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	<title>Kommentare zu: Tis all in pieces, all coherence gone &#8211; Wissenschaftskommunikation im Web 2.0</title>
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		<title>Von: Das Internet, die Gatekeeper und die Qualität at viralmythen</title>
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		<dc:creator>Das Internet, die Gatekeeper und die Qualität at viralmythen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 18:44:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sorgten in den Massenmedien Redakteure oder im Wissenschaftssystem langwierige Peer-Review-Prozesse dafür, dass am Ende nur geprüfte Qualität gedruckt bzw. [...]</description>
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		<title>Von: TWITTER, Blogs und Wissenschaft &#171; Seitenhiebe</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-9983</link>
		<dc:creator>TWITTER, Blogs und Wissenschaft &#171; Seitenhiebe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 06:25:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Probleme, die hier weiter aufgeführt werden, bestehen vor allen Dingen darin, dass der etablierte Wahrheitsanspruch der Wissenschaft kriselt - und daher auch die Glaubwürdigkeit sowohl alter wie neuer Formen des WIssenserwerbs und seiner Speicherung und Verwaltung. Aber letztlich hat die Wissenschaft auch nicht schon immer das Ruder der Deutungshoheit über alle gesellschaftlichen Prozesse in der Hand gehabt; sie hat es einst der Religion aus den mittlerweile kalten Klauen gerissen. Und vielleicht steuern wir ja in eine Gesellschaftsform, deren Wissen von öffentlichen Medien und nicht von Akademien verwaltet wird. Automatisch ergäbe sich daraus eine &#8220;Dynamisierung des Diskurses&#8221;, wie im genannten Text erwähnt: Jedem Rezipienten fachintern und fachextern wären alle relevanten Quellen einer Diskussion zugänglich; die Argumentationsketten müsste nicht mehr erläutert sondern lediglich zitiert werden - und hier sind wir wieder bei der eingangs zitierten Atomisierung -; es fände Diskurs im Sinne von Kommunikation statt (nicht im Sinne von Zitatschlachten und Flamewars, die aneinander vorbeireden). Hier könnte wirkliche Wissensproduktion mit gesellschaftlichem Mehrwert passieren (im Sinne der Mode-2-Theorien; bezeichnend auch hier wieder, dass kaum deutschsprachige Quellen verfügbar sind). Oder, mit direktem Bezug zum Bloggen: Die Frage, die mich an diesem Thema besonders interessiert, wäre allerdings: Entwickeln sich im neuen Netz tatsächlich neue wissenschaftliche Textgenres (also neben dem Artikel, der Monographie und der Presentation)? Gerade dem Bloggen würde ich in dieser Hinsicht ein hohes Innovationspotential zusprechen, da es sich in einem Punkt deutlich von den anderen wissenschaftlichen Textsorten unterscheidet: in der Eindringlichkeit der Kommentierungen. Seitdem es durch das exponentielle Wachstum wissenschaftlicher Veröffentlichungen einer einzigen Person nicht mehr möglich war, alle relevanten Texte auch nur im eigenen Fachgebiet vollständig zu rezipieren, konnte man Kommunikationen (Nachfragen, Kritiken, Vorschläge) ignorieren ohne damit ein großes Risiko einzugehen. Genau das ist in Weblogs nicht möglich, da die Antworten auf die eigenen Texte am selben Ort erscheinen wie die Ausgangstexte. Das Ignorieren wird damit beobachtbar und nahezu zwangsläufig zugerechnet. Oder anders ausgedrückt: das Prinzip der Anschlussfähigkeit gerät sehr viel stärker ins Blickfeld des Autors sowie anderer Beobachter. (viralmythen) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Probleme, die