Daily Archive for November 16th, 2007

Weinblogs und -portale fast gleichauf mit Zeitschriften und Sommeliers

2036780185_2d3fdf50bf.jpgGestern hatte ich ja bereits etwas über die Karriere der Foodblogs im Allgemeinen geschrieben. Heute lese ich im Drink Tank, dass Weinblogs, -foren und -portale mittlerweile als Informationsquelle für die Konsumenten eine fast so wichtige Rolle spielen (21 Prozent) wie die traditionellen Printmedien oder die Sommeliers in Restaurants (je 23 Prozent). Und das, obwohl dieses “Wein-Internet” größtenteils erst in den letzten Jahren entstanden sind. Nach wie vor als wichtigste Informationsquelle wurden genannt: Freunde und Bekannte (61 Prozent) sowie der Fachhandel (38%). Die Zahlen sind das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Fachmesse ProWein. (Foto: boubou1)



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    Kleine Änderung an der metaroll. Nachdem ich immer mehr Kommentare und Emails bekommen habe, in denen die langen Ladezeiten der metaroll kritisiert wurden, habe ich jetzt die RSS-Feed-Previews standardmäßig ausgeschaltet. Über diesen Link in der Titelzeile lässt sich die Funktion jedoch wieder einschalten:

    metaroll_feeds.png

    Geht jetzt alles ruck, zuck. Vielleicht könnte man die Feeds auch im Hintergrund laden und dann nach und nach auf der Seite anzeigen? Hat jemand eine Idee, wie man das realisieren könnte?



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  • “Amtliche Statistik heißt heute Internet”

    destatis-logo.gifGerade habe ich gesehen, dass der hier angesprochene Zeitartikel “Im Megastore des Wissens” (Wolfgang Gehrmann) über das Statistische Bundesamt über den Pressebereich des Rats für Wirtschafts- und Sozialdaten zugänglich ist. Darin findet sich auch folgendes schöne Zitat zum Wechsel des Leitmediums für die statistische Dissemination:

    »Das Jahrbuch«, sagt PR-Chef Thomas Riede, »ist schon noch unser Klassiker. Aber seine Zahlen sind nicht die aktuellsten. Wirklich zählt, was wir online veröffentlichen. Amtliche Statistik heißt heute Internet.«



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    nyt.pngDas Experiment der New York Times scheint aufzugehen. Im September hatte der Verlag beschlossen, sowohl die aktuellen Ausgaben als auch Teile des Archivs freizugeben. Die Abogebühr für den Online-Content (“Times Select”) ist damit weggefallen. Jetzt gibt es die ersten Zahlen, die belegen, dass sich dieser Schritt gelohnt hat – auch wenn man zunächst nicht ganz ausschließen kann, dass ein Teil des Traffic-Anstiegs auf die generierte Aufmerksamkeit zurückzuführen ist und sich womöglich nicht in Online-Stammleser überführen lässt. Jedenfalls liegt die Online-New York Times den aktuellen Nielsen-Zahlen zufolge nun weit, weit vor der zweitplatzierten USATODAY.com.

    In reaching 17.5 million uniques, the paper had its best month ever, a Times spokeswoman told me. The numbers are up from 14.6 million in September (Quelle: beet.tv, dort gibt es außerdem noch ein Interview mit Vivian Schiller, Managerin von NYTimes.com)

    Ziemlich euphorisch sieht sich die Zeitung jetzt nicht mehr allein im Wettbewerb mit anderen überregionalen Zeitungen, sondern auch mit Nachrichtenportalen und -sendern. Man darf allerdings nicht vergessen, dass sich dieser September-Sprung von immerhin 20% im Kontext des massiven Abwärtstrends gemessen an der prozentualen WWW-Reichweite, der im Februar 2006 begonnen hatte, doch etwas bescheiden ausnimmt (siehe rote Markierung):
    nyt_alexa.png
    Ziemlich deutlich wird das zum Beispiel im Vergleich mit Facebook:
    fb_alexa.png
    Immerhin haben sie das erkannt und versuchen nun, mit einer Facebook-Microsite dort auch etwas Aufmerksamkeit abzubekommen. Olaf hat diese Variante vor kurzem so kommentiert: “Erinnert alles irgendwie an die Glaskästen in denen [...] die aufgeblätterten Zeitungen ausgestellt werden.”



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