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	<title>Kommentare zu: Interview für die Blogschau und die Parasitenthese der Blogosphäre</title>
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		<title>Von: Jena er</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/05/02/interview-fuer-die-blogschau-und-die-parasitenthese-der-blogosphaere/comment-page-1/#comment-3413</link>
		<dc:creator>Jena er</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 11:58:32 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant, habe ich so noch nicht betrachtet! Die Blogsphäre sollte also eventuell darüber nachdenken, sogenannte &quot;seriöse&quot; Quellen nur noch per Angabe der unverlinkten URL zu nennen. Das hätte natürlich für diese Quellen durchaus Folgen. Sinkt doch bei ausbleibenden Links die Wahrscheinlichkeit, mit entspr. Artikeln bei Google und Co. oben gerankt zu werden.

Letztendlich wird die Presselandschaft über kurz oder lang merken, daß sich die Welt der Medien längst gewandelt hat. Spätestens, wenn Blogs in Deutschland zu einem halbwegs wahrgenommenen Medium werden, dürfte der Umdenkprozeß anfangen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant, habe ich so noch nicht betrachtet! Die Blogsphäre sollte also eventuell darüber nachdenken, sogenannte &#8220;seriöse&#8221; Quellen nur noch per Angabe der unverlinkten URL zu nennen. Das hätte natürlich für diese Quellen durchaus Folgen. Sinkt doch bei ausbleibenden Links die Wahrscheinlichkeit, mit entspr. Artikeln bei Google und Co. oben gerankt zu werden.</p>
<p>Letztendlich wird die Presselandschaft über kurz oder lang merken, daß sich die Welt der Medien längst gewandelt hat. Spätestens, wenn Blogs in Deutschland zu einem halbwegs wahrgenommenen Medium werden, dürfte der Umdenkprozeß anfangen.</p>
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		<title>Von: Wissenswerkstatt &#124; Im Fokus: Transdisziplinäre Wissensproduktion ::: Im Hörfunk: Bloggende Wissenschaftler &#124; Werkstatt-Ticker 17</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/05/02/interview-fuer-die-blogschau-und-die-parasitenthese-der-blogosphaere/comment-page-1/#comment-3409</link>
		<dc:creator>Wissenswerkstatt &#124; Im Fokus: Transdisziplinäre Wissensproduktion ::: Im Hörfunk: Bloggende Wissenschaftler &#124; Werkstatt-Ticker 17</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2008 11:18:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] also mich, dazu einen kurzen Satz von Benedikt K&#246;hler und abschlie&#223;end ein Interview mit dem bloggenden Religionswissenschaftler Michael Blume [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] also mich, dazu einen kurzen Satz von Benedikt K&#246;hler und abschlie&#223;end ein Interview mit dem bloggenden Religionswissenschaftler Michael Blume [...]</p>
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		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/05/02/interview-fuer-die-blogschau-und-die-parasitenthese-der-blogosphaere/comment-page-1/#comment-3213</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 16:32:50 +0000</pubDate>
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		<description>Klar, die Produktion von Informationen setzt immer Informationen voraus, die neu kombiniert oder falsch reproduziert werden. Nur geht das Argument der Parasiten-Theoretiker in die Richtung, dass die Blogosphäre in sich zusammenfallen würde, wenn sie zum Beispiel keine Zeitungen mehr zum Abschreiben oder Darüber-Aufregen hätten. Tatsächlich sind unter den rivva-Leitmedien-Top-20 Spiegel Online, heise.de, Tagesschau, Süddeutsche und FAZ. Das Problem: Für die Printmedien kann man eine derartige Liste gar nicht erstellen, da dort die Links als Quellennachweise fehlen. Das muss dann auch gar keine Bösartigkeit oder Rückständigkeit der Journalisten sein, sondern kann schlicht auf die Funktionsweise der Medien und ihre aufmerksamkeitsökonomischen Entlohnungssysteme zurückzuführen sein. Nichtsdestoweniger: Das Phänomen existiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, die Produktion von Informationen setzt immer Informationen voraus, die neu kombiniert oder falsch reproduziert werden. Nur geht das Argument der Parasiten-Theoretiker in die Richtung, dass die Blogosphäre in sich