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	<title>Kommentare zu: Über Twitter: Identitäts-, Beziehungs- und Wissensmanagement mit Microbloggingdiensten</title>
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		<title>Von: Twitter-Soziologie :: denQuer</title>
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		<dc:creator>Twitter-Soziologie :: denQuer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 13:09:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Person, hinzukommen eingespeiste Feeds und sogar Twitter-Services. Der Beitrag von Benedikt &#8220;&#252;ber Twitter: Identit&#228;ts-, Beziehungs- und Wissensmanagement mit Microbloggingdiensten&#8221; war nochmal ein Ansto&#223; den Beitrag endlich zu verfassen, den einzelnen Twiterati-Typen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Person, hinzukommen eingespeiste Feeds und sogar Twitter-Services. Der Beitrag von Benedikt &#8220;&uuml;ber Twitter: Identit&auml;ts-, Beziehungs- und Wissensmanagement mit Microbloggingdiensten&#8221; war nochmal ein Ansto&szlig; den Beitrag endlich zu verfassen, den einzelnen Twiterati-Typen [...]</p>
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		<title>Von: Benedikt</title>
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		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 14:56:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Jan: Stimmt, den Aspekt von Software und Code könnte man hier auch sehr gut hineinbringen, vor allem weil man bei Twitter vermutlich eine deutlich größere Möglichkeit hat, das System zu zweckentfremden als bei Blogs oder gar Social Networks. Wahrscheinlich entspricht nur ein Fünftel der Tweets dem eigentlich vorgegebenen Sinn (&quot;What are you doing?&quot;). Social Networks wie Facebook oder Xing für andere Zwecke zu missbrauchen, ist deutlich schwieriger. Aber auch die Zweckentfremdung führt zu neuen Strukturprinzipien, einem Twitter-Codex. Bemerkenswert ist, dass ich noch keine wirkliche Auseinandersetzung auf Twitter beobachtet habe, keine Trolle, nur vielleicht hyperaktive Twitterati, die man eine Weile blockt. Blogs sind kommunikativ offener als Twitter.

@Matthias: Ja, auf jeden Fall! Eigentlich ein Leichtes, die Netzwerkdaten zu extrahieren und zu analysieren. Die Vermutung mit den abgeschlossenen Communities teile ich auch, man müsste einmal die sozialen Netzwerke von Xing, Facebook, Twitter, Blogrolls etc. übereinanderlegen!

Der andere Punkt ist auch sehr spannend, denn die Multioptionalität ist markant. Wenn ich einen Gedanken habe, den ich für mitteilungswürdig halte, kann ich ihn bloggen, twittern, als Xing-Statusmeldung eintragen, als Kommentar an einen anderen Blogeintrag hängen etc. Nicht nur der Umgang mit vielen Wissensquellen ist eine wichtige Kompetenz der digitalen Gesellschaft, sondern auch der Umgang mit vielen Publikationsformen.

Kennt ihr das auch? Man möchte einer Person etwas mitteilen und fragt sich: Xing-Message? Twitter-Direktnachricht? Facebook-Nachricht? Öffentlicher Twitter? Email? Telefon? Skype? Blog-Ping/Trackback? Dann stellt sich die Frage: Spielt das Medium überhaupt eine Rolle? Oder konvergieren diese wieder zu den Großformen &quot;Text&quot; und &quot;Sprache&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jan: Stimmt, den Aspekt von Software und Code könnte man hier auch sehr gut hineinbringen, vor allem weil man bei Twitter vermutlich eine deutlich größere Möglichkeit hat, das System zu zweckentfremden als bei Blogs oder gar Social Networks. Wahrscheinlich entspricht nur ein Fünftel der Tweets dem eigentlich vorgegebenen Sinn (&#8220;What are you doing?&#8221;). Social Networks wie Facebook oder Xing für andere Zwecke zu missbrauchen, ist deutlich schwieriger. Aber auch die Zweckentfremdung führt zu neuen Strukturprinzipien, einem Twitter-Codex. Bemerkenswert ist, dass ich noch keine wirkliche Auseinandersetzung auf Twitter beobachtet habe, keine Trolle, nur vielleicht hyperaktive Twitterati, die man eine Weile blockt. Blogs sind kommunikativ offener als Twitter.</p>
<p>@Matthias: Ja, auf jeden Fall! Eigentlich ein Leichtes, die Netzwerkdaten zu extrahieren und zu analysieren. Die Vermutung mit den abgeschlossenen Communities teile ich auch, man müsste einmal die sozialen Netzwerke von Xing, Facebook, Twitter, Blogrolls etc. übereinanderlegen!</p>
<p>Der andere Punkt ist auch sehr spannend, denn die Multioptionalität ist markant. Wenn ich einen Gedanken habe, den ich für mitteilungswürdig halte, kann ich ihn bloggen, twittern, als Xing-Statusmeldung eintragen, als Kommentar an einen anderen Blogeintrag hängen etc. Nicht nur der Umgang mit vielen Wissensquellen ist eine wichtige Kompetenz der digitalen Gesellschaft, sondern auch der Umgang mit vielen Publikationsformen.</p>
<p>Kennt ihr das auch? Man möchte einer Person etwas mitteilen und fragt sich: Xing-Message? Twitter-Direktnachricht? Facebook-Nachricht? Öffentlicher Twitter? Email? Telefon? Skype? Blog-Ping/Trackback? Dann stellt sich die Frage: Spielt das Medium überhaupt eine Rolle? Oder konvergieren diese wieder zu den Großformen &#8220;Text&#8221; und &#8220;Sprache&#8221;?</p>
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		<title>Von: Twitter-Soziologie</title>
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		<dc:creator>Twitter-Soziologie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 13:59:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Person, hinzukommen eingespeiste Feeds und sogar Twitter-Services. Der Beitrag von Benedikt &#8222;&#252;ber Twitter: Identit&#228;ts-, Beziehungs- und Wissensmanagement mit Microbloggingdiensten&#8220; war nochmal ein Ansto&#223; den Beitrag endlich in die zu verfassen, den einzelnen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Person, hinzukommen eingespeiste Feeds und sogar Twitter-Services. Der Beitrag von Benedikt &#8222;&#252;ber Twitter: Identit&#228;ts-, Beziehungs- und Wissensmanagement mit Microbloggingdiensten&#8220; war nochmal ein Ansto&#223; den Beitrag endlich in die zu verfassen, den einzelnen [...]</p>
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		<title>Von: Matthias</title>
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		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 13:17:40 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;dem ist natürlich aufgrund der Netzwerkstruktur nicht so, denn mit jedem neuen Kontakt kommen neue unvollständigere Gespräche dazu

