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	<title>Kommentare zu: Sechs Beobachtungen zur Zukunft der Nachrichten</title>
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		<title>Von: Methusalem</title>
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		<dc:creator>Methusalem</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 11:30:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Benedikt,

die Frage nach der Zukunft der Nachrichten... ein interessantes Thema. Manches klingt für mich erstmal wie ein böhmisches Dorf (Twitter z.B. war mir ein völlig neuer Begriff). Das Print tot ist, glaube ich auch nicht und ich glaube auch, dass das Bedürfnis nach Information nicht tot ist. Es gibt aber noch einen Aspekt, der entscheidend über die Nachrichtenlandschaft mitbestimmen wird - das Verhalten der Leser nämlich. Feeds geben ja die Möglichkeit, Nahcrichten nach bestimmten Themenfeldern auszusuchen, also wegzugehen von einer umfassenden Information, die alle möglichen Themen anspricht, hin zu einer gezielten Auswahl der Nachrichten, für die sich jemand gerade interessiert. Medienportale bieten die Chance, Interessen zu vertiefen und anderes außer Acht zu lassen. Logisch wäre dann eine zunehmende Spezialisierung, in der so manches vertiefter dargestellt werden kann, was in den früheren Nachrichtensendungen im Fernsehen nur gestreift werden konnte.
Dabei stellt sich dann aber auch die Frage der Organisation von Zugangswegen - wer sich informieren will, sieht sich mit neuen Anforderungen konfrontiert, muss zunächst herausfinden, wo welche Informationen zu finden sind. Und da es immer mehr Informationsmöglichkeiten gibt, braucht der Leser auch ausgefeiltere Filtermechanismen, um unwichtige oder (im Moment oder generell) uninteressante Nachrichten auszublenden. Das alles ist nicht einfach, bietet aber auch Chancen, das Nachrichtengeschehen stärker als einen Interaktionsprozess zu betrachten und zu gestalten... eine Entwicklung, an die ich mich offen gestanden erst noch gewöhnen muss.
Das alles wirft viele Fragen auf... ich bin gespannt auf weitere Beiträge!

lg Methusalem</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Benedikt,</p>
<p>die Frage nach der Zukunft der Nachrichten&#8230; ein interessantes Thema. Manches klingt für mich erstmal wie ein böhmisches Dorf (Twitter z.B. war mir ein völlig neuer Begriff). Das Print tot ist, glaube ich auch nicht und ich glaube auch, dass das Bedürfnis nach Information nicht tot ist. Es gibt aber noch einen Aspekt, der entscheidend über die Nachrichtenlandschaft mitbestimmen wird &#8211; das Verhalten der Leser nämlich. Feeds geben ja die Möglichkeit, Nahcrichten nach bestimmten Themenfeldern auszusuchen, also wegzugehen von einer umfassenden Information, die alle möglichen Themen anspricht, hin zu einer gezielten Auswahl der Nachrichten, für die sich jemand gerade interessiert. Medienportale bieten die Chance, Interessen zu vertiefen und anderes außer Acht zu lassen. Logisch wäre dann eine zunehmende Spezialisierung, in der so manches vertiefter dargestellt werden kann, was in den früheren Nachrichtensendungen im Fernsehen nur gestreift werden konnte.<br />
Dabei stellt sich dann aber auch die Frage der Organisation von Zugangswegen &#8211; wer sich informieren will, sieht sich mit neuen Anforderungen konfrontiert, muss zunächst herausfinden, wo welche Informationen zu finden sind. Und da es immer mehr Informationsmöglichkeiten gibt, braucht der Leser auch ausgefeiltere Filtermechanismen, um unwichtige oder (im Moment oder generell) uninteressante Nachrichten auszublenden. Das alles ist nicht einfach, bietet aber auch Chancen, das Nachrichtengeschehen stärker als einen Interaktionsprozess zu betrachten und zu gestalten&#8230; eine Entwicklung, an die ich mich offen gestanden erst noch gewöhnen muss.<br />
Das alles wirft viele Fragen auf&#8230; ich bin gespannt auf weitere Beiträge!</p>
<p>lg Methusalem</p>
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