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	<title>Kommentare zu: Email als Elitetechnologie</title>
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		<title>Von: Klaus Eck</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/22/email-als-elitetechnologie/comment-page-1/#comment-2738</link>
		<dc:creator>Klaus Eck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 06:43:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ob es ausreicht, die Nutzung der private E-Mail als solche zu messen, ist doch mehr als fraglich. Die Aussagekraft ist nicht sehr groß. Schließlich gibt es zahlreiche Alternativen für die Online-Kommunikation, die auch ganz richtig benennst. 

Mich würde ein weiterer Aspekt mehr interessieren. Wie intensiv nutzen die jeweiligen Gruppen die E-Mail? Während unserereiner froh ist, wenn er nur 2 bis 3 Stunden am Tag E-Mails liest und verschickt, dürfte das bei den Jüngeren sich inzwischen anders darstellen. Viele lesen ihre E-Mail ohnehin anscheinend gar nicht einmal täglich, sondern nur alle paar Wochen. Dadurch wird die Verlässlichkeit der E-Mail zumindest im Privaten ein Stück weit in Frage gestellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob es ausreicht, die Nutzung der private E-Mail als solche zu messen, ist doch mehr als fraglich. Die Aussagekraft ist nicht sehr groß. Schließlich gibt es zahlreiche Alternativen für die Online-Kommunikation, die auch ganz richtig benennst. </p>
<p>Mich würde ein weiterer Aspekt mehr interessieren. Wie intensiv nutzen die jeweiligen Gruppen die E-Mail? Während unserereiner froh ist, wenn er nur 2 bis 3 Stunden am Tag E-Mails liest und verschickt, dürfte das bei den Jüngeren sich inzwischen anders darstellen. Viele lesen ihre E-Mail ohnehin anscheinend gar nicht einmal täglich, sondern nur alle paar Wochen. Dadurch wird die Verlässlichkeit der E-Mail zumindest im Privaten ein Stück weit in Frage gestellt.</p>
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		<title>Von: FreieNetze.de &#187; Links für den 23.04.2008</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/22/email-als-elitetechnologie/comment-page-1/#comment-2731</link>
		<dc:creator>FreieNetze.de &#187; Links für den 23.04.2008</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 12:57:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Viralmythen - Email als Elitetechnologie [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Viralmythen &#8211; Email als Elitetechnologie [...]</p>
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		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/22/email-als-elitetechnologie/comment-page-1/#comment-2728</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 10:38:58 +0000</pubDate>
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		<description>Und wer E-Mail NICHT MEHR nutzt, ist dann über alle akademischen Grade erhaben :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wer E-Mail NICHT MEHR nutzt, ist dann über alle akademischen Grade erhaben <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: der presseschauer &#187; eliteVZ - eine Abhandlung</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/22/email-als-elitetechnologie/comment-page-1/#comment-2705</link>
		<dc:creator>der presseschauer &#187; eliteVZ - eine Abhandlung</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 21:50:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wenn nun die Kosten der Produktionsmittel gegen Null sinken, ist einzig das geistige Vermögen für die Bereitstellung und Rezeption von Informationen entscheidend, dies belegt auch die Nutzung moderner Informationstechnologie. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wenn nun die Kosten der Produktionsmittel gegen Null sinken, ist einzig das geistige Vermögen für die Bereitstellung und Rezeption von Informationen entscheidend, dies belegt auch die Nutzung moderner Informationstechnologie. [...]</p>
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		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/22/email-als-elitetechnologie/comment-page-1/#comment-2695</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 11:20:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Erik: Tatsächlich sehen die Zahlen für die Internetnutzung insgesamt fast genauso aus. 42% der Hauptschulabsolventen, 66% der Absolventen weiterführender Schulen und 82% der Abiturienten sind online. Dabei lässt sich aber ein &quot;Fahrstuhleffekt&quot; beobachten: Der Abstand zwischen den Bildungsschichten bleibt erhalten, aber in jeder Gruppe nimmt die Internetnutzung über die Zeit zu.

@amazeman: Dass es wohl kaum an der Bildungsbedürftigkeit liegen wird, zeigt die Tatsache, dass gerade die Schüler (also junge Leute &lt;em&gt;ohne&lt;/em&gt; offiziellem Bildungskapital) anteilsmäßig die stärksten Onliner sind (über 90%).

@Oliver: Oft ist es in der Tat interessanter, zu untersuchen, &lt;em&gt;warum &lt;/em&gt; eine bestimmte Technologie nicht genutzt wird als nach den Nutzungsmotiven oder der Verbreitung zu fragen. Dass Unternehmen aus dem Bereich Internet sehr schnell zu einer Defizitperspektive kommen - &quot;Der Staat muss den Armen und Ungebildeten helfen, damit sie auch Emails schreiben können&quot; - ist keine Überraschung. Die Frage, Wozu überhaupt Email?, ist also durchaus berechtigt. Allerdings kann es mitunter lange dauern, bis sich eine Antwort darauf etabliert. So dachte man zunächst das Telefon als Broadcastmedium (gesprochene Zeitung) und konnte sich nicht vorstellen, dass das eine breite Masse interessieren sollte. Oder in der Frühphase der Handynutzung konnte man immer wieder hören: &quot;Ständige Erreichbarkeit? Was soll ich damit.&quot; Aktuell geht in einigen Ländern die Handydurchdringung in Richtung 90%, so dass diese Frage kaum noch relevant erscheint.

