Zu Gast im Funkhaus

Vor geraumer Zeit war ich im imposanten Funkhaus des Bayerischen Rundfunks (erbaut 1974-76 von Helmut von Werz) zu Gast. Dort habe ich mit Armin Hirsch für den Zündfunk über Twitter unterhalten. Genauer: Über die These von Robert Scoble, ohne eine große Zahl von Twitterkontakten würde man das Leben verpassen. Er nennt das “great friend divide“.

Ausschnitte des Interviews kann man in der Netzwerk- und Computerkolumne von Bayern 5 als Podcast hören, darin unterscheide ich ausgehend von Jan Schmidts drei Grundfunktionen des Bloggens sowie den Ergebnissen der Blogstudie 2007 (pdf) ein klein wenig flapsig zwischen drei Idealtypen von Web-2.0-Nutzern unterschieden: Infojunkies, Networker und Selbstdarsteller. Dazu an dieser Stelle später mehr.

Jetzt habe ich endlich auch die Transkription des Zündfunk-Gesprächs gefunden.



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  • 2 Responses to “Zu Gast im Funkhaus”


    1. 1 Marc | Wissenswerkstatt

      Schau an. Zwei gutgelaunte Soziologen! :-)

    2. 2 Michael Kostic

      Hallo,

      ein gelungener Beitrag, auch wenn mir persönlich die Kritik an den Aussagen von Leuten wie Robert Scoble deutlich zu ruhig ausfällt.

      Erheiternd fand ich übrigens die Aussage “…und gilt als schwer bloggender Wissenschaftler”. Wie muss man sich da den Bezug vorstellen? Quantität, Qualität oder schlicht die physikalischen Gegebenheiten?

      Sprache ist eine Krücke ohne die wir uns überhaupt nicht fortbewegen könnten :-)

      Gruß

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