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	<title>Kommentare zu: Netz, Web und Graph: Idealismus reloaded</title>
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	<description>das social media blog</description>
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		<title>Von: Konstantin Klein</title>
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		<dc:creator>Konstantin Klein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 22:21:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann dem Ganzen nicht viel abgewinnen? Würde ich so ja nicht sagen. Ich finde nur die Suche nach einem Namen für ein sich offensichtlich noch am Entwickeln seiendes (um diese Uhrzeit gibt es einfach kein besseres Deutsch) Phänomen so lustig. Speziell TBLs eigener, wohl von ihm selbst nicht so ganz ernst genommener Vorschlag GGG.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dem Ganzen nicht viel abgewinnen? Würde ich so ja nicht sagen. Ich finde nur die Suche nach einem Namen für ein sich offensichtlich noch am Entwickeln seiendes (um diese Uhrzeit gibt es einfach kein besseres Deutsch) Phänomen so lustig. Speziell TBLs eigener, wohl von ihm selbst nicht so ganz ernst genommener Vorschlag GGG.</p>
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		<title>Von: xconroy</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/25/netz-web-und-graph-idealismus-reloaded/comment-page-1/#comment-679</link>
		<dc:creator>xconroy</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 21:30:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin bei dieser Drei-Stufen-Einteilung skeptisch.

Der Sprung vom Netz zum Web war ja schon ein außerordentlicher - mit dem Aufkommen des www wurde das Internet massentauglich, man kann das vom Prinzip her schon fast mit der Verbreitung des Buchdrucks vergleichen (vermutlich leben wir dann in der &quot;Berners-Lee-Galaxis&quot; ;-)).
Der sog. Graph und das Pipapo drumrum ist mir einfach zu unpräzise. Ein  neuer Begriff ergibt nur dann einen Sinn, wenn er auch etwas Neues beschreibt, oder? Aber so neu, daß alle bisher funktionierenden Beschreibungen für diese Ansammlung von Phänomenen nicht mehr ausreichen, ist das Social-Network-Gedöns bisher nicht. 

Um tatsächlich nicht nur die virtuellen Modelle von Menschen, Gegenständen und sonstigem zu vernetzen, sondern diese selber, muß imho das Netzwerk seine bisherige Umgebung verlassen bzw. erweitern.

Mal ein paar Spinnereien zum Thema:

- das &quot;semantische Web&quot; kann,so wie ich als Teilzeit-DAU das begreife, eher die bisherigen Strukturen von Kollaboration und Interaktivität festigen und technisch geschmeidiger machen - daß dabei irgendwelche originär neuen, nur dadurch möglichen Entwicklungen angestoßen werden können sehe ich (noch) nicht (aber gut, bei welcher wirklich neuen Entwicklung, sei es technisch oder kulturell, war das anders...).
- Dezentralisierung könnte zunehmend wichtiger werden, auch forciert durch den fortschreitenden Überwachungswahn. Wenn Projekte wie freenet,i2p und Co. schneller, umfassender und DAU-freundlicher werden, dann steckt da Potenzial drin, meine ich.
- es gibt Leute, die sich von IPv6 eine Art Revolution versprechen. Wenn ich das nicht komplett falsch verstehe (geht in die Richtung, daß jedes Objekt im Netz nicht nur eine URL, sondern eine Art eigene IP erhalten kann...) geht das schon fast in diese &quot;Graph&quot;-Richtung.
- die Trennung zwischen Betriebssystem, Desktop, Browser und Social Network verschwimmt, wenn nahezu alles über Browserextensions abgerufen werden kann. Ob das für den breiten Nutzer auf der Straße (und nicht nur für die Geeks) einen Mehrwert bringt, weiß ich nicht. Macht zumindest vieles einfacher.
- 3D ist ja wieder in neuerdings, nachdem die VRML-Fantasien der 90er  ja lange eher belächelt wurden. Von Projekten wie opencroquet oder maquari kann man sicher einiges erwarten (letzteres besonders wg. der Integration von 2D-Network und 3D-Welt), auf lange Sicht könnten 2D- und 3D-Angebote sich so weit verschränken und durchmischen, daß daraus auch etwas Neues entstehen kann (einen kompletten Umstieg des Netzes auf 3D halte ich erst mal für unwahrscheinlich und unnötig).
- ob innovativere Bedienungsmöglichkeiten (zb. das auch dontclick.it vorgestellte Konzept, oder auch Mausgesten etc.) sich durchsetzen werden, wird man sehen. Der Doppelklick ist nicht alles.

in etwas weiterer Zukunft:

- wenn 3D erst mal alltäglich geworden sein sollte, dürften wohl auch Utensilien wie Datenbrille/Helm/Handschuh eine Verbreitung außerhalb der Spielewelt finden. Nach der 3d-Welt, die man am 2D-Monitor betrachtet, ist der nächste logische Schritt eine, die man auch in 3D erleben kann. Und auch in dieser Form bedienen kann - die heute revolutionäre Wii-Steuerung ist 2020 vllt Standard, wenn man online geht. Chaträume im wahrsten Sinn des Wortes (gab doch mal so ne Futurama-Folge...) wären dann nichts Besonderes ;-)
- das schon benannte &quot;Netz der Dinge&quot; könnte Realität werden, wenn auch etwas anders: warum sollte zb. die RFID-Technologie nicht zur Abwecshlung sinnvoll genutzt werden zur Erstellung einer persönlichen &quot;Offline-Suchmaschine&quot;? Du bappst halt RFID-Chips, mit begrenzter Reichweite, einmaligem Code, Paßwortschutz usw. auf deinen Schlüsselbund oder was sonst noch gerne verloren geht, und übers Handy kannst du die Sachen finden, wenn sie mal weg sind (und ganz sozial kann man zb. Facebook-Freunden den Zugang zum eigenen Schlüsselbund/wasauchimmer erlauben ;-)). Wenn es Facebook 2020 noch geben sollte.
Und der berühmte Kühlschrank ist ja auch keine soo schlechte Idee.
- noch später (2030 sagen wir mal) lassen sich diese Errungeschaften sicher auch kombinieren: warum sollte man nicht virtuelle Objekte in der realen Welt plazieren können? Man bringt einen (RFID)Chip irgendwo an, der ein bestimmtes Objekt repräsentiert (ne Infobox zb. ... warum denk ich gerade an die Fragezeichen-Blöcke bei Super Mario?), und durch die genannte Datenbrille (bis dahin sicher eine leichte,unauffällige Sonnenbrille, bedienbar übers, tja, Handy) kann man das Objekt sehen und mittels Handschuh auch bearbeiten... echte Futurologen denken da natürlich eher an Implantate in Auge und Fingerspitze. 

