Daily Archive for April 17th, 2008

Corporate Twitter: Die Liste

Märkte sind Gespräche. Das merkt man zur Zeit an dem starken Anstieg der twitternden Unternehmen (Corporate Twitter). Hier eine Liste (anzumerken ist jedoch, dass es sich in den meisten vielen Fällen um Feeds handelt, die automatisch auch in Twitter eingespeist werden):

Transport
Deutsche Bahn (seit 11.4.2008, Feed)

Medien
Bild Newsticker (seit 9.10.2007, Feed, letzte Meldung vor zwei Wochen)
Bunte Online (seit 22.8.2007, Feed, letzte Meldung vor fünf Monaten)
Computerwoche (seit 10.4.2008, Feed)
Der Westen (seit 10.6.2008, Dialog)

Deutsche Welle (seit 14.5.2007, Feed)
Focus Online (seit 26.4.2007, Feed, letzte Meldung vor zwei Wochen)
Hannoversche Allgemeine Zeitung (seit 17.10.2008, Dialog)
Heise Online (seit 2.4.2007, Feed, letzte Meldung vor zwei Monaten)
iBusiness.de (seit 4.4.2008, Feed)
NZZ (seit 31.3.2008, Feed)
Online PC (seit 4.3.2008, Feed)
Sevenload (seit 23.3.2007, Links)
Spex (seit 6.4.2008, Dialog)
Stern.de (seit 1.11.2007, Feed)
T3N Magazine (seit 11.12.2007, Feed)
Tagesanzeiger (seit 10.5.2007, Feed)
Titanic (seit 22.1.2008, Feed)
Welt Kompakt (seit 13.3.2008, Dialog)
Welt Online (seit 7.9.2007, Feed)
Zeit Online (seit 2.5.2007, Feed, letzte Meldung vor zwei Wochen)

Handel
Lehmann’s Buchhandlung (seit 6.10.2008, Dialog)

Mode
A better tomorrow (seit 13.4.2007, Dialog)
Spreadshirt (seit 8.3.2008, Dialog)

Internet
Blogpiloten (seit 10.1.2008, Dialog)
DocInsider (seit 17.7.2008, Dialog)
Hitflip (seit 12.3.2007, Dialog)
hype! (seit 11.12.2007, Feed)
Mixxt (seit 1.11.2007, Dialog, auch englisch)
NETFORMIC (seit 4.3.2008, Dialog)
Netzathleten (seit 4.9.2007, Dialog)
Preisbock (seit 21.12.2007, Feed)
Qype (seit 29.3.2007, Dialog)
Travello (seit 10.8.2007, Dialog)
Yeebase (seit 11.12.2007, Dialog)

Technologie
Cellity (seit 11.4.2008, Dialog)
Newthinking Store (seit 4.4.2008, Dialog)

Telekommunikation
O2 Surf Stick (seit 19.1.2009, Dialog)

Agenturen
Ad!Think (seit 16.9.2008, Dialog)
conosco (seit 22.4.2008)
Kehrseite (gerade eben begonnen)
KMTO (seit 12.10.2007, Dialog)
nugg.ad (seit 7.12.2007, Dialog)
sinnerschrader (seit 28.8.2007, Dialog)
Smaboo (seit 1.4.2008, Dialog)

Genuss
Lamian Restaurant (seit 16.4.2008, Dialog)
MyMuesli (seit 12.4.2008, Dialog)
Saftblog (seit 24.4.2008, Dialog)
San Lorenzo (seit 30.1.2008, Dialog)
Sonntagmorgen (seit 29.8.2007, Dialog)
Südafrika Weininformation (seit 16.4.2008, Dialog)
verkostet.de (seit 2.4.2008, Dialog)
Viva-Vino (seit 14.11.2007, Dialog)
Weingut Probst (seit 13.4.2008, erst ein Update)
Weingut Staffelter Hof (seit 12.4.2008, Dialog)

NGOs
Ärzte ohne Grenzen Österreich (seit 29.8.2008, Feed)
Greenpeace Hamburg (seit 17.1.2008, Dialog)
pl0gbar (seit 16.3.2007, Dialog)

Kunst
Galerie Royal (seit 16.5.2008)

Siehe dazu auch:



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  • Haftung für offene Netze

    Reto Mantz hat zum Thema “Rechtsfragen offener Netze. Rechtliche Gestaltung und Haftung des Access Providers in zugangsoffenen (Funk-)Netzen” promoviert.

