CXFEBbPIEOI" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=CXFEBbPIEOI</a></p>
<p>Vorsicht, englisch und von XEROX produziert. Trotzdem ziemlich witzig.</p>
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		<title>Von: schweizweit.net &#124; Wochenrückblick</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/12/19/mit-dem-blackberry-im-methusalemkomplott/comment-page-1/#comment-36418</link>
		<dc:creator>schweizweit.net &#124; Wochenrückblick</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:06:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mit dem Blackberry im Methusalemkomplott [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mit dem Blackberry im Methusalemkomplott [...]</p>
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		<title>Von: Benedikt Köhler</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/12/19/mit-dem-blackberry-im-methusalemkomplott/comment-page-1/#comment-36394</link>
		<dc:creator>Benedikt Köhler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 06:22:36 +0000</pubDate>
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		<description>Mittlerweile hat sich Frank Schirrmacher in unserem Isarrundenblog ebenfalls noch einmal zu Wort gemeldet: http://www.isarrunde.de/empfehlungen/43/1/1/17/absaufen_in_der_informationsflut.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile hat sich Frank Schirrmacher in unserem Isarrundenblog ebenfalls noch einmal zu Wort gemeldet: <a href="http://www.isarrunde.de/empfehlungen/43/1/1/17/absaufen_in_der_informationsflut.html" rel="nofollow">http://www.isarrunde.de/empfehlungen/43/1/1/17/absaufen_in_der_informationsflut.html</a></p>
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		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/12/19/mit-dem-blackberry-im-methusalemkomplott/comment-page-1/#comment-36373</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:02:11 +0000</pubDate>
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		<description>Habe gerade Schirrmacher noch einmal auf dem &lt;a href=&quot;http://www.isarrunde.de/empfehlungen/43/1/1/17/absaufen_in_der_informationsflut.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Isarrunden-Blog&lt;/a&gt; selbst kommentiert:

&lt;blockquote&gt;&quot;Es geht um die Frage, wie wir im Internetzeitalter überleben können als die, die wir sind.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Ich glaube, auch an diesem Punkt reduziert Frank Schirrmacher die Komplexität ohne Grund. Denn dieses Argument beruft sich auf ein essentielles &quot;wir&quot; jenseits jeglicher medialer Vermittlung und Entäußerung. Dieses &quot;wir&quot; ist uns schon vor einer ganzen Weile &quot;verloren&quot; gegangen. Das ist für mich ehrlich gesagt noch keine nenneswerte Weiterentwicklung des uralten Arguments gegen die Berechenbarkeit des Menschen.

Man findet die ganzen Argumente wunderbar auch bei Autoren des frühen 19. Jahrhunderts wie zum Beispiel Lueders in seiner Kritik der Statistik oder natürlich bei Foucault, der sich einen großen Teil seiner mittleren Phase genau mit diesem Problem der statistischen Regierung von Populationen intensiv auseinandergesetzt hat.

Seit irgendein digitaler Eingeborener avant la lettre im alten Babylon auf die Idee gekommen ist, lebendige Dinge in eine formale Sprache zu übersetzen und auf Tontafeln zu verbannen, gibt es einen kritische Begleitchor, der sich mit dieser Reduktion auf eindimensionale Menschen nicht einverstanden fühlt.

Persönlich finde ich gerade diesen Aspekt der Digitalisierung - dass es Technologien, also Verlängerungen von Körperteilen, gibt, die Dinge besser (berechnen) können als unser Gehirn - nicht so wirklich spannend.

