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	<title>Kommentare zu: Die protestantische Ethik und der Geist von Social Media</title>
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		<title>Von: Mark</title>
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		<dc:creator>Mark</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 08:30:22 +0000</pubDate>
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		<description>Das Thema hatten wir auch schon mal in der Arbeit</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema hatten wir auch schon mal in der Arbeit</p>
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		<title>Von: faustocoppi</title>
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		<dc:creator>faustocoppi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 11:54:42 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Qualität ist, wenn man Dinge, die man selbst nicht ganz so gut tun kann, anderen überlässt.&quot;
Aber das genau ist doch der Geist des Kapitalismus: nicht überlassen, sondern machen, auch wenn es schlechter ist (=Markt) und dann überleben oder sterben, oder vorm sterben überleben durch streben nach besserem. Oder noch schlimmer: das bessere klauen (=copyright infringement). Und überhaupt: wer ist so objektiv das &quot;bessere&quot; (=Qualität) zu benennen? Der Nuzter/Konsument? Was wären die Kriterien (zb: 3sternemicheln vs. mc donalds???)? Schiere Quantität? Ist nur das besser, was sich besser verkauft, häufiger gelesen wird, et al? Diese Definition ist m.e. zu einfach. Und überhaupt: Weber zeigt doch den höheren Selbstzweck des puritanischen Strebens, der niemals auf Qualität zielt: Erfolg um jeden Preis um dermaleinst zu bestehen vor Gott - aber nicht vor dem Kunden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Qualität ist, wenn man Dinge, die man selbst nicht ganz so gut tun kann, anderen überlässt.&#8221;<br />
Aber das genau ist doch der Geist des Kapitalismus: nicht überlassen, sondern machen, auch wenn es schlechter ist (=Markt) und dann überleben oder sterben, oder vorm sterben überleben durch streben nach besserem. Oder noch schlimmer: das bessere klauen (=copyright infringement). Und überhaupt: wer ist so objektiv das &#8220;bessere&#8221; (=Qualität) zu benennen? Der Nuzter/Konsument? Was wären die Kriterien (zb: 3sternemicheln vs. mc donalds???)? Schiere Quantität? Ist nur das besser, was sich besser verkauft, häufiger gelesen wird, et al? Diese Definition ist m.e. zu einfach. Und überhaupt: Weber zeigt doch den höheren Selbstzweck des puritanischen Strebens, der niemals auf Qualität zielt: Erfolg um jeden Preis um dermaleinst zu bestehen vor Gott &#8211; aber nicht vor dem Kunden&#8230;</p>
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		<title>Von: Benedikt</title>
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		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:36:38 +0000</pubDate>
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		<description>@Chris Auf jeden Fall. Und bei Produktionen und Tätigkeiten, die durch die öffentliche Hand finanziert oder bezuschusst werden, haben wir m.E. sogar das Recht darauf, einen Eindruck davon zu bekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Chris Auf jeden Fall. Und bei Produktionen und Tätigkeiten, die durch die öffentliche Hand finanziert oder bezuschusst werden, haben wir m.E. sogar das Recht darauf, einen Eindruck davon zu bekommen.</p>
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		<title>Von: Chris</title>
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		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 16:34:23 +0000</pubDate>
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		<description>Bei einer fertigen Kampagne, Film oder Produkt interessieren mich die Making-Of&#039;s fast genauso wie das fertige Ergebnis. Es ist immer spannend zu beobachten mit welchen Ideen begonnen wurde und wiso sich gerade dieser Vorschlag durchgesetzt hat. Das sollte man nicht vernachlässigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer fertigen Kampagne, Film oder Produkt interessieren mich die Making-Of&#8217;s fast genauso wie das fertige Ergebnis. Es ist immer spannend zu beobachten mit welchen Ideen begonnen wurde und wiso sich gerade dieser Vorschlag durchgesetzt hat. Das sollte man nicht vernachlässigen.</p>
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		<title>Von: Ralph Schäfer</title>
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		<dc:creator>Ralph Schäfer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 15:46:01 +0000</pubDate>
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		<description>Wir hatten das Thema &quot;persönlicher Journalismus&quot; doch schon mal, Stichwort &quot;Gonzo-Journalismus&quot;?

http://de.wikipedia.org/wiki/Gonzo-Journalismus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten das Thema &#8220;persönlicher Journalismus&#8221; doch schon mal, Stichwort &#8220;Gonzo-Journalismus&#8221;?</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gonzo-Journalismus" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Gonzo-Journalismus</a></p>
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		<title>Von: Dennis</title>
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		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 13:11:18 +0000</pubDate>
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		<description>Um die eigentliche Zukunft geht es ja gar nicht - auf lange Sicht sind wir alle tot. Es geht um die antizipierte Zukunft, die verschiedene Systeme zur Grundlage ihrer Operationen machen, also um die &quot;Angst&quot; des massenmedialen Systems vor Verdrängung. Diese wirkt handlungskonstituierend.