hier weiter aufgeführt werden, bestehen vor allen Dingen darin, dass der etablierte Wahrheitsanspruch der Wissenschaft kriselt &#8211; und daher auch die Glaubwürdigkeit sowohl alter wie neuer Formen des WIssenserwerbs und seiner Speicherung und Verwaltung. Aber letztlich hat die Wissenschaft auch nicht schon immer das Ruder der Deutungshoheit über alle gesellschaftlichen Prozesse in der Hand gehabt; sie hat es einst der Religion aus den mittlerweile kalten Klauen gerissen. Und vielleicht steuern wir ja in eine Gesellschaftsform, deren Wissen von öffentlichen Medien und nicht von Akademien verwaltet wird. Automatisch ergäbe sich daraus eine &#8220;Dynamisierung des Diskurses&#8221;, wie im genannten Text erwähnt: Jedem Rezipienten fachintern und fachextern wären alle relevanten Quellen einer Diskussion zugänglich; die Argumentationsketten müsste nicht mehr erläutert sondern lediglich zitiert werden &#8211; und hier sind wir wieder bei der eingangs zitierten Atomisierung -; es fände Diskurs im Sinne von Kommunikation statt (nicht im Sinne von Zitatschlachten und Flamewars, die aneinander vorbeireden). Hier könnte wirkliche Wissensproduktion mit gesellschaftlichem Mehrwert passieren (im Sinne der Mode-2-Theorien; bezeichnend auch hier wieder, dass kaum deutschsprachige Quellen verfügbar sind). Oder, mit direktem Bezug zum Bloggen: Die Frage, die mich an diesem Thema besonders interessiert, wäre allerdings: Entwickeln sich im neuen Netz tatsächlich neue wissenschaftliche Textgenres (also neben dem Artikel, der Monographie und der Presentation)? Gerade dem Bloggen würde ich in dieser Hinsicht ein hohes Innovationspotential zusprechen, da es sich in einem Punkt deutlich von den anderen wissenschaftlichen Textsorten unterscheidet: in der Eindringlichkeit der Kommentierungen. Seitdem es durch das exponentielle Wachstum wissenschaftlicher Veröffentlichungen einer einzigen Person nicht mehr möglich war, alle relevanten Texte auch nur im eigenen Fachgebiet vollständig zu rezipieren, konnte man Kommunikationen (Nachfragen, Kritiken, Vorschläge) ignorieren ohne damit ein großes Risiko einzugehen. Genau das ist in Weblogs nicht möglich, da die Antworten auf die eigenen Texte am selben Ort erscheinen wie die Ausgangstexte. Das Ignorieren wird damit beobachtbar und nahezu zwangsläufig zugerechnet. Oder anders ausgedrückt: das Prinzip der Anschlussfähigkeit gerät sehr viel stärker ins Blickfeld des Autors sowie anderer Beobachter. (viralmythen) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Prof. Dr. Wordpress at viralmythen</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-1892</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Wordpress at viralmythen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 13:00:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die ganzen bloggenden Professoren, Forscher und Dozenten seien, hatten wir ja schon mehrere Male hier oder an anderen Orten diskutiert. Mit dem Wissenschafts-Spartenkanal der metaroll l&#228;sst sich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die ganzen bloggenden Professoren, Forscher und Dozenten seien, hatten wir ja schon mehrere Male hier oder an anderen Orten diskutiert. Mit dem Wissenschafts-Spartenkanal der metaroll l&#228;sst sich [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Gehirn&#38;Geist startet Brainlogs-Blogportal at viralmythen</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-500</link>
