Monthly Archive for Februar, 2008

Das Ende der Klickökonomie?

153250398_1b794486b6_m.jpgMan stelle sich einmal vor, die Werbewirkung mobiler Außenwerbung würde so gemessen, dass man ausschließlich zählt, wie oft ein Sandwich-Mann, der für eine Zigarettenfirma durch die Fußgängerzone schlendert, um Zigaretten gebeten wird. Das Szenario mag zwar ungewöhnlich wirken, eignet sich aber nach wie vor für die Beschreibung des Onlinewerbemarktes.

Wenn es um die Online-Werbevermarktung geht, ist nicht nur die Volumensfrage von Bedeutung – Wie stark wird das Internet überhaupt genutzt? Wie oft werden Werbemittel angeklickt? Wie oft resultieren aus Klicks tatsächliche (Trans)aktionen -, sondern immer häufiger wird nun auch die Qualitätsfrage gestellt: Wer klickt überhaupt auf Banner? Die Volumensfrage lässt sich vergleichsweise einfach beantworten indem man die Werbeklicks in ein Verhältnis zu den gesamten Seitenaufrufen, Besuchen oder möglicherweise auch der Besuchszeit setzt. Die Qualitätsfrage nicht.

Um herauszufinden, wer die „Werbeklicker“ sind, muss man das Surfverhalten mit Hilfe Panels von Internetnutzern beobachten, deren demographische Merkmale bekannt sind bzw. kontrolliert werden können. Eines der größten solcher Panels aus zwei Millionen Teilnehmern besitzt comScore, die sich in Zusammenarbeit mit Tacoda und Starcom nun dem Werbeklickverhalten gewidmet hat. Das Ergebnis der Studie mit dem schönen Titel „Natural Born Clickers“ lautet schlicht: „der Klick ist tot“.

Da die Werbeklicker („natural born clickers“) nur eine kleine Gruppe von Nutzern darstellen, die in keiner Weise repräsentativ für die große Mehrheit der Onlinenutzer sind, wird nun das Prinzip „Bannerklick“ oder „Click-Through-Rate“ als solches in Frage gestellt. Eigentlich ist es überraschend, dass sich das so lange halten konnte. Zunächst war die Euphorie noch verständlich: Werbekunden und Werbevermarkter hatten mit der Onlinewerbung ein Instrument in der Hand, das es technisch relativ leicht macht, den Abruf der Werbemittel sowie die Konversion der Werbeklicks in tatsächlich Kaufakte zu messen, da diese – so die Theorie – ebenfalls online stattfinden.

So rückten nach und nach die Klicker in den Mittelpunkt der Online-Werbebemühungen, während die indirekte Konversion von Werbemittelabrufen in zeitlich oder räumlich verschobene ökonomische Transaktionen aus dem Blick gerieten. Erst jetzt wird dieser Irrweg klar sichtbar, denn Studien wie diese legen die Vermutung nahe, dass diejenigen, die tatsächlich auf Werbebanner klicken, als Zielgruppe sehr viel weniger spannend sind als die Nichtklicker. Womöglich lässt sich das auch auf den nach wie vor grassierenden Bildergaleriewahn auf den Portalen von Spiegel, Süddeutsche und Focus übertragen: diejenigen, die sich eifrig durch die Galerien klicken, schaffen zwar vergleichsweise billig Reichweite, sind aber in allen anderen Punkten schlicht uninteressant.

Die Studie zeigt, dass die Natural Born Clickers nur sechs Prozent der gesamten (US-)Onlinenutzer darstellen, aber für die Hälfte der Werbeklicks verantwortlich sind. Schaut man sich die Merkmale dieser Gruppe an, dann ist die klickfreudige Population mittleren Alters (25-44) und hat ein eher niedriges Jahreseinkommen (unter $40.000). Außerdem verbringen sie überdurchschnittlich viel Zeit im Internet – Auktionsportale, Glücksspielseiten und Karriereportale gehören zu ihren Lieblingszielen –, was sich jedoch nicht in entsprechende Onlineumsätze übersetzen lässt. Kurz: Die Heavy Clickers sind im WWW eine Ausnahme.

Aber noch ein weiteres Ergebnis der Studie ist brisant für die Onlinevermarkter: Die Klickraten auf Werbebanner haben kaum etwas mit der Markenwahrnehmung zu tun. Insofern laufen Bemühungen, das Markenbewusstsein über klick-optimierte Kampagnen zu fördern, ins Leere. Auch – oder vielleicht gerade dann –, wenn die Werbemittel überdurchschnittlich häufig angeklickt werden. Erfolg ist gleich Misserfolg.

