Bloß nicht zu ernst bloggen – Erfolgreiche Blogs handeln von Klamotten, Essen und Billigprodukte

comscore.pngWie dieser Mitteilung auf CNN zu entnehmen ist, will das US-Unternehmen comScore nun mit seinem “comScore Conversational Media Report” präzise Zahlen über die Blogosphäre liefern. Es geht dabei um

a new service that provides enhanced worldwide measurement of the audiences for blogging sites in the burgeoning conversational media space, which includes mainstream and niche blogs and social networking sites.

Und zu welchen Erkenntnissen kommen comScore? Zum Beispiel stellen die Chicagoer fest, dass die Kategorie eines Weblogs entscheidend dafür ist, wie es von seinen Besuchern aufgenommen wird. Besonders gut funktionieren Weblogs, die sich mit Bekleidung, Speisen und Getränken oder mit Billigprodukten befassen. Dagegen sind Weblogs über “ernste” Dinge wie Versicherungen, Finanzdienstleistungen und Medikamente nicht so besonders günstig. Interessanterweise geht es hier nicht nur um Besucherzahlen, sondern um die Intensität und Qualität der Interaktion zwischen Besuchern und Bloggern, die sich zum Beispiel in Besuchertreue oder Kommentaren äußert. Diese Daten, so die Überzeugung von comScore, sind für Werbevermarkter besonders interessant, denn

this audience measurement tool will help advertisers that in general are spending more on online media better allocate their marketing dollars across Web properties and subchannels.

Die Daten werden aus Logfiles von zwei Millionen Verbrauchern generiert, deren Bewegungen und Transaktionen im Internet im Detail protokolliert werden. (via)



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  • 3 Responses to “Bloß nicht zu ernst bloggen – Erfolgreiche Blogs handeln von Klamotten, Essen und Billigprodukte”


    1. 1 Hendrik

      nette Idee, würde ich aber so nicht unterstützen. Denn wer eine Nische gefunden hat vermag in der Regel auch seine Besucher zu fesseln.

    2. 2 Streetwear

      Würds auch nich unterstützen, aber dennoch interessant.

    3. 3 yakuza

      ist es nicht so das die menschen viel mehr klamotten, essen und billigprodukte benötigen als finanzdienstleistungen und versicherungen!? vielleicht ist das eher der grund der variierenden Zahlen…

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