Abgesehen davon sind alle Schreiner, die ich kenne, auch per Email erreichbar ;-) Der Unterschied zwischen Berufstätigen und Nicht-Berufstätigen dürfte größer sein als die Differenzen zwischen Berufsgruppen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Erik: Tatsächlich sehen die Zahlen für die Internetnutzung insgesamt fast genauso aus. 42% der Hauptschulabsolventen, 66% der Absolventen weiterführender Schulen und 82% der Abiturienten sind online. Dabei lässt sich aber ein &#8220;Fahrstuhleffekt&#8221; beobachten: Der Abstand zwischen den Bildungsschichten bleibt erhalten, aber in jeder Gruppe nimmt die Internetnutzung über die Zeit zu.</p>
<p>@amazeman: Dass es wohl kaum an der Bildungsbedürftigkeit liegen wird, zeigt die Tatsache, dass gerade die Schüler (also junge Leute <em>ohne</em> offiziellem Bildungskapital) anteilsmäßig die stärksten Onliner sind (über 90%).</p>
<p>@Oliver: Oft ist es in der Tat interessanter, zu untersuchen, <em>warum </em> eine bestimmte Technologie nicht genutzt wird als nach den Nutzungsmotiven oder der Verbreitung zu fragen. Dass Unternehmen aus dem Bereich Internet sehr schnell zu einer Defizitperspektive kommen &#8211; &#8220;Der Staat muss den Armen und Ungebildeten helfen, damit sie auch Emails schreiben können&#8221; &#8211; ist keine Überraschung. Die Frage, Wozu überhaupt Email?, ist also durchaus berechtigt. Allerdings kann es mitunter lange dauern, bis sich eine Antwort darauf etabliert. So dachte man zunächst das Telefon als Broadcastmedium (gesprochene Zeitung) und konnte sich nicht vorstellen, dass das eine breite Masse interessieren sollte. Oder in der Frühphase der Handynutzung konnte man immer wieder hören: &#8220;Ständige Erreichbarkeit? Was soll ich damit.&#8221; Aktuell geht in einigen Ländern die Handydurchdringung in Richtung 90%, so dass diese Frage kaum noch relevant erscheint.</p>
<p>Abgesehen davon sind alle Schreiner, die ich kenne, auch per Email erreichbar <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Der Unterschied zwischen Berufstätigen und Nicht-Berufstätigen dürfte größer sein als die Differenzen zwischen Berufsgruppen.</p>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/22/email-als-elitetechnologie/comment-page-1/#comment-2694</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:45:44 +0000</pubDate>
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		<description>Elite hört sich doch ein wenig schräg an, teils ist es doch einfach so das der nicht vorhandene Computer per se das eigentliche Problem darstellt bzw. der nicht vorhandene Nutzen. Ich weiß, die halbe Welt &quot;benötigt&quot; das Internet, aber letztendlich ist es nur eine Art &quot;Hilfsmittel&quot; Informationen/Wissen etc. zu transportieren. Solange die anderen Wege existieren, ist die Relevanz für einige einfach nicht gegeben. Da herrscht auch eine gewisse Arroganz der Internet-Nutzenden, &quot;wir können nicht mehr ohne Leben, wo also ist das Problem bei den anderen?&quot;. Schaue ich mich zudem an Universitäten um, so wird dieser Umstand auch bestätigt, viele dort nutzen Email oder gar den Computer nur rudimentär, sprich es fehlt für den eigenen Bereich die Killeranwendung. Die Email ist also bei gewissen Teilen der Bevölkerung einfach Mittel zum Zweck, weil die ohnehin vorhandene massive Beschäftigung mit dem Netz dieses Nutzung nahelegt. Aber warum sollte der Schreiner beispielsweise intensiv Mail nutzen? 8h läuft dort ein Handwerk, der Computer spielt allenfalls für FiBu eine Rolle. Mehr Effizienz? Wage ich teils zu bezweifeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Elite hört sich doch ein wenig schräg an, teils ist es doch einfach so das der nicht vorhandene Computer per se das eigentliche Problem darstellt bzw. der nicht vorhandene Nutzen. Ich weiß, die halbe Welt &#8220;benötigt&#8221; das Internet, aber letztendlich ist es nur eine Art &#8220;Hilfsmittel&#8221; Informationen/Wissen etc. zu transportieren. Solange die anderen Wege existieren, ist die Relevanz für einige einfach nicht gegeben. Da herrscht auch eine gewisse Arroganz der Internet-Nutzenden, &#8220;wir können nicht mehr ohne Leben, wo also ist das Problem bei den anderen?&#8221;. Schaue ich mich zudem an Universitäten um, so wird dieser Umstand auch bestätigt, viele dort nutzen Email oder gar den Computer nur rudimentär, sprich es fehlt für den eigenen Bereich die Killeranwendung. Die Email ist also bei gewissen Teilen der Bevölkerung einfach Mittel zum Zweck, weil die ohnehin vorhandene massive Beschäftigung mit dem Netz dieses Nutzung nahelegt. Aber warum sollte der Schreiner beispielsweise intensiv Mail nutzen? 8h läuft dort ein Handwerk, der Computer spielt allenfalls für FiBu eine Rolle. Mehr Effizienz? Wage ich teils zu bezweifeln.</p>
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		<title>Von: amazeman</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/22/email-als-elitetechnologie/comment-page-1/#comment-2693</link>
		<dc:creator>amazeman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:11:43 +0000</pubDate>
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		<description>E-Mail = neue Informationstechnologie? Ich glaub auch nicht, das Email- und TV-Nutzung vergleichen lässt. E-Mail kostet ja nichts. Wer will kann sie für 3 euro pro monat auf dem handy lesen - es gibt also keine zugangsbarrieren, da sowieso alle handies haben oder nen computer.