Für die Markt- und Medienforschung kommen diese Ergebnisse wie gerufen, bieten sie doch eine Gelegenheit, das spezifische Know-how dieser Branche – zum Beispiel, wenn es um die Untersuchung von Konsumentenkulturen oder Markenwahrnehmung geht – wieder in den Mittelpunkt zu stellen. So fragt Danah Boyd zu recht:

While studies of consumer culture go back decades, I’m having a hard time surfacing what is known about the culture of web advertising. Who is being targeted? Who is responding? Why are they responding? What are the implications?

(Abbildung “strange work” von \\kleezerocinque//)



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    Habe gerade eine Bremse in dem metablog-Skript gefunden. Jetzt läuft das ganze unheimlich schnell. Außerdem wird jetzt eine größere Zahl verwandter Weblogs sowie die Blogroll des Blogs angezeigt.



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    Vielen Dank an alle, die sich bislang an der metaroll beteiligt haben und ihr eigenes Blog bzw. den Link zu ihrer Blogroll eingetragen haben (wer das noch nicht hat, kann es hier nachholen). Das Ergebnis kann sich sehen lassen: fast 9000 Weblogs sind dort mittlerweile verzeichnet. Das ursprüngliche Ziel war nicht nur ein alternatives Blogranking auf Grundlage der Blogrollverlinkung, sondern auch ein Werkzeug anzubieten, mit dem man spannende neue Blogs in der Blogosphäre entdecken kann.

    Als wichtigstes Hilfsmittel dazu hat sich das metablog herausgestellt, eine kleine Übersichtsseite, der nicht nur zu entnehmen ist, welche Weblogs ein bestimmtes Blog verlinken, unter welcher CC-Lizenz es veröffentlicht ist etc. Das Herz dieser Seite ist eine Liste verwandter Weblogs, also von Blogs, die überdurchschnittlich oft gemeinsam mit diesem Blog in Blogrolls vorkommen. Durch die große Zahl ausgewerteter Blogrolls ist diese Funktion für viele Blogs schon sehr aussagekräftig.

    Wer dieses Blog hier liest, den dürften auch die folgenden Weblogs bzw. Aggregatoren interessieren:

    Trifft das auf euch zu? Wie viele dieser Blogs lest ihr regelmäßig?

    Um die normale metaroll-Startseite noch etwas informativer zu machen, werden jetzt alle möglicherweise interessanten Blogs mit einem roten “TIPP!” gekennzeichnet:

    tipp.png

    Viel Spaß beim Entdecken!



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  • Scientific American versucht sich am Prinzip Trackback

    Anscheinend hat die populärwissenschaftliche US-Zeitschrift “Scientific American” (in Deutschland Spektrum der Wissenschaft) die Bedeutung der Blogosphäre für die wissenschaftliche Kommunikation erkannt: nicht nur kann man auf der Internetseite die einzelnen Artikel kommentieren (allerdings erst nach Registrierung), sondern in der Seitenleiste wird auch angezeigt, welches Blog bereits über den jeweiligen Artikel berichtet hat (“Who’s Blogging This”) bzw. welche SciAm-Artikel am häufigsten in Weblogs auftauchen (“Most Blogged”).

    sciam.png

    Zugegeben, das Feature funktioniert noch nicht optimal:

    • Die Links führen nicht zu den jeweiligen Blogbeiträgen, in denen über den Artikel geschrieben wurde, sondern auf die Startseite des Blogs
    • Die Links in der Rubrik “Who’s Blogging This” bleiben konstant, egal, welchen Artikel man gerade liest – worauf beziehen sie sich denn überhaupt?
    • Es ist nicht klar, auf welchen Zeitraum sich das “Most Blogged” bezieht.

    Aber die Idee dahinter ist wichtig (ganz im Sinne von Ferdinand Thönnies “nur eine Tendenz, aber Tendenzen sind wichtig”): Man sieht direkt auf den Seiten der Zeitschriften (natürlich momentan nur der Onlineausgaben), welche Blogger sich auf dieses Thema beziehen (das Prinzip “Trackback” also). Ich bin gespannt, wann dieses Feature auch in deutschen Wissenschaftsmagazinen und -portalen auftaucht – und wann es auch hierzulande “Kommentar” statt “Leserbrief” heißen wird.



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  • Emotional labil, aber offen für Erfahrungen – die Persönlichkeit der Blogger

    Merkwürdig, dass ich die Studie “Who blogs? Personality indicators of blogging“, die in der letzten Novemberausgabe von Computers in Human Behavior publiziert wurde, übersehen konnte. Die Autorinnen stellen die Frage danach, welche Persönlichkeitsmerkmale dafür verantwortlich sein können, dass ein ganz normaler Mensch auf einmal mit dem Bloggen beginnt.