		<dc:creator>Gehirn&#38;Geist startet Brainlogs-Blogportal at viralmythen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 20:03:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wird das Blogexperiment aufgenommen? Wenn man die Kommentare betrachtet, so zeigt sich, dass auch hier vor allem Themen von den R&#228;ndern der Wissenschaft (Stichwort: &#187;science + x&#171; oder [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wird das Blogexperiment aufgenommen? Wenn man die Kommentare betrachtet, so zeigt sich, dass auch hier vor allem Themen von den R&#228;ndern der Wissenschaft (Stichwort: &#187;science + x&#171; oder [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Habermas, Weblogs und die Mode 2-Wissensproduktion at viralmythen</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-229</link>
		<dc:creator>Habermas, Weblogs und die Mode 2-Wissensproduktion at viralmythen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 22:20:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] habe mir nach den mittlerweile sehr interessanten Diskussionen hier und hier das, was ich in diesem Beitrag geschrieben habe, noch einmal durch den Kopf gehen lassen:  Dabei halte ich die These f&#252;r sehr [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] habe mir nach den mittlerweile sehr interessanten Diskussionen hier und hier das, was ich in diesem Beitrag geschrieben habe, noch einmal durch den Kopf gehen lassen: Dabei halte ich die These f&#252;r sehr [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Basic Thinking Blog &#124; bloggende Professoren: die Liste</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-220</link>
		<dc:creator>Basic Thinking Blog &#124; bloggende Professoren: die Liste</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 11:41:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Denkeliten. Gr&#252;nde zu suchen, spare ich mir, das hat bereits Benedikt auf Viralmythen gemacht: Tis all in pieces, all coherence gone – Wissenschaftskommunikation im Web 2.0 Am 22. September wird Marc vom Wissenswerkstattsblog in Bamberg etwas &#252;ber den »schwierigen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Denkeliten. Gr&#252;nde zu suchen, spare ich mir, das hat bereits Benedikt auf Viralmythen gemacht: Tis all in pieces, all coherence gone – Wissenschaftskommunikation im Web 2.0 Am 22. September wird Marc vom Wissenswerkstattsblog in Bamberg etwas &#252;ber den »schwierigen [...]</p>
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		<title>Von: Benedikt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-205</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 23:48:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Marcel: Sehr gerne! Es ist schon bemerkenswert, wie auf Konferenzen wie der nächsten &lt;a href=&quot;http://www.fz-juelich.de/zb/wisskom2007_programm/&quot;&gt;WissKom 2007&lt;/a&gt; immer nur von wissenschaftlichen &lt;em&gt;Fach&lt;/em&gt;kommunikationen gesprochen wird. Die medialen und politischen Rahmungen wissenschaftlicher Kommunikationen fallen unter den Tisch. Dabei halte ich die &lt;a href=&quot;http://www.overcomingbias.com/2007/08/the-real-inter-.html&quot;&gt;These &lt;/a&gt; für sehr plausibel, dass &quot;each academic knows only a few areas as an academic; most of the rest he knows mainly as a consumer of popular media&quot;. Insofern ist die Trennung zwischen fachlichen und massenmedialen Wissenskommunikationen eine künstliche. Ich bin überzeugt, dass gerade Wissenschaftsblogger das zunehmend erfahren werden und neue Formen oder Sensibilitäten (v.a. im Kontakt zum außerwissenschaftlichen Publikum, auf dass sie in anderen Publikationsformen kaum Rücksicht nehmen müssen) entwickeln werden.