Wie auch immer. Das nächste große Ding werden noch viele Dinge sein, die sich dann als doch nicht so groß herausstellen. Da ist die IT-Welt der britischen Musikpresse nicht unähnlich ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin bei dieser Drei-Stufen-Einteilung skeptisch.</p>
<p>Der Sprung vom Netz zum Web war ja schon ein außerordentlicher &#8211; mit dem Aufkommen des www wurde das Internet massentauglich, man kann das vom Prinzip her schon fast mit der Verbreitung des Buchdrucks vergleichen (vermutlich leben wir dann in der &#8220;Berners-Lee-Galaxis&#8221; <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ).<br />
Der sog. Graph und das Pipapo drumrum ist mir einfach zu unpräzise. Ein neuer Begriff ergibt nur dann einen Sinn, wenn er auch etwas Neues beschreibt, oder? Aber so neu, daß alle bisher funktionierenden Beschreibungen für diese Ansammlung von Phänomenen nicht mehr ausreichen, ist das Social-Network-Gedöns bisher nicht. </p>
<p>Um tatsächlich nicht nur die virtuellen Modelle von Menschen, Gegenständen und sonstigem zu vernetzen, sondern diese selber, muß imho das Netzwerk seine bisherige Umgebung verlassen bzw. erweitern.</p>
<p>Mal ein paar Spinnereien zum Thema:</p>
<p>- das &#8220;semantische Web&#8221; kann,so wie ich als Teilzeit-DAU das begreife, eher die bisherigen Strukturen von Kollaboration und Interaktivität festigen und technisch geschmeidiger machen &#8211; daß dabei irgendwelche originär neuen, nur dadurch möglichen Entwicklungen angestoßen werden können sehe ich (noch) nicht (aber gut, bei welcher wirklich neuen Entwicklung, sei es technisch oder kulturell, war das anders&#8230;).<br />
- Dezentralisierung könnte zunehmend wichtiger werden, auch forciert durch den fortschreitenden Überwachungswahn. Wenn Projekte wie freenet,i2p und Co. schneller, umfassender und DAU-freundlicher werden, dann steckt da Potenzial drin, meine ich.<br />
- es gibt Leute, die sich von IPv6 eine Art Revolution versprechen. Wenn ich das nicht komplett falsch verstehe (geht in die Richtung, daß jedes Objekt im Netz nicht nur eine URL, sondern eine Art eigene IP erhalten kann&#8230;) geht das schon fast in diese &#8220;Graph&#8221;-Richtung.<br />
- die Trennung zwischen Betriebssystem, Desktop, Browser und Social Network verschwimmt, wenn nahezu alles über Browserextensions abgerufen werden kann. Ob das für den breiten Nutzer auf der Straße (und nicht nur für die Geeks) einen Mehrwert bringt, weiß ich nicht. Macht zumindest vieles einfacher.<br />
- 3D ist ja wieder in neuerdings, nachdem die VRML-Fantasien der 90er ja lange eher belächelt wurden. Von Projekten wie opencroquet oder maquari kann man sicher einiges erwarten (letzteres besonders wg. der Integration von 2D-Network und 3D-Welt), auf lange Sicht könnten 2D- und 3D-Angebote sich so weit verschränken und durchmischen, daß daraus auch etwas Neues entstehen kann (einen kompletten Umstieg des Netzes auf 3D halte ich erst mal für unwahrscheinlich und unnötig).<br />
- ob innovativere Bedienungsmöglichkeiten (zb. das auch dontclick.it vorgestellte Konzept, oder auch Mausgesten etc.) sich durchsetzen werden, wird man sehen. Der Doppelklick ist nicht alles.</p>
<p>in etwas weiterer Zukunft:</p>
<p>- wenn 3D erst mal alltäglich geworden sein sollte, dürften wohl auch Utensilien wie Datenbrille/Helm/Handschuh eine Verbreitung außerhalb der Spielewelt finden. Nach der 3d-Welt, die man am 2D-Monitor betrachtet, ist der nächste logische Schritt eine, die man auch in 3D erleben kann. Und auch in dieser Form bedienen kann &#8211; die heute revolutionäre Wii-Steuerung ist 2020 vllt Standard, wenn man online geht. Chaträume im wahrsten Sinn des Wortes (gab doch mal so ne Futurama-Folge&#8230;) wären dann nichts Besonderes <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
- das schon benannte &#8220;Netz der Dinge&#8221; könnte Realität werden, wenn auch etwas anders: warum sollte zb. die RFID-Technologie nicht zur Abwecshlung sinnvoll genutzt werden zur Erstellung einer persönlichen &#8220;Offline-Suchmaschine&#8221;? Du bappst halt RFID-Chips, mit begrenzter Reichweite, einmaligem Code, Paßwortschutz usw. auf deinen Schlüsselbund oder was sonst noch gerne verloren geht, und übers Handy kannst du die Sachen finden, wenn sie mal weg sind (und ganz sozial kann man zb. Facebook-Freunden den Zugang zum eigenen Schlüsselbund/wasauchimmer erlauben <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Wenn es Facebook 2020 noch geben sollte.<br />
Und der berühmte Kühlschrank ist ja auch keine soo schlechte Idee.<br />
- noch später (2030 sagen wir mal) lassen sich diese Errungeschaften sicher auch kombinieren: warum sollte man nicht virtuelle Objekte in der realen Welt plazieren können? Man bringt einen (RFID)Chip irgendwo an, der ein bestimmtes Objekt repräsentiert (ne Infobox zb. &#8230; warum denk ich gerade an die Fragezeichen-Blöcke bei Super Mario?), und durch die genannte Datenbrille (bis dahin sicher eine leichte,unauffällige Sonnenbrille, bedienbar übers, tja, Handy) kann man das Objekt sehen und mittels Handschuh auch bearbeiten&#8230; echte Futurologen denken da natürlich eher an Implantate in Auge und Fingerspitze. </p>
<p>Wie auch immer. Das nächste große Ding werden noch viele Dinge sein, die sich dann als doch nicht so groß herausstellen. Da ist die IT-Welt der britischen Musikpresse nicht unähnlich <img src='http://blog.metaroll.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Ralph</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/25/netz-web-und-graph-idealismus-reloaded/comment-page-1/#comment-676</link>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 20:26:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde die Idee auch sehr spannend. Allerdings halte ich die Bezeichnung &quot;Netz der Dinge&quot; im Deutschen für etwas unglücklich. Da kommt mir immer gleich dieser berühmte Kühlschrank mit der Ethernet-Buchse in den Sinn, der selbständig Milch und Eier online nachbestellt.

Aber sonst ein sehr interessanter Artikel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde die Idee auch sehr spannend. Allerdings halte ich die Bezeichnung &#8220;Netz der Dinge&#8221; im Deutschen für etwas unglücklich. Da kommt mir immer gleich dieser berühmte Kühlschrank mit der Ethernet-Buchse in den Sinn, der selbständig Milch und Eier online nachbestellt.</p>
<p>Aber sonst ein sehr interessanter Artikel</p>
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