Da würde mich mal die Netzwerktopologie von twitter interessieren. Ich vermute, dass es durchaus in sich recht abgeschlossene Communities gibt (die deutsche ist da durchaus ein geeignetes Beispiel dafür), in denen man sich überwiegend untereinander antweetet. Darüber hinaus followt man dann meist nur einigen wenigen internationalen Multiplikatoren, die aber selbst kaum in Konversationen verstrickt sind (Bsp. zefrank).

Zum Wissensmanagement via twitter: Da die meisten twitterInnen auch noch andere Dienste nutzen/Blogs haben, wird natürlich das jeweils geeignetste Medium genutzt. In twitter landen dann eben die kurzfristigen, flüchtigen Informationen, die irgendwann hinten runter fallen und dann auch nicht mehr relevant sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;dem ist natürlich aufgrund der Netzwerkstruktur nicht so, denn mit jedem neuen Kontakt kommen neue unvollständigere Gespräche dazu</p>
<p>Da würde mich mal die Netzwerktopologie von twitter interessieren. Ich vermute, dass es durchaus in sich recht abgeschlossene Communities gibt (die deutsche ist da durchaus ein geeignetes Beispiel dafür), in denen man sich überwiegend untereinander antweetet. Darüber hinaus followt man dann meist nur einigen wenigen internationalen Multiplikatoren, die aber selbst kaum in Konversationen verstrickt sind (Bsp. zefrank).</p>
<p>Zum Wissensmanagement via twitter: Da die meisten twitterInnen auch noch andere Dienste nutzen/Blogs haben, wird natürlich das jeweils geeignetste Medium genutzt. In twitter landen dann eben die kurzfristigen, flüchtigen Informationen, die irgendwann hinten runter fallen und dann auch nicht mehr relevant sind.</p>
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		<title>Von: Jan Schmidt</title>
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		<dc:creator>Jan Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 12:24:35 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, ich hatte eigentlich vorhin hier kommentiert, aber anscheinend nicht abgeschickt/gelöscht. Nun ja.

Interessante Analyse - Microblogging ist m.E. auch ein gutes Beispiel, um die wechselseitigen Verflechtungen von software-/code-seitigen Vorgaben und Restriktionen sowie sich innerhalb von Verwendungsgemeinschaften etablierenden Routinen und Erwartungen zu verdeutlichen - also die überindividuellen bzw. strukturellen Faktoren, die das Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement jeweils rahmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, ich hatte eigentlich vorhin hier kommentiert, aber anscheinend nicht abgeschickt/gelöscht. Nun ja.</p>
<p>Interessante Analyse &#8211; Microblogging ist m.E. auch ein gutes Beispiel, um die wechselseitigen Verflechtungen von software-/code-seitigen Vorgaben und Restriktionen sowie sich innerhalb von Verwendungsgemeinschaften etablierenden Routinen und Erwartungen zu verdeutlichen &#8211; also die überindividuellen bzw. strukturellen Faktoren, die das Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement jeweils rahmen.</p>
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