Als Soziologe freue ich mich natürlich riesig, wenn mit einer deutschen Variante von scienceblogs eine Art &quot;Realexperiment&quot; zur Erforschung der Unterschiede zwischen der amerikanischen und deutschen Wissenschaftslandschaft gestartet wird. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob es dabei um Wissenschaft als &quot;eines der wenigen globalen Themen&quot; gehen wird, oder ob nicht eher, wie z.B. die Framing-Science-Debatte gezeigt hat (und was überdies noch spannender wäre), die &quot;Rahmung&quot; der Wissenschaftskommunikationen hinsichtlich nationaler (oder europäischer) politischer Diskurse oder Einstellungen / Vertrauen der Öffentlichkeit in Wissenschaft eine (oder gar &lt;em&gt;die&lt;/em&gt;) entscheidende Rolle spielen wird.

@Marc: Danke für die umfangreichen Kommentare, die man ja schon als Beispiel dafür lesen könnte, wie Wissenschaft 2.0 funktionieren könnte. Außerdem schon einmal ein schönes Warm-Up für Bamberg. Ich bin mir sicher, dass uns das Thema noch eine ganze Weile beschäftigen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marcel: Sehr gerne! Es ist schon bemerkenswert, wie auf Konferenzen wie der nächsten <a href="http://www.fz-juelich.de/zb/wisskom2007_programm/">WissKom 2007</a> immer nur von wissenschaftlichen <em>Fach</em>kommunikationen gesprochen wird. Die medialen und politischen Rahmungen wissenschaftlicher Kommunikationen fallen unter den Tisch. Dabei halte ich die <a href="http://www.overcomingbias.com/2007/08/the-real-inter-.html">These </a> für sehr plausibel, dass &#8220;each academic knows only a few areas as an academic; most of the rest he knows mainly as a consumer of popular media&#8221;. Insofern ist die Trennung zwischen fachlichen und massenmedialen Wissenskommunikationen eine künstliche. Ich bin überzeugt, dass gerade Wissenschaftsblogger das zunehmend erfahren werden und neue Formen oder Sensibilitäten (v.a. im Kontakt zum außerwissenschaftlichen Publikum, auf dass sie in anderen Publikationsformen kaum Rücksicht nehmen müssen) entwickeln werden.</p>
<p>Als Soziologe freue ich mich natürlich riesig, wenn mit einer deutschen Variante von scienceblogs eine Art &#8220;Realexperiment&#8221; zur Erforschung der Unterschiede zwischen der amerikanischen und deutschen Wissenschaftslandschaft gestartet wird. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob es dabei um Wissenschaft als &#8220;eines der wenigen globalen Themen&#8221; gehen wird, oder ob nicht eher, wie z.B. die Framing-Science-Debatte gezeigt hat (und was überdies noch spannender wäre), die &#8220;Rahmung&#8221; der Wissenschaftskommunikationen hinsichtlich nationaler (oder europäischer) politischer Diskurse oder Einstellungen / Vertrauen der Öffentlichkeit in Wissenschaft eine (oder gar <em>die</em>) entscheidende Rolle spielen wird.</p>
<p>@Marc: Danke für die umfangreichen Kommentare, die man ja schon als Beispiel dafür lesen könnte, wie Wissenschaft 2.0 funktionieren könnte. Außerdem schon einmal ein schönes Warm-Up für Bamberg. Ich bin mir sicher, dass uns das Thema noch eine ganze Weile beschäftigen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Das neue Netz &#187; Erste Diskussionen rollen an</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-203</link>
		<dc:creator>Das neue Netz &#187; Erste Diskussionen rollen an</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 21:07:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sch&#246;n zu sehen, dass erste Dialoge auch schon im Vorfeld zustande kommen: Marc Scheloske bloggt seine Gedanken zum Vortrag &#252;ber &#8220;Wissenschaft 2.0&#8221; und bekommt zahlreiche Kommentare; Benedikt K&#246;hler antwortet u.a. auch mit einem l&#228;ngeren eigenen Eintrag. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sch&#246;n zu sehen, dass erste Dialoge auch schon im Vorfeld zustande kommen: Marc Scheloske bloggt seine Gedanken zum Vortrag &#252;ber &#8220;Wissenschaft 2.0&#8221; und bekommt zahlreiche Kommentare; Benedikt K&#246;hler antwortet u.a. auch mit einem l&#228;ngeren eigenen Eintrag. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc &#124; Wissenswerkstatt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-202</link>
		<dc:creator>Marc &#124; Wissenswerkstatt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 16:22:51 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, nachdem ich deinen Artikel nun zum zweiten oder dritten Mal genau lese, habe ich doch noch zwei kurze Anmerkungen:

 1. Dein Hinweis darauf, daß das Blogprinzip von Comments und Pingbacks die Kommentare und Reakionen &lt;strong&gt;sichtbar&lt;/strong&gt; macht, trifft genau meinen zentralen Punkt bzw. den Aspekt, in dem ich einen der Hauptvorteile sehe. Wie Du ja schreibst:

&lt;blockquote&gt;(Bislang...) konnte man Kommunikationen (Nachfragen, Kritiken, Vorschläge) ignorieren ohne damit ein großes Risiko einzugehen. Genau das ist in Weblogs nicht möglich, da die Antworten auf die eigenen Texte am selben Ort erscheinen wie die Ausgangstexte.&lt;/blockquote&gt;

Genau darauf spiele ich u.a. mit dem Stichpunkt &quot;Dynamisierung des Diskurses&quot; und erhöhter Diskurstransparenz an. Ein paar Argumente mehr dann nächste Woche.

 2. Die sich inzwischen doch einfindenden bloggenden Professoren (ich habe die Sammlung bei Robert Basic auch verfolgt) sind nach meinem Dafürhalten keineswegs ein Indikator dafür, daß die Wissenschaft das Web2.0 entdeckt. Denn auch bislang hatten jede Menge Profs private Webseiten..., die max. 15 bloggenden Professoren sind in meinen Augen also keineswegs ein Zeichen für einen neuen Trend, zumal mind. 50% davon Journalistik oder Medienwissenschaften lehren... [Außerdem meint meine &quot;Idee&quot; der Wissenschaft 2.0 dann doch was anderes, als daß jeder Wissenschaftler seinen eigenen Privatblog betriebe... aber damit genug der Kommentare...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, nachdem ich deinen Artikel nun zum zweiten oder dritten Mal genau lese, habe ich doch noch zwei kurze Anmerkungen:</p>
<p> 1. Dein Hinweis darauf, daß das Blogprinzip von Comments und Pingbacks die Kommentare und Reakionen <strong>sichtbar</strong> macht, trifft genau meinen zentralen Punkt bzw. den Aspekt, in dem ich einen der Hauptvorteile sehe. Wie Du ja schreibst:</p>
<blockquote><p>(Bislang&#8230;) konnte man Kommunikationen (Nachfragen, Kritiken, Vorschläge) ignorieren ohne damit ein großes Risiko einzugehen. Genau das ist in Weblogs nicht möglich, da die Antworten auf die eigenen Texte am selben Ort erscheinen wie die Ausgangstexte.</p></blockquote>
<p>Genau darauf spiele ich u.a. mit dem Stichpunkt &#8220;Dynamisierung des Diskurses&#8221; und erhöhter Diskurstransparenz an. Ein paar Argumente mehr dann nächste Woche.</p>
<p> 2. Die sich inzwischen doch einfindenden bloggenden Professoren (ich habe die Sammlung bei Robert Basic auch verfolgt) sind nach meinem Dafürhalten keineswegs ein Indikator dafür, daß die Wissenschaft das Web2.0 entdeckt. Denn auch bislang hatten jede Menge Profs private Webseiten&#8230;, die max. 15 bloggenden Professoren sind in meinen Augen also keineswegs ein Zeichen für einen neuen Trend, zumal mind. 50% davon Journalistik oder Medienwissenschaften lehren&#8230; [Außerdem meint meine "Idee" der Wissenschaft 2.0 dann doch was anderes, als daß jeder Wissenschaftler seinen eigenen Privatblog betriebe... aber damit genug der Kommentare...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc &#124; Wissenswerkstatt</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-201</link>
		<dc:creator>Marc &#124; Wissenswerkstatt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 16:00:05 +0000</pubDate>
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		<description>Wie mein Vortrag letztlich aussehen wird, steht noch nicht endgültig fest. Inhaltlich steht er natürlich zu 70-80%, aber ich werde schon gleich ein wenig die avisierte Wissenschaft2.0 anwendend erproben, nämlich: die Kommentare und auch deine Stellungnahme hier noch berücksichtigen und ggf. meine Akzentsetzung variieren. 

Wirklich gravierend werde ich von meinen Abstract bzw. Blogposting von vorgestern allerdings nicht abweichen. Was Dich und die Zuhörer in Bamberg wohl grundlegend erwartet: 

1. Kurze Abgrenzung, was Wissenschaft2.0 (nach meiner Lesart!) &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; ist und sein soll.
2. Skizze von einigen Gründen/Aspekten, die möglicherweise mit dafür verantwortlich gemacht werden können, daß - so ja meine These - Wissenschaft bislang nicht im Web2.0 angekommen ist bzw. dessen Möglichkeiten recht großzügig und fahrlässig ignoriert. 
3. Formulierung einer positiven Utopie: Was und wie Wissenschaft2.0 sein &lt;em&gt;könnte&lt;/em&gt;. Also Vorteile und Veränderungen gegenüber des derzeitigen IST-Zustandes. 

Die Frage, ob ggf. im und durch das Bloggen ein neues wissenschaftliches Textgenre (Stichwort: Mashup und Kollaboration) entsteht, wird wohl nur ganz am Rande gestreift. Da muß ich dich wohl leider enttäuschen. 

Ich hoffe allerdings, daß ich einige deiner Anmerkungen bzw. Einwände, die Du im Beitrag anführst zerstreuen kann. Bspw. denke ich durchaus, daß eben jede Form der wissenschaftl. Onlinepublikation sich der Frage gegenübersieht, wie sie weiterhin deutlich markiert, daß es sich bei dieser Kommunikation um eine wissenschaftliche (nämlich an Wahrheitskriterien ausgerichtete) Kommunikation handelt.  Im Printbereich hat das Wissenschaftssystem hierfür einige Orientierungshilfen etabliert, die aber Online wegfallen. Aber dazu mehr in Bamberg und zu gegebener Zeit in meinem Blog. 