    Das mag zunächst recht abstrakt klingen, dürfte aber für alle, die einen offenen WLAN-Zugangspunkt betreiben (z.B. FON-Mitglieder) interessieren. In der Arbeit, die hier unter einer CC-Lizenz heruntergeladen oder natürlich auch gekauft werden kann, geht es unter anderem auch um die Frage, inwiefern ein Betreiber eines offenen WLAN für Delikte haftet, die über diesen Zugang begangen werden.

    Wenn ich Mantz richtig verstehe, wird dies nach wie vor kontrovers diskutiert und bleibt abhängig vom jeweiligen Einzelfall. Aber so schlecht sieht es für die Zugangsbetreiber nicht aus, da sie in der Regel eine “sozial erwünschte Aufgabe vor dem Hintergrund einer sozialen Motivation” erfüllen und da ihnen aufgrund der Unentgeltlichkeit ihrer Handlungen keine größeren Pflichten zugemutet werden können.

    Außerdem: “Wenn die Störerhaftung nicht greift, verbleibt dem Geschädigten lediglich der Anspruch gegen den unmittelbaren Verletzer. Um dessen Identität festzustellen, kann er versuchen, vom Access Provider Auskunft über den Störer zu erhalten. In offenen Netzen sind die notwendigen Daten allerdings regelmäßig nicht vorhanden. Zudem widerspricht der Auskunftsanspruch geltendem Datenschutzrecht. Nicht zuletzt deshalb bestehen Auskunftsansprüche gegen den Netzknotenbetreiber nicht.” (via Lawblog)



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    Tom O’Brien verweist auf ein Konferenzpaper mit den Ergebnissen einer ziemlich umfangreichen Analyse (n=1.900.000) von MySpace-Profilen, die James Caverlee und Steve Webb durchgeführt haben.

    Untersucht werden drei Dimensionen: Soziabilität (Wie vernetzen sich die MySpace-Nutzer untereinander?), Demographie (Alter, Geschlecht, Ort) und Sprachmodell (Wie verständigen sich die Nutzer?).

    Die wichtigsten Resultate in Kurzform:

    • Aktivität: Fast die Hälfte der untersuchten Profile waren Karteileichen (bei den Bands scheint es ähnlich zu sein) Das macht einmal mehr deutlich, dass das simple Zählen der Profile kaum etwas über den Wert eines Social Networks aussagt.
    • Alter: Bei den jüngeren Nutzern (14-20) sind weibliche, bei den älteren (ab 20) männliche Nutzer überrepräsentiert
    • Sprache: Es gibt deutlich unterschiedliche Sprachmodelle für Nutzer unterschiedlichen Alters, Geschlechts oder Wohnorts. Das bedeutet nichts anderes als folgendes: wenn man den Sprachgebrauch untersucht, kann man falsche demographische Angaben korrigieren. Denn es dürfte deutlich schwieriger sein, seine Art zu Schreiben zu fälschen als demographische Angaben.
    • Privatsphäre: Der Anteil nicht-öffentlicher Profile nimmt zu, was die Autoren als ein gestiegenes Privacy-Bewusstsein bei den Späteinsteigern deuten.
    • Rentner aufgepasst: Nutzer, die als Alter 69 eingetragen haben, ähneln ihrem Sprachmodell verblüffend den Mittdreißigern, scheinen die Altersangabe aber als Code für bestimmte sexuelle Vorlieben zu verwenden, denn das Mittdreißiger-Sprachmodell wird hier ergänzt durch Begriffe wie “swinger”, “sex”, “night”, “a**” und “f***”. Mashable hatte auch schon einmal darüber berichtet.


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