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	<title>Kommentare zu: Bloggen als politische Tätigkeit</title>
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		<title>Von: rrho</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-9597</link>
		<dc:creator>rrho</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 10:45:02 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Man kann gar nicht unpolitisch bloggen.&lt;/blockquote&gt;

Bedenkenswert. Allerdings ist die Frage, ob das allein schon deshalb gilt, weil das Bloggen (strukturell) als Tätigkeit an der Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem kratzt, oder ob nicht doch das warum? und das worüber? mit eine Rolle spielen.

Die für die Offline-Welt gezogene Grenze &quot;Haustür&quot; scheint mir nicht unbedingt zutreffend zu sein - schließlich kann ich mich auch außerhalb meiner vier Wände privat äußern.

Eine weitere Anmerkung ginge in die Richtung, wie &quot;privat&quot; und &quot;öffentlich&quot; im Internet mit Geschlechterfragen zusammenhängen - Danilo und ich haben gerade &lt;a href=&quot;http://genderblog.de/index.php/2008/08/12/queer-feministisches-internet/&quot;&gt;im Genderblog versucht&lt;/a&gt;, unter anderem darauf hinzuweisen. An Deiner Meinung dazu wäre ich sehr interessiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Man kann gar nicht unpolitisch bloggen.</p></blockquote>
<p>Bedenkenswert. Allerdings ist die Frage, ob das allein schon deshalb gilt, weil das Bloggen (strukturell) als Tätigkeit an der Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem kratzt, oder ob nicht doch das warum? und das worüber? mit eine Rolle spielen.</p>
<p>Die für die Offline-Welt gezogene Grenze &#8220;Haustür&#8221; scheint mir nicht unbedingt zutreffend zu sein &#8211; schließlich kann ich mich auch außerhalb meiner vier Wände privat äußern.</p>
<p>Eine weitere Anmerkung ginge in die Richtung, wie &#8220;privat&#8221; und &#8220;öffentlich&#8221; im Internet mit Geschlechterfragen zusammenhängen &#8211; Danilo und ich haben gerade <a href="http://genderblog.de/index.php/2008/08/12/queer-feministisches-internet/">im Genderblog versucht</a>, unter anderem darauf hinzuweisen. An Deiner Meinung dazu wäre ich sehr interessiert.</p>
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		<title>Von: unkultur &#187; Blog Archive &#187; Das Private ist das Politische</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-9302</link>
		<dc:creator>unkultur &#187; Blog Archive &#187; Das Private ist das Politische</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 12:11:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Köhler macht sich auf viralmythen Gedanken zum politischen Gehalt des Bloggens. Er untersucht dabei nicht das Feld der Parteipolitik, sondern die Trennlinie zwischen privat und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Köhler macht sich auf viralmythen Gedanken zum politischen Gehalt des Bloggens. Er untersucht dabei nicht das Feld der Parteipolitik, sondern die Trennlinie zwischen privat und [...]</p>
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		<title>Von: Christian Schenkel</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8595</link>
		<dc:creator>Christian Schenkel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 11:34:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Olivier

Wenn Barack Obama vor der versammelten Weltpresse in Berlin vom verfolgten Blogger im Iran spricht und ein Mitglied der Schweizer Regierung seine Rede zum Schweizer Nationalfeiertag, den wir in der Schweiz morgen begehen, exklusiv in &lt;a href=&quot;http://moritzleuenberger.blueblog.ch/&quot;&gt;seinem Blog&lt;/a&gt; publiziert, dann ist die Blogosphäre nach meinem Dafürhalten mehr als «white noise».</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Olivier</p>
<p>Wenn Barack Obama vor der versammelten Weltpresse in Berlin vom verfolgten Blogger im Iran spricht und ein Mitglied der Schweizer Regierung seine Rede zum Schweizer Nationalfeiertag, den wir in der Schweiz morgen begehen, exklusiv in <a href="http://moritzleuenberger.blueblog.ch/">seinem Blog</a> publiziert, dann ist die Blogosphäre nach meinem Dafürhalten mehr als «white noise».</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8594</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 11:14:53 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Je geschlossener einer Gesellschaft ist, desto grösser ist die Bedeutung der politischen Blogosphäre

Damit wäre dann Biedermeier ad absurdum geführt, gemäß dieser These? Da spielen durchaus mannigfaltige Faktoren eine Rolle, die sich nicht derart pauschal abhaken lassen. Das beliebte &quot;CMS-light&quot; beinhaltet da auch keinen politischen Automatismus, insofern kann ich die These auch leichtens mittels Legionen von historischen Beispielen entkräften.