    Zwei Faktoren des Big 5-Persönlichkeitsinventars erwiesen sich dabei als besonders erklärungskräftig: die Offenheit für Erfahrungen sowie Neurotizismus. Personen, die auf diesen beiden Unterskalen des Persönlichkeitstests hoch punkten, haben demnach eine erhöhte Neigung dazu, mit Hilfe eines eigenen Weblogs mit anderen Menschen zu kommunizieren. Wobei die Neigung zu geringer emotionaler Stabilität (Neurotizismus) allerdings nur für die weiblichen Probanden signifikant mit dem Bloggen zusammenhängt:

    Taken together the results of these two studies indicate that openness to new experience and neuroticism predict blogging. That is, people who were high on these Big Five subscales were more likely to report maintaining a blog in this sample. These findings were also moderated by gender. Collapsed across the two studies, women who were high in neuroticism were more likely to maintain a blog than were women low in neuroticism but there was no difference in blogging for men based on their level of neuroticism.

    Außerdem zeigten die Autoren, dass Blogger vor allem Details aus ihrem Privatleben veröffentlichen und darüber hinaus dazu neigen, auch andere Onlineforen zur Kommunikation nutzen:

    Additionally, we found that similar to prior research, individuals who maintain blogs mostly discuss details of their personal lives and are likely to use other forums for online social interaction. The results of this research also replicated prior findings in that bloggers disclose personal information about themselves in their blogs

    Besonders neu sind die Befunde allerdings nicht, denn bereits zuvor hat sich immer wieder abgezeichnet, dass Blogger besonders offen für neue Technologien sind, viel Fantasie haben, neugierig, kreativ, intelligent sind und vielfältige Interessen haben – alles Faktoren, die auch für die Offenheits-Skala von Bedeutung sind. Auch der Zusammenhang mit der Neurotizität liegt nahe, da es sich hier z.B. um Personen handelt, die sich einsam fühlen und das Bloggen (möglicherweise etwas naiv) als eine Möglichkeit sehen, zu kommunizieren ohne zuviel von sich preisgeben zu müssen.

    Die Frage ist aber, ob man hiermit nur Bloggen als Avantgardepraxis abbildet oder ob sich diese Zusammenhänge auch mit einer wachsenden Popularisierung des Mediums erhalten:

    Since blogging is a relatively new form of online self-expression, this relationship may change over time as more people start to
    keep a blog.

    Wer wissen möchte, ob dieser Zusammenhang auch auf die eigene Person zutrifft, kann sich hier testen.



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    [Zum I. Teil der Serie "Streifzüge durch die Blogosphäre": Blogging the Black Atlantic: Ethnoblogs]

    Seit dem viralen Video einer unbekannten “strippenden Stewardess” erfahren die Berufe des Piloten und der StewardessFlugbegleiter einen gewaltigen Aufmerksamkeitsschub und unzählige BloggerInnen spüren der Frage nach, die alle Boulevardzeitungen sowie Spiegel Online stellen: “Wer kennt die strippende Stewardess?” Der Barig-Generalsekretär lässt sich zu dieser Angelegenheit mit den gelassenen Worten zitieren: “Ob bei Urlaubsreisen oder Geschäftsreisen, mit dem Fliegen sind immer sehr viele Emotionen verbunden.” Aber wie sieht der Alltag über den Wolken tatsächlich aus? Wie arbeitet es sich in den Cockpits der großen Passagiermaschinen? Die fünf folgenden Piloten-Blogs können darüber etwas erzählen.

