Dave Winer hat hier skizziert, wie er sich ein “HyperCamp” – die Pressekonferenz der Zukunft – vorstellt:
Vorne, auf einem Podium steht der Vortragende und hat 20 Minuten Zeit, seine Ideen vorzutragen. “Totally commercial”, versteht sich: für die Aufmerksamkeit der bloggenden Öffentlichkeit wird bezahlt. In der Mitte des Saales steht eine riesige Tafel, an der mindestens 100 BloggerInnen Platz haben. Am anderen Ende des Saales ist dann noch ein Podium, auf dem ebenfalls präsentiert wird. Gleichzeitig. Links und rechts des Tisches hat das Buffet – “Great Food + Drink” – und eine Tratschecke (“Schmoozing Area”) Platz. Natürlich ist es in dem Raum laut, es wird geplaudert und getippt, so dass die Vortragenden (“They might be boring”) sich bemühen müssen, für ihre Ideen Gehör zu finden.
Sowenig mir der Gedanke des pay-for-attention in diesem Kontext behagt, desto lustiger finde ich die Idee des Stereovortragens. So mancher Konferenz-Langeweiler würde dadurch vielleicht erträglicher oder von vornherein abgeschreckt.


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