&gt;Je offener eine Gesellschaft ist, desto Bedeutungsloser ist die politische Blogosphäre

Was mich jetzt aber auch ein wenig daran stört, was hat die Gesellschaft mit der Blogosphäre am Hut? Die Majorität der Gesellschaft beachtet diese nicht einmal bzw. kennt diese, das Gros der Internetnutzer stolpert darüber allenfalls bei der Google-Suche und die wenigsten suchen dort nach Politik.

Ich will also nicht den Traum des Weblogs stante pede plätten, aber realistisch betrachtet unterhalten wir uns immer noch über white noise. Einigen wir uns doch lieber darauf das dieses Internet ein enormes Potential besitzt, wenn man es denn geschickt nutzt. Ein Selbstläufer ist es jedoch nicht und wie die Technik der Publikation im Netz lautet ist auf lange Sicht, falls man denn an der Gesellschaft per se interessiert ist, völlig irrelevant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Je geschlossener einer Gesellschaft ist, desto grösser ist die Bedeutung der politischen Blogosphäre</p>
<p>Damit wäre dann Biedermeier ad absurdum geführt, gemäß dieser These? Da spielen durchaus mannigfaltige Faktoren eine Rolle, die sich nicht derart pauschal abhaken lassen. Das beliebte &#8220;CMS-light&#8221; beinhaltet da auch keinen politischen Automatismus, insofern kann ich die These auch leichtens mittels Legionen von historischen Beispielen entkräften.</p>
<p>&gt;Je offener eine Gesellschaft ist, desto Bedeutungsloser ist die politische Blogosphäre</p>
<p>Was mich jetzt aber auch ein wenig daran stört, was hat die Gesellschaft mit der Blogosphäre am Hut? Die Majorität der Gesellschaft beachtet diese nicht einmal bzw. kennt diese, das Gros der Internetnutzer stolpert darüber allenfalls bei der Google-Suche und die wenigsten suchen dort nach Politik.</p>
<p>Ich will also nicht den Traum des Weblogs stante pede plätten, aber realistisch betrachtet unterhalten wir uns immer noch über white noise. Einigen wir uns doch lieber darauf das dieses Internet ein enormes Potential besitzt, wenn man es denn geschickt nutzt. Ein Selbstläufer ist es jedoch nicht und wie die Technik der Publikation im Netz lautet ist auf lange Sicht, falls man denn an der Gesellschaft per se interessiert ist, völlig irrelevant.</p>
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	<item>
		<title>Von: Internet issue of STI Studies &#171; sozlog</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8591</link>
		<dc:creator>Internet issue of STI Studies &#171; sozlog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 08:05:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Juli 31, 2008 &#183; Keine Kommentare  German print media like Süddeutsche Zeitung and most recently Spiegel [1,2] have accumulated quite a history for characterizing bloggers and Social Media as incompetent, socially irrelevant, unpolitical, self-satisfied, self-referential or even lacking a clear identity, as if digital life would simply vanish as a consequence of their writing. In the face of declining sales numbers, German established media reactions have become increasingly scornful with regard to bloggers in that they teach their increasingly elderly readership to be afraid of bad things that come with the internet - makes for ideal preconditions for a warm relationship. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Juli 31, 2008 &middot; Keine Kommentare German print media like Süddeutsche Zeitung and most recently Spiegel [1,2] have accumulated quite a history for characterizing bloggers and Social Media as incompetent, socially irrelevant, unpolitical, self-satisfied, self-referential or even lacking a clear identity, as if digital life would simply vanish as a consequence of their writing. In the face of declining sales numbers, German established media reactions have become increasingly scornful with regard to bloggers in that they teach their increasingly elderly readership to be afraid of bad things that come with the internet &#8211; makes for ideal preconditions for a warm relationship. [...]</p>
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	</item>
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		<title>Von: Christian Schenkel</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8590</link>
		<dc:creator>Christian Schenkel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 06:27:34 +0000</pubDate>
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		<description>In der Diskussion über die Existenz bzw. Nicht-Existenz der politischen Blogosphäre werden oft institutionelle Rahmenbedingungen ausgeblendet. Meine allgemeine These lautet deshalb: Je geschlossener einer Gesellschaft ist, desto grösser ist die Bedeutung der politischen Blogosphäre (China, Afghanistan, etc.). Und: Je offener eine Gesellschaft ist, desto Bedeutungsloser ist die politische Blogosphäre (liberale Demokratien). Interessant wäre zudem der Zusammenhang zwischen der Meinungsvielfalt in den traditionellen Medien und in der Blogosphäre zu vergleichen. Zum Beispiel: Je höher die Meinungsvielfalt in der traditionellen Medien ist, desto geringer ist die politische Meinungsäusserung in alternativen Medien. Interessant an meinen Thesen ist ja, dass ich einen direkten Zusammenhang zwischen dem real existierenden Nationalstaat als Rechtsraum und der unbegrenzten Blogosphäre impliziere.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Diskussion über die Existenz bzw. Nicht-Existenz der politischen Blogosphäre werden oft institutionelle Rahmenbedingungen ausgeblendet. Meine allgemeine These lautet deshalb: Je geschlossener einer Gesellschaft ist, desto grösser ist die Bedeutung der politischen Blogosphäre (China, Afghanistan, etc.). Und: Je offener eine Gesellschaft ist, desto Bedeutungsloser ist die politische Blogosphäre (liberale Demokratien). Interessant wäre zudem der Zusammenhang zwischen der Meinungsvielfalt in den traditionellen Medien und in der Blogosphäre zu vergleichen. Zum Beispiel: Je höher die Meinungsvielfalt in der traditionellen Medien ist, desto geringer ist die politische Meinungsäusserung in alternativen Medien. Interessant an meinen Thesen ist ja, dass ich einen direkten Zusammenhang zwischen dem real existierenden Nationalstaat als Rechtsraum und der unbegrenzten Blogosphäre impliziere.</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus Graf</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8565</link>
		<dc:creator>Klaus Graf</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 12:22:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ausnahmsweise kann man auch politischen Einfluss haben als Blogger:

http://archiv.twoday.net/stories/5094326/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ausnahmsweise kann man auch politischen Einfluss haben als Blogger:</p>
<p><a href="http://archiv.twoday.net/stories/5094326/" rel="nofollow">http://archiv.twoday.net/stories/5094326/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: ml</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8562</link>
		<dc:creator>ml</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 10:12:46 +0000</pubDate>
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		<description>D&#039;Accord. Ich hatte ja in meinem Beitrag zum Thema (http://www.leere-signifikanten.net/2008/07/21/warum-politik-blogs-nicht-funktionieren/) ähnliches gemeint, dies aber wohl nicht ganz so fein auf den Punkt gebracht. Möglicherweise findet hier gerade ein shift statt, von einer zurückgenommenen Politikbeteiligung des Einzelnen vermittelns meinungsmachender Tageszeitungen hin zur Partizipation via Link und Kommentar. Wünschenswert wäre das.

Was &quot;links&quot; und was &quot;rechts&quot;, was konservativ und fortschrittlich ist, dass wird vor diesem Hintergrund vielleicht auch endlich mal einer neuen Bewertung unterzogen.

Im übrigen bin ich ähnlicher Meinung, man kann nicht unpolitisch bloggen. Allerdings würde ich das erweitern zu einem Seinsmerkmal der Menschheit (wie blöd das klingt): der Mensch ist ein politisches Wesen, ob er will oder nicht. Sogar als Einsiedler in den Bergen oder irgendwo im Wald beteiligt er sich an der Polis, ob er oder sie will oder nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>D&#8217;Accord. Ich hatte ja in meinem Beitrag zum Thema (<a href="http://www.leere-signifikanten.net/2008/07/21/warum-politik-blogs-nicht-funktionieren/" rel="nofollow">http://www.leere-signifikanten.net/2008/07/21/warum-politik-blogs-nicht-funktionieren/</a>) ähnliches gemeint, dies aber wohl nicht ganz so fein auf den Punkt gebracht. Möglicherweise findet hier gerade ein shift statt, von einer zurückgenommenen Politikbeteiligung des Einzelnen vermittelns meinungsmachender Tageszeitungen hin zur Partizipation via Link und Kommentar. Wünschenswert wäre das.</p>
<p>Was &#8220;links&#8221; und was &#8220;rechts&#8221;, was konservativ und fortschrittlich ist, dass wird vor diesem Hintergrund vielleicht auch endlich mal einer neuen Bewertung unterzogen.</p>
<p>Im übrigen bin ich ähnlicher Meinung, man kann nicht unpolitisch bloggen. Allerdings würde ich das erweitern zu einem Seinsmerkmal der Menschheit (wie blöd das klingt): der Mensch ist ein politisches Wesen, ob er will oder nicht. Sogar als Einsiedler in den Bergen oder irgendwo im Wald beteiligt er sich an der Polis, ob er oder sie will oder nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: medienlese.com &#187; Blog Archiv &#187; 6 vor 9</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8557</link>
		<dc:creator>medienlese.com &#187; Blog Archiv &#187; 6 vor 9</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 06:57:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.metaroll.de/?p=552#comment-8557</guid>
		<description>[...] Bloggen als politische Tätigkeit (blog.metaroll.de, Benedikt) &#8220;Blogs sind zur Zeit eine der wichtigsten subpolitischen Arenen, auf denen die Grenze zwischen Privatheit und Öffentlichkeit verhandelt werden. Dies erkennt man negativ gewendet in den Horrorgeschichten um Identitätsklau oder onlineverursachte Karrierebrüche und positiv gewendet an den vielen neuen Tätigkeitsfeldern, die sich mit dieser Grenze in ihrer digitalen Ausprägung befassen, wie zum Beispiel dem Reputationsmanagement.&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bloggen als politische Tätigkeit (blog.metaroll.de, Benedikt) &#8220;Blogs sind zur Zeit eine der wichtigsten subpolitischen Arenen, auf denen die Grenze zwischen Privatheit und Öffentlichkeit verhandelt werden. Dies erkennt man negativ gewendet in den Horrorgeschichten um Identitätsklau oder onlineverursachte Karrierebrüche und positiv gewendet an den vielen neuen Tätigkeitsfeldern, die sich mit dieser Grenze in ihrer digitalen Ausprägung befassen, wie zum Beispiel dem Reputationsmanagement.&#8221; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Till</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8529</link>
		<dc:creator>Till</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 14:43:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.metaroll.de/?p=552#comment-8529</guid>
		<description>Ganz kurz gesagt: interessante Überlegung, der Dreh mit der Subpolitik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz kurz gesagt: interessante Überlegung, der Dreh mit der Subpolitik.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/07/29/bloggen-als-politische-taetigkeit/comment-page-1/#comment-8527</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 13:56:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.metaroll.de/?p=552#comment-8527</guid>
		<description>&gt;Als These würde ich das wie folgt formulieren: Blogs sind zur Zeit eine der wichtigsten subpolitischen Arenen, auf denen die Grenze zwischen Privatheit und Öffentlichkeit verhandelt werden.

