4 responses to “Die Feed-Malaise”

  1. Jan Schmidt

    “Eigentlich müsste es doch möglich sein, ein WordPress-Plugin zu entwickeln, das die verteilten Kommentare aus FriendFeed, del.icio.us oder Digg einsammelt und mit dem Blogeintrag zusammen anzeigt. Oder gibt es das schon?”

    Es gibt coComment (http://www.cocomment.com/), habs aber noch nicht ausprobiert.

  2. FreieNetze.de » Habermas und das Internet

    [...] Benedikt Köhler – Die Feed-Malaise [...]

  3. Jana Hochberg

    Sind Kommentare in Blogs nicht auch teilweise mit Tratsch und Klatsch, der sowieso in jeder „Gemeinschaft“ existiert, zu vergleichen? Auf den Gängen, in den Kaffeestuben, im Kopierraum etc… unterhalten sich auch Kollegen über andere und dem was dort und wie etc. gesagt wurde. Und ab und zu wird bestimmt auch in dieser Runde eine großartige Idee geboren. Doch wenn sie wirklich großartig ist, dann wird sie sich auch durchsetzen (oder wie viele andere ebenso untergehen).

  4. lars

    Na. Ich würde eher sagen, dass die Kommentare auch die Funktion des “Klatsch und Tratsch” übernehmen können. Aber sie ermöglichen auch ernsthafte Diskussionen und Planung von Projekten. Andererseits gibt es für die Kommentare eben keinen geschlossenen Raum, der es ermöglichen würde, Informationen über Dritte auszutauschen, die davons selbst nichts erfahren würden. Und auch lästern ist äußerst schwer. Schulhofverhalten etwa, welches über die Andeutung nicht hinaus geht und gerade da verletztend oder irritierend wirken kann – tuscheln, hinschauen, weitertuscheln, wieder hinschauen, auf Nachfrage “ach, nichts” sagen… das geht in den Kommentaren z.B. gar nicht, weil sie eben doch auf Text und damit auf digitaler Kommunikation beruhen.

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