Ich kam letztens auch nicht umhin, ca 40 US$ zu bezahlen zwecks Hausarbeit, und so… zum Glück gibt es viele Dinge kostenlos mit einer IP aus unserem Uni-Netz (VPN macht es möglich, auch ohne Arsch bewegen). Dabei ging es aber um ein anderes Thema-
Ja, das geht natürlich, aber wenn ich über Google man schnell ein kurzes Zitat suche, ist das ziemlich umständlich.
Ich frage mich: Funktioniert das klassische Geschäftsmodell der Wissenschaftsjournale wirklich noch? Die amtliche Statistik hat z.B. schon längst erkannt, dass es viel praktischer ist, möglichst viele (z.T. personalisierbare) Daten kostenlos bereitzustellen und möglichst noch per deep link Google-fähig zu machen. Nur so bleibt die eigene Arbeit in der digitalen Wissensökonomie sichtbar und anschlussfähig. Vielleicht kann und will sich zu dem Thema einmal ein Wissenschaftsverlagsvertreter äußern?
Um auch einmal etwas Positives zu sagen: Informaworld hat die erfassten Zeitschriftenbeiträge ziemlich gut mit Metadaten versehen, so dass man auch hier einen schönen Aggregator stricken könnte. Oder gibt es so etwas bereits?
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Über mich
Benedikt Koehler (Twitter), meine Tags lauten: Social Media, Big Data, Social Network Analysis (SNA), Informationsvisualisierung, Brandtweet, Slow Media. Ich arbeite als Chief Operating Officer bei dem Social Media Intelligence- und Monitoringanbieter ethority in Hamburg und München. 2006 habe ich bei Ulrich Beck in Soziologie promoviert.
Ich kam letztens auch nicht umhin, ca 40 US$ zu bezahlen zwecks Hausarbeit, und so… zum Glück gibt es viele Dinge kostenlos mit einer IP aus unserem Uni-Netz (VPN macht es möglich, auch ohne Arsch bewegen). Dabei ging es aber um ein anderes Thema-
Ja, das geht natürlich, aber wenn ich über Google man schnell ein kurzes Zitat suche, ist das ziemlich umständlich.
Ich frage mich: Funktioniert das klassische Geschäftsmodell der Wissenschaftsjournale wirklich noch? Die amtliche Statistik hat z.B. schon längst erkannt, dass es viel praktischer ist, möglichst viele (z.T. personalisierbare) Daten kostenlos bereitzustellen und möglichst noch per deep link Google-fähig zu machen. Nur so bleibt die eigene Arbeit in der digitalen Wissensökonomie sichtbar und anschlussfähig. Vielleicht kann und will sich zu dem Thema einmal ein Wissenschaftsverlagsvertreter äußern?
Um auch einmal etwas Positives zu sagen: Informaworld hat die erfassten Zeitschriftenbeiträge ziemlich gut mit Metadaten versehen, so dass man auch hier einen schönen Aggregator stricken könnte. Oder gibt es so etwas bereits?