Diesbezüglich findet man gar in den diversen Netz-Publikationen weitaus tiefere Einblicke in die Materie, während die Mainstream-Medien da eher passen (müssen). Den ein nobler Schreibstil kann eben auch nicht über mangelnde Tiefe hinwegtäuschen. Überhaupt sehe ich hier Potential im Netz, nämlich tiefer in eine Materie einzusteigen und den oberflächlichen News-Gehalt der Massenmedien abzustreifen. Der Journalist ist ein Hans Dampf in allen Gassen, so mancher Student, Schüler, Hobbyist etc. kann jedoch in einem ihm liegenden Bereich weitaus mehr Gehalt unterbringen. Und letztendlich besitzt man die Freiheit, man ist keinen Gesetzmäßigkeiten des Verlags unterworfen, sofern man sich nicht eigene Dogmen schafft, wie im Moment leider wieder an der Tagesordnung.

&gt;Man tritt aus der Haustür und ist im Prinzip ein öffentlicher Mensch.

Oder besser, man füllt eine Rolle aus. Ob im Blog, im Leben vor der Haustüre, an der Schule, in der Uni und wo auch immer sonst, überall versucht man etwas vorzugeben. Wirklich natürlich, falls man das überhaupt so nennen darf, ist man doch nur in den eigenen vier Wänden und dann auch nur wenn man alleine ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Als These würde ich das wie folgt formulieren: Blogs sind zur Zeit eine der wichtigsten subpolitischen Arenen, auf denen die Grenze zwischen Privatheit und Öffentlichkeit verhandelt werden.</p>
<p>Diesbezüglich findet man gar in den diversen Netz-Publikationen weitaus tiefere Einblicke in die Materie, während die Mainstream-Medien da eher passen (müssen). Den ein nobler Schreibstil kann eben auch nicht über mangelnde Tiefe hinwegtäuschen. Überhaupt sehe ich hier Potential im Netz, nämlich tiefer in eine Materie einzusteigen und den oberflächlichen News-Gehalt der Massenmedien abzustreifen. Der Journalist ist ein Hans Dampf in allen Gassen, so mancher Student, Schüler, Hobbyist etc. kann jedoch in einem ihm liegenden Bereich weitaus mehr Gehalt unterbringen. Und letztendlich besitzt man die Freiheit, man ist keinen Gesetzmäßigkeiten des Verlags unterworfen, sofern man sich nicht eigene Dogmen schafft, wie im Moment leider wieder an der Tagesordnung.</p>
<p>&gt;Man tritt aus der Haustür und ist im Prinzip ein öffentlicher Mensch.</p>
<p>Oder besser, man füllt eine Rolle aus. Ob im Blog, im Leben vor der Haustüre, an der Schule, in der Uni und wo auch immer sonst, überall versucht man etwas vorzugeben. Wirklich natürlich, falls man das überhaupt so nennen darf, ist man doch nur in den eigenen vier Wänden und dann auch nur wenn man alleine ist.</p>
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