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	<title>Kommentare zu: Am Germanistenwesen soll das Web genesen</title>
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		<title>Von: Matthias</title>
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		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 16:44:57 +0000</pubDate>
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		<description>Mehr sprachlicher Qualität im Internet würde ich absolut zustimmen.
Andererseits kann man auch laienhafte Kommentare nicht ohne weiteres Ausklammern solange sie keine Moral verletzende Aussage haben, weil das wiederum gegen die Meinungsfreiheit spricht. Man müsste einen Kompromis finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr sprachlicher Qualität im Internet würde ich absolut zustimmen.<br />
Andererseits kann man auch laienhafte Kommentare nicht ohne weiteres Ausklammern solange sie keine Moral verletzende Aussage haben, weil das wiederum gegen die Meinungsfreiheit spricht. Man müsste einen Kompromis finden.</p>
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		<title>Von: XiongShui</title>
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		<dc:creator>XiongShui</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 13:47:59 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;Schlauchbootlippen&#039; mit derart peinlichen Vokabeln decouvriert er sich als Chauvinist (übler Sorte). Das hat nichts mit sachlicher Kritk zu tun, sondern mit dem Anspruch kränken zu wollen und kränken zu dürfen.

Daran zeigt sich deutlich, auf welch&#039; schlammigem Grund diese Kultur wuchert. Bäh!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Schlauchbootlippen&#8217; mit derart peinlichen Vokabeln decouvriert er sich als Chauvinist (übler Sorte). Das hat nichts mit sachlicher Kritk zu tun, sondern mit dem Anspruch kränken zu wollen und kränken zu dürfen.</p>
<p>Daran zeigt sich deutlich, auf welch&#8217; schlammigem Grund diese Kultur wuchert. Bäh!</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-24082</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 09:48:18 +0000</pubDate>
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		<description>Gatekeeperblues. Früher war alles besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gatekeeperblues. Früher war alles besser.</p>
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		<title>Von: Alexander Broy</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-24081</link>
		<dc:creator>Alexander Broy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 09:44:57 +0000</pubDate>
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		<description>In jeder Branche beklagt immer irgendwer den Werte- und Qualitätsverfall und versucht dabei den Anschein zu erwecken, selbst qualitativ hochwertig zu sein.

Aber auch die Wichtigtuer waren früher bestimmt besser!

Alles ändert sich, vieles wird besser, vieles wird schlechter und genau diese Kategorien, gibt es doch sowieso schon lange nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In jeder Branche beklagt immer irgendwer den Werte- und Qualitätsverfall und versucht dabei den Anschein zu erwecken, selbst qualitativ hochwertig zu sein.</p>
<p>Aber auch die Wichtigtuer waren früher bestimmt besser!</p>
<p>Alles ändert sich, vieles wird besser, vieles wird schlechter und genau diese Kategorien, gibt es doch sowieso schon lange nicht mehr.</p>
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		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-24080</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 09:33:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Sabrina Ich hätte die &quot;Altherrenart&quot; auch nicht soziodemographisch verstanden, sondern eher als kulturelles Muster. Schon die stereotypen &quot;Schlauchbootlippen&quot; sprechen hier Bände.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sabrina Ich hätte die &#8220;Altherrenart&#8221; auch nicht soziodemographisch verstanden, sondern eher als kulturelles Muster. Schon die stereotypen &#8220;Schlauchbootlippen&#8221; sprechen hier Bände.</p>
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		<title>Von: Sabria David</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-24078</link>
		<dc:creator>Sabria David</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 09:29:41 +0000</pubDate>
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		<description>@XiongShui Vielleicht sollte ich meinen Begriff präzisieren: Mit „Altherren-Terminologie“ beziehe ich mich nicht auf das tatsächliche Lebensalter, vielleicht eher auf, nun, zivilisatorische Reife (die ja in allen Alterstufen anzutreffen ist oder eben nicht). Der Begriff setzt sich bei mir zusammen aus: „alt“ = „überkommen“ und „Herren“ = „eine Weise Herr zu sein, die den Herrenwitzen entspricht“. Aus dem von mir oben zitierten Satz spricht ja tiefster Chauvinismus, der aus Frauen (respektive der Literatur) entweder das Objekt der Gunst oder der Verachtung macht. Insofern hat die verwendete Terminologie zwar nichts mit dem Alter des Autors zu tun, sehr wohl aber mit seiner Geisteshaltung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@XiongShui Vielleicht sollte ich meinen Begriff präzisieren: Mit „Altherren-Terminologie“ beziehe ich mich nicht auf das tatsächliche Lebensalter, vielleicht eher auf, nun, zivilisatorische Reife (die ja in allen Alterstufen anzutreffen ist oder eben nicht). Der Begriff setzt sich bei mir zusammen aus: „alt“ = „überkommen“ und „Herren“ = „eine Weise Herr zu sein, die den Herrenwitzen entspricht“. Aus dem von mir oben zitierten Satz spricht ja tiefster Chauvinismus, der aus Frauen (respektive der Literatur) entweder das Objekt der Gunst oder der Verachtung macht. Insofern hat die verwendete Terminologie zwar nichts mit dem Alter des Autors zu tun, sehr wohl aber mit seiner Geisteshaltung.</p>
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		<title>Von: XiongShui</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-24070</link>
		<dc:creator>XiongShui</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 06:12:32 +0000</pubDate>
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		<description>Zunächst verwahre ich mich gegen den Begriff &#039;Altherren- Terminologie&#039; (Kommentar), nicht weil ich selbst einer bin, sondern weil er die Sache nicht trifft:

Ein Rezensent hat eine neutrale Position einzunehmen, oder er ist Fan/ Antifan. Wenn der Beobachter/ Rezensent das nicht tut, wie im Fall dieses Professors, tut er genau das, was er dem &#039;Mob&#039; vorwirft: er gibt unreflektiertes Gebell von sich.

Die verwendete Terminologie hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Einstellung zur Sache (man sehe sich nur die Äußerungen unseres unzweifelhaft jungen Wirtschaftsministers an). Wer die eigene Meinung als Axiom versteht, an dem sich alles zu messen hat, hat sich als Kritiker schon diskreditiert.

Es geht um Borniertheit, Selbstzufriedenheit, Intoleranz, usw. Das alles findet sich in  jeder Altersstufe und zwar bei Fortschrittsverweigerern. Es geht auch um eine Art Wagenburgmentalität, die versucht sich einzuigeln, um &#039;die Wilden&#039; abzuwehren. Doch Neues ist immer wild und will durch Kultivierung gezähmt werden - mit Abwehr und Intoleranz kann das nicht geschehen.

Wobei ich zu bedenken gebe, daß Kultur nicht das ist, was Einige zur &#039;Kultur&#039; bestimmen, sondern alles, was durch menschliche Bearbeitung aus seinem Rohzustand herausgeführt wird: mit anderen Worten, Graffitos und &#039;ey alder&#039;- Sprüche im Internet sind auch Kultur. Eine Kultur vielleicht, die nicht jedem behagt, doch Kultur wird eben nicht an persönlichen, sondern an allgemeinen Maßstäben gemessen - und nein, die sind nicht per Mehrheitsbeschluss verhandelbar.

So gesehen richtet jede Epoche ihren Reiz und ihre Herausforderungen an diejenigen die ihr angehören. Wobei ich den Begriff Epoche auch nur als Hilfsmittel sehe, um Teile eines Prozesses besser beobachten zu können: Geschichte ist ein unablässiger Fluss, nur Historiker trennen davon einzelne Teile ab, um nicht den Überblick zu verlieren. Ständig sehen wir uns Werdendem ausgesetzt, das manche eben als Bedrohung empfinden, sie möchten die Geschichte anhalten und einen Zustand festschreiben: in der Psychologie nennt man das Symptom &#039;Kontrollzwang&#039;.

Die Prozesshaftigkeit, das Provisorische, das &#039;Wilde&#039; macht das Abenteuer Leben aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst verwahre ich mich gegen den Begriff &#8216;Altherren- Terminologie&#8217; (Kommentar), nicht weil ich selbst einer bin, sondern weil er die Sache nicht trifft:</p>
<p>Ein Rezensent hat eine neutrale Position einzunehmen, oder er ist Fan/ Antifan. Wenn der Beobachter/ Rezensent das nicht tut, wie im Fall dieses Professors, tut er genau das, was er dem &#8216;Mob&#8217; vorwirft: er gibt unreflektiertes Gebell von sich.</p>
<p>Die verwendete Terminologie hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Einstellung zur Sache (man sehe sich nur die Äußerungen unseres unzweifelhaft jungen Wirtschaftsministers an). Wer die eigene Meinung als Axiom versteht, an dem sich alles zu messen hat, hat sich als Kritiker schon diskreditiert.</p>
<p>Es geht um Borniertheit, Selbstzufriedenheit, Intoleranz, usw. Das alles findet sich in jeder Altersstufe und zwar bei Fortschrittsverweigerern. Es geht auch um eine Art Wagenburgmentalität, die versucht sich einzuigeln, um &#8216;die Wilden&#8217; abzuwehren. Doch Neues ist immer wild und will durch Kultivierung gezähmt werden &#8211; mit Abwehr und Intoleranz kann das nicht geschehen.</p>
<p>Wobei ich zu bedenken gebe, daß Kultur nicht das ist, was Einige zur &#8216;Kultur&#8217; bestimmen, sondern alles, was durch menschliche Bearbeitung aus seinem Rohzustand herausgeführt wird: mit anderen Worten, Graffitos und &#8216;ey alder&#8217;- Sprüche im Internet sind auch Kultur. Eine Kultur vielleicht, die nicht jedem behagt, doch Kultur wird eben nicht an persönlichen, sondern an allgemeinen Maßstäben gemessen &#8211; und nein, die sind nicht per Mehrheitsbeschluss verhandelbar.</p>
<p>So gesehen richtet jede Epoche ihren Reiz und ihre Herausforderungen an diejenigen die ihr angehören. Wobei ich den Begriff Epoche auch nur als Hilfsmittel sehe, um Teile eines Prozesses besser beobachten zu können: Geschichte ist ein unablässiger Fluss, nur Historiker trennen davon einzelne Teile ab, um nicht den Überblick zu verlieren. Ständig sehen wir uns Werdendem ausgesetzt, das manche eben als Bedrohung empfinden, sie möchten die Geschichte anhalten und einen Zustand festschreiben: in der Psychologie nennt man das Symptom &#8216;Kontrollzwang&#8217;.</p>
<p>Die Prozesshaftigkeit, das Provisorische, das &#8216;Wilde&#8217; macht das Abenteuer Leben aus.</p>
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		<title>Von: Sascha</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-23992</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 20:48:04 +0000</pubDate>
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		<description>Unverständnis erzeugt Angst. Ich habe es immer als Verlust empfunden, nicht zur Einführung des Fernsehens (ersetzte nach Belieben durch Feuer, Rad, Ackerbau, Metallurgie etc. pp.) gelebt zu haben -- bis 1994. Von da an wußte ich, dass ich nicht nur einfach ein Teenager sein würde, der per definitionem Ärger macht, sondern ein Mensch einer Generation, die mit etwas fundamental Neuem aufwächst und der dabei zusehen darf, wie die Altvorderen darauf reagieren.