Vielleicht ist das aber auch die Pointe - dass der Neo-Foucauldianer Schirrmacher in seiner Internetkritik so berechenbar argumentiert, als wären seine Denkfiguren von einem Computer errechnet und entwickelt worden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe gerade Schirrmacher noch einmal auf dem <a href="http://www.isarrunde.de/empfehlungen/43/1/1/17/absaufen_in_der_informationsflut.html" rel="nofollow">Isarrunden-Blog</a> selbst kommentiert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es geht um die Frage, wie wir im Internetzeitalter überleben können als die, die wir sind.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich glaube, auch an diesem Punkt reduziert Frank Schirrmacher die Komplexität ohne Grund. Denn dieses Argument beruft sich auf ein essentielles &#8220;wir&#8221; jenseits jeglicher medialer Vermittlung und Entäußerung. Dieses &#8220;wir&#8221; ist uns schon vor einer ganzen Weile &#8220;verloren&#8221; gegangen. Das ist für mich ehrlich gesagt noch keine nenneswerte Weiterentwicklung des uralten Arguments gegen die Berechenbarkeit des Menschen.</p>
<p>Man findet die ganzen Argumente wunderbar auch bei Autoren des frühen 19. Jahrhunderts wie zum Beispiel Lueders in seiner Kritik der Statistik oder natürlich bei Foucault, der sich einen großen Teil seiner mittleren Phase genau mit diesem Problem der statistischen Regierung von Populationen intensiv auseinandergesetzt hat.</p>
<p>Seit irgendein digitaler Eingeborener avant la lettre im alten Babylon auf die Idee gekommen ist, lebendige Dinge in eine formale Sprache zu übersetzen und auf Tontafeln zu verbannen, gibt es einen kritische Begleitchor, der sich mit dieser Reduktion auf eindimensionale Menschen nicht einverstanden fühlt.</p>
<p>Persönlich finde ich gerade diesen Aspekt der Digitalisierung &#8211; dass es Technologien, also Verlängerungen von Körperteilen, gibt, die Dinge besser (berechnen) können als unser Gehirn &#8211; nicht so wirklich spannend.</p>
<p>Vielleicht ist das aber auch die Pointe &#8211; dass der Neo-Foucauldianer Schirrmacher in seiner Internetkritik so berechenbar argumentiert, als wären seine Denkfiguren von einem Computer errechnet und entwickelt worden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Diskurs: ein hin- und hergehendes Gespräch &#124; TEXT-RAUM</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/12/19/mit-dem-blackberry-im-methusalemkomplott/comment-page-1/#comment-36357</link>
		<dc:creator>Diskurs: ein hin- und hergehendes Gespräch &#124; TEXT-RAUM</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 12:20:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] eigenen Blogbeitrag, warum er zwar im Internet Daten hinterlässt, aber die Payback-Karte ablehnt. Benedikt Köhler empfiehlt auf seinem eigenen Blog gegen die Reizüberflutung das Umdrehen des blinkenden [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] eigenen Blogbeitrag, warum er zwar im Internet Daten hinterlässt, aber die Payback-Karte ablehnt. Benedikt Köhler empfiehlt auf seinem eigenen Blog gegen die Reizüberflutung das Umdrehen des blinkenden [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Ragnar</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/12/19/mit-dem-blackberry-im-methusalemkomplott/comment-page-1/#comment-36353</link>
		<dc:creator>Ragnar</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 11:18:47 +0000</pubDate>
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		<description>höchst interessant, wie Du das Paradies mit seiner Einheit der ausdifferenzierten Gesellschaft unserer Tag gegenüber stellst. Die Vertreibung aus dem Paradies kam ja nach dem Essen vom Baum der Erkenntnis. So heisst übrigens auch der Klassiker von Maturana&amp;Varela, den bekannten Differenzierungstheoretikern (die zB Luhmann maßgeblich beeinflussten)

Zustände des Einsseins lassen sich heute auch noch erfahren und gerne lasse ich den PDA oder das Laptop dabei mal an. Moderne ZEN-Übung ist dann, sich nicht aus der Stille bringen zu lassen, wenn das SocialWeb wieder versucht, Aufmerksamkeit zu produzieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>höchst interessant, wie Du das Paradies mit seiner Einheit der ausdifferenzierten Gesellschaft unserer Tag gegenüber stellst. Die Vertreibung aus dem Paradies kam ja nach dem Essen vom Baum der Erkenntnis. So heisst übrigens auch der Klassiker von Maturana&amp;Varela, den bekannten Differenzierungstheoretikern (die zB Luhmann maßgeblich beeinflussten)</p>
<p>Zustände des Einsseins lassen sich heute auch noch erfahren und gerne lasse ich den PDA oder das Laptop dabei mal an. Moderne ZEN-Übung ist dann, sich nicht aus der Stille bringen zu lassen, wenn das SocialWeb wieder versucht, Aufmerksamkeit zu produzieren.</p>
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		<title>Von: Sabria David</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/12/19/mit-dem-blackberry-im-methusalemkomplott/comment-page-1/#comment-36331</link>
		<dc:creator>Sabria David</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 23:20:33 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schön. Twitter als Gegenentwurf zum Paradies. Was astatisch und antiparadiesisch ist, ist: dynamisch und irdisch. Das ist nicht das Schlechsteste und sollte über die Vertreibung aus dem Paradies hinwegtrösten können...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön. Twitter als Gegenentwurf zum Paradies. Was astatisch und antiparadiesisch ist, ist: dynamisch und irdisch. Das ist nicht das Schlechsteste und sollte über die Vertreibung aus dem Paradies hinwegtrösten können&#8230;</p>
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		<title>Von: mrvn</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/12/19/mit-dem-blackberry-im-methusalemkomplott/comment-page-1/#comment-36317</link>
		<dc:creator>mrvn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 18:20:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ein paar hochinteressante Gedanken hast du da aufgeschrieben.
Ein bisschen möchte ich dir aber widersprechen:

&lt;i&gt;&quot;Eine Mailbox, in der sich 2578 ungelesene Emails virtuell stapeln ist hat für mich keinen sehr viel größeren Aufforderungscharakter als der Stapel un- oder halbgelesener Bücher, die sich in meinem Haus physisch stapeln.&quot;&lt;/i&gt;

Ich behaupte mal, dass es für (nur gefühlt geratene) 80% Prozent der Normaluser nicht so ist. Man muss schon einiges an Netz-/Webkompetenz entwickeln, bevor man den &quot;Ich könnte was verpassen!&quot; Gedanken ablegen kann. Bei dem physischen Bücherstapel wähle ich selbst, wann welche Menge an Rohmaterial dazukommt (ausgenommen Geschenke, oder ein Studium etc.), bei dem ständigen Informationsfluss im Web kann ich diesen Einfluss vorerst nicht bekommen. Der Schwall an Infos bleibt.
Hier muss man sich erst einmal darauf trainieren nicht alles aufnehmen zu wollen und ggf. externe Filterservices dafür zur Hilfe nehmen.
Ich kenne diese Erfahrung auch ganz gut aus meiner eigenen (Social-) Web Newbie Zeit... ;)

Einen anderen Punkt halte ich allerdings für äußerst realistisch:

&lt;i&gt;&quot;Droht hier tatsächlich ein Krieg der Alten gegen die Jungen bzw. der jederzeit erreichbaren Echtzeitgehirne gegen die in Offline-Idyllen schwelgenden Altersrassisten?&quot;&lt;/i&gt;

Auch wenn du hier sehr harte Worte wählst (man sagt jetzt ja &quot;kriegsähnliche Zustände&quot;), fürchte ich, dass du damit leider leider Recht haben wirst. Aus der Politik gibt es ja die bekannten, &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY&quot;&gt;legendären Blamagen&lt;/a&gt;, die eigentlich schon alles sagen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar hochinteressante Gedanken hast du da aufgeschrieben.<br />
Ein bisschen möchte ich dir aber widersprechen:</p>
<p><i>&#8220;Eine Mailbox, in der sich 2578 ungelesene Emails virtuell stapeln ist hat für mich keinen sehr viel größeren Aufforderungscharakter als der Stapel un- oder halbgelesener Bücher, die sich in meinem Haus physisch stapeln.&#8221;</i></p>
<p>Ich behaupte mal, dass es für (nur gefühlt geratene) 80% Prozent der Normaluser nicht so ist. Man muss schon einiges an Netz-/Webkompetenz entwickeln, bevor man den &#8220;Ich könnte was verpassen!&#8221; Gedanken ablegen kann. Bei dem physischen Bücherstapel wähle ich selbst, wann welche Menge an Rohmaterial dazukommt (ausgenommen Geschenke, oder ein Studium etc.), bei dem ständigen Informationsfluss im Web kann ich diesen Einfluss vorerst nicht bekommen. Der Schwall an Infos bleibt.<br />
Hier muss man sich erst einmal darauf trainieren nicht alles aufnehmen zu wollen und ggf. externe Filterservices dafür zur Hilfe nehmen.<br />
Ich kenne diese Erfahrung auch ganz gut aus meiner eigenen (Social-) Web Newbie Zeit&#8230; <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einen anderen Punkt halte ich allerdings für äußerst realistisch:</p>
<p><i>&#8220;Droht hier tatsächlich ein Krieg der Alten gegen die Jungen bzw. der jederzeit erreichbaren Echtzeitgehirne gegen die in Offline-Idyllen schwelgenden Altersrassisten?&#8221;</i></p>
<p>Auch wenn du hier sehr harte Worte wählst (man sagt jetzt ja &#8220;kriegsähnliche Zustände&#8221;), fürchte ich, dass du damit leider leider Recht haben wirst. Aus der Politik gibt es ja die bekannten, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY">legendären Blamagen</a>, die eigentlich schon alles sagen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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