Daily Archive for November 9th, 2007

Quick Response in Spex und Welt

welt.pngEine der Möglichkeiten, die physische Welt mit der Online-Realität in Verbindung zu bringen, sind die sogenannten QR-Codes (QR steht hier für “Quick Response”). Seit heute verwendet die Welt Kompakt diesen Code, um in ihre Texte Hyperlinks zu Onlinedokumenten einzubetten. Wie funktioniert das? Zum Beispiel mit einem fotofähigen Handy mit installierter QR-Lesesoftware. Dann kann der Leser den Code fotografieren und der Web- oder Wapbrowser des Mobiltelefons wird von der Software direkt auf die referenzierte URL gelenkt.

Wer will, kann es ja einmal mit dem folgenden Code ausprobieren (hiermit generiert):
qrcode

Mehr zum Thema:

  • Etwas mehr theoretischen Hintergrund liefert die Spex, die den QR-Code sogar auf die Titelseite ihrer aktuellen Ausgabe verfrachtet hat. Max Dax schreibt dazu: “Alleine, dass der Code als Verzierung, als Schmuck durchgeht, hat bereits etwas ebenso Subversives wie Beunruhigendes. So schön und streng und elegant hat die Digitalisierung des öffentlichen Raums bisher noch nicht ausgesehen.”
  • Max könnte Recht haben, schließlich wissen auch die Pet Shop Boys diese digitale Eleganz schon zu schätzen.
  • Eher technisch wird das Thema bei Polypensees behandelt.
  • Der Elektrische Reporter hat schon im Mai ein Interview mit dem Kaywa-Geschäftsführer Roger Fischer veröffentlicht.
  • Auf Zweinull.cc gibt’s das ganze auch noch mit grafischer Unterstützung.


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    Scienceblogs.de, Brainlogs, Wissenslogs, Wissenschafts-Café – das Thema Wissenschaft und Bloggen kommt gerade richtig in Fahrt – wen überrascht’s, dass ich davon sehr begeistert bin. Jetzt bin ich beim Querlesen der aktuellen Wissenschaftsfeeds auf dieses Icon gestoßen:

    rb3.png

    Was hat es damit auf sich? Dahinter steckt die Initiative “Bloggers for Peer-Reviewed Research Reporting” (kurz BPR2), die ihre Ziele wie folgt beschreibt:

    Bloggers for Peer-Reviewed Research Reporting strives to identify serious academic blog posts about peer-reviewed research by offering an icon and an aggregation site where others can look to find the best academic blogging on the Net.

    Es geht hier also (noch) nicht um den Versuch eines Peer-Review-Prozesses für Wissensblogger als Baustein einer neuen Form der digitalen Wissenspublikation, sondern um das Bloggen über neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Es ist schon ein faszinierender Gedanke, dass sich dieses Label für die ernsthafte Diskussion neuester Forschungsergebnisse jenseits von kurzen Pressemeldungen tatsächlich durchsetzen könnte und so dem Blogleser mit einem Klick eine umfassenden Einblick in aktuelle Wissenschaftsdiskussionen der Blogosphäre eröffnen würde.



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    Wie aus einer aktuellen Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hervorgeht (hier die Pressemitteilung, hier das pdf), sind mittlerweile fast die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland per Email erreichbar. Aber nach wie vor zeigen sich enorme Unterschiede in der Emaildurchdringung nach Berufsgruppen: Während 76 Prozent der Selbständigen, 65% der Beamten und immerhin 52% der Angestellten Email nutzen, sind es unter den Arbeitern nur neun Prozent:

    bitkom.png

    Insgesamt ist die Email-Durchdringung dagegen noch einmal höher: bereits im Juli hatte der Bundesverband festgestellt, dass 61 Prozent der Bundesbürger eine Email-Adresse haben. Und bereits damals tauchte eine unerfreuliche Zahl auf: 80 Prozent der erhaltenen Emails sind Spam.



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