    1) Gedanken eines Fliegenden

    Im Blog “Gedanken eines Fliegenden” bloggt ein Copilot aus Zürich anonym seine Erlebnisse im Cockpit . Es geht dabei um stürmische Ereignisse beim Einzug der Flugbesatzungen in ihr Nachtlager, Krisensituationen im Simulator, Deadheading, Schlafprobleme über Turmenistan, immer wieder Nespresso (hinsichtlich ihres Kaffeekults scheinen Piloten so eine Art Hacker der Luft zu sein) sowie nostalgische Erinnerungen an die gute alte Zeit des Luftverkehrs. Manchmal stößt man sogar auf philosophische Momente: “Afrika ist Gegenwart -, der Moment -, der Augenblick. Die Einwohner können es sich hier nicht leisten, sich mit der Vergangenheit zu befassen. Was zählt ist das Jetzt.” Leichte Abzüge gibt es wegen der Stereotypen, die immer wieder auftauchen, sei es im Umgang mit anderen Kulturen oder mit dem anderen Geschlecht. Andererseits könnte man das auch als ungefiltertes, authentisches Bloggen bezeichnen. Natürlich dürfen auch zahlreiche schöne Fotos aus dem Cockpit nicht fehlen, z.B. in dem Post über “Landschaften auf dem Weg nach Hongkong“. Und wenn man ganz genau hinsieht, entdeckt man zitierfähige Aphorismen über das Pilotenleben wie zum Beispiel den folgenden: “Ein guter Pilot hat eine Beziehung zu seiner Frau, vielen Stammkneipen in aller Welt, der Schlaflosigkeit, den unzähligen Kleinlebewesen in den Hotelbetten und natürlich zu seinem Steuerknüppel.” Noch ein Schönheitsfehler: auf dem Blog gibt es keinen Link zum RSS-Feed.

    Gedanken eines Fliegenden besteht seit dreieinhalb Jahren. RSS-Feed. Verwandte Weblogs

    2) Window in the Skies

    Auch der zweite Pilotenblogger ist männlich und aus der Schweiz, bloggt aber unter seinem vollen Namen und macht kein Geheimnis daraus, dass er für die Luftfahrtgesellschaft Swiss Airbusmaschinen des Typs A319, A320 und A321 fliegt – hier wäre es interessant zu erfahren, wie der Arbeitgeber auf das Blog reagiert, ob Guy Gächter dafür Rückendeckung bekommt oder sich für seine Nebentätigkeit rechtfertigen muss. In den Beiträgen, die nicht nur selbst erlebte Alltagsepisoden umfassen (z.B. über das russische Fernsehprogramm), sondern auch viele Reflexionen über das Berufsbild des Piloten und der Flugbegleiter, über Nachrichten aus der Luftfahrt und über die eigene Fluggesellschaft sowie eine Auseinandersetzung mit der Berichterstattung über Flugzeugunfälle. Auch hier gibt es spektakuläre Luftaufnahmen, teilweise sogar als Panorama.

    Window in the Skies besteht seit knapp einem Jahr. RSS-Feed. Verwandte Weblogs

    3) Checkliste

    Die Checkliste unterscheidet sich von den beiden eben genannten Blogs nicht nur darin, dass hier ein deutscher, ja sogar bayerischer Copilot schreibt, sondern dass dieses Blog einer Zeitungsredaktion beigeordnet ist: “Checkliste ist ein Blog des Reutlinger General-Anzeigers, der einzigen selbstständigen Tageszeitung der Region Neckar-Alb mit Vollredaktion”, heißt es dazu im Impressum des Blogs. Dabei setzt die Zeitung auf mediale Synergieeffekte und will ausgewählte Kommentare der Nutzer auch in der Printausgabe veröffentlichen. Spannende Idee. Auch hier hat der Pilot einen Namen (Dieter Grewe) und sogar ein Gesicht. In diesem Blog findet man eine gute Mischung aus Meldungen aus der Luftfahrtindustrie und Erlebnissen aus dem professionellen Alltag eines Lufthansacopiloten – vom Linecheck bis zum. Als Fleißaufgabe hat der Hobbyfotograf ab und zu auch kleine Diashows zusammengestellt, zum Beispiel über einen Tokioaufenthalt:

    Das Blog ist mit einem halben Jahr noch recht jung, ich hoffe aber, dass es Dieter Grewe soviel Spaß macht, dass er noch viele Jahre weiterbloggt. Allerdings: strippende Stewardessen waren auch hier Fehlanzeige.

    Checkliste besteht seit einem halben Jahr. RSS-Feed. Verwandte Weblogs

    4) Wüstenspuren

    Auch in den Wüstenspuren bloggt ein Schweizer Pilot (gibt es da ein Muster?). Allerdings ist hier einiges anders, denn der Protagonist Dide fliegt nicht etwa bei einer Schweizer Fluggesellschaft, sondern für Etihad, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate. So hat man es hier nicht nur mit den üblichen Pilotengeschichten zu tun, sondern immer wieder geht es auch darum, wie es ist, mit seiner gesamten Familie in ein fernes Land zu ziehen um dort zu arbeiten. Also nicht nur Anflug auf Heathrow, sondern auch Weihnachten in Abu Dhabi, der kosmopolitischen Metropole mit gerade einmal 20 Prozent einheimischer Bevölkerung. Die teilweise sehr langen, aber nicht langatmigen, Beiträge machen dieses Blog zu einem absoluten Geheimtipp für alle, die einen Blick über den eigenen Tellerrand werfen wollen, aber von den üblichen eher oberflächlichen Bin-jetzt-mal-ein-halbes-Jahr-in-Australien-Blogs nicht so begeistert sind. Auch hier fehlt aber ein RSS-Link auf der Seite für das bequeme Abonnieren.