zusammenfallen würde, wenn sie zum Beispiel keine Zeitungen mehr zum Abschreiben oder Darüber-Aufregen hätten. Tatsächlich sind unter den rivva-Leitmedien-Top-20 Spiegel Online, heise.de, Tagesschau, Süddeutsche und FAZ. Das Problem: Für die Printmedien kann man eine derartige Liste gar nicht erstellen, da dort die Links als Quellennachweise fehlen. Das muss dann auch gar keine Bösartigkeit oder Rückständigkeit der Journalisten sein, sondern kann schlicht auf die Funktionsweise der Medien und ihre aufmerksamkeitsökonomischen Entlohnungssysteme zurückzuführen sein. Nichtsdestoweniger: Das Phänomen existiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/05/02/interview-fuer-die-blogschau-und-die-parasitenthese-der-blogosphaere/comment-page-1/#comment-3207</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 16:02:04 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Auf diese Weise wird der schiefe Eindruck verstärkt, dass die Blogosphäre andere Mediensysteme parasitiert, während Printpresse, TV und Radio ihre Inhalte aus eigener Kraft schaffen

In gewissen Kernbereichen ist dies auch so, allerdings wird doch auch oft genug die aufgenommene Information verfeinert und selbst ein profaner Link kommt letztendlich wiederum den Medien selbst zu gute. Vice versa jedoch ist es kein Geheimnis, daß z.B. SPON desöfteren markant auffiel in puncto Nutzung der Wikipedia, teils gar exakt kopierend oder lustlos paraphrasierend. Natürlich sah man wohlwollend über die Nennung der Quelle hinweg, würde dies doch ein Eingeständnis darstellen, in deren Augen wohl eine Schmälerung der &quot;Qualität&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Auf diese Weise wird der schiefe Eindruck verstärkt, dass die Blogosphäre andere Mediensysteme parasitiert, während Printpresse, TV und Radio ihre Inhalte aus eigener Kraft schaffen</p>
<p>In gewissen Kernbereichen ist dies auch so, allerdings wird doch auch oft genug die aufgenommene Information verfeinert und selbst ein profaner Link kommt letztendlich wiederum den Medien selbst zu gute. Vice versa jedoch ist es kein Geheimnis, daß z.B. SPON desöfteren markant auffiel in puncto Nutzung der Wikipedia, teils gar exakt kopierend oder lustlos paraphrasierend. Natürlich sah man wohlwollend über die Nennung der Quelle hinweg, würde dies doch ein Eingeständnis darstellen, in deren Augen wohl eine Schmälerung der &#8220;Qualität&#8221;.</p>
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		<title>Von: Basic Thinking Blog &#124; Zitat des Tages</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/05/02/interview-fuer-die-blogschau-und-die-parasitenthese-der-blogosphaere/comment-page-1/#comment-3194</link>
		<dc:creator>Basic Thinking Blog &#124; Zitat des Tages</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 14:25:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Benedikt: Umgekehrt verlinken Zeitungen, Onlinemagazine und Radiobeitr&#228;ge nur in Ausnahmef&#228;llen (Heises Telepolis ist hier ein lobenswertes Beispiel) auf die referenzierten Blogbeitr&#228;ge. Auf diese Weise wird der schiefe Eindruck verst&#228;rkt, dass die Blogosph&#228;re andere Mediensysteme parasitiert, w&#228;hrend Printpresse, TV und Radio ihre Inhalte aus eigener Kraft schaffen (vgl. zur Parasitenthese v.a. den Aufsatz “Are blogs a ‘parasitic’ medium?” von Robert Niles). Durch dieses auch f&#252;r die empirische Forschung schwer durchsichtige (Nicht-)Linkverhalten wird die Relevanz der Blogosph&#228;re systematisch untersch&#228;tzt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Benedikt: Umgekehrt verlinken Zeitungen, Onlinemagazine und Radiobeitr&#228;ge nur in Ausnahmef&#228;llen (Heises Telepolis ist hier ein lobenswertes Beispiel) auf die referenzierten Blogbeitr&#228;ge. Auf diese Weise wird der schiefe Eindruck verst&#228;rkt, dass die Blogosph&#228;re andere Mediensysteme parasitiert, w&#228;hrend Printpresse, TV und Radio ihre Inhalte aus eigener Kraft schaffen (vgl. zur Parasitenthese v.a. den Aufsatz “Are blogs a ‘parasitic’ medium?” von Robert Niles). Durch dieses auch f&#252;r die empirische Forschung schwer durchsichtige (Nicht-)Linkverhalten wird die Relevanz der Blogosph&#228;re systematisch untersch&#228;tzt. [...]</p>
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