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	<title>Kommentare zu: Wissensblogs gestartet</title>
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		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/19/wissensblogs-gestartet/comment-page-1/#comment-1857</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 11:01:50 +0000</pubDate>
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		<description>@LeV: so ein unabhängiges, wenn auch nicht selbstverwaltetes System gibt es auch schon. Marc&#039;s &lt;a href=&quot;http://www.wissenschafts-cafe.net/&quot;&gt;Wissenschafts-Café&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@LeV: so ein unabhängiges, wenn auch nicht selbstverwaltetes System gibt es auch schon. Marc&#8217;s <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/">Wissenschafts-Café</a>.</p>
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		<title>Von: LeV</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/19/wissensblogs-gestartet/comment-page-1/#comment-1842</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 14:59:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde die Idee der bloggenden Wissenschaft sehr gut und stelle mir da etwa einen Aggregator vor, der Feeds unabhängiger, wissenschaftlicher Blogs an zentraler Stelle sammelt. Aber bitte, unter dem Dach der Holtzbrinck-Gruppe? No way! Der Grund weshalb ich blogge und auch wissenschaftliche Themen blogge, ist der, dass ich die Ideologie einer freien Wissenschaft verfolge und damit meine ich frei; frei von irgendwelchem Verlagsscheiß einer medienmogulen Web 2.0 Klitsche wie der Holtzbrinck-Gruppe. Das hat nun echt so gar nichts mehr vom Charisma einer autonomen Blogosphäre.

Schade eigentlich; ich sähe die bloggenden Akademiker lieber unter einem selbstverwalteten System versammelt, das sich ohne das Kleid werbewirksamer Medienvermarktung präsentiert und den vermutlich lesenswerten Content nicht vereinnahmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde die Idee der bloggenden Wissenschaft sehr gut und stelle mir da etwa einen Aggregator vor, der Feeds unabhängiger, wissenschaftlicher Blogs an zentraler Stelle sammelt. Aber bitte, unter dem Dach der Holtzbrinck-Gruppe? No way! Der Grund weshalb ich blogge und auch wissenschaftliche Themen blogge, ist der, dass ich die Ideologie einer freien Wissenschaft verfolge und damit meine ich frei; frei von irgendwelchem Verlagsscheiß einer medienmogulen Web 2.0 Klitsche wie der Holtzbrinck-Gruppe. Das hat nun echt so gar nichts mehr vom Charisma einer autonomen Blogosphäre.</p>
<p>Schade eigentlich; ich sähe die bloggenden Akademiker lieber unter einem selbstverwalteten System versammelt, das sich ohne das Kleid werbewirksamer Medienvermarktung präsentiert und den vermutlich lesenswerten Content nicht vereinnahmt.</p>
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		<title>Von: Fachzeitschriftsblogger gesucht at viralmythen</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/19/wissensblogs-gestartet/comment-page-1/#comment-645</link>
		<dc:creator>Fachzeitschriftsblogger gesucht at viralmythen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 10:28:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Archives         &#171; Wissensblogs gestartet [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Archives &laquo; Wissensblogs gestartet [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/19/wissensblogs-gestartet/comment-page-1/#comment-644</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 22:56:43 +0000</pubDate>
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		<description>Beim ersten Überfliegen, dachte ich übrigens, der Claim wäre &quot;Wissenschaft unblogged&quot; ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim ersten Überfliegen, dachte ich übrigens, der Claim wäre &#8220;Wissenschaft unblogged&#8221; &#8230;</p>
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		<title>Von: Marc &#124; Wissenswerkstatt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/19/wissensblogs-gestartet/comment-page-1/#comment-643</link>
		<dc:creator>Marc &#124; Wissenswerkstatt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 22:54:54 +0000</pubDate>
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		<description>Zunächst nehme ich mal an, daß Du, Benedikt, ohnehin weißt, daß diese Selbstbeschreibung mit großer Wahrscheinlichkeit keinem der beteiligten Blogger, sondern bestenfalls einem Wissenschaftsjornalisten aus der PR-Feder gefloßen ist.

Ich bin letzte Woche auch über den Begriff gestolpert, fand ihn aber nach einigem überlegen gar nicht sooo furchtbar. Denn das &quot;unplugged&quot;,  der Musikwelt entliehen, soll ja offenbar zum Ausdruck bringen, daß etwas ohne Aufhübschung, direkt und unmittelbar vom Produzenten zum Rezipienten gelangt. 

In der Musik wird also auf Verzerrer, Effektgeräte und die aufwendige Tonanlage verzichtet: stattdessen wird (so im klassischen Fall) nur auf der Akustikgitarre geklimpert. 