    Checkliste besteht seit einem halben Jahr. RSS-Feed. Verwandte Weblogs

    5) Flight Level 390

    Kein deutsches Blog, sondern das Blog von “dave / Location: Phoenix, Arizona, United States”, der von seinem Alltag als Pilot (?) einer US-Luftfahrtsgesellschaft schreibt. Ich habe das Blog nicht nur wegen der vielen tollen Fotos mit in die Liste genommen, sondern auch weil es schon fast vier Jahre besteht und damit wohl zu den ältesten Pilotenblogs gehören dürfte. Außerdem schafft Dave es sehr gut, mit Angaben wie

    Position: Seven miles above Wichita
    Destination: KIND (Indy)
    Alternate: KSTL (St. Louis)
    Groundspeed: 590 mph (513 kts)
    Altitude: 37,000 ft

    eine Cockpitatmosphäre herzustellen. Hervorzuheben ist auch der angenehm flapsige Tonfall des Piloten sowie humoristische Einwürfe wie etwa “Yesterday, our groundspeed was so high eastbound that our wrist watches started running backwards, or as my co-pilot said, ‘We almost landed before we took off.’” Außerdem hat sich um dieses Blog eine regelrechte Fangemeinde entwickelt – sogar Lebensentwürfe werden davon beeinflusst, wie der folgende Kommentar von Regan zeigt:

    I started reading your blog about a year ago and decided to become an F/A. I have been flying for 2 months now and have been blessed to see most of the U.S. along with Beijing, Amsterdam, and Tokyo. I am really in love with this job.

    Und da sage noch jemand, Bloggen wäre irrelevant! Übrigens: auch hier fehlt der RSS-Link.

    Flight Level 390 besteht seit fast fünf Jahren. RSS-Feed. Verwandte Weblogs

    Außer Konkurrenz sind schließlich noch zu erwähnen: das Fliegerbrillenblog Eve and Bob sowie für Hardcore-Pilotenblogfans der Aggregator Blogging Pilots.



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    Mit dem Begriff “Black Atlantic” versucht der britische Soziologe Paul Gilroy das Phänomen einer kosmopolitischen black culture zu beschreiben. Auch in Deutschland gibt es eine (größtenteils ungeschriebene) Geschichte einer Schwarzen Diaspora (dazu habe ich auch in meiner Dissertation ein Kapitel geschrieben). Wie lebt es sich in diesem Spannungsfeld zwischen unterschiedlichen historischen “Reiserouten” (routes) und lokalen Verwurzelungen (roots)? Im Folgenden möchte ich (angeregt durch Marc, der so etwas ähnliches für die Mediblogszene vorgemacht hat) fünf Blogs kurz vorstellen, durch die man etwas über diese subalterne Historiographie der BRD erfahren kann: Blogging the Black Atlantic.

    1) anders deutsch

    In diesem Blog, das schon lange Teil meiner RSS-Lektüre darstellt, widmet sich Dr. Urmila Goel, Volkswirtin und Südostasienwissenschaftlerin, den “rassistischen Diskursen aus der Mitte der Gesellschaft.” Häufig sind es Zeitungsmeldungen, die Urmila kurz kommentiert und im (anti)rassistischen Diskurs verortet. Es geht immer wieder um den deutschen Abschiebewahn, Islamophobie, das Leben in der Festung Europa sowie die Aufarbeitung von Nationalsozialismus und Kolonialismus. Neben den vielen Zeitungsschnipseln, die wie das Thema nahelegt zumeist aus der taz stammen, gibt es aber immer wieder kleine Bilder, mit denen eindrucksvoll klar wird, wie sehr rassistische Stereotype nach wie vor das Alltagsleben prägen. Daraus entsteht dann eine Phänomenologie des Deutschseins, die sich in schönen Formulierungen wie der folgenden ausdrückt: “Was genau passiert, wenn ‘deutsche Kinder’ kein Schweinefleisch mehr zum Mittag bekommen? Verlieren sie Ihr Deutschsein? Leidet ihre Gesundheit? Können sie nicht mehr lernen?”

    anders deutsch besteht seit gut zwei Jahren. RSS-Feed. Creative-Commons-Lizenz. Verwandte Weblogs