Von daher meinen herzlichen Dank an Prof. Dr. für fünf heitere Minuten ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unverständnis erzeugt Angst. Ich habe es immer als Verlust empfunden, nicht zur Einführung des Fernsehens (ersetzte nach Belieben durch Feuer, Rad, Ackerbau, Metallurgie etc. pp.) gelebt zu haben &#8212; bis 1994. Von da an wußte ich, dass ich nicht nur einfach ein Teenager sein würde, der per definitionem Ärger macht, sondern ein Mensch einer Generation, die mit etwas fundamental Neuem aufwächst und der dabei zusehen darf, wie die Altvorderen darauf reagieren.</p>
<p>Von daher meinen herzlichen Dank an Prof. Dr. für fünf heitere Minuten <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Faustus</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-23980</link>
		<dc:creator>Faustus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:51:00 +0000</pubDate>
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		<description>Dabei sollten gerade Germanisten wissen, dass mit dem Aufkommen des Buchdrucks ähnliche Diskussionen (&quot;Jetzt kann ja jeder Depp publizieren, woran erkennt man jetzt noch das wertvolle?!&quot;) stattfanden. Lächerlich, einfallslos und peinlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dabei sollten gerade Germanisten wissen, dass mit dem Aufkommen des Buchdrucks ähnliche Diskussionen (&#8220;Jetzt kann ja jeder Depp publizieren, woran erkennt man jetzt noch das wertvolle?!&#8221;) stattfanden. Lächerlich, einfallslos und peinlich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sabria David</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-23977</link>
		<dc:creator>Sabria David</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:28:56 +0000</pubDate>
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		<description>Schau auf die Sprache und du weißt, mit wem du&#039;s zu tun hast. Über die politische Gedankenstruktur, die der unreflektierenden Nutzung von Begriffen wie &quot;Mob&quot;, &quot;Fratze&quot; und &quot;Verschmutzung&quot; zugrunde liegen, sage ich lieber nichts. Dazu gibt es sicherlich eine Vielzahl gutsortierter Studien.
Nur als kleine Nebenbeobachtung:
&quot;Wenn uns unsere Literatur etwas wert ist, sollten wir Talente mit ihr flirten und den Mob nicht über sie herfallen lassen.&quot; Das ist abgründige Altherren-Terminologie. Die Literatur ist erwachsen und entscheidet selbst, mit wem sie sich einläßt und warum. Gönnerhafte Beschützer, die nur ihr Bestes wollen, braucht sie nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schau auf die Sprache und du weißt, mit wem du&#8217;s zu tun hast. Über die politische Gedankenstruktur, die der unreflektierenden Nutzung von Begriffen wie &#8220;Mob&#8221;, &#8220;Fratze&#8221; und &#8220;Verschmutzung&#8221; zugrunde liegen, sage ich lieber nichts. Dazu gibt es sicherlich eine Vielzahl gutsortierter Studien.<br />
Nur als kleine Nebenbeobachtung:<br />
&#8220;Wenn uns unsere Literatur etwas wert ist, sollten wir Talente mit ihr flirten und den Mob nicht über sie herfallen lassen.&#8221; Das ist abgründige Altherren-Terminologie. Die Literatur ist erwachsen und entscheidet selbst, mit wem sie sich einläßt und warum. Gönnerhafte Beschützer, die nur ihr Bestes wollen, braucht sie nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claas Triebel</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2009/05/11/am-germanistenwesen-soll-das-web-genesen/comment-page-1/#comment-23974</link>
		<dc:creator>Claas Triebel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 09:38:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.metaroll.de/?p=1030#comment-23974</guid>
		<description>Vielen Dank! Das erspart mir einen eigenen Kommentar auf Telepolis verfassen zu müssen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank! Das erspart mir einen eigenen Kommentar auf Telepolis verfassen zu müssen!</p>
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