Und übertragen auf die Wissenschaft: Du schreibst ja richtig &quot;man verzichtet auf &lt;strong&gt;Verstärker&lt;/strong&gt;&quot;. Das heißt für mich nichts anderes, als daß eben auf die Uni-Presseabteilung oder andere professionelle Wissenschaftszwischenvermittler verzichtet wird. Alles, was der Wissenschaftler selbst zum Ausdruck verbringen vermag, steht im Blog und da ist dann eben nichts zusätzlich &quot;optimiert&quot;, geglättet etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst nehme ich mal an, daß Du, Benedikt, ohnehin weißt, daß diese Selbstbeschreibung mit großer Wahrscheinlichkeit keinem der beteiligten Blogger, sondern bestenfalls einem Wissenschaftsjornalisten aus der PR-Feder gefloßen ist.</p>
<p>Ich bin letzte Woche auch über den Begriff gestolpert, fand ihn aber nach einigem überlegen gar nicht sooo furchtbar. Denn das &#8220;unplugged&#8221;, der Musikwelt entliehen, soll ja offenbar zum Ausdruck bringen, daß etwas ohne Aufhübschung, direkt und unmittelbar vom Produzenten zum Rezipienten gelangt. </p>
<p>In der Musik wird also auf Verzerrer, Effektgeräte und die aufwendige Tonanlage verzichtet: stattdessen wird (so im klassischen Fall) nur auf der Akustikgitarre geklimpert. </p>
<p>Und übertragen auf die Wissenschaft: Du schreibst ja richtig &#8220;man verzichtet auf <strong>Verstärker</strong>&#8220;. Das heißt für mich nichts anderes, als daß eben auf die Uni-Presseabteilung oder andere professionelle Wissenschaftszwischenvermittler verzichtet wird. Alles, was der Wissenschaftler selbst zum Ausdruck verbringen vermag, steht im Blog und da ist dann eben nichts zusätzlich &#8220;optimiert&#8221;, geglättet etc.</p>
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		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/19/wissensblogs-gestartet/comment-page-1/#comment-642</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 22:54:51 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Thema MTV-Unplugged könnte man übrigens auch Adornos Überlegungen zur Kammermusik in seiner Einleitung in die Musiksoziologie bemerken:

&quot;Unter denen, die sich musikalisch dünken, gilt es für ausgemacht, die Kammermusik sei die höchste musikalische Gattung. Dies Convenu dient sicherlich in erheblichem Maß der elitären Selbstbestätigung [...] Daß die traditionelle Kammermusik höher stehe als die große Symphonik, nur weil sie auf Pauken und Trompeten verzichtet und weniger überredet als die Symphonik, überzeugt nicht.&quot; Schön, nicht?

Wahrscheinlich hast du Recht, was die Überlegungen betrifft, die für die Namensgebung Pate standen. Nur stoße ich mich immer wieder an dieser merkwürdigen Idee, Authentizität und Vermittlung wären Gegenteile. Ursprünglich ist etwas authentisch, weil es in seiner Echtheit &lt;em&gt;verbürgt&lt;/em&gt; ist. Also geht es schon in der Wurzel nicht ohne Vermittlung. Vielleicht melden sich die Wissenslogger auch noch mit einer Erklärung zu Wort. Ich bin gespannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema MTV-Unplugged könnte man übrigens auch Adornos Überlegungen zur Kammermusik in seiner Einleitung in die Musiksoziologie bemerken:</p>
<p>&#8220;Unter denen, die sich musikalisch dünken, gilt es für ausgemacht, die Kammermusik sei die höchste musikalische Gattung. Dies Convenu dient sicherlich in erheblichem Maß der elitären Selbstbestätigung [...] Daß die traditionelle Kammermusik höher stehe als die große Symphonik, nur weil sie auf Pauken und Trompeten verzichtet und weniger überredet als die Symphonik, überzeugt nicht.&#8221; Schön, nicht?</p>
<p>Wahrscheinlich hast du Recht, was die Überlegungen betrifft, die für die Namensgebung Pate standen. Nur stoße ich mich immer wieder an dieser merkwürdigen Idee, Authentizität und Vermittlung wären Gegenteile. Ursprünglich ist etwas authentisch, weil es in seiner Echtheit <em>verbürgt</em> ist. Also geht es schon in der Wurzel nicht ohne Vermittlung. Vielleicht melden sich die Wissenslogger auch noch mit einer Erklärung zu Wort. Ich bin gespannt.</p>
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		<title>Von: Sprachspielerin</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/11/19/wissensblogs-gestartet/comment-page-1/#comment-641</link>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 22:42:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich nehme mal stark an, dass so etwas wie &#039;unzensiert, authentisch, direkt&#039; gemeint ist, ohne Vermittlung vom &#039;Fachmann für Kenner&#039;, vielleicht ist damit auch ein wenig die sprachliche Gestaltung gemeint: &#039;nicht fachsprachlich, sondern direkter, alltagssprachlicher&#039;...
Abgesehen davon finde ich den Begriff aber auch nicht besonders gelungen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme mal stark an, dass so etwas wie &#8216;unzensiert, authentisch, direkt&#8217; gemeint ist, ohne Vermittlung vom &#8216;Fachmann für Kenner&#8217;, vielleicht ist damit auch ein wenig die sprachliche Gestaltung gemeint: &#8216;nicht fachsprachlich, sondern direkter, alltagssprachlicher&#8217;&#8230;<br />
Abgesehen davon finde ich den Begriff aber auch nicht besonders gelungen&#8230;</p>
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