    2) Riemer-O-Rama

    Auch bei Martin Riemer findet man ganz ähnliche Fotodokumente aus dem alltäglichen Rassismus und latent (oder manifest) patriarchalischen Integrationsdenken in Deutschland – konkret: in der Hauptstadt Berlin (siehe auch die Rubrik “Postkoloniales Berlin“). Zugleich sieht sich Martin, der als IT-Assistent an einer Grundschule in Friedrichshain-Kreuzberg arbeitet, aber aber auch als “Anstoßer und Initiator für Schülerblogs” und liefert immer wieder Anekdoten über seine Bemühungen, Schülern bis Senioren das Bloggen näherzubringen. Sehr hilfreich ist auch seine lange Blogroll mit vielen Infos zu Postkolonialismus und Bloggen. Am 4. April trägt er unter dem Titel “Das hat mein Kind gebloggt” etwas auf der Re-Publica vor. Da ich ebenfalls in dem Hard Blogging Scientists-Track etwas sagen werde, freue ich mich schon auf ein Treffen.

    Riemer-O-Rama besteht seit bald vier Jahren. RSS-Feed. Creative-Commons-Lizenz. Verwandte Weblogs

    3) katunia

    Katunia bloggt anonym über Heteronormativität, Fortpflanzung und Erziehung, Postkolonialismus, Zuwanderung und Integration, Aufkleber und Teddybären. Lehnt sich dabei (ein dankbares Ergebnis der Anonymität) manches Mal herzhaft aus dem Fenster, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Katunia warnt aber (unter anderem ihre Mutter) davor, die Inhalte immer für bare Münze zu nehmen, denn: “‘katunia# ist kein wahrhaftes abbild vom leben katunias (oder vom leben ihres umfeldes). liebe mutti, dieser punkt ist für dich! mich treibt viel mehr und viel weniger um, als das, was hier steht. viele texte haben deutlich fiktive züge. ich mag zuspitzungen und polemiken und abkacken. das hier ist text — wenn überhaupt: repräsentation — ständiges verfehlen und konstruieren von oberfläche und tiefe. blubbern und verzerren, aber kein blick in meine seele.”

    katunia besteht seit zwei Jahren. RSS-Feed. Creative-Commons-Lizenz. Verwandte Weblogs

    4) Ethno::log

    Kein erzählendes Weblog im eigentlichen Sinne, aber wahrscheinlich die wichtigste digitale Anlaufstation für Informationen aus Ethnologie, Postcolonial Studies und Feldforschung in Deutschland ist das Ethno::log. Besonders bemerkenswert ist der durchaus naheliegende Fokus auf Ethnologie im Internet bzw. Cyberethnology:

    We think, that the internet is a space with an emerging culture, and anthropology has to think about this culture, has to look at it, how it developes. We should try to understand how this new culture works. So don’t be surprised to find tech news here. It’s not only about bushman drums!

    Entstanden ist das Blog, sofern ich mich richtig erinnere, als studentisches Projekt am Institut für Völkerkunde und Afrikanistik der LMU München. Mitmachen kann aber jeder, der ein Konto bei antville angelegt hat.

    Ethno::log besteht seit fast fünfeinhalb Jahren. RSS-Feed. Verwandte Weblogs

    5) @mundo.de

    Zum Schluss noch ein Blog, das ich selbst erst kürzlich entdeckt habe: @mundo. Okay, der Name ist vielleicht nicht so unglaublich gelungen, aber die Inhalte sind spannend. In dem Gruppenblog schreiben neun ehemalige oder gegenwärtige Ethnologiestudenten über Mythen, Feste, Wohnen, Kannibalismus, (post)koloniale Fremdbilder und das Web 2.0 – die ganze Bandbreite der zeitgenössischen Ethnologie also. Darüber hinaus versuchen die Autoren, dem Blog einen Magazincharakter zu geben, in dem bestimmte Themen ausgewählt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln bzw. an unterschiedlichen Beispielen veranschaulicht werden. Auch hier heißt es: Mitmachen! Ein kleiner Schönheitsfehler: nur die Startseite hat die Adresse “ethmundo.de”, die restlichen Seiten verweisen auf einen 1&1-Server mit entsprechend uneleganter Adresse “web142.troy.kundenserver42.de”.

    @mundo.de besteht seit gut einem Jahr. RSS-Feed. Verwandte Weblogs

    Das ist selbstverständlich eine subjektive Liste meiner Lieblings-Ethnoblogs. Aber vielleicht kennt ihr ja noch weitere Geheimtipps?