Meinst du mit &quot;strategisch&quot; einen integrativen Ansatz? Und jetzt nur mal aus Sicht des Systems: Wie willst du der Eigendynamik dieser neuen Medien, ihre spezifische Form, integrieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um die eigentliche Zukunft geht es ja gar nicht &#8211; auf lange Sicht sind wir alle tot. Es geht um die antizipierte Zukunft, die verschiedene Systeme zur Grundlage ihrer Operationen machen, also um die &#8220;Angst&#8221; des massenmedialen Systems vor Verdrängung. Diese wirkt handlungskonstituierend.</p>
<p>Meinst du mit &#8220;strategisch&#8221; einen integrativen Ansatz? Und jetzt nur mal aus Sicht des Systems: Wie willst du der Eigendynamik dieser neuen Medien, ihre spezifische Form, integrieren?</p>
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		<title>Von: foulder</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/15/die-protestantische-ethik-und-der-geist-von-social-media/comment-page-1/#comment-24113</link>
		<dc:creator>foulder</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 13:02:28 +0000</pubDate>
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		<description>Der Spaß am Social Web ist ja gerade, dass die Informationen, die man bekommt jeweils einen authentisch-persönlichen Hintergrund haben -- einen Hintergrund, der durch das PR-Konstrukt der &quot;quasi-menschlichen Eigenschaften&quot; nicht erreicht werden kann. Wohl aber durch die Journalisten them self! 

Wenn die Social Media-Nutzung im Journalismus radikalisiert wird, kann es durchaus zu dem Phänomen kommen, das Dennis hier beschreibt, muss es aber immer nach dem Motte &quot;Ganz oder garnicht&quot; gehen? Sollte Social Media nicht eigentlich strategisch eingesetzt werden?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spaß am Social Web ist ja gerade, dass die Informationen, die man bekommt jeweils einen authentisch-persönlichen Hintergrund haben &#8212; einen Hintergrund, der durch das PR-Konstrukt der &#8220;quasi-menschlichen Eigenschaften&#8221; nicht erreicht werden kann. Wohl aber durch die Journalisten them self! </p>
<p>Wenn die Social Media-Nutzung im Journalismus radikalisiert wird, kann es durchaus zu dem Phänomen kommen, das Dennis hier beschreibt, muss es aber immer nach dem Motte &#8220;Ganz oder garnicht&#8221; gehen? Sollte Social Media nicht eigentlich strategisch eingesetzt werden?!</p>
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		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/15/die-protestantische-ethik-und-der-geist-von-social-media/comment-page-1/#comment-24111</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 12:11:06 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist für ein Verlagsunternehmen nur vernünftig, die Trennung von Spaß und Arbeit zu proklamieren - und damit einen Teil der Redakteurs/Reporter/...-Persönlichkeit auszublenden. Denn durch die ganze Personalisierung der Berichterstattung gewinnt plötzlich das persönliche Image den Stellenwert, der vorher der Qualität des Verlages zukam. Und darüber könnte man ja eines Tages zu dem Schluss kommen, dass man nur noch starke Personen als Marken braucht - und keine Verlage mehr. Die Selbsterhaltung gebietet, Mitarbeiter nur in ihrer Mitarbeiterrolle wahrzunehmen: und nicht als ganze Menschen. Twitter erschwert das aber natürlich ungemein - denn die Frage ist ja: &quot;What are you doing?&quot; und nicht: &quot;What are you working?&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist für ein Verlagsunternehmen nur vernünftig, die Trennung von Spaß und Arbeit zu proklamieren &#8211; und damit einen Teil der Redakteurs/Reporter/&#8230;-Persönlichkeit auszublenden. Denn durch die ganze Personalisierung der Berichterstattung gewinnt plötzlich das persönliche Image den Stellenwert, der vorher der Qualität des Verlages zukam. Und darüber könnte man ja eines Tages zu dem Schluss kommen, dass man nur noch starke Personen als Marken braucht &#8211; und keine Verlage mehr. Die Selbsterhaltung gebietet, Mitarbeiter nur in ihrer Mitarbeiterrolle wahrzunehmen: und nicht als ganze Menschen. Twitter erschwert das aber natürlich ungemein &#8211; denn die Frage ist ja: &#8220;What are you doing?&#8221; und nicht: &#8220;What are you working?&#8221;.</p>
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