Vielleicht sollte man bei der Betrachtung nicht die E-Mail, sondern ihre Funktion in den Fokus stellen. Warum brauchen Menschen mit mehr Bildungsqualifikation E-Mail? und warum die anderen weniger?

Umgemünzt auf Transport wäre die Frage: Warum brauchen einige Menschen Flugzeuge und ander nicht? Sind die einen nachholungs- und bildungsbedürftig?

Und ich glaube auch nicht, dass man, wenn man StudiVZ nutzt, E-Mails aber nicht, die E-Mail übersprungen hat und so die Evolution austrickste... ;-)

Wenn man StudiVZ als spiegelung des alltäglichen Miteinander nutzt und keine langen Schriftstücke weit transportieren muss, schreibt man eben weniger E-Mails. Was die relation mit bildung (o.a.), so rund die Zahlen auch sind, erklären soll erschliesst sich mir nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>E-Mail = neue Informationstechnologie? Ich glaub auch nicht, das Email- und TV-Nutzung vergleichen lässt. E-Mail kostet ja nichts. Wer will kann sie für 3 euro pro monat auf dem handy lesen &#8211; es gibt also keine zugangsbarrieren, da sowieso alle handies haben oder nen computer.</p>
<p>Vielleicht sollte man bei der Betrachtung nicht die E-Mail, sondern ihre Funktion in den Fokus stellen. Warum brauchen Menschen mit mehr Bildungsqualifikation E-Mail? und warum die anderen weniger?</p>
<p>Umgemünzt auf Transport wäre die Frage: Warum brauchen einige Menschen Flugzeuge und ander nicht? Sind die einen nachholungs- und bildungsbedürftig?</p>
<p>Und ich glaube auch nicht, dass man, wenn man StudiVZ nutzt, E-Mails aber nicht, die E-Mail übersprungen hat und so die Evolution austrickste&#8230; <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn man StudiVZ als spiegelung des alltäglichen Miteinander nutzt und keine langen Schriftstücke weit transportieren muss, schreibt man eben weniger E-Mails. Was die relation mit bildung (o.a.), so rund die Zahlen auch sind, erklären soll erschliesst sich mir nicht.</p>
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		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2008/04/22/email-als-elitetechnologie/comment-page-1/#comment-2692</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:04:53 +0000</pubDate>
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		<description>Nu, das ganze Medium Internet ist doch ein Elitenphänomen, was sich übrigens nicht auf den innerdeutschen Vergleich beschränkt. So kann man sehr deutlich spüren, dass sich die Beschleunigung der digitalen Kommunikation in bestimmten Bereichen der Welt nicht durchwirkt.

Das ist ein wesentlicheres Problem, als es Fernsehen der Fall sein konnte. Das konnte ich beim Nachbarn oder beim Fernsehmann im Schaufenster ansehen, digital kommunizieren, ohne zu wissen, wie das geht, kann ich vorm Schaufenster nicht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nu, das ganze Medium Internet ist doch ein Elitenphänomen, was sich übrigens nicht auf den innerdeutschen Vergleich beschränkt. So kann man sehr deutlich spüren, dass sich die Beschleunigung der digitalen Kommunikation in bestimmten Bereichen der Welt nicht durchwirkt.</p>
<p>Das ist ein wesentlicheres Problem, als es Fernsehen der Fall sein konnte. Das konnte ich beim Nachbarn oder beim Fernsehmann im Schaufenster ansehen, digital kommunizieren, ohne zu wissen, wie das geht, kann ich vorm Schaufenster nicht!</p>
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