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    Dafür dass die Technologie “Trackback” erst fünfeinhalb Jahre alt ist, wurde bereits ziemlich oft ihr Tod verkündet. Im August 2002 wurde in der Weblogsoftware Movable Type Version 2.2 die Möglichkeit dieser automatisierbaren Verlinkung eingebaut. In der Praxis sieht das so aus: Angenommen ich verlinke in einem Blogbeitrag einen anderen Blogbeitrag auf einem Trackback-fähigen Weblog, dann sendet mein Weblog eine Benachrichtigung an dieses andere Blog, das dann in dem von mir zitierten Post z.B. einen Kommentar anlegt mit einem kurzen Textauszug aus meinem Blogbeitrag sowie einem Link dazu. Auf den ersten Blick eine geniale Möglichkeit, nicht nur den Vernetzungsgrad im Internet zu steigern, sondern auch eine ganz neue Art der Bezugnahme auf andere Texte. In etwa so als würde, wenn ich in einem wissenschaftlichen Aufsatz einen anderen Aufsatz zitiere, in diesem Aufsatz dann eine kurze Fußnote erscheinen, dass ich diesen zitiert habe. Siehe dazu auch die Abbildungen in dem lesenswerten Artikel “Taking TrackBack Back (from Spam)“.

    Der Nachteil dieser kommunikationstechnologischen Errungenschaft? Es gibt da ein Gesetz in der digitalen Welt: Wenn Kommunikationsfunktionen automatisierbar sind, werden diese früher oder später für den Versand von Spam verwendet. Jeder, der ein Weblog besitzt, hat das sicher schon einmal erfahren: Jede Menge sinnlose Trackbacks von Spamseiten landen Tag für Tag in der Kommentarliste. Das ist ärgerlich und die Bereinigung erfordert einiges an Aufwand. Sollte man deshalb die Trackbackfunktion einfach ausschalten oder lohnt sich die Mühe? Im Folgenden einige Argumente für und gegen das Trackbacken:

    1. PRO Trackbacks sind eine der selten Möglichkeiten, im WWW bidirektionale Links ohne größeren Aufwand anzulegen und erhöhen dadurch den Vernetzungsgrad sowie für den einzelnen Internetsurfer die Wahlmöglichkeit.
    2. PRO Trackbacks machen Kommunikationsstrukturen in der digitalen Welt sichtbar (und sind für Soziologen wie mich darin sehr nützlich). Als Blogger wie auch als Leserin kann ich direkt sehen, wer sich auf einen Artikel bezieht. Man kann sehen auf welchen Wegen sich “Meme” reproduzieren.
    3. PRO Trackbacks sind ein wichtiger Bestandteil des Informationsflusses in der Blogosphäre, was jeder schon einmal beobachten konnte, der neue Besucher über einen Trackbacklink empfangen hat.
    4. PRO Trackbacks sind ein Anreiz zu Verlinkung und Kommunikation (der Verzicht auf Trackbacks gehört zu Christianes 20 Tipps für erfolgloses Bloggen). Trackback schafft Traffic (in beide Richtungen) und ist daher im Eigeninteresse der Bloggerin. Iskwew schreibt dazu: “Trackbacking is the formalised glue of the blogging community”.
    5. PRO Trackbacks fördern die Diskussionskultur. In Seth Godins Blog sind z.B. nur Trackbacks erlaubt und keine Kommentare, um zu erreichen, dass die Nutzer eigene Texte in Anschluß an den Ursprungsbeitrag formulieren und nicht nur “full ack” hinformularisieren.
    6. PRO Trackbacks funktionieren als dezentrales System. Man ist auf keinen anderen Dienst (Google, Technorati) angewiesen, um zu sehen, wer einen Blogbeitrag verlinkt hat. Das meint auch Paul O’Flaherty, der fragt: “Is The Trackback Dead? Only If You’re Selfish?”
    7. PRO Trackbacks erhöhen die beobachtbare Aktivität auf einem Blog. Sowohl Autoren als auch Leser haben das Gefühl, “dass sich etwas tut” und nicht nur ins Leere geschrieben wurde.
    8. PRO Mit Hilfe von Trackbacks kann man häufig Contentdiebe entlarven, die eigene Blogbeiträge Wort für Wort übernehmen, um mit begleitender Werbung Geld zu verdienen.
    9. CONTRA Ein großer Teil der Trackbacks sind Spam. Wobei hier zum einen das Pingback-Protokoll etwas fortschrittlicher ist, da es nur Links akzeptiert, die von einer real existierenden Quelle stammen und zum anderen gibt es Tools wie den Spamfilter Akismet oder das WordPressplugin Simple Trackback Validation, die mittlerweile ziemlich zuverlässig einen großen Teil des Viagra-Spams entfernt.
    10. CONTRA Mittlerweile gibt es andere Möglichkeiten, zu erfahren, wer einen Blogbeitrag verlinkt. Beispiele sind die Technorati-Reaktionen, Memetracker wie Rivva oder die Suche mit dem link:-Präfix in Suchmaschinen wie GoogleBlogsearch oder Blogato.
    11. CONTRA Automaten sind Spam-anfällig, mit manuellen Trackbacks kann man die gleichen Ziele erreichen.