Genauso ist es (behaupte ich), was die Veränderungen im Hinblick auf eine eindeutige Autorschaft betrifft. Du hast fraglos recht, daß das &quot;Konzept Autor&quot; auch seither oftmals als Adressierung von Urheberschaft erst nachträglich und keineswegs zwingend und eindeutig vorgenommen wurde. Dennoch werden wissenschaftliche Aussagen auf identifizierbare Sprecher zugerechnet, was durchaus einige gute Gründe hat. Noch wichtiger ist das &quot;Konstrukt&quot; Autorschaft freilich im Hinblick auf die Notwendigkeiten bzgl. der Aspekte Forschungsförderung, Projektakquise, Karriere... und auch im Hinblick darauf, gibt es eben (so mein Verdacht) gewisse latente Vorbehalte, die eine Umstellung auf Wissenschaft2.0 verzögern... 

Das meine spontanen Anmerkungen; detailliertere Ausführungen zu gegebener Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mein Vortrag letztlich aussehen wird, steht noch nicht endgültig fest. Inhaltlich steht er natürlich zu 70-80%, aber ich werde schon gleich ein wenig die avisierte Wissenschaft2.0 anwendend erproben, nämlich: die Kommentare und auch deine Stellungnahme hier noch berücksichtigen und ggf. meine Akzentsetzung variieren. </p>
<p>Wirklich gravierend werde ich von meinen Abstract bzw. Blogposting von vorgestern allerdings nicht abweichen. Was Dich und die Zuhörer in Bamberg wohl grundlegend erwartet: </p>
<p>1. Kurze Abgrenzung, was Wissenschaft2.0 (nach meiner Lesart!) <em>nicht</em> ist und sein soll.<br />
2. Skizze von einigen Gründen/Aspekten, die möglicherweise mit dafür verantwortlich gemacht werden können, daß &#8211; so ja meine These &#8211; Wissenschaft bislang nicht im Web2.0 angekommen ist bzw. dessen Möglichkeiten recht großzügig und fahrlässig ignoriert.<br />
3. Formulierung einer positiven Utopie: Was und wie Wissenschaft2.0 sein <em>könnte</em>. Also Vorteile und Veränderungen gegenüber des derzeitigen IST-Zustandes. </p>
<p>Die Frage, ob ggf. im und durch das Bloggen ein neues wissenschaftliches Textgenre (Stichwort: Mashup und Kollaboration) entsteht, wird wohl nur ganz am Rande gestreift. Da muß ich dich wohl leider enttäuschen. </p>
<p>Ich hoffe allerdings, daß ich einige deiner Anmerkungen bzw. Einwände, die Du im Beitrag anführst zerstreuen kann. Bspw. denke ich durchaus, daß eben jede Form der wissenschaftl. Onlinepublikation sich der Frage gegenübersieht, wie sie weiterhin deutlich markiert, daß es sich bei dieser Kommunikation um eine wissenschaftliche (nämlich an Wahrheitskriterien ausgerichtete) Kommunikation handelt. Im Printbereich hat das Wissenschaftssystem hierfür einige Orientierungshilfen etabliert, die aber Online wegfallen. Aber dazu mehr in Bamberg und zu gegebener Zeit in meinem Blog. </p>
<p>Genauso ist es (behaupte ich), was die Veränderungen im Hinblick auf eine eindeutige Autorschaft betrifft. Du hast fraglos recht, daß das &#8220;Konzept Autor&#8221; auch seither oftmals als Adressierung von Urheberschaft erst nachträglich und keineswegs zwingend und eindeutig vorgenommen wurde. Dennoch werden wissenschaftliche Aussagen auf identifizierbare Sprecher zugerechnet, was durchaus einige gute Gründe hat. Noch wichtiger ist das &#8220;Konstrukt&#8221; Autorschaft freilich im Hinblick auf die Notwendigkeiten bzgl. der Aspekte Forschungsförderung, Projektakquise, Karriere&#8230; und auch im Hinblick darauf, gibt es eben (so mein Verdacht) gewisse latente Vorbehalte, die eine Umstellung auf Wissenschaft2.0 verzögern&#8230; </p>
<p>Das meine spontanen Anmerkungen; detailliertere Ausführungen zu gegebener Zeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel Reichart</title>
		<link>http://blog.metaroll.de/2007/09/14/tis-all-in-pieces-all-coherence-gone-wissenschaftskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-200</link>
		<dc:creator>Marcel Reichart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 15:49:34 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Benedikt, ich würde mich freuen, wenn wir zum public understanding of science in einen Dialog kommen. Beste Grüsse Marcel Reichart</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Benedikt, ich würde mich freuen, wenn wir zum public understanding of science in einen Dialog kommen. Beste Grüsse Marcel Reichart</p>
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