    Ich komme also unter dem Strich zu einem deutlich positiven Fazit. Was meint ihr dazu? Habt ihr auch schon längst die Trackbackfunktion ausgeschaltet oder ist das für euch ein essentielles Feature eures Blogs (bzw. der von euch gelesenen Blogs)?

    Andere zu diesem Thema:

    • Ronald Huereca fragt “Trackbacks: Still Useful?” und bekommt viele Antworten.
    • Anne erklärt Unterschied von Track- und Pingbacks.
    • Horst stellt schon 2005 fest, dass eigentlich niemand mehr Trackbacks verwendet.
    • Ebenso Tom Coates, der den Slogan prägte: “It has been killed by spam and by spammers”
    • Kurz darauf hat auch Jörg Kantel auf seinem Blog Trackbacks und gleich auch noch Kommentare abgeschaltet (mittlerweile gibt es sie aber wieder – doch kein “krankes Protokoll”?)


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    433101_79ced6499f_m.jpgVorhin bin ich auf eine Diskussion in einem Blog gestoßen, in dem einmal mehr klassischer Journalismus und Blogger aufeinanderstoßen – wobei der Journalismus dabei nicht allzu gut weg kommt. Dieses Mal geht es allerdings nicht um die anonymen Schlägertrupps der Blogger, sondern um ein sehr viel angenehmeres Thema: Wein, konkret: Wein aus Bordeaux.

    Im Mittelpunkt des Streits ist der Artikel “Bordeaux-Winzer kämpfen um ihr Überleben“, der am Wochenende in der Onlineausgabe der Welt erschienen ist und in dem die Autorin Dr. Andrea Exler im Prinzip ihre Diagnose wiederholt, die sie bereits 2005 in der Zeit unter dem Titel “Château misère” vorgestellt hat. Hier sieht man sehr deutlich, was sich in der Zwischenzeit getan hat: der 2005er Artikel wurde ebenfalls kontrovers diskutiert und zwar in einem ausgedehnten Diskussionsfaden in dem Forum talk about wine. Heute wird so etwas nicht mehr in Foren abgehandelt, sondern in einem Weblog. Autor Mario Scheuermann hat in seinem Bordeaux-Weblog “Planet Bordeaux” den Angaben (insbesondere die Zahlen) aus Exlers Artikel eigene Zahlen gegenübergestellt und kommt zum entgegengesetzten Ergebnis: Dem Bordeaux-Wein geht es so gut wie selten zuvor.

    Während an der Forendiskussion vor drei Jahren Mario Scheuermann auch schon mit dabei war, meldete sich die Autorin des Ursprungsartikels damals nicht, sondern nur ihr Redakteur Gero von Randow (“super, dass der text hier so kraftvoll diskutiert wird”). Heute ist die Autorin ebenfalls mit dabei, schafft es leider nicht, auf Scheuermanns Argumente einzugehen und als ein anderer Kommentator feststellt, sie habe ihre Fakten einem L’Express-Artikel entnommen (“was mich aber mehr erstaunt, ist die frappierende Übereinstimmung der von Ihnen aus dem Weltartikel zitierten Passagen mit dieser Quelle, einem Artikel aus dem französischen Express von Mitte vorigen Jahres”), geht es gar nicht mehr um die Wahrheit der angegebenen Zahlen, sondern nur noch darum, das Blog von Mario Scheuermann zu diskreditieren: “Der Fachbegriff für Ihr Vorgehen ist simpel und allgemein geläufig: Schleichwerbung.”

    Popcornfaktor: hoch

    (Abbildung “Chateau Latour” von John Caves)



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    Wer live miterleben möchte, welche Blogs so alles in der metaroll landen, hat jetzt die Möglichkeit dazu:

    neu.png

    Wenn man auf den Tab “NEU!” klickt, bekommt man alle metaroll Einträge ihrem Eintragungsdatum nach sortiert – mit den Neuzugängen ganz oben. Soll ich das ganze auch noch in einen RSS-Feed packen?

    Außerdem: Mit Klick auf den Titel des Blogs landet man auf der jeweiligen metablog-Seite mit allen wichtigen Information zu dem jeweiligen Blog (so sieht das z.B. für zoee aus).



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